Joe Haldeman Tödlicher Auftrag

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Inhaltsangabe zu „Tödlicher Auftrag“ von Joe Haldeman

Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt… "Tödlicher Auftag"- der neue Roman vom "Ewiger Krieg" Autor und Science Fiction-Legende Joe Haldeman.

Hätte ich es gekauft, hätte ich mich geärgert und hätte das Buch abgebrochen bevor die eigentliche Story beginnt.

— mamarina64
mamarina64

fesselnd und spannend

— esposa1969
esposa1969

Die Übersetzung ist ziemlich fehlerbesetzt, aber die Geschichte ist gut. Haldeman ist bei SciFi besser.

— DerFraggel
DerFraggel

Furiose Hetzjagd, Paranoia inklusive!

— Cutterina
Cutterina

Großartiger Stoff eines großartigen Autors!

— FelixM
FelixM

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  • Coole Hetzjagd

    Tödlicher Auftrag
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    28. November 2014 um 14:07

    Haldeman, ja der sagt mir etwas. Habe vor langer Zeit mal sein Werk „Der ewige Krieg“ gelesen. Außerdem hat das Cover von diesem Werk irgendwie so ein Touch von etwas älteren und sehr wahrscheinlich meistens eingestaubten Shooter Klassiker wie etwas „Spec Ops“. Also Buch in die Hand, Deckel beiseite geklappt und die Nase reingesteckt. Klappentext: Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharfschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt… Zum Inhalt: Nachdem Jack Delay schwer verwundet wird, muss er aus dem Aktiven Dienst der US Army, als Scharfschütze, ausscheiden. Er schlägt sich seit diesem Ereignis so durchs Leben, denn mit seiner Invalidenrente kann er sich keine großen Sprünge leisten und so beschließt er sich mal als Schriftsteller zu versuchen. Eines Tages erhält er durch seine Agentin ein, für seine momentanen Verhältnisse, unfassbares Angebot. Er soll einen Rohentwurf eines Horrorromans erstellen, wofür er 50.000 Dollar bekommen soll. Ohne lange zu überlegen sagt Jack zu. Jack macht sich frisch ans Werk, ohne wirklich zu wissen, worauf er sich da eingelassen hat. Nachdem er einige Kapitel fertig gestellt hat, erhält er Post, welche einen Einblick in die sich anbahnende Zukunft erlaubt. Im Paket sind ein Scharfschützengewehr, passende Munition und Unterlagen zu Jacks nächstem Hit enthalten. Außerdem findet Jack eine eindeutige Botschaft, sollte er den Hit nicht durchführen, stirbt seine Lebensgefährtin Kit. Jack offenbart sich Kit und die beiden beschließen ihrem Leben eine neue Richtung zu geben, sprich sie fliehen vor den Wahnsinn. Allerdings werden die Beiden schnell wieder aufgefunden und der Wahnsinn geht weiter. Eine wahre Hetzjagd, ohne Rücksicht auf Verluste, nimmt ihren lauf. Mein Fazit: Joe Haldeman zeigt mit „Tödlicher Auftrag“ das er weiß wovon er spricht und kann hier auch seine eigenen Vergangenheit einfließen lassen. Das merkt man auch, denn es ist kein Überhang zur Übertreibung oder Ex-Supersoldaten vorhanden. Die Protagonisten haben mich überzeugt und wirkten weder gezwungen noch gekünstelt. Für mich zwar nicht neu, aber trotzdem erstklassig umgesetzt, finde ich die Perspektivwechsel. man könnte sogar sagen, Haldeman hat zwei Bücher erschaffen. So hat man als erstes die Jack-Perspektive und zum anderen die Horrorroman-Perspektive, die auf gelungene Art und Weise verschmelzen. Das Ende von „Tödlicher Auftrag“ kommt etwas schnell um die Ecke, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt alles gesagt und so bin ich mit einem Lächeln auf den Lippen aus diesem Werk ausgestiegen. Ich freue mich schon auf den nächsten Haldeman.

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  • Leserunde zu "Tödlicher Auftrag" von Joe Haldeman

    Tödlicher Auftrag
    Mario_Steinmetz

    Mario_Steinmetz

    Verehrte Leser, Der Mantikore Verlag möchte zehn Exemplare von Joe Haldemans neuestem Roman „Tödlicher Auftrag“ zur Rezension verlosen.  Joe Haldeman sollte vielen von Euch schon ein Begriff sein. Sein Werk „Der ewige Krieg“ ist ein echter Klassiker. Bewerbungen, mit einigen Worten zu euch selbst und wo eure Rezensionen erscheinen, bitte an den mantikoreverlag@aol.com Möchtet ihr eine Printversion des Buches erhalten, bitte eure Anschrift nicht vergessen. Wollt ihr euch für ein Apple eBook (Download nur über den Apple ITune Store möglich) bewerben, bitte die eMail Adresse mit angeben, an die der Link gesendet werden soll. Stichtag ist der 24. September 2014 !! Der Mantikore Verlag freut sich auf die Leserunde und einen regen konstruktiven Austausch mit Euch. Ich lese das Buch selbst gerade und würde als Kontaktperson auf Lovelybooks zur Verfügung stehen. Viel Erfolg! Mario Steinmetz

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  • Tödlicher Auftrag

    Tödlicher Auftrag
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    08. November 2014 um 11:00

    Der Veteran Jack Delay war einmal Scharfschütze bei der US Armee. Nun versucht er sich als Autor durchzuschlagen. Als ihm ein lukratives Angebot für ein Drehbuch unterbreitet wird, greift er zu. Während seiner Schreibarbeiten erhält er ein Paket mit einem Scharfschützengewehr und dem "Tödlichen Auftrag". Erst spielt er mit, da seine Freundin bedroht wird. Doch als er mit seiner Freundin flüchtet, hat er hartnäckige Verfolger an seinen Fersen. Die Story wird aus zwei Perspektiven geschildert. So können wir uns in Jack Delay hineinversetzen und erfahren zwischendurch immer etwas über einen Kannibalen aus dem Horror-Drehbuch. Unterschiedliche Schriften machen es uns leicht, zu sehen, wo wir uns in der Geschichte befinden. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Der Beginn ist etwas zäh, aber das Tempo steigert sich und damit kam Spannung auf. Dennoch konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen.

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  • Rausgeworfenes Geld

    Tödlicher Auftrag
    mamarina64

    mamarina64

    30. October 2014 um 13:59

    Die Idee einer Geschichte/Romans in einer Geschichte/Roman wäre nicht schlecht, wenn die Geschichte nicht vor Rechtschreib- und Logikfehlern strotzen würde und der Inhalt dieser Geschichte nicht so trashig wäre. Unter Horrorstory hätte ich mir etwas besseres als einen außerirdischen, fetten, mordenden Kannibalen vorgestellt.  Die eigentliche Geschichte des Jack Delay oder Jack Daley (Klappentext und Innentext weichen voneinander ab) ist von der Idee her gar nicht schlecht, allerdings nicht besonders gut umgesetzt. Leider auch hier viele Rechtschreib- und Grammatikfehler (Übersetzungsprogramm), die neben einer manchmal unlogischen Story den Lesefluß erheblich behindern. Daher von mir nur ein Stern. Ich habe durchgehalten, aber ungern.

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  • Rezension zu "Tödlicher Auftrag"

    Tödlicher Auftrag
    Zsadista

    Zsadista

    30. October 2014 um 11:02

    Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee und nun Veteran. Durch eine Verwundung wurde er aus der Armee entlassen. Nun versucht er sich mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt als Autor zu verdienen. Eines Tages bekommt er den lukrativen Auftrag, ein Buchversion zu einem Film zu schreiben. Als er mitten in der Schreibarbeit ist, findet er vor seiner Tür ein Scharfschützengewehr mit einem Tötungsauftrag. Erst spielt Jack mit, da die Auftraggeber seine Freundin mit dem Tode bedrohen, wenn er den Auftrag nicht annimmt. Doch dann flüchtet er mit seiner Freundin und lässt die Waffe zurück. Aber er hat nicht mit der Hartnäckigkeit seines Auftraggebers gerechnet, der ihn anscheinend überall hin verfolgt. „Tödlicher Auftrag“ ist ein Buch im Buch. In den ersten Kapiteln erfährt man soweit nur persönliches über Jack. Nach jedem Kapitel kann man dann, in anderer Schrift, seine Arbeit an dem Buch lesen. Ich fand das eine gute Idee, dies so in den Roman einzuarbeiten. Allerdings dauert es etwas, bis das Buch an Fahrt gewinnt, da der geschriebene Roman des Protagonisten zwar interessant ist, aber soweit erst einmal eine andere Geschichte ist. Obwohl die Geschichte einige Zeit zum anlaufen brauchte, fand ich sie zum Ende hin sehr spannend. Der Schreibstil war flüssig und mitreißend. So ist man am Ende dann schneller durch, als einem lieb ist. 

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  • ohne den kursiv gedruckten Text wäre es besser

    Tödlicher Auftrag
    robberta

    robberta

    27. October 2014 um 15:14

    Tödlicher Auftrag Klapptext: Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt… "Tödlicher Auftag"- der neue Roman vom "Ewiger Krieg" Autor und Science Fiction-Legende Joe Haldeman. Meine Meinung: Manchmal weiß man nicht genau welche Info von Jack und welche von Stephen (auch „Steve“ genannt) ist. Den kursiv gedruckten Buchtext von Jack Delay über den Kannibalen finde ich störend. Er bremst die Lesegeschwindigkeit, die Spannung und er bringt keine wichtigen Informationen, denn es wird hauptsächlich über den Kannibalen geschrieben und nur der Rest über den Protagonisten Steve der das Fahrradfahren mit Jack gemeinsam hat. Ich würde den kursiven Text komplett raus nehmen, denn das würde das Lesetempo und die Spannung erheblich steigern. Sogar das Ende würde dann nicht so abstrus wirken. Das Buch im Buch kursiv gedruckt über den Serienmörder und Kannibalen ist für mich absolut überflüssig. Es vermindert die Anzahl der Sterne von 4 um die Hälfte, d.h. so wie das Buch ist kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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  • Spannend und packend geschrieben!

    Tödlicher Auftrag
    Livres

    Livres

    27. October 2014 um 11:55

    Jack Delay ist ein ehemaliger Scharfschütze der US Armee. Nach einer starken Verwundung musste er jedoch aus dem Dienst ausscheiden. Seitdem versucht er sich als Autor, um sich etwas dazuzuverdienen. Daher kommt ihm das Angebot sehr gelegen, für Ron Duquest die Buchversion eines Horrorfilms zu schreiben. Nachdem er die ersten Kapitel verfasst hat erhält er plötzlich ein Paket: Darin befindet sich ein Scharfschützengewehr (das gleiche wie damals in der Armee) mit Munition und die  Aufforderung, eine noch unbenannte Person zu töten. Ansonsten würde seine Freundin Kit sterben. Kurzerhand wollen sich Jack und Kit aus der Schusslinie bringen: Sie lassen das Gewehr zurück und entschließen sich zur Flucht! Doch die geheimen Auftraggeber spüren sie immer wieder auf. Eine packende Hetzjagd durch die USA beginnt… Joe Haldeman hat mit „Tödlicher Auftrag“ einen sehr spannenden und packenden Thriller geschaffen, der den Leser nicht los lässt. Besonders gut gefällt mir, dass dieser Thriller sozusagen aus 2 parallelen Büchern besteht: Zum Einen wird die Gegenwart aus Jacks Perspektive erzählt, zum Anderen das Manuskript des Horrorfilms, das Jack im Laufe des Buches schreibt. Die Horrorfilm-Abschnitte sind kursiv gedruckt und werden somit deutlich vom Rest der Story abgegrenzt. Sie tragen jedoch zur Steigerung der Spannung bei, da sich die Inhalte zum Teil mit den tatsächlichen Geschehnissen überschneiden. Diese Technik habe ich bisher so noch nicht gesehen/gelesen und es gefiel mir sehr gut! Etwas störend waren die recht häufigen und auch teils sehr auffälligen Rechtschreibfehler in der mir vorliegenden Printversion. Laut Aussage des Verlages wurde die ebook-Version nochmals lektoriert, so dass die vielen Fehler nicht mehr auftauchen sollten. Daher wird sich dies nicht auf meine Beurteilung auswirken.

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  • Spannende Handlung mit ebenso spannenden Parallelhandlung

    Tödlicher Auftrag
    esposa1969

    esposa1969

    26. October 2014 um 18:01

    Hallo liebe Leser, auch dieses Buch, welches ich im Rahmen einer LR erhielt, habe ich geradezu verschlungen: == Tödlicher Auftrag == Autor: Joe Haldeman == Buchbeschreibung: == Jack Delay, ehemaliger Scharfschütze der US Armee, erhält ein sonderbare Lieferung: Im Paket sind ein Scharschützengewehr samt Munition und ein paar Tausend Dollar in bar als „Anzahlung“. Der anonyme Absender verspricht noch mehr Geld. Delay soll dafür einen Mann töten. Was Delay zunächst für einen skurrilen Scherz hält wird schnell bitterer Ernst. Bald wird Jack Delay selbst zur Zielscheibe und muss sich entscheiden. Eine atemlose Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt… "Tödlicher Auftrag"- der neue Roman vom "Ewiger Krieg" Autor und Science Fiction-Legende Joe Haldeman. == Leseeindrücke: == Jack Delay, ein ehemaliger Scharfschütze der US Armee, ist Protagonist dieses fesselnden Romanes. Er bekommt vom Staat ein wenig Invalidenrente. Um seinen Lebensunterhalt ein wenig aufzubessern, betätigt sich Jack zudem als Schriftsteller. Dann erhält er eine Anfrage ein Drehbuch zu verfassen, sogar einen Geldvorschuss solle er erhalten. Doch dann findet Jack vor seiner Tür ein Paket mit einem Scharfschützengewehr samt Munition und erhält den "Tödlichen Auftrag". Bei Nichterfüllung würde anderenfalls seine Freundin Kit daran glauben müssen. Um ihr Leben nicht auf´s Spiel zu setzen schaltet Jack keine Polizei ein, sondern versucht dem Bösen mit seiner Freundin zu entkommen….. Dieses Buch ist in zwei Perspektiven verfasst: Zum einen aus Jakes Sicht in der Ego-Perspektive. So können wir jederzeit mit Jack empfinden und an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. In einer anderen Schrift, die schreibmaschinenartig verfasst ist, lesen wir das Manuskript, an dem Jack schreibt, das von einem Menschen-Jäger und -Fresser handelt, der rohes Menschenfleisch verzehrt. Durch eben diese unterschiedlichen Schrifttypen, weiß der Leser immer genau, in welchem Teil der Geschichte er sich befindet - ob bei Jack und Kit oder eben in der fiktiven Manuskript-Figur. So gibt es auch jedes Kapitel doppelt: Kapitel 1 - 13 bzw. Kapitel Eins bis Dreizehn. Mir gefielen sowohl Haupt-, als auch Nebenhandlung bestens. Spannung pur und jede Menge Adrenalin waren angesagt.   Die Schrift ist gut leserlich groß, was ich als sehr augenfreundlich und gut lesbar empfand.  So lasen sich beide Schrifttypen und beide Handlungen wie im Flug. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! ©esposa1969

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  • Von furiosen Hetzjagden und Schrödingers Katze

    Tödlicher Auftrag
    Cutterina

    Cutterina

    31. August 2014 um 23:51

    Mit einer mickrigen Invalidenrente bestreitet Jack Delay, ein ehemaliger Scharfschütze der US Armee seinn Unterhalt und schreibt noch dazu um sein Gehalt aufzustocken. Sein erstes Buch wurde, wie bei jedem Erstautor, vom Verwandtenkreis und Freunden wohlwollend aufgenommen, von der Times jedoch zerrissen. Doch dann kommt für Jack der Anruf seiner Agentin gerade recht. Die offeriert ihm ein lukratives Angebot. Jack soll für Ron Duquest einen Rohentwurf für einen Horrorfilm schreiben. Es geht um nichts weniger als 50.000 Dollar. Jack sagt spontan zu, schließlich ist es das beste Angebot, was ihm jemals offeriert wurde, und fängt an seine Story zu entwerfen. Ab diesem Punkt begleitet den Leser die Schreibarbeit von Jack und der Leser erhält Kapitelweise Einblick in die entstehende Horrorgeschichte sowie anschließende Diskussionen mit seiner Lebensgefährtin Kit über das was Jack geschrieben hat – eigentlich also ein ganz intimer Einblick den Joe Haldemann einen in das Leben eines Schriftstellers gewährt. Der Leser erlebt mit, wie die Romanrohfassung sich mit Jacks Gedanken und Erlebnisse verknüpft und beide Geschichten bis zu einem gewissen Grad eine werden. Doch dann wird Jack ein Scharfschützengewehr, welches Jacks altem Gewehr seiner Zeit als Soldat gleicht, samt Munition und einer Anzahlung. Jack ringt damit den Anrufer der Polizei zu melden, doch noch kennt er das vermeidliche Opfer dieses Attentatsvertrags nicht und so beschließt er erst einmal mitzuspielen, bis ihm die Sache zu heiß wird und er sich an die Behörden wendet, doch der Beamte mit dem er gesprochen hat, soll mit dem Jacks Gewehr, dass er schnellstmöglich loswerden wollte, erschossen worden sein und so flieht Jack als über Kopf mit Kit und versucht seine Spuren in einem Land zu verwischen, wo man nahezu jede Bewegung nach dem 11. September nachverfolgen kann. Doch Jacks Feinde scheinen immer zu Wissen wo Jack und Kit sich aufhalten und so wird Jack von dem Gewehr bzw. der Mordwaffe verfolgt. Joe Haldemans Geschichte ist um sie mit einem Wort zu beschreiben fesselnd und man Haldeman versteht es seine Figuren realistisch wirken zu lassen, sodass die Geschichte eben nicht in eine 007 Nummer abschwenkt sondern Jacks Aktionen für den Leeser sehr naheliegend bleiben. Das gesamte Buch hindurch versteht Haldeman es einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen dann auf einem gewissen Level zu halten – die Frage immer wieder im Hintergrund, wer dahinter steckt und wie zum Teufel man ihn orten kann auch wenn er sein Handy längst entsorgt hat. Diese Paranoia als ständige Präsenz beschreibt die heutigen Verhältnisse in den USA sehr gut. Und auch wenn in anderen Rezensionen das Ende als zu abrupt angeprangert wurde und dass es zu viele Fragen offen lassen würde, muss ich dagegen halten, dass genau so ein Ende doch zu einem Buch, das voller Paranoia steckt passt, dass viele offene Fragen dem Leser überlassen werden und so zu einem wieder lesen einladen um vielleicht noch ein paar Hinweise zu finden, die zur Beantwortung dieser Fragen einladen…und um es mit den Worten von Jack zu beschreiben: Die Geschichte ist wie Schrödingers Katze. Der Deckel wird nur nie geöffnet und somit kann man nicht mit Gewissheit sagen, ob die Katze überlebt oder stirbt. Insofern für mich ein passendes und in dieser Analogie ein sehr gutes Ende. Nun zur deutschen Übersetzung: Da kann ich mich den Vorrednern nur anschließen und sage einfach, dass der Verlag sich für das nächste Buch einen anderen Lektor besorgen sollte. Es sind einfach zu viele Fehler übrig geblieben, die man leicht hätte aufdecken können, Las Vagas, I-Pak sind da nur einige Fehler. Allerdings wurde die Ebooksversion noch einmal nachträglich nachlektoriert, sodass diese besser zu lesen ist, bis der erste Nachdruck des Buches in den Handel kommt. Insofern schade, dass der Lektor gepatzt hat aber gut, dass der Verlag nachdem er dies bemerkt hat, nochmal versucht den Schaden zu begrenzen. 

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