Veilchens Rausch

von Joe Fischler 
4,4 Sterne bei52 Bewertungen
Veilchens Rausch
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

K

Kommissarin Valerie Mauser alias Veilchen vom LKA Innsbruck ist der Star, die Mordermittlungen bloss Beiwerk. Flott und mit viel Witz.

tweedledees avatar

Veilchen ist Kult! Witzige und locker flockige Dialoge, viel Alpenflair und eine einzigartige Protagonistin

Alle 52 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Veilchens Rausch"

TATORT BERGKULISSE: EIN MORDFALL IM URLAUBSPARADIES DER ALPEN
Auf der Alm gibt’s doch a Sünd: Nach einer rauschhaften Feier auf der Innsbrucker Umbrüggler Alm wird eine Kellnerin tot im Wald aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen tragischen Unfall hin. Doch der Wirt will beobachtet haben, wie sich der Landeshauptmann mit dem Opfer gestritten hat ... Aber wieso hätte ausgerechnet der liebe Herr Freudenschuss die Kellnerin umbringen sollen? Hat sie etwas über den Landesvater gewusst, das nicht an die Öffentlichkeit dringen sollte?

FALSCHE ALIBIS UND FREUNDERLWIRTSCHAFT ERSCHWEREN DIE ERMITTLUNGEN
Als sich herausstellt, dass die Frau tatsächlich ermordet wurde, schweigt das heimische Tagblatt hartnäckig - und niemand will von unlauteren Machenschaften wissen. Dabei ist offenkundig, dass es hinter den Kulissen nicht mit rechten Dingen zugeht.

ALPENKRIMI OHNE LEDERHOSEN VON JOE FISCHLER
Ein klarer Fall für die LKA-Polizistin Valerie Mauser und ihren bärigen Kollegen Stolwerk, die auf falsche Alibis, verschlossene Türen, ein prall gefülltes Wespennest aus Geld- und Freunderlwirtschaft und letztlich auf ungeahnte Abgründe stoßen ...

Joe Fischler liefert einen atmosphärischen Krimi mit viel Witz und Tiroler Flair vor der malerischen Alpen-Kulisse der Innsbrucker Nordkette!

*********************************************

Leserstimmen:

"Das Tiroler Flair ist gut getroffen, viel Witz und Humor und eine Prise Spannung geben eine gute Mischung."
fredhel, lovelybooks.de

"Toller Krimi, coole Darsteller, lebendig und unterhaltsam."
MarkusRobinigg, lovelybooks.de

"Ich habe schon die letzten Veilchen-Krimis verschlungen und sehnsüchtig auf Valeries neuesten Fall gewartet. Ich wurde nicht enttäuscht: Joe Fischler treibt die Handlung so geschickt voran, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind äußerst sympathisch und man erfährt nebenbei viel über Land und Leute."

**********************************************

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978894
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:19.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne32
  • 4 Sterne14
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    fredhels avatar
    fredhelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Der Start ist mir etwas zu albern, aber dann gewohnt spannendes und nettes Krimigeschehen rund um Innsbruck
    Spekulantenblase

    Tyrovalue ist eine dubiose Investment-Firma, die Grund und Boden im großen Stil aufkauft, und gleichzeitig die Verkäufer am Investmentfond beteiligt. Die Mietpreise explodieren, eine bezahlbare Wohnung ist nicht mehr zu finden. Aus diesem Grund existiert auch noch die Hausgemeinschaft zwischen der Tiroler LKA-Beamtin Valerie Mauser, ihrem Lebenspartner Sandro und ihrem allerbesten, schwergewichtigen Freund Stolwerk. Sandro ist zu Probeaufnahmen nach Hamburg gereist. Vielleicht kommt jetzt ja der große Durchbruch. Stolwerk allerdings bleibt treu an Valeries Seite, als sie einen Mordfall auf der angesagten Umbrüggler Alm untersuchen muss.Die Tyrovalue hat hier ein hier ein großes Event veranstaltet, bei dem ein junges Serviermädel ermordet wird. Valerie merkt schnell, dass  mit Macht eine Person zum Sündenbock stilisiert werden soll. Es ist nicht einfach, die Drahtzieher und ihre Machenschaften zu entlarven.

    Die ersten Seiten konnten mich nicht mitreissen, weil ich die Dialoge zu albern fand. Als dann die eigentliche Ermittlung beginnt, geht die Flapsigkeit in angenehm leichten Humor über, der der Spannung keinen Abbruch tut. Die Ermittlungen sind komplex und bringen ständig neue Motive und Tatverdächtige hervor, ohne dass sich der Täter herauskristallisiert. "Veilchens Rausch" ist ein netter, gut lesbarer und auch spannender Österreichkrimi, der durch einzigartige Charaktere und sein Lokalkolorit überzeugt.

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Blausterns avatar
    Blausternvor 8 Monaten
    Veilchens Rausch

    Veilchen, wie Valerie Mauser genannt wird, ist an ihr Dezernat in Innsbruck zurück als untergeordnete Mitarbeiterin von ihrem Vorgesetzten Nikolaus Geyer. Es ist Not an Mann, und sie wird zur Ermittlung auf die Umbrüggler Alm geschickt, auf der eine junge Kellnerin ermordet wurde. Großes Schweigen herrscht. Bis herauskommt, dass der Landeshauptmann Hubertus Freudenschuss eine Auseinandersetzung kurz vor ihrem Tod mit ihr hatte. Und welche Betrügereien gehen in der Immobilienfirma Tyrovalue vor sich? Während Valerie einer heißen Spur nachgeht, legt ihr Geyer immer wieder Knüppel in den Weg, ebenso ihre aparte Mutter. Was haben sie und ihr neuer Freund mit der Immobiliensache zu tun?
    „Veilchens Rausch“ ist der 4. Fall mit der Ermittlerin Valerie Mauser, und auch hier sind sie und ihr Partner Stolwerk wieder ein klasse Team. Mit einer Leichtigkeit läuft der Fall vor unseren Augen ab, und man fühlt sich ganz nach Österreich versetzt. Schon allein des Dialektes wegen. Aber auch sonst sind die Dialoge spritzig, humorvoll und sehr lebendig. Veilchen muss man einfach mögen, wie sie an eine Sache herangeht und mit ihrer ziemlich verkorksten Familie, bei der immer wieder alles anders läuft, als man erwartet. Der Fall ist gut zum Rätseln bis zum Ende, und doch kommt man auf diesen Täter niemals.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Sikals avatar
    Sikalvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Lesenswerter Krimi mit viel Lokalkolorit und sehr sympathischem Ermittlerduo.
    Veilchens 4. Fall

    Nach einem exklusiven Hüttenzauber einer äußerst suspekten Innsbrucker Firma wird eine Kellnerin tot aufgefunden. Als sich herausstellt, dass die Tote auch als Aktivistin gegen die Ausverkauf ihrer Tiroler Heimat unterwegs war, wird der Fall immer komplexer. Wer hatte wirklich einen guten Grund, die junge Viktoria zu töten? Schnell werden voreilige Schlüsse gezogen, der Herr Landehauptmann Hubertus Freudenschuss als potentieller Täter verhaftet und Verschleierungen durch die Presse offensichtlich. Als auch noch Veilchens Mutter auf- und Sandro untertaucht, wird das Nervenkostüm Valeries sehr strapaziert.

     

    Außerdem hat Veilchen auch im LKA mit internen Machenschaften zu kämpfen, entdeckt Geyers „innere Werte“ und findet die steife Gisela plötzlich ganz in Ordnung. Immerhin erfindet diese eigenständig Ausreden, damit Veilchen nicht zur Therapie kommen muss.

     

    Doch auch in diesem Fall ist Valerie froh, dass sie Stolwerk an ihrer Seite weiß. Mit ihrem sehr impulsiven Charakter tritt sie wieder in so manches Fettnäpfchen, stöbert in einem Netzwerk aus finanzkräftigen Geschäftspartnern, korrupten Politikern, manipulierten Medien und verfälschten Protokollen herum, bis sie am Ende wieder in einer Situation landet, in der ein Wunder geschehen muss, damit sie mit einem oder zwei blauen Augen davon kommt. Dieses Mal hat sich der Autor ein besonderes Wunder ausgedacht …

     

    Wer die Krimis rund um das sympathische Ermittlerduo Valerie Mauser und Manfred Stolwerk bereits kennt und schätzt, ist auch mit dem aktuellen Band gut beraten. Der Autor Joe Fischler begeistert mit seinem Wortwitz, einem hoch gehaltenen Spannungsbogen und einer Leichtigkeit, die mich immer wieder sofort ins Geschehen ziehen und nicht mehr loslassen.

     

    Außerdem konnte mich der Autor dieses Mal auf eine komplett falsche Fährte locken und so war ich ziemlich überrascht vom wahren Täter. Ebenfalls etwas anders empfand ich dieses Mal Valerie, die Gefühle zeigt, mit ihrem wichtigsten Freund Stolwerk das Gespräch sucht und sogar manches Mal daran denkt, etwas zu essen.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Hopeandlives avatar
    Hopeandlivevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoller und unterhaltsamer Alpenkrimi mit schrägen Charaktären!
    Mit Veilchen auf der Alm!

    Valerie Mauser, alias "Veilchen", ist nach einem Disziplinarverfahren von Wien nach Innsbruck versetzt worden. Nun ist sie wieder ein einfaches Mitglied des Teams der Mordkommission.
    Warum das so ist, erfahren wir nur in knappen Sequenzen, da dies bereits der vierte Band von Veilchen ist und meine erste Begegnung mit Veilchen.
    Sie hat einen jüngeren Lebensgefährten, Sandro, der Musiker ist und von dem ihre Frau Mama nicht gerade begeistert ist.
    Frau Mama ist jedoch auch sehr speziell.
    Veilchen hat auch seit neuestem eine Tochter, Jule, auch von ihr erfahren wir in einigen Abschnitten. Jule hat sich sogleich mit Veilchens jüngerem Kollegen Schmatz verbandelt, so schnell kommt man zu einem Fastschwiegersohn.
    Dann wäre da noch ihr Seelenfreund und früherer Kollege Stollwerk , ein Schwergewicht und eine Seele von Mensch.
     So weit , so gut...könnten doch alle wandern gehen.
    Das machen sie auch, auf geht´s auf die Umbrüggler Alm.
    Denn dort wird nach einer ausgelassenen Feier eine Kellnerin tot im nahen Wald aufgefunden.
    Veilchen macht sich mit ihrem neuen Vorgesetzten, Nikolaus Geyer, immer leicht gestresst und überfordert auf den Weg. Sie ist in Österreich wohl die bekannteste LKA-Ermittlerin mit ihrem blonden Afro und ihrem Hang zu abenteuerlichen, meist von Fernsehkameras, aufgenommenen Alleingängen.
    Schnell ist klar,die Frau wurde ermordet und keiner wills gewesen sein. Das Pikante an der Geschichte sind die illustren Gäste, die geladen waren, allen voran der Landesvater Hubertus Freudenschuss, der sich mit dem Opfer gestritten hat, aufmerksam von dem Wirt beobachtet. Für das Tagblatt ist er der Täter, aber ist er es wirklich?
    Veilchen begibt sich auf die Suche der Wahrheit und kommt den fiesen Machenschaften der Immobilienfirma Tyrovalue auf die Spur, immer wieder von der Frau Mama, der speziellen gehindert.
    Was hat sie damit zu tun und ihr gelackter neuer Freund?
    Veilchen und Stollwerk geben nicht auf und stehen in einem furiosen Showdown dem Täter auf einmal gegenüber.....

    Es war mein erstes Veilchenerlebnis und ich habe eindeutig Lust auf mehr bekommen. Sie ist einfach obersymphatisch in ihrem Chaos.
    Ein sehr humorvolles Leseerlebnis , gewürzt mit Austria-Dialekt, sehr gelungen.
    Besonders haben mir Veilchens Selbstgespräche in Form der inneren "Souffleuse" gefallen. Ich habe , glaube ich auch eine:)
    Humor und Spannung , eine klasse Mischung! Gerne lesen!

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    walli007s avatar
    walli007vor 9 Monaten
    Tirols Ausverkauf

    Oberstleutnant Valerie Mauser soll eigentlich eine Therapie machen, eigentlich müsste sie nach den überstandenen Katastrophen relativ glücklich sein. Sie hat ihre komische Familie und keine Arbeit im Moment. Da ihr Dezernat aber arg geschrumpft ist, darf sie dann doch in dem Mordfall auf der Alm ermitteln. Eine junge Aushilfskellnerin wurde tot aufgefunden. Keiner ist bereit, etwas Sachdienliches auszusagen. Dass der Landeshauptmann einen Streit mit der jungen Frau hatte, scheint eine erste heiße Spur zu sein. Bevor Valerie Mauser jedoch richtig einsteigen kann, wird erstmal wieder aufs Abstellgleis geschoben und der Kollege Geyer bringt alles durcheinander. Das geht so natürlich nicht.


    Bereits zum vierten Mal bündeln Stolwerks Veilchen und Valeries Seelenmensch ihre Kräfte und wieder stoßen sie auf eine Sache, die ziemlich groß zu sein scheint. Denn es gab ein Treffen auf der Alm, ein Treffen der Reichen, der Schönen und des Geldadels. Was gab es dort in der Tiroler Provinz zu verhandeln? Unverhofft betritt auch Valeries Mutter die Bühne des Geschehens. Will sie sich bei ihrer Tochter einschmeicheln? Für Valerie schwer zu ertragen, dass sie ihre gerade wiedergefundene Tochter Luna so gut mit der Oma versteht. Und Mamas neuer Freund? Er schwafelt von Immobilien und dem großen Geld. Hoffentlich sind Luna und ihr Verlobter schlau und schätzen den Wert ihres Hofes als Heimstatt, indem sie ihn behalten.


    Mit Valerie Veilchen Mauser, der einzigen Kommissarin mit einem blonden Afro, kann man einfach nichts falsch machen. Sie und ihr Seelenmensch Stolwerk sind ein tolles Ermittlerteam, von dem man gerne immer wieder liest. Mal um Mal schlittert sie in Fälle, die es in sich haben. Kompliziert und einfach zugleich. Logisch und doch überraschend. Daneben die Verbindung Veilchens zu ihrer unkonventionellen Familie, die sich weiterentwickelt und auch dann mit neuen Facetten aufwartet, wenn man eigentlich meint, da könne nicht mehr viel kommen.


    Diese Krimireihe macht Freude und hat wirklich jede Aufmerksamkeit verdient. Da könnte doch glatt mal ein Regisseur die Kamera befehlen und neben dem Alpenpanorama auch Veilchens Welt einfangen.


    4,5 Sterne

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Cupcakes2s avatar
    Cupcakes2vor 10 Monaten
    Die Umbrüggler Alm

    Die LKA-Polizistin Valerie Mauser wird auf die Umbrüggler Alm gerufen. Es gibt eine Tote. Auf der Alm wurde ausgelassen gefeiert. Bei der Toten sieht es nach einem Gewaltsverbrechen aus. Kurz zuvor wurde der Landeshauptmann beobachtet, wie er mit dem Opfer eine Auseinandersetzung hatte. Welche Gründe würden ein Landeshauptmann bewegen, um eine junge Frau umzubringen?


    Der Autor Joe Fischer hat mit diesem Band erneut einen Alpenkrimi mit viel Humor und Witz erschaffen. Mit dabei sind wieder meine Lieblingsprotagonisten, die natürlich nicht fehlen dürfen. Die Handlungen bringen den Leser zum Rätseln. Bis zum Schluss bleibt es spannend und es wird über den Täter nichts im Voraus verraten. 
    Auf dem LKA gibt es zwischen dem Personal Probleme, welche zusätzlich zum neuen Fall behoben werden müssen. Auch Veilchen hat einiges zu klären. Zur Zeit bewältigt sie ihre Rückkehr in den Polizeidienst auf Bewährung. Dazu hat sie eine psychologische Begleitung. Für Valerie ist es zeitlich fast nicht möglich, die Sitzungen durch den neuen Fall einzuhalten.


    Mich hat der Alpenkrimi bestens unterhalten.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    BuchNotizens avatar
    BuchNotizenvor einem Jahr
    Veilchens Rausch - Alpenkrimi mit Humor

    Es ist mein erstes Buch mit Veilchen. Die sportliche, eigenwillige Kommissarin war mir sofort sympathisch. Valerie “Veilchen” Mauser, seit einem Jahr beim LKA in Innsbruck, kehrt als einfaches Teammitglied in den Polizeidienst zurück. Nach ihrem letzten Fall wurde sie wegen eigenmächtiger und regelwidriger Arbeitsweise suspendiert. Ihr Kollege Nicolas Geyer ist jetzt ihr neuer Chef. Geyer ist als Chef leicht überfordert und versucht mangelnde Führungsqualitäten mit Überheblichkeit auszugleichen. Naturgemäß kracht es ständig zwischen den beiden.

    Privat hat Valerie Probleme mit ihrer Mutter, die ihren Freund nicht akzeptiert und sie gerne mit einer “besseren Partie” verkuppeln möchte. Halt und Verständnis findet Valerie bei ihrem Freund Sandro und ihrem ehemaligen Kollegen und guten Freund Stolwerk, der ihr zuliebe nach Innsbruck gefolgt ist. Erwähnenswert ist auch der junge Kollege Schmatz, der mit ihrer erwachsenen Tochter liiert ist und mit ihr einen Bauernhof renoviert.

    Die Figuren sind lebendig und detailliert charakterisiert. Veilchens Gedankenwelt wird mittels einer “Souffleuse” sichtbar.

    Durch ihre Ermittlungen macht sich Valerie bei der Lokalprominenz unbeliebt, einzig der Landeshauptmann hegt Sympathie für sie. Als er unter Mordverdacht gerät, will er nur mit Valerie sprechen. Ist er wirklich der Mörder oder wollen ihn einige Leute elegant loswerden? Intrigen, falsche Alibis und Freunderlwirtschaft erschweren die Mordermittlungen.

    Der Krimi “Veilchens Rausch” ist unterhaltsam und in leichtem Dialekt geschrieben. Die Dialoge weisen gute Portion Humor auf. Die Spannung baut sich erst allmählich auf, die Auflösung überrascht. Der Fall spricht mit der Immobilienfirma Tyrolvalue aktuelle Probleme an. Die Spekulanten profitieren, die heimische Bevölkerung spricht vom Ausverkauf Tirols.

    Neben dem zu lösenden Fall spielt das private Umfeld von Valerie eine große Rolle. Ich kenne nicht die Vorgängerbände und das wirft viele Fragen zu ihrer Vergangenheit auf. Ich finde es ärgerlich immer wieder Anspielungen darauf zu lesen, anstatt kurz die relevanten Fakten zu liefern, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Mir gefällt der Krimi, sodass ich auch ohne diese nervigen Hinweise auf die anderen Bände neugierig bin.

    Der Zufall wollte es, dass ich anschließend der ersten Teil “Veilchens Winter” gelesen habe, um zu erfahren, wie alles begann.

    Fazit

    “Veilchens Rausch”, der Kriminalfall aus Innsbruck, hat mich mit seinem lockeren Schreibstil und humorvollen Dialogen gut unterhalten.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Veilchens Rausch" von Joe Fischler

    Innsbruck/Umbrüggler Alm. Nach einem rauschenden Fest der Immobiliengesellschaft Tyrovalue wird die Kellnerin Victoria Schwarz ermordet aufgefunden. Ein mutmaßlicher Täter ist schnell gefunden: Landeshauptmann Hubertus Freudenschuss. Der Landesvater soll kurz vor Ende der Feier einen heftigen Streit mit dem Opfer gehabt haben…

    Valerie „Veilchen“ Mauser - nach ihrem letzten Fall auf Bewährung in den Polizeidienst zurückgekehrt - muss sich im LKA ihrem ehemaligen Partner und jetzt Vorgesetzten Nikolaus Geyer unterordnen. Geyer, dem seine neue Leitungsfunktion zu Kopf gestiegen ist, bremst Veilchens prompt erwachten Spürsinn zunächst einmal aus, muss dann jedoch erkennen, dass es in dem neuen Fall ohne Veilchen einfach nicht geht…

    „Veilchens Rausch“ ist bereits der vierte Fall für die toughe Ermittlerin des LKA Tirol und ihre muntere Ermittlertruppe - und auch in diesem Band ist Joe Fischler die Verknüpfung von Spannung und Humor hervorragend gelungen.

    Der Autor erzählt die Geschichte mit viel Pep und Schwung und präsentiert eine lebhafte Ermittlerin, die mich mit der Art, wie sie die Dinge anpackt, einmal mehr rundum überzeugt hat. Veilchen stößt bei den Mordermittlungen auf einen Sumpf aus Korruption, Amtsmissbrauch, miesen Finanzgeschäften und Betrug – die erfahrene Polizistin bekommt es mit einem fast übermächtigen Gegner zu tun, lässt sich jedoch von der geballten Macht der örtlichen High Society nicht beeindrucken und weiß sich am Ende durchzusetzen. Das große Finale offenbart schließlich einen Täter, mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet habe.

    Ausnehmend gut gefallen hat mir wieder der lässige Umgangston zwischen den Akteuren. Die Dialoge sind mit viel Wortwitz gespickt und besonders Veilchen wurden viele lockere Sprüche und bissige Kommentare in den Mund gelegt.

    „Veilchens Rausch“ hat mich durchweg begeistert – ich konnte mit Veilchen & Co. mitfiebern und miträtseln und wurde zudem durch eine großzügige Portion Humor bestens unterhalten.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    J
    July2503vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gelungener Krimi!
    Ein unterhaltsamer und spannender Krimi!

    Veilchens Rausch - ein Titel mit dem ich vor Beginn des Lesens nicht viel anfangen konnte. Dies änderte sich jedoch bei Beginn des Lesens :-)

    Der Krimi zur Leserunde traf bei mir ein und ich war überrascht, wie kompakt er durch die abgerundeten Ecken wirkt. Das Cover ist als Hintergrundfarbe in Schwarz gehalten. Die gelbe Blüte auf dem unteren Teil des Covers wirkt dagegen strahlend und bildet einen tollen Kontrast. Ein sehr gelungenes Cover, wie ich finde.

    Sodann begann ich mit dem Lesen... Die Protagonistin ist Valerie Mauser, eine Polizeikomissarin, die auf den ersten Blick etwas verkorkst aber sehr sympathisch wirkt. Nach einigen Vorfällen wurde Sie innerhalb der Polizei degradiert, von der Vorgesetzten des Nicolas Geyer, zu seiner Untergebenen und muss zudem nunmehr  polizeipsychologische Beratung in Anspruch nehmen. Unterstützung bei diesem täglich schweren Unterfangen bekommt sie von Ihrem Freund Sandro und ihrem ehemaligen Kollegen Stolwerk. Auch mit Ihrer Tochter und deren Verlobten ist das Verhältnis entspannt war.
    Als Valerie von Ihrem Vorgesetzten Geyer über einen Mord auf der Umbrüggler Alm informiert wird, ist sie in Ihrem Element. Nach einer Abendveranstaltung der High Society wird eine junge Kellnerin tot aufgefunden. Die Ermittlungen starten stockend, da Valerie aus unerklärlichen Gründen von Ihrem Vorgesetzten wieder von dem Fall abgezogen wird. Jedoch lässt sie sich dies nicht nehmen, und ist nach kurzer Zeit wieder mit im Team. Am Anfang ist das Motiv nicht genau erkennbar, aber im Laufe der Ermittlungen kristallisieren Sie unvorhersehbare Verwicklungen heraus. Valerie ahnt noch nicht, wie nah sie dem Mörder kommt, bis es fast zu spät ist...

    Die Schreibweise des Autors ist leicht und flüssig, denn man kann der Geschichte sofort folgen und in sie eintauchen.  Die Spannung ist nicht extrem knisternd, wird aber stetig gehalten. Es tauchen hin und wieder umgangssprachliche Floskeln auf, die aber leicht verständlich sind. Der Humor kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz, denn an vielen Stellen kann man wirklich schmunzeln, es ist viel Komik eingearbeitet.

    Alles in allem liest sich das Buch sehr gut, es hat mir auch gut gefallen. Ich vergebe dennoch nur 4 Sterne, da mir noch ein wenig mehr Spannung  gefehlt hat. Es ist ein Buch, welches ich weiterempfehle.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Lio-naras avatar
    Lio-naravor einem Jahr
    Tiroler Witz mit kalter Spur


    Valerie Mauser ist eine "etwas andere" Polizistin, die scheinbar häufiger über die gängigen Methoden der Polizei hinweg sieht und ihr eigenes Ding macht. Dies hat ihr schon in der Vergangenheit einigen Ärger eingebracht. 
    Mit ihrer schrägen Familie, ihrem Freund und ihrem Partner geben die Charaktere ein amüsantes und nicht alltägliches Bild ab. Die vielen Nebenschauplätze drängen meiner Meinung nach häufig die tieferen Beschreibungen von Gefühlen und auch von Umgebung und Handlung zurück. Dies ist sehr schade, da das Buch mit dem genialen Humor des Tiroler Volks einen immer wieder zum Schmunzeln bringt und man sich in diesen Momenten die beschriebene Gesellschaft besser vorstellen kann. 
    Valerie muss einen Mord an einer jungen Frau aufklären, die bei der Festivität einem Immobilien-Anlage-Unternehmen von der Kellnerin zur protestierenden Gegnerin des Unternehmens mutiert. Dabei kämpft Valerie gegen die Innsbrucker Presse und auch allerlei Größen in der Politik. Auch hierbei sind für mich einige Handlungsstränge nicht rund in die Geschichte eingefügt. Viele Nebenhandlungen wirken isoliert und nicht an die Hauptgeschichte angebunden. 
    Positiv anzumerken ist, dass es dem Autor gelingt, den Täter bis zum Schluss vor mir geheim zu halten. Ich hatte nicht einmal eine Vermutung. Im Schlussteil des Buches konnte ich wieder mehr Details zu den Handlungen feststellen, ebenso wie es auch schon zu Beginn der Geschichte war. 
    Fazit: Das Beste am Buch ist die "böse Souffleuse" von Valerie und die trockenen, urkomischen Parts im Tiroler Jargon. Die Hauptgeschichte ist gut, überzeugt mich jedoch nicht umfassend. Die vielen Nebenhandlungen waren für mich "too much". 
    Allerdings habe ich dieses Buch gelesen, ohne die vorigen der Reihe zu kennen. Vielleicht wären die Nebenschauplätze in anderem Fall schöner zu verstehen und zu verfolgen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    joefischlers avatar

    TATORT BERGKULISSE: Ein spannender Krimi im Urlaubsparadies in den Alpen

    Der Haymon Verlag stellt 50 Taschenbücher für diese Leserunde zur Verfügung. Um mitzumachen, schreibt mir bitte, was euch an diesem Buch reizt.

    Darum geht's in Veilchens Rausch:

    Auf der Alm gibt's doch a Sünd: Nach einer rauschhaften Feier auf der Innsbrucker Umbrüggler Alm wird eine Kellnerin tot im Wald aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen tragischen Unfall hin. Doch der Wirt will beobachtet haben, wie sich der Landeshauptmann mit dem Opfer gestritten hat. Aber wieso hätte ausgerechnet der liebe Herr Freudenschuss die Kellnerin umbringen sollen? Hat sie etwas über den Landesvater gewusst, das nicht an die Öffentlichkeit dringen sollte?

    Falsche Alibis und Freunderlwirtschaft erschweren die Ermittlungen: Als sich herausstellt, dass die Frau tatsächlich ermordet wurde, schweigt das heimische Tagblatt hartnäckig - und niemand will von unlauteren Machenschaften wissen. Dabei ist offenkundig, dass es hinter den Kulissen nicht mit rechten Dingen zugeht. 

    Ein weiterer Alpenkrimi ohne Lederhosen und klarer Fall für die LKA-Polizistin Valerie Mauser und ihren bärigen Kollegen Stolwerk, die auf falsche Alibis, verschlossene Türen, ein prall gefülltes Wespennest aus Geld- und Freunderlwirtschaft und letztlich auf ungeahnte Abgründe stoßen.

    Ich hoffe auf zahlreiche Teilnahme und freue mich auf einen regen Austausch. Danke und viel Spaß!
    Blausterns avatar
    Letzter Beitrag von  Blausternvor 8 Monaten
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks