Joe Hill

 4 Sterne bei 628 Bewertungen
Autor von Blind, Christmasland und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Locke & Key Master-Edition

 (1)
Neu erschienen am 24.09.2018 als Hardcover bei Panini.

Alle Bücher von Joe Hill

Sortieren:
Buchformat:
Blind

Blind

 (202)
Erschienen am 01.09.2008
Christmasland

Christmasland

 (106)
Erschienen am 08.12.2014
Teufelszeug

Teufelszeug

 (79)
Erschienen am 11.10.2011
Willkommen in Lovecraft

Willkommen in Lovecraft

 (31)
Erschienen am 29.05.2013
Fireman

Fireman

 (40)
Erschienen am 09.05.2017
Black Box

Black Box

 (25)
Erschienen am 03.12.2007
Die Schattenkrone

Die Schattenkrone

 (13)
Erschienen am 23.11.2010
Die Schlüssel zum Königreich

Die Schlüssel zum Königreich

 (10)
Erschienen am 19.07.2011

Neue Rezensionen zu Joe Hill

Neu

Rezension zu "Christmasland" von Joe Hill

Christmasland
vormivor 25 Tagen

Charlie Manx ist ein sehr, sehr böser Mann mit einem sehr, sehr bösen Auto. Er entführt Kinder nach "Christmasland", wo ewige Weihnacht herrschen soll. Die Kinder erwartet dort jedoch etwas Grausames, und es gibt keinen Weg zurück. Einzig Vicky könnte dem Schrecken Einhalt gebieten. Als ihr kleiner Sohn verschwindet, entbrennt zwischen ihr und Charlie ein Kampf, der jeden Albtraum verblassen lässt.

Mit seinem Meisterwerk moderner Fantastik entführt uns der mehrfach preisgekrönte Bestsellerautor Joe Hill auf einen unvergesslichen Horrortrip

Inhaltsangabe auf audible


Dies war nun mein 2. Buch von Joe Hill, einem der Söhne Stephen Kings. Bei seinem Debutroman "Blind" konnte man schon die Ähnlichkeit zum berühmten Vater erkennen, in diesem hier nun hat man echt das Gefühl, dass hätte auch der Vater schreiben können. Ich weiß gar nicht, ob Joe Hill sich über diese Vergleiche freuen würde, oder ob er es schon nicht mehr hören kann, aber er kann eben auch nicht leugnen, von wem er sein Galent geerbt hat. Und bei der Suche nach einem Verleger, für viele anderen Schriftsteller eine sehr mühevolle Angelegenheit, hatte er bestimmt Vorteile, bei dem Papa.


Jedenfalls ist das Buch auf jeden Fall etwas für alle Stephen King Fans, denn es ist ein sehr ähnlicher Schreibstil. Eher ausschweifend mit sehr vielen erwähnenswerten Einzelheiten und Detailsm die aber alle zusammen im Laufe der Story wieder Sinn ergeben und sich in die Gescnichte einfügen. Und auvh wenn diese Story nicht ganz von unserer Welt ist, vergleichbar mit den älteren Werken Stephen Kings, ist sie in sich schlüssig, nachvollziehbar und realistisch. Mir hat es richtig gut gefallen und es stört mich gar nicht, dass ich nun amerikanische Horror-Geschichten in zweiter Generation lese.

Kommentieren0
89
Teilen

Rezension zu "Heart-Shaped Box" von Joe Hill

Super Dark-Fantasy Horror Geschichte von Joe Hill über einen alten Rockstar, der einen Geist erwirbt
Melanie_Naumannvor 3 Monaten

Heart-Shaped Box (dt. Blind) handelt von dem Rockmusiker Judas Coyne, der eine Vorliebe für das Obskure hat. Als eines Tages ein Geist zum Verkauf angeboten wird, kann Judas nicht anders und muss den Anzug eines toten Mannes erwerben, an den der Geist gebunden sein soll.

Aber was Judas bekommt, ist eine herzförmige Schachtel.

Und plötzlich lauert der tote Mann überall: in einem Schaukelstuhl, im Radio oder in seinem Geistertruck.

Eine Geschichte, die auf schaurige Weise demonstriert, zu was Geister in der Lage sind.


Cover
Das Cover des Buches ist eher ein blanko Bild mit unauffälliger Schrift darauf. Nichts Besonderes, aber dennoch in den Farben eine unruhige Kombination, die das Thema 'von Gespenstern heimgesucht' sehr gut aufgreift.

Das Motiv ist eine einsame Straße, auf die im Buch mehrfach Bezug genommen wird.



Zur Geschichte
Judas Coyne, ein Rockstar, ist ein Fan des Obskuren. Um sein Image zu pflegen, erwirbt er einen Geist, der ihm in einer herzförmigen Schachtel geliefert wird.

Sofort beginnen seine Hunde zu bellen. Ahnen sie etwas?

Es dauert nicht lange und mit der Kälte ziehen seltsame Vorkommnisse ein, bis Judas den alten Mann entdeckt, der in einem Schaukelstuhl sitzt. Zwischen seinen Fingern hängt an einer Kette eine Rasierklinge.

Judas muss lernen, dass der Tote erst wieder geht, wenn Judas für seine Sünde gebüßt hat. Mit seinem Tod. Und jeder, der ihm hilft, soll mit ihm sterben.

Judas muss versuchen, den Geist wieder loszuwerden. Aber der Geist hat spezielle Fähigkeiten, die Judas mehr als einmal zu einer anderen Person werden lassen. Nirgends scheint Judas vor dem toten Mann sicher zu sein, und doch kämpft er gegen die Übermacht, gegen das Monster, dass die Menschen um ihn herum in den Tod reißt.



Figuren
Judas Coyne war ein erfolgreicher Rockstar mit seiner Band. Doch seine Band existiert schon lange nicht mehr.

Er hält sich mit Frauen jung, die halb so jung wie er sind. Liebt er sie nur im Bett oder besteht eine tiefere Bindung zu den Mädchen, die er in sein Haus aufnimmt?



Endergebnis:
Die Geschichte hat einen wunderbaren, bildhaften Schreibstil.

Man wird nicht nur Zeuge des grausamen Geistes, der Judas verfolgt, sondern man hört auch dessen Stimme, spürt die Kälte um ihn und spürt die Schmerzen, die Judas zugefügt werden. Das Buch hat einen unterschwelligen Humor, der die düstere Geschichte immer wieder auflockert.

Der Anfang war ein guter Einstieg in das Leben eines alten Rockstars. Mit der Ankunft der herzförmigen Schachtel nimmt der Grusel Schritt für Schritt zu, bis man als Leser mehrfach in Ausweglosigkeit scheint, weil man nicht mehr weiß, wie die Figuren aus ihren Krisen herauskommen sollen.

Aber Joe Hill setzt die Reise fort und nimmt den Leser mit auf die Flucht vor einen Geist, vor dem man nicht wegrennen kann.

Die Geschichte hat mich gefesselt. Einen Stern Abzug gibt es für das doppelte Ende. Das zweite Ende, das in einem Horror so bekannte, wiedererwachte Monster, wird in einer Szene dargestellt, die so an Zusammenhang litt, dass ich mich bis zum Ende des Kapitels fragte, wie diese Szene zur Geschichte gehört.

Ansonsten eine super Geschichte, die es sich zu Lesen lohnt!

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Locke & Key Master-Edition" von Joe Hill

abwechslungsreich, überraschend und wieder mit vielen (wahn)witzigen Ideen
Flaventusvor 6 Monaten

Der zweite Band der Master-Edition der Graphic-Novel Locke & Key fängt da an, wo der erste Band aufgehört hat. Für diejenigen, denen der Inhalt nicht so präsent ist, gibt es eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Diese sind allerdings als Auffrischung zu verstehen, denn der erste Band muss gelesen werden, um alle Ereignisse zu verstehen, die im zweiten Band erzählt werden.


Edle Aufmachung

Die Angabe der Bände bezieht sich hierbei auf die Master-Edition. Die gesamte Reihe ist schon vor Jahren mit insgesamt sechs Bänden abgeschlossen worden. Die Master-Edition beinhaltet je zwei schon erschienene Bände, die natürlich (weil Master-Edition) qualitativ hochwertig im Hardcover präsentiert werden.

Rein optisch dürfte sich jeder Leser direkt zurecht finden und wird auch der Story folgen können. Bis es allerdings zu Beginn des zweiten Teils (bzw. vierten ursprünglichen Bands) zu einem Stilbruch in vielerlei Hinsicht kommt.

 

Stilbruch

Optisch erhalten die Zeichnungen plötzlich einen kindlich naiven Touch, der vielleicht das Wesen von Bode, dem jüngsten der Protagonisten, unterstreichen soll. Allerdings wird dieses Stilelement zu lang und ausgiebig verwendet, so dass dessen Wirkung sich nach ein paar Seiten schnell ins Gegenteil verkehrt.

Gleichzeitig werden die Comic-Stripes anders aufgebaut. Es ist zwar durchaus eine gute Idee, eine komplette Seite als Abschlussbild zu verwenden und vier Bilder als untereinander laufenden Stripe anzuordnen. Das hat optisch für eine willkommene Abwechslung gesorgt.

 

Erzählung

Erzählerisch beginnt die Geschichte wieder sehr empfehlenswert, abwechslungsreich, überraschend und wieder mit vielen (wahn)witzigen Ideen. Mit dem optischen Stilbruch gibt es allerdings auch einen erzählerischen Bruch, so dass manche Handlungsfetzen nur schwer, andere sogar gar nicht einzuordnen sind.

Die übergeordnete Haupthandlung wird in diesen Phasen nur fragmentarisch behandelt, was ich zusätzlich als störend empfunden habe. Irgendwie scheinen den Autoren entweder die Ideen ausgegangen zu sein, oder sie wollten ein kleines Experiment wagen. Nachdem die Autoren sich “ausgetobt” haben, kommt die Geschichte sowohl optisch wie auch erzählerisch wieder in gewohnten Regionen an und wirkt nicht mehr derart konfus.

 

Fazit

Der Leser dieser Besprechung wird sich nun fragen, weshalb ich dieser Horror-Graphic-Novel dennoch fünf Sterne vergebe, wo ich doch derart “viel” Kritik geäußert habe. Das liegt daran, dass die erzählte Geschichte trotz dieser Kritikpunkte nahezu über jegliche Zweifel erhaben ist und einfach seines Gleichen sucht. Im Grunde genommen wird aus einer überragenden Geschichte eine sehr gute, so dass ich trotz aller Kritik zu dieser Master-Edition diese dennoch bedenkenlos allen Freunden des Horrors empfehlen kann.


Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 778 Bibliotheken

auf 133 Wunschlisten

von 22 Lesern aktuell gelesen

von 21 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks