Joe Abercrombie The Heroes

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Inhaltsangabe zu „The Heroes“ von Joe Abercrombie

Three men. One battle. No Heroes.

Stöbern in Fantasy

Der Wortschatz

Sehr gutes Buch

Bucheule787

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Sehr schönes Buch! Mal etwas komplett anderes! Freu mich schon auf den nächsten Teil!

Simba99

Die Verzauberung der Schatten

Typischer Mittelband einer Trilogie, aber dennoch absolut gelungen. Konnte das Buch kaum weglegen. Freue mich auf das Finale.

sechmet

Iceland Tales 2: Retterin des verborgenen Volkes

Es ging fast nahtlos von Band 1 in Band 2 über. Tolle Geschichte für alle die Feen, Kobolde, Trolle und eine kleine Lovestory mögen.

Ilona67

Die Spiegel von Kettlewood Hall

Interessante Mischung aus Grusel und Fantasy. Auch die charakterliche Entwicklung der Heldin war tol. Nur die Liebesgeschichte war zu viel.l

rumble-bee

Riders - Schatten und Licht

Locker, witzig und mit coolen Sprüchen erzählt Gideon Blake seine Geschichte: Ein spektakulärer Kampf gegen höllische Dämonen.

EmmyL

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  • Rezension zu "The Heroes" von Joe Abercrombie

    The Heroes

    ChristineElinor

    21. February 2013 um 12:47

    Joe Abercrombie – Heldenklingen (The heroes) 3/5 Zweischneidige Sache Zum Autor: Vorneweg - Abercrombie ist einer der wenigen Autoren, die ich blind kaufe, wenn sie was Neues veröffentlichen. Noch. Ich schätze ihn seiner genauen Beobachtungsgabe und seines eigenwilligen Umgangs mit klassischen Elementen der Fantasy wegen. Sein Zynismus ist wunderbar erheiternd und sichert, dass die düstere Story doch angenehm" zu lesen ist, also nicht zu einem zu dick aufgetragenen Apell wird, wie man ihn von anderen Autoren aus Print und Film kennt und fürchtet. Auch sprachlich schätze ich ihn seines knappen und doch bildhaften Stils sehr, zumindest in der englischen Fassung (die deutsche kann ich nicht beurteilen). Zum Buch: Die Idee, einen Antikriegs-Roman im Fantasy-Setting zu schreiben ist nicht neu, aber grundsätzlich gut. Abercrombies Figuren hielt ich auch für sehr geeignet und so las ich fröhlich los. Zum Plot: Ich fand mich in einer Schlacht mit einigen alten Bekannten wieder, bei der die Unionstruppen unter bekannt schlechter Führung auf Black Dows Nordmänner treffen, etwa 8 Jahre nach der First-Law-Triologie. Es geht um einen Hügel und eine Brücke, die eigentlich keiner wirklich braucht, aber auch nicht dem anderen lassen will. Und aus diesem Szenario bastelt Abercrombie düster aus Schlamm und Blut und zerplatzten Träumen sein Schlachtengemälde. Es geht hier nicht um High Fantasy mit blank polierten Klingen - das erwartet man von diesem Autor ja auch nicht. Aber dass es eigentlich gar nicht um Fantasy geht, das enttäuscht dann schon. Es könnte jederzeit auch eine historische Schlacht beschrieben werden, wie man sie bei B. Cornwell liest. Scharf beobachtet, zynisch kommentiert, in all dem Irrsinn, der Sinnlosigkeit und der Grausamkeit, die eben Krieg ausmacht. Zu den Figuren: Da zeigt sich jetzt die unangenehme Rückhand... Die Charakterentwicklung der Figuren bleibt hinter dem sonstigen Werk Abercrombies zurück. Die alten Bekannten werden nicht signifikant weiterentwickelt, was neue Leser nicht abschrecken dürfte, alte aber enttäuschen könnte. Die neu eingeführten Figuren sind charakterlich gewohnt plausibel entwickelt, aber weniger originell als man es vielleicht gewohnt ist. Die allermeisten kommen nicht über den Status von Nebenfiguren hinaus, was auch an ihrer Vielzahl liegen könnte. Es ist kein Zufall, dass dem Buch ein Personenregister beigefügt wurde. Viele dieser Nebenstränge sind zwar gewohnt unterhaltsam zu lesen, aber belanglos für den Plot. Dadurch wirkt das Buch insgesamt etwas geschwätzig, was in einem seltsamen Kontrast zu den sehr, sehr plastischen Kampfszenen steht und den Leser immer zu von mir als unangenehm empfundenen Rhythmuswechseln zwingt. Die Längen stehen in befremdlichen Kontrast zu den Kampfszenen und auch wenn viele vielleicht wissen, dass Krieg zu 9 Teilen aus Warten und 1 Teil aus Sterben besteht, muss man das dann doch nicht exakt ins Buch übertragen. Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Ein Buch, das Fantasyfreunde enttäuschen dürfte, aber Skeptiker ans Genre heranführen könnte. Schnell gelesen, ein paar Mal geschluckt, ein paar Mal geschmunzelt. Genauso schnell vergessen.

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  • Rezension zu "The Heroes" von Joe Abercrombie

    The Heroes

    walli007

    19. May 2011 um 11:35

    Die Schlacht Hier gehen Nordmänner gegen die Union. Black Dow hat es zum Anführer der Nordmänner gebracht. Er und seine Mannen wollen das Tal erobern. Bayaz, der erste Magie, auf Seiten der Union hält dagegen. Viel mehr lässt sich über den Inhalt des Buches kaum sagen, da es tatsächlich um die Beschreibung der drei Tage währenden Schlacht geht. Die Schlacht ist blutig und dreckig. Die Feldlager haben ihre eigene Atmosphäre. Da gibt es Rekruten, die den ersten Tag nicht überstehen oder alte Kämpen, die schon 30 Jahre dabei sind und es irgendwie geschafft haben, den Kopf unten zu behalten und damit zu überleben. Versehentlich werden manchmal welche aus den eigenen Reihen getötet. Mancher eignet sich einfach nicht zum Krieger, manch andere eignet sich nicht zum Bauern. Ehrgeizige Frauen setzen ihr Leben aufs Spiel, um ihre Männer voranzubringen, und dann wissen sie nicht mehr, ob sie sie noch mögen. Manche Feiglinge wachsen über sich hinaus. Und über allem wacht Bayaz, der Intrigen-Spinner und Zauberer. Wenn ich ehrlich sein soll, war ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Mir hat hier der Witz und die Selbstironie gefehlt, die die anderen Bücher des Autors auszeichnen. Beim Lesen der anderen Bücher des Autors fühlte ich mich angeregt, da alles anders war als es schien, auf eine witzige Art und Weise, wurden dem Leser selbst die fiesesten Sachen untergeschoben die gemeinsten Leute sympathisch gemacht. Bei "The Heroes" ist es so wie es ist, eben die Schlacht. Da gibt es kaum Ränkeschmiede, keine verqueren Charaktere. Lediglich ein paar Hinweise zu dem Wieso und Weshalb. Das allerdings macht neugierig darauf wie es weitergehen könnte. Zum Glück ließ sich das Buch jedoch recht gut lesen. Und wenn ich auch nicht ganz zufrieden war, so war für mich in dem Buch doch eine Botschaft enthalten: Schlachten zu schlagen, macht keinen Spass, zumindest nicht, wenn man mitten drin ist. Es kann tödlich sein und es gibt keinen schönen Tot.

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