Joe Fischler Veilchens Feuer

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Inhaltsangabe zu „Veilchens Feuer“ von Joe Fischler

HEISSE TAGE FÜR VALERIE "VEILCHEN" MAUSER Valerie Mauser ist keine gewöhnliche Kriminalbeamtin, sie fällt auf. Und das nicht nur wegen ihrer blonden Afrofrisur. Valerie hat Hirn, Herz und Humor, was auch dem Tiroler Landesvater nicht entgangen ist. Aber der kann ihr gestohlen bleiben! Viel wohler fühlt sie sich an der Seite ihres ehemaligen Ermittlerkollegen aus Wien - und Manfred Stolwerk ist immer zur Stelle, wenn "sein Veilchen" Unterstützung braucht. So auch, als Wolf Rock für sein allerletztes Konzert in seine Heimatstadt Innsbruck zurückkehrt. VEILCHEN UND DER BÖSE WOLF Wolf Rock, der streitbare Deutschrocker und berühmteste Tiroler Musikexport, beansprucht Polizeischutz, denn er wird bedroht: Jemand will ihn für eine Schandtat aus den Siebzigern büßen lassen. Doch was er damals verbrochen haben soll, weiß er nicht mehr. Drei Tage bleiben Valerie und ihrem Team, um Licht in die bewegte Vergangenheit des Stars zu bringen. Neider, frühere Weggefährten und Hardcore-Fans tauchen auf. Die Drohungen werden konkreter. Als sich dann die Pforten des Bergiselstadions zu Wolf Rocks großem Finale öffnen, überschlagen sich die Ereignisse: Die Alpenstadt wird zum Hexenkessel und der Rockstar zum Gejagten. Mittendrin Veilchen - da brennt nicht nur der Hut! GNADENLOSES TEMPO UND DER ULTIMATIVE SHOWDOWN IM NEUEN VEILCHEN-KRIMI! Nach dem Debüt "Veilchens Winter", der Krimi-Überraschung des Jahres, setzt Joe Fischler im zweiten Fall seiner kultigen Ermittlerin noch eins drauf: gnadenloses Tempo, eine anständige Portion Alpenstadt-Flair und das nötige Quäntchen Herz. Da kann man sich nur wünschen: go Veilchen go! ********************************************************************************** Erster Band der kultigen Veilchen-Krimireihe: Veilchens Winter

Veilchen ist und bleibt ein Original! Sehr netter Krimi. Habe ich von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen!

— Katze2410
Katze2410

Schwach

— Muschel
Muschel

Spannend, flüssig, interessant. Ich hatte nicht das Gefühl, das das ein Fall ist, den ich so oder so ähnlich schon dreimal gelesen habe.

— AenHen
AenHen

Spannend bis zum Schluss! Deutlich besser, als Band 1. Joe Fischlers "mausert" sich!

— Wortteufel
Wortteufel

Spannendes Setting: Der Rockstar mit dunklem Geheimnis an das er sich selbst nicht erinnert ("die wilden Jahre"). Veilchen gewohnt charmant.

— Louisdor
Louisdor

Der zweite Teil der Reihe rund um Valerie Mauser, genannt Veilchen, kann leider an Band 1 nicht anknüpfen. Spannung kommt erst am Ende auf.

— tinstamp
tinstamp

Veilchens 2.fall,amüsant und spannend

— eulenmama
eulenmama

habe Winter schon gelesen, war sehr gespannt auf den zweiten Teil, hat mir auch gute gefallen!

— MarkusRobinigg
MarkusRobinigg

Spannend, gut zu lesen! Warte auf den 3. Band!!

— renareini
renareini

Unblutiger Krimi, gut geschrieben, aber recht spannungsarm

— Julitraum
Julitraum

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Küstenfluch

spannender und düster angehauchter Krimi

Kelo24

Kreuzschnitt

Sympathischer Ermittler, tolles Setting, gut geschrieben,aber die Rückblenden sind etwas zu ausführlich geraten.

Barbara62

Ermordung des Glücks

Wie die Ermordung eines Kindes die Familie verändert - emotionaler Roman.

Maria135

Fiona

Fiona ist Fiona oder doch Fiona? – Schräge Undercover-Ermittlerin im Kampf um ihre Identität

Nisnis

Das Porzellanmädchen

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Wildeule

Trügerische Idylle

dowi333

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  • Leserunde zu "Veilchens Rausch" von Joe Fischler

    Veilchens Rausch
    joefischler

    joefischler

    TATORT BERGKULISSE: Ein spannender Krimi im Urlaubsparadies in den Alpen Der Haymon Verlag stellt 50 Taschenbücher für diese Leserunde zur Verfügung. Um mitzumachen, schreibt mir bitte, was euch an diesem Buch reizt.Darum geht's in Veilchens Rausch:Auf der Alm gibt's doch a Sünd: Nach einer rauschhaften Feier auf der Innsbrucker Umbrüggler Alm wird eine Kellnerin tot im Wald aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen tragischen Unfall hin. Doch der Wirt will beobachtet haben, wie sich der Landeshauptmann mit dem Opfer gestritten hat. Aber wieso hätte ausgerechnet der liebe Herr Freudenschuss die Kellnerin umbringen sollen? Hat sie etwas über den Landesvater gewusst, das nicht an die Öffentlichkeit dringen sollte?Falsche Alibis und Freunderlwirtschaft erschweren die Ermittlungen: Als sich herausstellt, dass die Frau tatsächlich ermordet wurde, schweigt das heimische Tagblatt hartnäckig - und niemand will von unlauteren Machenschaften wissen. Dabei ist offenkundig, dass es hinter den Kulissen nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein weiterer Alpenkrimi ohne Lederhosen und klarer Fall für die LKA-Polizistin Valerie Mauser und ihren bärigen Kollegen Stolwerk, die auf falsche Alibis, verschlossene Türen, ein prall gefülltes Wespennest aus Geld- und Freunderlwirtschaft und letztlich auf ungeahnte Abgründe stoßen.Ich hoffe auf zahlreiche Teilnahme und freue mich auf einen regen Austausch. Danke und viel Spaß!

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    • 25. September 2017 um 23:59
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    14. September 2017 um 07:15
    Cupcakes2 schreibt Nach den Ersten zwei Bänden bin ich umso neugieriger auf den dritten Krimi.

    Veilchens Rausch ist Band vier

  • Veilchens zweiter Fall

    Veilchens Feuer
    nati51

    nati51

    24. May 2017 um 13:25

    Veilchens Feuer ist ein Alpenkrimi der in Innsbruck und Umgebung spielt. Nach Veilchens Winter ist dies der zweite Band um Valerie Mauser, Oberstleutnant bei der österreichischen Polizei. Der alternde Deutschrocker Wolf Rock kehrt in seine Heimat Innsbruck zurück, um dort sein letztes Konzert zu geben. Die Veranstaltung soll nicht irgendwo stattfinden, sondern im Bergiselstadion trotz der vorhandenen Sicherheitsmängel. Es werden 30.000 Besucher erwartet. Vor dem Konzert bekommt Wolf Rock einen Drohbrief mit dem Inhalt: „In Innsbruck hat es begonnen, in Innsbruck wirst du enden. Wolf Rock, du wirst für deine Schandtat 76 brennen.“ Valerie Mauser versucht herauszubekommen, was 1976 geschah. Gleichzeitig startet auf Facebook eine Hetzkampagne gegen den Sänger.In seinem Alpenkrimi hat Joe Fischler interessante Charaktere geschaffen, die mehrschichtig und liebenswert sind. Allen voran Valerie Mauser, genannt Veilchen, mit ihren Afro-Haaren, die nicht perfekt ist und daher sehr authentisch wirkt. Sie trägt ein Geheimnis mit sich herum, denn als junges Mädchen hat sie eine Tochter geboren und zur anonymen Adoption freigegeben. Die Informationen hierüber werden nur kurz eingestreut, so dass man als Leser sehr gespannt ist. Selbst ihr bester Freund und Ex-Kollege Stolwerk, den sie zur Unterstützung nach Innsbruck holt, weiß nichts davon. Die beiden sind ein tolles Ermittlerduo, obwohl sie sehr gegensätzlich sind. Auch der ehemalige EDV-Techniker Schmatz und nun neuer Assistent ist ein unterhaltsamer Charakter. Man folgt dem Autor mühelos durch die Geschichte auch wenn man den ersten Band nicht kennt. Das Buch ist leicht geschrieben, mit einer Prise Humor gewürzt, ein wenig Lokalkolorit ist eingestreut, so dass man sich nach Österreich versetzt fühlt. Hierbei kommt die Spannung aber nicht zu kurz. Gut durchdacht fand ich die Handlung und die Lösung des Falles war für mich nachvollziehbar. Mir hat der Krimi rundherum gut gefallen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gern einen spannenden, mit einem Augenzwinkern geschriebenen, aber unblutigen Regionalkrimi lesen wollen.

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  • Nicht der beste Joe Fischler

    Veilchens Feuer
    Muschel

    Muschel

    15. November 2016 um 09:03

    Nachdem ich Band 1 dieser Krimireihe gern gelesen habe, musste ich auch"Veilchens Feuer" lesen. Der Rocker Wolf Rock wird bedroht und Valerie Mauser wird zu seinem Schutz und zur Ermittlung eingesetzt. Mich erinnerte der Fall zu stark an einen Krimi, den ich erst vir kurzem gelesen hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich mich etwas gelangweilt habe. Der finale Schluss war mir dann doch zu dramatisch und unrealistisch. Ob ich den kommenden dritten Band dieser Reihe noch lesen werde, weiss ich noch nicht.

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  • Rundum gelungen

    Veilchens Feuer
    AenHen

    AenHen

    02. August 2016 um 14:08

    LKA-Oberstleutnant Valerie „Veilchen“ Mauser ist angekommen an ihrer neuen Wirkungsstätte Innsbruck. Die Abläufe in ihrem neuen Team der Abteilung Leib und Leben sind schon etwas eingespielt, sie hat mit Schmatz einen fähigen Assistenten an ihre Seite geholt, und bei jedwedem Bedarf steht auch Ex-Kollege und Freund Stolwerk bereit. Im aktuellen Fall wird Wolf Rock, alternder Deutschrocker, bedroht. Es wird gedroht, sein Abschiedskonzert am Bergisel für einen Anschlag zu nutzen, er soll brennen. Auf der anderen Seite formieren sich Gegner aus verschiedensten „Anti“-Bewegungen, die aus diversen und diffusen, nicht einmal immer klar fassbaren Gründen den Auftritt Wolf Rocks verhindern wollen. Schnell wird klar, dass es hier ganz offensichtlich zwei Ebenen der Bedrohung oder des Widerstands gibt. Auf virtueller Ebene formiert sich eine breite Front gegen ihn, ausgehend von fragwürdiger Plakatgestaltung und mit letztendlich nicht greifbarer, nicht zielgerichteter Motivation und eine ganz persönliche, individuelle Rache, die auf einen Vorfall zurückgeht im Jahr 1976. Da Rock nach eigener Aussage an das gesamte Jahrzehnt keinerlei Erinnerungen mehr besitzt, haben Valerie Mauser und ihre Kollegen auf der Suche nach der Lösung einige Hürden zu überwinden. Fazit: das war eindeutig das Beste, was ich seit Wochen gelesen habe. Spannend, flüssig, interessant. Ich hatte nicht das Gefühl, das das ein Fall ist, den ich so oder so ähnlich schon dreimal gelesen habe. Gute Ideen und hervorragend umgesetzt. Erzähltechnisch haben mir die Einschübe um die Geschehnisse vor 40 Jahren sehr gut gefallen, man war immer versucht, nach dem nächsten zu suchen, um die ganze Geschichte zu erfahren. Besonders gut fand ich auch den Handlungsstrang um die virale Affäre rund um Konzert und Wolf Rock. Shitstorm, gekaufte Fans und Liker, und die Eigendynamik, die sich daraus entwickelt, da sich immer ein Streichholz findet, wenn jemand die Reibfläche bietet - gut, aktuell, realistisch. Das Ende, die Auflösung der Geschichte ist temporeich, ohne an den Haaren herbeigezogen zu wirken. Riskant und dramatisch, aber nicht vollkommen unlogisch – einfach gelungen. Da mir die Leseprobe von Veilchens Feuer sehr zusagte, habe ich mir nach dem Buchgewinn von Veilchens Feuer auch unmittelbar den ersten Band „Veilchens Winter“ zugelegt, der mir auch sehr gut gefallen hat. Das hat sich für mich alleine deshalb schon gelohnt, da die Personenkonstellationen um Valerie Mauser, Manfred Stolwerk, Nikolaus Geyer, Hubertus Freudenschuss (!!! Großartig!!!) etc. eingeführt und etwas näher erläutert werden. Und: in jedem Falle ist Veilchens Feuer noch besser als der erste Band, endet mit einem fiesen Cliffhanger in der Horizontal-Handlung und macht mich sehr sehr neugierig auf Band drei! Selbstverständlich interessiert mich aber auch ob Sandro oder George "wie Clooney" das Veilchen-Herz erweichen werden. Ich finde das rundum wirklich gelungen, sprachlich absolut ansprechend und ich hoffe mal, ich verwende diese herrliche, mir bis dato unbekannte, Wendung jetzt korrekt: die Krimireihe um das Alpen-Veilchen, das wird sich ausgehen :-)

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  • Toller Regionalkrimi mit Charme und Witz. 5 Sterne!

    Veilchens Feuer
    mordsbuch

    mordsbuch

    07. June 2016 um 12:42

    BuchinfoVeilchens Feuer - Joe FischlerBroschiert - 288 Seiten - ISBN-13: 978-3709978320Verlag: Haymon Verlag - Erschienen: 19. November 2015 - EUR 9,95KurzbeschreibungHeiße Tage für Valerie 'Veilchen' MauserValerie Mauser ist keine gewöhnliche Kriminalbeamtin, sie fällt auf. Und das nicht nur wegen ihrer blonden Afrofrisur. Valerie hat Hirn, Herz und Humor, was auch dem Tiroler Landesvater nicht entgangen ist. Aber der kann ihr gestohlen bleiben! Viel wohler fühlt sie sich an der Seite ihres ehemaligen Ermittlerkollegen aus Wien - und Manfred Stolwerk ist immer zur Stelle, wenn 'sein Veilchen' Unterstützung braucht. So auch, als Wolf Rock für sein allerletztes Konzert in seine Heimatstadt Innsbruck zurückkehrt.Veilchen und der böse WolfWolf Rock, der streitbare Deutschrocker und berühmteste Tiroler Musikexport, beansprucht Polizeischutz, denn er wird bedroht: Jemand will ihn für eine Schandtat aus den Siebzigern büßen lassen. Doch was er damals verbrochen haben soll, weiß er nicht mehr. Drei Tage bleiben Valerie und ihrem Team, um Licht in die bewegte Vergangenheit des Stars zu bringen. Neider, frühere Weggefährten und Hardcore-Fans tauchen auf. Die Drohungen werden konkreter. Als sich dann die Pforten des Bergiselstadions zu Wolf Rocks großem Finale öffnen, überschlagen sich die Ereignisse: Die Alpenstadt wird zum Hexenkessel und der Rockstar zum Gejagten. Mittendrin Veilchen - da brennt nicht nur der Hut!Gnadenloses Tempo und der ultimative Showdown im neuen Veilchen-Krimi!Nach dem Debüt 'Veilchens Winter', der Krimi-Überraschung des Jahres, setzt Joe Fischler im zweiten Fall seiner kultigen Ermittlerin noch eins drauf: gnadenloses Tempo, eine anständige Portion Alpenstadt-Flair und das nötige Quäntchen Herz. Da kann man sich nur wünschen: Go Veilchen go!Bewertung„Veilchens Feuer“ ist der zweite Band des Ermittlerduos Valerie Mauser, genannt Veilchen, und Stolwerk, den charmanten Ex-Polizisten. Der Autor Joe Fischler hat mit den beiden ein wirklich tolles und sympathisches Ermittlerteam geschaffen. Sie werden detailliert beschrieben und sorgen für reichlich Unterhaltung. Der Schreibstil des Autoren angenehm zu lesen. Die Geschichte, die in Innsbruck spielt, ist spannend aufgebaut und mit einer ordentlichen Portion Humor gekrönt. Das Ende hält einige Überraschungen parat, aber ich verrate nichts.Fazit: Toller Regionalkrimi mit Charme und Witz. 5 Sterne!

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  • Veilchen

    Veilchens Feuer
    Luc

    Luc

    03. June 2016 um 21:52

    Valerie „Veilchen“ Mauser ist Polizistin von Beruf und befindet sich gerade mit ihrem Kollegen Stolwerk auf einem nerv tötenden Selbstfindungsseminar, von dem sie durch einen Anruf des LKA Leiters erlöst werden. Niemand geringeres, als der Österreich bekannte Rockstar Wolf Rock befindet sich in Innsbruck, um ein Konzert zugeben. Blöd nur, dass der Star bedroht wird und sich ein Shitstorm im Internet verbreitet, der nichts geringeres, als Wolfs Ableben zum Ziel hat. Einziger Anhaltspunkt ist ein Hinweis, der in die siebziger Jahre führt. Ein Jahrzehnt, das aus Wolf Rocks Hirn dank verschiedenster Drogenerfahrungen von der Gehirnfestplatte des Rockstars gelöscht wurde. Ein ganzes Jahrzehnt einfach so weg. Valerie, weiß nicht recht ob sie der Aussage Glauben schenken kann. Aber wozu ist sie mit dem Spürsinn eines Lawinenhundes ausgestattet? Na klar, um die Wahrheit herauszufinden. Nein, Joel Fischer ist kein Wolf Haas und sein Veilchen kommt auch nicht an die Skurrilität eines Kottan heran. Und dennoch ist eben dieses „Veilchen“ die stärkste Waffe, um die Gunst seiner Leser. Man spürt vom Fleck weg Bindung zu der eigenwilligen Protagonistin, die keinen Konflikt scheut, außer dem Kampf mit der Herdplatte. Wolf Rock hat seine besten Tage hinter sich und schaut seinem möglichen Ableben durch ein angedrohtes Attentat mit der Bierruhe eines Siegers ins Gesicht, als käme ihm der Tod ihm durchaus gelegen. Der Mann hat alles gehabt, Drogen, Frauen, schnelle Autos und edle Weine, nicht einmal der eigene Gesang kann diesen Mann noch erschrecken. Eigentlich singt er auch schon gar nicht mehr selbst und bewegt nur noch seine Lippen am Mikrofon. Inhaltlich bietet der Roman wenig innovatives, dafür aber solides Handwerk, dass einem jede Bahnfahrt Überbrückt. Wenn man dann noch den flüssigen Schreibstil dazu zählt und das überraschende Ende in Augenschein nimmt kann ich als Leser einfach nur zufrieden sein. Doch so wirklich begeistern konnte mich der Roman nicht, dazu ist mir die Ausführung zu konventionell und das Geschehen lässt sich jeden Sonntagabend in einer Tatort Folge bestaunen. Gutes Handwerk, mehr nicht, weniger aber auch nicht!  

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  • Band 2 rockt eher leise....

    Veilchens Feuer
    tinstamp

    tinstamp

    25. April 2016 um 16:55

    Den 2. Band der Reihe rund um Komissarin Valerie Mauser habe ich bereits im Februar gelesen und noch immer keine Rezension dazu geschrieben. Da ich nur Bücher für meine Monatsstatistik zähle, die ich auch rezensiert habe, kommt diese nun für den April. Valerie Mauser mit ihrem blonden Afro ist schon eine interessante Erscheinung und auch eine etwas andere Ermittlerin. Gemeinsam mit ihrem guten Freund und Exkollegen Manfred Stolwerk verbringt sie das Wochenende bei einem Selbsterfahrungsseminar. Da kommt der Anruf vom Dezernat gar nicht ungelegen, denn das karge Frühstück und der sehr kauzige Seminarvortragende sind nicht ganz ihr Geschmack. "Veilchen", wie sie Stolwerk nennt, bekommt den Auftrag Personenschutz für den Deutschrocker Wolf Rock zu organisieren. Er will sein Abschlusskonzert in seiner Heimatsatdt Innsbruck performen, dort wo seine Karriere angefangen hat. Doch der Sänger fühlt sich seit längerem bedroht. Es dauert nicht lange und die Drohungen werden immer aggressiver, auf Facebook gibt es einen richtigen Shitstorm und Veilchen hat bald den Verdacht, dass dieser gewollt gesteuert ist, da sogar ausländische Hoolingans ihr Kommen ankündigen. Doch nicht nur Randale beim Konzert sind vorprogrgammiert. Wolf Rock wird auch direkt und persönlich bedroht. In einem Drohbrief wird ihm eine Schandtat aus 1976 vorgeworfen. Doch Wolf Rock hat keine Ahnung, was damit gemeint sein soll....die wilden Siebziger hat er meist im Drogenrausch verbracht. Valerie ist alles andere als begeistert von dieser Art Personenschutz. Der exentrische Musiker ist so gar nicht ihr Fall und auch die aufgeschaukelten Randale erscheinen ihr äußerst merkwürdig.... Der erste Band der Reihe rund um Oberstleutnant Valerie Mauser hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es toll, dass nun auch in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck krimitechnisch ermittelt wird. Ich freute mich auf ein Wiedersehen mit Veilchen, Stolwerk und dem jungen EDV-ler Schmatz, sogar auf Landeshauptmann Freudenschuss. Doch leider bleibt der zweite Teil rund um Valerie Mauser etwas hinter dem Erstlingswerk zurück. Der Spannungsbogen fällt im Mittelteil ziemlich ab und es gab deutliche Längen. Erst zum Ende hin - kurz vor dem großen Abschlusskonzert - zieht das Tempo merklich an und endet in einem actionreichen Finale. Doch der Weg dahin zieht sich manchmal wie Kaugummi. Einzig der zweite Erzählstrang, bringt ein bisschen mehr Spannung ins Geschehen. In diesem Teil, der durch eine andere Schriftart von der Hauptgeschichte abgegrenzt wird, erzählt jemand in Tagebuchform aus dem Jahr 1976. So erhält der Leser immer wieder Einblicke in diese Zeit und rätselt mit, was Wolf Rock alias Gotthilf Semmelweis damals angestellt haben könnte. Die Stärke des Regionalkrimis besteht eindeutig aus den tollen und sehr gut ausgearbeiteten Charakteren. Jede einzelne Figur ist sehr individuell und einzigartig. Valerie wird mir immer sympathischer und auch in ihrem kleinen Geheimnis steckt noch Potenial für weitere Geschichten. Die Personen sind alle sehr menschlich dargestellt, unterhaltsam und ein bunter Mix aus teilweise exentrischen Charakteren. Schreibstil: Der Schreibstil von Joe Fischler ist sehr humorvoll, ironisch und bissig. Die Geschichte lässt sich trotz mancher Längen flüssig lesen. Der Krimi beinhaltet auch jede Menge Lokalkolorit, denn er ist gewürzt mit österreichischen Schmäh. Fazit: Der zweite Teil der Reihe rund um Valerie Mauser, genannt Veilchen, kann leider an Band 1 nicht anknüpfen. Die Längen im Mittelteil sind doch eklatant, der Fall tritt auf der Stelle. Doch das Ende ist dann wirklich actionreich und lässt mich auf einen weiteren guten dritten Teil hoffen.

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  • Veilchen hat mich!

    Veilchens Feuer
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    23. March 2016 um 22:51

    Wolf Rock kehrt für seine Abschiedstour zurück in seine Heimat - dass das ein riesen Ereignis wird, ist jedem klar. Allerdings wird die Freude auf das Event von Drohungen überschattet, die es gegen den Musiker hagelt. Er soll büßen für ein lange vergangenes Vergehen. Veilchen handelt - sind die Drohungen ernst zu nehmen? Und wenn ja - wer und was kann dahinter stecken?Fischler hat hier eine Protagonistin geschaffen, die man als Leser nicht so leicht wieder vergisst. Veilchen - was ist das schon für ein Name. Seltsam, ungewöhnlich, und erstmal irgendwie so gar nicht passend für diese Powerfrau. Denn Veilchen HAT definitiv auch Feuer. Und da denkt man zunächst erstmal nicht an ein zartes Blümchen. Irgendwann beginnt es dann aber doch zu passen. Sowieso greift in diesem Krimi alles absolut stimmig aneinander, kein Eckchen steht über.Spannungsspitzen treffen hier auf eine gute Portion Humor, alles eingebettet in einen Ort der auch die eigene Heimat sein könnte und von Personen vorgetragen, die man auch gerne mal bei einer Tasse Kaffee im eigenen Wohnzimmer sitzen hätte. Eigentlich ist das hier also ein Wohlfühlkrimi. Buch auf und Füße hoch - wenn, ja wenn da nicht dieses Finale gewesen wäre.Denn auch wenn die Handlung alles in allem sehr unblutig ist und gut zu einem Tatort passen würde, das Finale hat es in sich. Da gibt es dann keine Pausen mehr, das Buch weglegen? Eher nicht. Da stockt dann auch mal kurz der Atem.Ich habe den ersten Band, "Veilchens Winter", bisher noch nicht gelesen, werde das aber definitiv nachholen. Schon allein um der Protagonisten willen - die sind einfach zu sympathisch, um sie nicht noch ein zweites mal besuchen zu wollen!

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  • Unblutiger Krimi, gut geschrieben, aber recht spannungsarm

    Veilchens Feuer
    Julitraum

    Julitraum

    21. February 2016 um 16:57

    Der bekannte Deutschrocker Wolf Rock kehrt in seine Heimatstadt Innsbruck zurück, um hier sein letztes Konzert zu geben. Dieses soll im Bergiselstadion stattfinden, in dem vorr Jahen aufgrund einer Massenpanik nach einem Event einige Besucher zu Tode kamen oder schwer verletzt wurden. Doch allen Unkenrufen zum Trotz soll hier das Abschiedskonzert für 30.000 Besucher stattfinden, live und dazu noch mit Fernsehaufzeichnung. Das verspricht hohe Einnahmen für den Star des Abend und seinen Manager. Sorge bereitet jedoch der Polizei ein sich stark vergrößernder Mob von gewaltbereiten Menschen, die Wolf Rock und sein prvozierendes Gehabe ablehnen. Sind es anfangs nur wenige Demonstranten vor dem Hotel, in dem die Pressekonferenz stattfindet, so formiert sich bald mittels einer Facebook-Seite eine gewaltige Bedrohung gegen Wolf Rock. Die Facebookseite wird immer häufiger besucht und "gelikt" und die Drohungen, die auf der Seite geschrieben werden, steigern sich. Es zeichnet sich ab, daß zu dem angekündigten Konzert, viele gewaltbereite in- und ausländische Hooligans kommen werden und die Polizei mit der Sicherung des Konzerts überfordet sein wird. Doch es gibt noch eine andere Art der Bedrohung. Diese ist weitaus konkreter und richtet sich ganz persönlich gegen den Rockstar. Er hat einen Drohbrief erhalten, in dem von einer Schandtat '76 die Rede ist. Wolf Rock und sein dubioser Manager haben keine Ahnung, worum es sich dabei handeln soll. Rock behauptet sogar, sich an die 70er Jahre gar nicht mehr erinnern zu können. Oberstleutnant Valerie Mauser, von ihrem ehemaligen Kollegen und guten Freund Stolwerk liebevoll "Veilchen" genannt, wird mit dem Fall beauftragt, der ihr so überhaupt nicht liegt. Weder Rocks Musik noch er selbst sind ihr entfernt sympathisch, zum anderen läßt sich keine wirkliche Spur zu einem möglichen Täter erkennen. Es gibt zwar einige Personen in Rocks Vergangenheit, die verdächtig erscheinen, doch es gibt nichts Handfestes. Dann gibt es den nächsten Drohbrief an Rock und das Konzert rückt bedrohlich näher. Dieser Krimi ist absolut unblutig und lebt von seinen interessanten Charakteren. Diese sind liebevoll und lebendig gezeichnet. Auch die Dialoge sind lebensnah und unterhaltend, einzig die Spannung vermisste ich doch sehr in diesem Krimi und diese konnte sich leider auch nicht wirklich steigern. Zum Ende hin wird es etwas turbulenter und die Auflösung zeichnet sich ab, doch wirklich fesseln konnte mich dieser Krimi leider nicht.

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  • Veilchen hat Feuer

    Veilchens Feuer
    amena25

    amena25

    03. February 2016 um 20:47

    Flott steigt man ins Geschehen ein. Valerie (genannt Veilchen) Mauser, Oberstleutnant am LKA Tirol, befindet sich gerade, anstatt des erhofften Wellness-Urlaubs im Thermenhotel, auf einem Selbstfíndungsseminar mit ihrem ehemaligen Kollegen Stolwerk, als sie zu einem aktuellen Fall gerufen wird. Froh, dem Irokesen-Guru und seinem „reinigenden“ Selbstentblößungstrip entfliehen zu können, machen sie sich auch sofort auf. In Innsbruck erwartet sie der schon etwas in die Jahre gekommene Deutschrocker Wolf Rock, der sich vor dem geplanten Konzert in seiner Heimatstadt massiv bedroht fühlt. Er soll für eine im Olympia-Jahr 1976 begangene Schandtat büßen, kann sich aber anscheinend an nichts erinnern. Eine PR-Masche des Managers oder tatsächliche Gefahr? Dies muss Veilchen, mit Unterstützung ihrer Kollegen und Seite an Seite mit Stolwerk herausfinden.   In diesem zweiten Band der Veilchen-Reihe darf Valerie auch mal ihre gefühlvolle und traurige Seite zeigen. Man erfährt mehr über ihr Privatleben, ihre schwierige Beziehung zur Vorzeige-Schwester und ihre noch nicht verarbeitete Vergangenheit. Auch gibt es interessante Männerbekanntschaften...... Diese Passagen machen den Krimi lebendiger, interessanter und facettenreicher als so manche Klamaukszene. Actionreich ist der Showdown beim Wolf-Rock-Konzert im Bergiselstadion und das Ende natürlich überraschend. Am Schluss eröffnet sich für Veilchen vielleicht eine Chance, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Das wird man hoffentlich in Band 3 erfahren?   Witzig, stellenweise auch etwas zu gewollt komisch, aber rasant und amüsant folgt man Veilchen auf ihrem Weg. Etwas albern finde ich die Namen (z.B. Gotthilf Semmelweis, Hubertus Freudenschuss). Müsste nicht sein – auch nicht in einem Alpenkrimi!

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  • Feurig-witzig-spannender zweiter Teil der Alpenkrimiserie!

    Veilchens Feuer
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    21. January 2016 um 15:05

    Was aussieht wie das Spiel mit dem Feuer, ist immer das Spiel des Feuers mit uns. (© Georg Skrypzak (*1946), Restaurator, Maler und Aphoristiker) Mit „Veilchens Feuer“ legt der Tiroler Autor Joe Fischler seinen zweiten Kriminalroman, um die Ermittlerin Valerie Mauser alias Veilchen vor. Ihr Spitzname hat übrigens nichts mit der Blume zu tun, sondern wurde ihr von ihrem Kollegen Stolwerk gegeben, nachdem sich Mauser mehrere Male hintereinander ein blaues Auge geholt hat, wie alle Leser des ersten Bands bereits wissen. Nach „Veilchens Winter“ indem ein russischer Neo-Hotelier in ein Verbrechen verwickelt wurde, führt der zweite Teil nun in die Welt der Musik-Szene. Da der Autor selbst auch Musiker ist, ein für ihn vertrautes Umfeld. Im Mittelpunkt steht ein gruselig aussehender Deutschrocker namens Wolf Rock, der seine besten Jahre bereits hinter sich hat und sich für ein Abschiedskonzert in Innsbruck einfindet. Hier hat Fischler eine wundervoll skurrile Figur geschaffen, die man sich bildhaft vorstellen kann, samt seiner Inszenierung und Verkleidung. Der Rockstar wird von einer Person bedroht, die jedoch anonym bleibt und benötigt deshalb Polizeischutz. Was war in den 70er Jahren los, der Zeit, die für Wolf Rock die beste seines Lebens war, die Jahre in denen sein Ruhm anschwoll und er über die Landesgrenzen hinaus berühmt wurde? Warum kann sich Wolf Rock nicht einmal daran erinnern, damals in Innsbruck gewesen zu sein? Und wie schützt man mehrere Tausend Menschen mit einer Handvoll Polizisten? Valerie Mauser hat ihrerseits mit ganz anderen Problemen, neben ihrer gewohnt störrischen Frisur und ihrer Mutter, zu kämpfen. Nicht nur scheint sie sich in ihren jüngeren Nachbarn Sandro Weiler zu verlieben, außerdem wohnt Stolwerk bei ihr, bekocht sie und erinnert sie täglich an „ihren Riegel“. Das Chaos zieht sich von ihrem Kopf (indem zwei „Souffleusen“ wie Engelchen und Teufelchen alles kommentieren), über ihr Heim bis in ihr Umfeld fort. Just als Veilchen sich selbst einen Topf Kartoffel aufstellt, macht sich der Herd selbstständig und fackelt die ganze Küche ab. Ab dieser Szene wird das Buch seinem Titel mehr als gerecht. Es ist „Veilchens Feuer“, das hier nicht nur in der Küche züngelt, sondern in Form von aufwallenden Gefühlen auch in ihrem Bauch lodert. Und feurig geht es weiter als das Konzertereignis im Bergiselstadion naht, denn es haben sich auch militante Gruppen angesagt, die das Konzert aufmischen wollen. Werden Veilchen und ihre Kollegen den Rockstar beschützen können? „Veilchens Feuer“ besticht nicht nur durch einen stringenten und ausgeklügelten Plot, viel Tiroler Altstadt Flair, sondern auch durch eine dichte Erzählweise, humorvolle Dialoge, viele witzige und skurrile Figuren, wie Fritz Laus, kurz die Filzlaus genannt und lustigen Szenen. Der Leser wird außerdem in einem erbarmungslosen Tempo durch die Geschichte gepeitscht und zusammen mit den Figuren gebeutelt, in die man sich sehr gut einfühlen kann. Fischler stellt auch in diesem Buch das Privatleben von Valerie in den Mittelpunkt, doch kommen die Ermittlungstätigkeiten und der Kriminalfall trotzdem nicht zu kurz. Der zweite Teil der Serie ist rasanter als der erste und diesmal kommt auch das Herz auf seine Kosten. Die Spannung wird gut aufgebaut, hält sich während der Geschichte im guten Mittelfeld, und erreicht gegen Ende noch einmal einen fulminanten Höhepunkt, der den Leser atemlos hinterlässt. Interessant zu lesen sind auch die Rückblenden in die 70er Jahre, durch die sich nach und nach die Geschichte wie ein Puzzle zu einem Bild aneinander fügt und für den Leser greifbar wird. Sehr berührend und ergreifend erzählt wird hier die Geschichte eines jungen und geistig zurück gebliebenen Mädchens, dessen Vater gewalttätig ist, und die sich in Phantasien versteigt, um dem grausamen Leben zu entkommen. Joe Fischler hat einen rundum gelungenen Kriminalroman mit unverwechselbaren Figuren und einem spannenden Plot kreiert. Der Autor traut sich auch noch etwas, das bei vielen Leser/innen als No-Go angesehen wird. Sein Buch endet mit einem Cliffhanger. Es ist zu erwarten, dass die Veilchen Krimis weiterhin die Bestseller-Regale erobern. Fazit: „Veilchens Feuer“ ist ein packender Kriminalroman, mit einem Feuerwerk an spritzigen Dialogen, mit lebendigen und authentisch agierenden Figuren, köstlich-humorvollen Szenen, einem feurigem Show-Down, einer glaubhaften Auflösung und viel Tiroler Charme und Alpenflair. Prädikat: Österreichischer Lokalkrimi mit Witz und Raffinesse. Sehr empfehlenswert.

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  • Sex, Drugs & Rockn´Roll

    Veilchens Feuer
    Maddinliest

    Maddinliest

    20. January 2016 um 16:01

    Ein unblutiger und rasanter Regionalkrimi aus Wien. Wolf Rock ist ein gerade von den Tirolern heiß begehrter Musiker, der sich auf seiner Abschiedstour befindet. Den Höhepunkt dieser Tour soll das Abschlusskonzert an der Bergisarschanze in Innsbruck darstellen. Leider tauchen jedoch Drohungen bezüglich der Person Wolf Rock auf. Ein unbekannter Täter kündigt Rache für eine Schandtat an, die im Jahre 1976 stattgefunden haben soll. Die Kommissarin Valerie Mauser, auch Veilchen genannt, beginnt mit den Recherchen, ob es sich um eine ernstzunehmende Drohung handelt und wer dahinter stecken könnte. Sie stößt bei den Ermittlungen aber immer wieder auf eine Mauer des Schweigens, da sich einige Personen wohl nicht an die Vergangenheit erinnern wollen... Veilchens Feuer lebt duch die Hauptprotagonistin Valerie "Veilchen" Mauser. Joe Fischler hat hier eine sehr interessante und selbstbe-wusste Kommissarin mit Ecken und Kanten geschaffen, die aber auf ihre unkonventionelle und ehrliche Art sehr sympathisch wirkt. Der Erzählstil des Autors ist lebendig und rasant, so dass keine großen Hänger in der Geschichte entstehen. Die Spannung wird zu Beginn mit den Morddrohungen aufgebaut und über die gesamte Geschichte aufrechtgehalten, um zum Schluss in einem temporeichen Finale zu enden. Während der Geschichte bekommt der Leser immer wieder die Gelegenheit eigen Recherchen und Vermutungen anzustellen, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Ein zweiter Erzählstrang gibt die Hintergründe der Tat nach und nach bekannt, welcher geschickt mit dem aktuellen Handlungsstrang verknüpft wird. Der spannende Krimi hat, auch mit einer Prise Humor gewürzt, viel Spaß gemacht so dass er von mir 5 Sterne erhält und jedem Regionalkrimi- liebhaber ans Herz gelegt sein soll.

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  • Wolfs Vergangenheit

    Veilchens Feuer
    kris006

    kris006

    18. January 2016 um 15:59

    Veilchen bekommt die Aufgabe den Rock Musiker "Wolf Rock" oder wie er im echten Leben heißt, Gotthilf Semmelweiß, zu beschützen. Dieser erhält vor seinem letzten Konzert in Innsbruck konkrete Morddrohungen. Schnell wird klar das im Jahr 1976 etwas schlimmes passiert sein muss. Schließlich wird auch im Internet nach dem Leben des Sängers getrachtet. Da ihr der Musiker deutlich unsympathisch ist, ist Veilchen nicht gerade begeistert davon. Jedoch scheint sie seine Musik ganz gut zu finden. Auch privat geht es bei Veilchen rund. Ihr netter Nachbar lädt sie zum essen ein. Und obwohl sie von seiner Kochkunst nicht begeistert ist findet sie schon was an dem jungen Mann. Dieser soll auch vor Wolf Rock auf seinem Konzert singen. Und scheint die Vergangenheit des Rocker ihn einzuholen. Ich fand die Geschichte gut durchdacht. Die meisten Charaktere sind schön ausgearbeitet und auch sympathisch gestaltet. Veilchen finde ich in der Geschichte super. Sie ist eine starke Frau und sehr professionell in ihrer Arbeit. Ich mochte den Spannungsfaktor in der Geschichte und das es bis zum Schluss spannend blieb. Auch schön das ich die Einwände von Veilchens innerer Stimme. Der einzige Kritikpunkt ist für mich das ich fand das es einfach zu viele Charaktere gab und man manchmal nicht mehr recht wusste wer wer ist. Ansonsten finde ich das ein gelungenes Buch.

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  • Leserunde zu "Veilchens Feuer" von Joe Fischler

    Veilchens Feuer
    joefischler

    joefischler

    Nach dem großen Erfolg meines ersten Krimis "Veilchens Winter" darf ich euch nun den Nachfolger “Veilchens Feuer” vorstellen. Hier könnt ihr eines von 25 Vorab-Exemplaren (Taschenbuch) gewinnen und noch vor Veröffentlichung lesen! DANKE! Zuerst ein riesengroßes Dankeschön an die fantastische, wohlwollende, begeisternde Community hier auf LovelyBooks! Eure Unterstützung und euer Feedback haben Veilchens erste Schritte im Januar 2015 wesentlich leichter gemacht. Ihr habt einen großen Anteil daran, dass Valerie Mausers erster Fall, “Veilchens Winter”, auf vielen Plattformen ganz vorne zu finden war und demnächst sogar mit dem goldenen Buch ausgezeichnet wird. Es ist mir eine besondere Freude, euch nun den Nachfolger vorstellen zu dürfen! Worum geht's im neuen Fall? Ein Rockstar kommt nach Innsbruck und wird bedroht. Valerie und Stolwerk haben alle Hände voll zu tun, in der Vergangenheit des Stars nach möglichen Tätern zu suchen… und auch in Valeries Privatleben tut sich einiges! Hier der Online-Klappentext: Heiße Tage für Valerie 'Veilchen' Mauser Valerie Mauser ist keine gewöhnliche Kriminalbeamtin, sie fällt auf. Und das nicht nur wegen ihrer blonden Afrofrisur. Valerie hat Hirn, Herz und Humor, was auch dem Tiroler Landesvater nicht entgangen ist. Aber der kann ihr gestohlen bleiben! Viel wohler fühlt sie sich an der Seite ihres ehemaligen Ermittlerkollegen aus Wien - und Manfred Stolwerk ist immer zur Stelle, wenn 'sein Veilchen' Unterstützung braucht. So auch, als Wolf Rock für sein allerletztes Konzert in seine Heimatstadt Innsbruck zurückkehrt. Veilchen und der böse Wolf Wolf Rock, der streitbare Deutschrocker und berühmteste Tiroler Musikexport, beansprucht Polizeischutz, denn er wird bedroht: Jemand will ihn für eine Schandtat aus den Siebzigern büßen lassen. Doch was er damals verbrochen haben soll, weiß er nicht mehr. Drei Tage bleiben Valerie und ihrem Team, um Licht in die bewegte Vergangenheit des Stars zu bringen. Neider, frühere Weggefährten und Hardcore-Fans tauchen auf. Die Drohungen werden konkreter. Als sich dann die Pforten des Bergiselstadions zu Wolf Rocks großem Finale öffnen, überschlagen sich die Ereignisse: Die Alpenstadt wird zum Hexenkessel und der Rockstar zum Gejagten. Mittendrin Veilchen - da brennt nicht nur der Hut! Weitere Informationen findet Ihr auf meiner Homepage www.joefischler.com Leseprobe: www.joefischler.com/Joe-Fischler_Veilchens-Feuer_PDF-Leseprobe.pdf Wem gefällt's? Freunde spannender, realistischer Handlung, gut gezeichneter Charaktere und humorvoller, flüssig geschriebener Bücher werden die Veilchen-Krimis mögen. Für die Teilnahme… sagt mir bitte, was euch konkret an "Veilchens Feuer" und der Leseprobe reizt. Ich hoffe auf zahlreiche Teilnahme und freue mich auf einen regen Austausch. Danke und viel Spaß! UPDATE =========== Herzlichen Glückwunsch allen GewinnerInnen: Talitha, Pucki60, Dreamworx, tweedledee, sommerlese, esposa1969, Gela_HK, lisa1997, buecherwurm1310, Mrs. Dalloway, heidi_59, katze-kitty, lisam, Antek, kassandra1010, Bellis-Perennis, Booky-72, Nicky_G, Ayda, c-bird, Maritahenriette, DianaE, Cupcakes2, Blaustern, Krimine – Viel Spaß beim Lesen! Ich freu mich auf den Austausch mit Euch. Ein Tipp für alle, die dieses Mal leider nicht gezogen wurden: Es wird zur Einführung von "Veilchens Feuer" eine sehr gute E-Book-Aktion geben! Liebe Grüße an alle!

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    • 434
  • Veilchen und der böse Wolf

    Veilchens Feuer
    Gela_HK

    Gela_HK

    09. January 2016 um 15:27

    Ein Abschiedskonzert des Altrockers Wolf Rock in Innsbruck wird zum neuen Fall für Valerie "Veilchen" Mauser. Der Musiker wird massiv bedroht und fürchtet um seine Sicherheit. Die Kriminalbeamtin ermittelt zusammen mit ihrem Exkollegen Manfred Stolwerk, um Licht in die Vergangenheit des Musikers zu bringen. Doch nicht alle sind begeistert alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Das Bergiselstadion entwickelt sich zum Höllenschlund, in dem es mächtig zu brodeln beginnt. Joe Fischler setzt mit "Veilchens Feuer" die Reihe um die Ermittlerin Valerie Mauser erfolgreich fort. Der schnelle temporeiche und humorvolle Schreibstil passt zu der quirligen ungewöhnlichen Erscheinung der Ermittlerin. Im Anhang befindet sich ein Steckbrief, der die Blondine mit der auffälligen Afrofrisur skizziert. Valerie muss man einfach mögen. Unkonventionell, spontan und nicht immer mit dem richtigen Timing ermittelt sie auf ihre eigene spezielle Art. Der Regionalkrimi lässt den Leser in das Innsbrucker Alpenstadt-Flair eintauchen, enthält aber auch wieder kleine versteckte Seitenhiebe, wie der Hinweis auf das ehemalige Olympische Dorf, politische Einflussnahme und Massensteuerung durch Internetmedien. Altstar Wolf Rock will am Ende seiner Karriere in seinem Heimatort ein letztes großes Konzert ausgerechnet im Bergiselstadion geben. Doch irgend jemand will Rache für ein Vergehen, dass in den 70er-Jahren begangen wurde. Der Musiker ist bei den Ermittlungen keine Hilfe und sein Manager tut alles, um Valerie Steine in den Weg zu legen. Glaubhaft wird das Musikbusiness mit all seinen Glanz und Schattenseiten dargestellt. Alle Figuren werden sehr detailliert und mit viel Charme beschrieben. Ob es Valeries Kollege Geyer ist, der durch die Freundschaft zum Musiker plötzlich eine optische Wandlung volllzieht oder Exkollege Stolwerk, der nicht nur den richtigen Riecher für Indizien hat, sondern auch um Valeries Wohlergehen besorgt ist. Alle wirken lebensecht und sympathisch, machen den Krimi zum Lesevergnügen. Besonders gelungen sind Rückblicke eines jungen Mädchens, die in kurzen Abschnitten eingeschoben werden. Sie erhofft sich durch Wolf Rock ein neues Leben, die Flucht aus dem sozialen Milieu und wird bitter enttäuscht. Gespannt verfolgt man, was mit ihr geschah und versucht die Lösung des Falls zu finden. Das dramtische Finale gleicht einem Actionfilm und Veilchen riskiert mal wieder Leib und Leben. Ihre "latente Lebensmüdigkeit" ist wieder sehr auffällig. Bis zum Ende rätselt man, wer der geheimnisvolle Bedroher sein soll und wird überrascht. Die letzten Sätze versprechen eine interessante Fortsetzung, die sich mit Valeries Vergangenheit auseinandersetzt. Ich bin jetzt schon auf den Folgeband mit Valerie und Stolwerk gespannt.

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