Joe Bauer Im Kessel brummt der Bürger King

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Inhaltsangabe zu „Im Kessel brummt der Bürger King“ von Joe Bauer

Melancholisch, sarkastisch, selbstironisch beschreibt Joe Bauer sein merkwürdiges Verhältnis zu Stuttgart und den Rest der Welt.

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  • Stuttgart, wie es niemals war, ganz in echt

    Im Kessel brummt der Bürger King
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    Was ist ein Flaneur? Beziehungsweise, ist ein lonesome rider, der sein Pferd gegen zwei Schusterrappen in Form von Cowboystiefeln ausgetaucht hat, den Stetson-Hut aber behalten, ein solcher? Joe Bauer behauptet das und wandert, fährt (nur öffentlich) und schlendert durch sein Stuttgart und veröffentlich seine Beobachtungen dabei in einer Kolumne im Stuttgarter Lokalblatt. Ein Teil dieser kleinen Reportagen hat er hier versammelt. Dabei erzählt er von alltäglichen Menschen und ihrer Lebensweisheit, von der Stuttgarter Altstadt als dort Milieu, Szene und Spießbürger zum gemeinsam Nutzen miteinander lebten, von sonntäglich-stillen Vororten und der Ödnis der modernen Innenstadt. Wie es einem rechten Flaneur geziemt, sucht Bauer nach den Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart, die er dann nostalgisch betrauert, wohlwissend, dass die Melancholie auch nur einem Traum gilt, niemals der Wirklichkeit. Teilweise sind die kleinen Reportagen interessant, einige sind aber schlecht gealtert, vor allem die, die mal besonders aktuell waren. Vieles wiederholt sich auch, eine Stadt verändert sich eben langsamer, als ein Journalist Kolumnen schreiben muss. Fazit: Wer glaubt, dass Stuttgart spießig ist, wird hier eines Besseren belehrt, alle anderen haben mehr davon, wenn sie Joe Bauers Miniaturen regelmäßig in den "Stuttgarter Nachrichten" verfolgen. Und wer noch einen Flaneur im 21. Jahrhundert weiß, darf sich gerne bei mir melden.

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    Floh

    Floh

    20. July 2014 um 05:36