Joe Boyd White Bicycles

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Inhaltsangabe zu „White Bicycles“ von Joe Boyd

Der Amerikaner Joe Boyd gilt als einer der einflussreichsten Musikproduzenten aller Zeiten. 1965 war er Stage-Manager beim legendären Newport-Festival, als Bob Dylan erstmals zur elektrischen Gitarre griff. Zum Ende seiner Produzentenkarriere nahm er eine schwedische Folkband unter seine Fittiche, die wenig später unter dem Namen Abba Weltruhm erlangen sollte. Seine Memoiren sind eine einzigartige Zeitreise durch die Musik der Sechzigerjahre, erzählt aus erster Hand.

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    White Bicycles

    rallus

    Joe Boyd war ein erfolgreicher Musikproduzent der 60er Jahre und hat seine Erfahrungen und Erlebnisse in teils kunterbunter Reihenfolge niedergeschrieben. Während seiner Zeit in den 60er Jahren ist er manch später erfolgreichem Künstler sehr nahe gekommen, hat viele Erfolge mit Nick Drake, Fairport Convention und der heute unbekannten Incredible String Band gehabt. Dabei ist er bescheiden geblieben im Vergleich zu anderen Produzenten, die ihren Erfolg mit ihrer Authenzität, Drogen, falschen Freunden und dem Tod bezahlen mussten. Gelebt und gewirkt hat er in London und war Mitinhaber des legendären Clubs UFO, wo Pink Floyd, Soft Machine oder Tomorow aufgetreten sind, die auch auf ihrem Debüt den Titel "My white Bicycles" hatten, der unter anderem den Buch auch seinen Namen gab. Um die spätere Musikgeschichte zu verstehen muss man sich zumindestens in die 60er Jahre begeben, wo sich die Stile vermischten, wo Schwarz und Weiß, Blues und Folk, Jazz und Rock aufeinandertrafen und interessante Fusionen ergaben. Wie Boyd schreibt: "...auf dem Weg nach unten wurde noch Musik gemacht, auf dem Weg nach oben habe ich wahre Meisterwerke erlebt." Der Weg nach oben ist für Boyd Anfang der 60er, als die alte Garde der "puritanischen" Musikelite von den Wilden, elektronischen Bands und Singer/songwriter abgelöst werden, die es wagen LAUTE elektronsiche Musik auf Festivals und Clubs zu zelebrieren. Bob Dylan 1965 auf Newport Folk Festival gehört u.a. dazu, sowie die leider in der Versenkung verschwundene Gruppe "The Move" aus denen sich später E.L.O. formieren sollten. Um alle späteren Gruppen und Verbindungen der Musiker untereinander zu verstehen ist es wichtig die 60er Jahre zu kennen, als die Popkultur langsam Gestalt annahm. Der Weg nach unten ist datiert Anfang der 70er, Trennung der Beatles, Tod so mancher Musikkoryphäe und das Altamont Festival, was für viele das Ende der friedlichen Hippiebewegung bedeutete. Geschichte kann man eben nicht wiederholen. Boyd beschreibt seine eigenen Produktionen, sein Leben mit den Musikern, seine Liebe zur Musik und der Unterschied zur heutigen eingeschränkten digitalen. Hinterlassen hat er uns zeitlose musikalische Platten von Nick Drake, Incredible String Band, Fairport Convention, die erste Single von Pink Floyd, viele ausgelassene Chancen (die Größte war wohl das nicht wahrgenommene Recht für die ABBA Lieder) und eine Sehnsucht nach den 60er Jahren. Ein unverzichtbares Buch für jeden Musikfreund.

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    • 3

    awogfli

    07. April 2013 um 09:19
  • Rezension zu "White Bicycles" von Joe Boyd

    White Bicycles

    thursdaynext

    „Ideale, die noch immer unsere Hoffnung für die Zukunft sind haben ihre Wurzeln in den Sechzigern.“_ Folk, Jazz und Sechzigerjahremusikliebhaber kommen an Joe Boyds White Bicycles nicht vorbei. Er liebt und lebt Musik und öffnet Schatzkästchen die man sich nicht entgehen lassen darf. _„Und sie wussten wer John Lee Hooker war ! Kein Weißer im Amerika von 1964 - ausgenommen natürlich meine Freunde und ich – wusste wer John Lee Hooker war.“ Ein weiterer wahrer Glücksgriff ist, dass Joe Boyd, völlig uneitel gegenüber der eigenen Person, humorvoll und unterhaltsam zu schreiben versteht. Noch dazu dieses herrliche Flowerpowercover. Sei es die Kunst Platten aufzunehmen und abzumischen, Bands und Sänger zu betreuen, oder das Geschäftsleben und die Stimmung der Sechziger. Boyd bringt das Feeling dazu rüber und gewährt den armseligen Zuspätgeborenen Einblicke die sie verschlingen können. Die Vergleiche der Lebenskultur in USA - Großbritannien , das Lebensgefühl welches diese Musik hervorgebracht hat : "Der 1966 explosionsartig um sich greifende Konsum von LSD und Haschischförderte die Veränderungen in der Aufnahmepraxis: Das bedröhnte Ohr liebt die Komplexität.....", alles an diesem Buch fasziniert. Es ersetzt dem Bluesliebhaber nicht die Wurzeln und Ursprünge des Blues in den USA. Da sei dem geneigten Liebhaber Die Geschichte des Rhytm and Blues von Arnold Shaw (Zweitausendeins) empfohlen, aber es ergänzt bereichernd und ist nicht so furztrocken ... Hingerissene 5 Sterne reichen nicht aus !! Long live HIGHFIDELITY ! Fazit: Unbedingt lesen, Regal damit zieren und ab und an rauszerren um während des prompt erfolgenden Zeitsprungs reinzuschnuppern und die Ohren mit der passenden Musik verwöhnen.

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    • 2
  • Rezension zu "White Bicycles" von Joe Boyd

    White Bicycles

    HeikeG

    18. August 2008 um 18:40

    Die Mythologie eines Jahrzehnts "White Bicycles" ist eine elegante und spannende Chronik der Sixties, ein wunderbarer anekdotenreicher Zeitzeugenbericht eines Mannes, der (fast) immer mit dem richtigen Job zur richtigen Zeit am richtigen Ort war: Die Sechziger dieses Mal nicht aus der Sicht des Künstlers, sondern des Beobachters und Ermöglichers. Wer ist Joe Boyd? Man braucht sich nur die Liste von Karrieren anschauen, an denen er beteiligt war: Muddy Waters, Stan Getz, Bob Dylan, Pink Floyd, Fairport Convention, der Incredible String Band und natürlich, Nick Drake. Doch der 1942 in Boston Geborene ist ein Unbekannter geblieben, er stand nie im Rampenlicht, sondern zog im Hintergrund die Fäden - mit umso größerer Wirkung. Und Joe Boyd war dabei: so zum Beispiel beim legendären Newport Folk Festival, als Bob Dylan seine Klampfe ablegte, sich die E-Gitarre umhing und eine Revolution entfachte. Boyd war auch dabei, als Pink Floyd für den Film "Tonight Let's All Make Love in London" spielte. Er spielte Chaffeur für Sleepy John Estes, er stritt mit Coleman Hawkins und er arbeitete mit Eric Clapton. Mehr als jede vorherige Musik-Autobiografie der sechziger Jahre zeigt "White Bicycles" die wirkliche Geschichte, wie es war, in dieser denkwürdigen Zeit. Dieses Buch bietet wunderbar lebendige Bildnisse vieler Musik-Ikonen der damaligen Zeit. Boyd lässt viele Musiker in kurzen prägnanten Beschreibungen nahezu körperlich greifbar werden. Er vermittelt einen Eindruck, wie es auf Konzerten zuging, nimmt den Leser Backstage mit, beschreibt feinfühlig die zum Teil exzentrischen Persönlichkeiten, die Querelen im Studio, die Höhenflüge und Abstürze. "White Bicycles" ist ein ehrliches, intelligent Buch, mit einem sympathischen und unprätentiösen Stil und leicht zu lesen, auch wenn die vielen Namen anfangs für Verwirrung sorgen. Wolfgang Müller hat es flüssig und spritzig aus dem Englischen übersetzt. Das Buch gewährt einen grandiosen Einblick in eine Zeit, in der die Popmusik noch anders als pure Marketingstrategie und das daraus resultierende Mainstreamgedudel war. Damals wurden die politischen Inhalte der Songs wahrgenommen und konnten noch etwas bewegen. Zu vorliegendem Buch ist übrigens auch eine CD erschienen, der Soundtrack zu Boyds Leben: mit Beiträgen von The Incredible String Band, Pink Floyd, Soft Machine, Fairport Convention, Nick Drake, Vashti Bunyan, John & Beverley Martyn, Nico u.a. Fazit: Jon Boyd mäandert durch seine Erinnerungen, entwirft ein fundiertes, plastisches Bild der Musikbewegung der 60er Jahre und lässt die Stimmung von damals geradezu greifbar wieder aufleben. Ein Buch für alle, die sich für die Musik, aber auch die Kultur und sogenannte Gegenkultur der 60er und 70er Jahre interessieren.

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  • Rezension zu "White Bicycles" von Joe Boyd

    White Bicycles

    Bri

    05. November 2007 um 14:11

    Ein schönes Buch für alle, die sich mit der Musik der Sixties auskennen. Sehr detailreich und von einem geschrieben, der mitten drin war. Er hat einen Club betrieben, in dem Pink Floyd die Hausband war (vor ihrem großen Erfolg). Einblicke, wie es damals in der Szene aussah. Und für diejenigen, wie ich, die einige der genannten Bands und Musiker nicht kannten, die Musik der Sixties aber mögen, eine wahre Fundgrube für Neues.

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