Joe Hyams

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der Weg der leeren Hand, James Dean und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joe Hyams

Der Weg der leeren Hand

Der Weg der leeren Hand

 (3)
Erschienen am 10.04.2012
James Dean

James Dean

 (2)
Erschienen am 01.11.1992
Flight of the Avenger

Flight of the Avenger

 (0)
Erschienen am 01.10.1992
Spiel, Satz und Sieg

Spiel, Satz und Sieg

 (0)
Erschienen am 01.11.1982

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Rezension zu "Der Weg der leeren Hand" von Joe Hyams

Wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn man den Titel dieses kleinen Büchleins liest, dann könnte man bei dessen Allgemeinheit auf die Idee kommen, dass uns Joe Hyams eine systematische Abhandlung über Zen in den Kampfkünsten geschrieben hat. Aber das ist nicht der Inhalt dieses Werkes. Vielmehr erzählt uns Joe von seinen persönlichen Erleuchtungen, die er während des Trainings mit seinen Meistern hatte. Dies sind immer kleine Geschichten von nur wenigen Seiten, in denen oft taoistische Lebensregeln verpackt sind. Andere erklären uns wie wir besser mit uns selber umgehen sollten oder wie wir unser Wohlbefinden steigern können. Einige betreffen auch direkt Aspekte der Kampfkunst.

Ich hatte beim Lesen das angenehme Gefühl, vieles wiederzuerkennen, von dem ich weiß, dass es funktioniert. Es ist wohltuend zu erfahren, wie ein anderer Mensch ganz ähnliche Erfahrungen wie man selbst gemacht hat. Einem suchenden Menschen gibt Joe bestimmt eine Reihe von Hinweisen für die Veränderung seiner Geisteshaltung oder Anregungen für praktische Veränderungen im eigenen Leben.

Dies ist aber selbst kein Buch für irgendeine Art von Praxis. Weder für die Kampfkunst noch für verwandte Dinge. Wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Beispielsweise erzählt uns Joe im Kapitel "Lasse Dein Ki fließen" von einem Aikido-Meister, der sich nicht umstoßen und nicht hochheben ließ, weil er sich "verwurzeln" konnte. Diese Technik sei ganz einfach lesen wir. Man muss nur sein Ki (Chi) fließen lassen. Diese Technik ist aber keineswegs einfach und erfordert ein intensives Training, wenn man sie erlernen will.
Jemand, der vorher nichts von ihr wusste, weiß aber nach dem Lesen dieses Buches, dass es sie gibt. Und möglicherweise fasst er dadurch den Entschluss, Aikido zu erlernen. Vielleicht ist das ja die Bestimmung dieses Buches.

Fazit.
Dies ist ein Buch der Anregungen. Es erzählt Geschichten und transportiert Weisheiten. Der Leser erhält einen kleinen Einblick in die Welt der taoistischen Lebensphilosophie, er erfährt etwas über vielleicht bislang ungeahnte Fähigkeiten von Körper und Geist, aber nichts darüber, wie er sie erlangen kann. Seinem Titel wird das Buch nicht gerecht. Mir hat es trotzdem gefallen.

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