Joe Hyams Der Weg der leeren Hand

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der leeren Hand“ von Joe Hyams

Ein sehr pragmatisches, spannendes »männliches« Buch voller aufregender Geschichten, für Menschen, die gerne klar denken und sich ohne jeden Schnickschnack mit der Kunst des Zen beschäftigen wollen. Das Buch ist auf sehr gut zu verstehende Weise und in sehr klarer Sprache geschrieben, gerade weil der Autor ursprünglich einfach ein bißchen Karate trainieren wollte, um abzunehmen. So bekommt der Leser die Lehre des Zen aus erster, aber äußerst bodenständiger Hand gereicht, ohne den komplizierten spirituellen Überbau. Das Buch ist sehr eindrucksvoll geschrieben, der Autor traf so bedeutende Meister wie Bruce Lee und erzählt von seinen Begegnungen. Besonders beeindruckend ist sein Art, trotz zunächst vollkommener Unwissenheit die Empfehlungen seiner Meister einfach anzunehmen. Das Buch ist ein idealer Einstieg für alle, die einen Geschmack des Zen und seiner weisen Einfachheit bekommen wollen, aber noch lange nicht bereit sind, deshalb komplizierte Studien auf sich zu nehmen oder kryptische anmutende Texte zu lesen. Einfach und für westliche Leser ideal, ohne dabei auch nur im Geringsten oberflächlich zu sein, ist dieses Buch eine echte Lebenshilfe mit sofort anwendbaren Hinweisen

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    Der Weg der leeren Hand
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. June 2015 um 11:09

    Wenn man den Titel dieses kleinen Büchleins liest, dann könnte man bei dessen Allgemeinheit auf die Idee kommen, dass uns Joe Hyams eine systematische Abhandlung über Zen in den Kampfkünsten geschrieben hat. Aber das ist nicht der Inhalt dieses Werkes. Vielmehr erzählt uns Joe von seinen persönlichen Erleuchtungen, die er während des Trainings mit seinen Meistern hatte. Dies sind immer kleine Geschichten von nur wenigen Seiten, in denen oft taoistische Lebensregeln verpackt sind. Andere erklären uns wie wir besser mit uns selber umgehen sollten oder wie wir unser Wohlbefinden steigern können. Einige betreffen auch direkt Aspekte der Kampfkunst. Ich hatte beim Lesen das angenehme Gefühl, vieles wiederzuerkennen, von dem ich weiß, dass es funktioniert. Es ist wohltuend zu erfahren, wie ein anderer Mensch ganz ähnliche Erfahrungen wie man selbst gemacht hat. Einem suchenden Menschen gibt Joe bestimmt eine Reihe von Hinweisen für die Veränderung seiner Geisteshaltung oder Anregungen für praktische Veränderungen im eigenen Leben. Dies ist aber selbst kein Buch für irgendeine Art von Praxis. Weder für die Kampfkunst noch für verwandte Dinge. Wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Beispielsweise erzählt uns Joe im Kapitel "Lasse Dein Ki fließen" von einem Aikido-Meister, der sich nicht umstoßen und nicht hochheben ließ, weil er sich "verwurzeln" konnte. Diese Technik sei ganz einfach lesen wir. Man muss nur sein Ki (Chi) fließen lassen. Diese Technik ist aber keineswegs einfach und erfordert ein intensives Training, wenn man sie erlernen will. Jemand, der vorher nichts von ihr wusste, weiß aber nach dem Lesen dieses Buches, dass es sie gibt. Und möglicherweise fasst er dadurch den Entschluss, Aikido zu erlernen. Vielleicht ist das ja die Bestimmung dieses Buches. Fazit. Dies ist ein Buch der Anregungen. Es erzählt Geschichten und transportiert Weisheiten. Der Leser erhält einen kleinen Einblick in die Welt der taoistischen Lebensphilosophie, er erfährt etwas über vielleicht bislang ungeahnte Fähigkeiten von Körper und Geist, aber nichts darüber, wie er sie erlangen kann. Seinem Titel wird das Buch nicht gerecht. Mir hat es trotzdem gefallen.

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