Joe Ide I.Q.

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Inhaltsangabe zu „I.Q.“ von Joe Ide

I.Q. nennt man Isaiah Quintabe in den schwarzen Hoods von Los Angeles. Weil er ein Genie ist und weil er als eine Art Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz den »kleinen Leuten« zu ihrem Recht verhilft. Oder wenn das schwierig ist, immerhin zu Gerechtigkeit, Genugtuung und Entschädigung. Zusammen mit seinem sidekick, dem schlagfertigen Gangsta Dodson, wird er wider Willen von dem Top-Rapper Black the Knife angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Das führt ins finstere Herz des Rap-Business, wo sich jede Menge wunderliche und tödliche Gestalten tummeln: Gangsta Rapper, Bitches, Anwälte, Auftragskiller, Drogenbosse, Big-Business-Leute und Medienvolk. Bald haben es I.Q. und Dodson mit verfeindeten Gangs, schießwütigen Narcos und gierigen Musikproduzenten zu tun. Gut, dass I.Q. ein Weltmeister der Deduktion ist, und gut auch, dass er notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher. Oder noch mehr … »Joe Ides Debütroman ist der fulminante Auftakt einer wahnsinnig hinreißenden Krimiserie über einen ziemlich schlauen Kerl und das packend beschriebene kriminelle Umfeld, in dem er sich bewegt.« Janet Maslin, The New York Times

Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Leseerlebnis.

— twentytwo
twentytwo

Nicht nur Thriller, auch Krimi und Roman, besonders interessantes Milieu: die Hoods von Los Angeles

— rike84
rike84

Weniger Thriller, eher seichte Millieustudie

— lenicool11
lenicool11

Spannend und megacool, der neue Star im Ghetto

— Murksy
Murksy

Meines Erachtens kein Thriller. Mit hat Spannung gefehlt.

— JessSpa81
JessSpa81

Ich habe mich leider durch das Buch sehr gequält.

— trollchen
trollchen

Ein ungewöhnlicher Held mitten im Rappermileu. Wirkt sehr überzeugend und authentisch, nichts für LiebhaberInnen englischer Krimis ;-)

— Xirxe
Xirxe

Neu, packend, anders - einfach WOW! Sehr gerne mehr davon.

— Yogine
Yogine

Auch wenn sich die amerikanischen Medien in Lobeshymnen auf dieses Buch ergehen, für mich war es keine Thriller-Offenbarung...

— seschat
seschat

Nicht unbedingt mein Geschmack

— sabine3010
sabine3010

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    I.Q.
    echidna

    echidna

    04. February 2017 um 13:14

    Das Buch ist außergewöhnlich, ein hochintelligenter selbsternannter Detektiv in den Hoods von L.A. klärt Kriminalfälle auf. Seine Auftraggeber sind dabei meistens selber so arm, dass sie ihn nur in Naturalien bezahlen können. Dadurch sieht sich I.Q. gezwungen, einen Auftrag anzunehmen, der ihn in die Tiefen des Rap-Business zieht.  Ich finde es gut, dass es zwei Erzählstränge gibt. In dem einen erfährt man viel über I.Q.s Vergangenheit und wie er zu dem geworden ist, der er heute ist. Der andere spielt in der Gegenwart, in der er von seinen Geldsorgen konfrontiert wird und den neuen Fall aufklären muss. Diesem fehlt es leider an Spannung und das Ende ist darüber hinaus auch noch leicht vorhersehbar.  Weniger gut fand ich den Schreibstil. Das Buch besteht aus vielen kleinen Szenen. Ich hatte manchmal das Gefühl, eher das Drehbuch zu einem Actionfilm zu lesen. Die Sprache ist rau, wirkt manchmal übertrieben, doch ob das wirklich der Realität entspricht, kann ich nicht beurteilen. Viele Klischees werden erfüllt, u. a. sind Frauen in diesem Buch anscheinend nur dafür gut, ihre Pobacken (um es nicht ganz so heftig wie in dem Buch auszudrücken) zu zeigen. Das ist wirklich etwas, was mich sehr gestört hat. Selbst wenn es in dem Milieu der Wahrheit entspricht, muss man dieses Klischee nicht auch noch bedienen.  Insgesamt fand ich das Buch ok, mehr nicht. Die Figur hat eine tiefgründige Hintergrundgeschichte, was sie real werden lässt und kurzzeitig das Interesse aufrecht erhält. Doch die aktuelle Geschichte ist eher mau, vorhersehbar und behaftet von Klischees.

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  • Moderner Robin Hood

    I.Q.
    Shz

    Shz

    17. January 2017 um 21:15

              Ein ansprechendes Cover das zum Kauf verführt. Auch der Klapptext macht neugierig. Isaiah Quintabe, der sich I. Q. Nennt, ist ein hochintelligenter moderner "Robin Hood " der passender weise in den schwarzen Hoods von Los Angeles lebt. Ein kleiner Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz, der den weniger betuchten zu ihrem Recht verhilft. Zumindest aber zu ihrer Gerechtigkeit, Genugtuung oder Entschädigung.  Zusammen mit dem schlagkräftigen Gangster Dodsen wird er wieder Willen von dem Rapper Murda One angeheuert um Mordanschläge gegen ihn aufzuklären. Somit landen I. Q und Dodsen in der Rap Szene und haben es mit verfeindeten Gangs geldgierigen Musikproduzenten Bitchs korrupten Anwälten und schiesswütigen Narcos zu tun. Der Autor Joe Ida hat einen guten Schreibstil und eine nette Idee entwickelt. Man darf gespannt sein wie I.Q die Rap Hürde meistert.         

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  • Cooler und spannender Thriller

    I.Q.
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    05. January 2017 um 14:36

    Cooler und spannender ThrillerIsaiah Qintabe hat einen Lebenskampf geführt, als er ein Jugendlicher war. Ein traumatisches Ereignis hat dazu geführt, dass er von jetzt auf gleich auf ganz eigenen Beinen stehen musste. Und zwar so, dass weder die Schule noch sonst jemand mitbekommt, wie es um ihn und seine Lebensumstände steht.Dabei war es sicherlich überaus hilfreich, dass die Gabe der Deduktion stark in ihm ausgeprägt war und ist. In Rückblenden erzählt Die von der Geschichte Isaiahs, den all nur „IQ“ nennen. Von seiner überaus planvollen Art, kriminell Geld zu besorgen, von seinen ausgefallenen Ideen, die ein Entdecken so gut wie ausschließen. Wenn da nicht, in diesen jungen Jahren jener Dodson sich bereits in seinem Leben breitgemacht hätte, der auch in der Gegenwart des Romans eine wichtige Rolle spielen wird.Denn all diese „Jugendsünden“ hat IQ hinter sich gelassen und verdient sein Geld als Detektiv. Allerdings mehr schlecht als recht und vor allem, er trägt Verantwortung für einen anderen Menschen zudem noch, der sich nicht so gut alleine helfen könnte.Alles Gründe, die ihn dazu bringen, mit Dodson noch einmal zusammenzuarbeiten. Ausschließlich, weil der das Geld benötigt und von Anfang an mit gespaltenen Gefühlen.Die auch damit zu tun haben, dass sein Klient, ein bekannter und reicher Rapper, nicht wirklich bereit zu sein scheint, zu kooperieren. Und als dann auch noch, irgendwann, klar wird, dass der Killer, dessen Ziel der Rapper ist, Informationen aus dem engeren Umfeld seines nächsten Opfers erhalten muss, wird die Lage unübersichtlich und noch komplizierter.Nur um Haaresbreite ist Murder One, der Rapper, dem ersten Anschlag entgangen. Einem sorgfältig durchgeführten Anschlag, der auf einer außergewöhnlichen Methode der versuchten Tötung beruht, die allen Beteiligten viele Fragezeichen aufgeben werden.Doch IQ ist nicht nur eine Art schwarzer, cooler und souveräner Sherlock Holmes, sondern zudem ein gewiefter ehemaliger Krimineller, der weiß, wie es läuft und der die offene Konfrontation nicht scheut.Mit Dodson als hyperagilen und hysterisch veranlagtem Sideback, den man allerdings in der möglichen Härte nicht unterschätzten sollte, im Zentrum von Gangs, Neid, Gier und Drogen und angesichts eines Killers, der völlig skrupellos seine Bahn zieht, baut Die von Beginn an eine temporeiche Handlung auf, in der er sowohl die spezielle Atmosphäre der Goldketten behangenen Rapper auf den Punkt bringt, wie er ebenfalls mit „leichter Hand“ vielfältige Spuren legt, Verwirrungen erzeugt und, bis zum Ende, es unklar belassen lässt, wer aus welchen Interessen heraus den Tod des Musikers so dringend zu benötigen scheint.Eine kantige und differenzierte Hauptfigur, ein Netz aus Lebensgeschichte und konkreter gegenwärtiger Bedrohung und ein „Ensemble“, dass durchweg hervorragend herausgearbeitet und in seinen Interaktionen unter- und miteinander bestens aufgestellt ist.Ein hervorragender Thriller.

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  • Leider nicht meine Erwartungen erfüllt ...

    I.Q.
    Adlerauge

    Adlerauge

    31. December 2016 um 13:26

    I.Q., das Deduktions-Genie aus den schwarzen Hoods von L.A. , wird von dem Top-Rapper Murda one angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Dies führt I.Q. ins finstere Herz des Rap-Business. Bald haben er und sein side-kick Dodsen verfeindete Gangs, schießwütige Narcos und gierige Musikproduzenten am Hals. Gut, dass I.Q. mehr noch als schlau ist, und gut auch , dass er notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher .... Meine Meinung : Tolles Buchcover und der Klappentext überzeugt den Leser , aber leider stimmt der "Inhalt " (die Geschichte ) nicht ! Erstmals ist der Schreibstil nicht so ansprechend ( hier handelt es sich um den Slang der Rapper ) und irgendwie ist mir die Sprache zu grob ! Außerdem sind die vielen "Zeitsprünge " zu nervig und beeinflussen den Lesefluss und es fehlt auch an "Spannung und Tempo " - es dröppelt so langsam vor sich hin . Kann dieses Buch auch nicht als einen "Thriller " bewerten , da es einfach zu langatmig und spannungslos geschrieben ist ! Jedenfalls war es nicht der Thriller , den ich erwartet habe ! ( Schade, denn aus der Geschichte hätte man mehr herausholen können !

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  • Moderner Robin Hood

    I.Q.
    Shz

    Shz

    27. December 2016 um 23:22

              Ein ansprechendes Cover das zum Kauf verführt. Auch der Klapptext macht neugierig. Isaiah Quintabe, der sich I. Q. Nennt, ist ein hochintelligenter moderner "Robin Hood " der passender weise in den schwarzen Hoods von Los Angeles lebt. Ein kleiner Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz, der den weniger betuchten zu ihrem Recht verhilft. Zumindest aber zu ihrer Gerechtigkeit, Genugtuung oder Entschädigung.  Zusammen mit dem schlagkräftigen Gangster Dodsen wird er wieder Willen von dem Rapper Murda One angeheuert um Mordanschläge gegen ihn aufzuklären. Somit landen I. Q und Dodsen in der Rap Szene und haben es mit verfeindeten Gangs geldgierigen Musikproduzenten Bitchs korrupten Anwälten und schiesswütigen Narcos zu tun. Der Autor Joe Ida hat einen guten Schreibstil und eine nette Idee entwickelt. Man darf gespannt sein wie I.Q die Rap Hürde meistert.         

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  • Die innere Stimme

    I.Q.
    twentytwo

    twentytwo

    26. December 2016 um 11:04

    Man nennt ihn IQ und sein Ruf ist trotz seiner Jugend fast schon legendär. Dabei hat er sich um den Job keineswegs gerissen. Durch den Tod seines BrudersMarcus, vollkommen aus der Bahn gerissen, geht er mit dem zwielichtigen Dodson zunächst eine Zweckgemeinschaft ein, die sich allerdings in eine ganz andere Richtung entwickelt als Isaiah es sich jemals vorgestellt hat. Und so steckt er plötzlich mittendrin in einer absolut undurchschaubaren Geschichte, die eine gefährliche Eigendynamik entwickelt und seine ungewöhnlichen Fähigkeiten bis an die Grenzen des Machbaren ausreizt. Allen Herausforderungen zum Trotz bleibt er sich selbst jedoch treu, um am Ende die Gewissheit zu haben, dass dies den Einsatz wert war.FazitEin sehr eigenwilliger Thriller, der durch den ungewohnten sprachlichen Umgangston und die vielen Zeitsprünge ein gewisses Durchhaltevermögen erfordert, das sich aber auf jeden Fall lohnt.

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  • Ein interessanter Privatermitler

    I.Q.
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    24. December 2016 um 10:49

    I.Q alias Isaiah Quintabe ist ein Sherlock-Holmes-artiger Privatermittler in den schwarzen Vierteln von Los Angeles. Sein neuster Auftrag führt ihn zu dem Raper Cal, der seit einem missglückten Mordanschlag durch einen Pittbul sein Haus nicht mehr verlassen möchte. Gemeinsam mit seinem alten Kumpel Dodson, verfolgt er dabei die Spuren eines Auftragskillers Das Buch bietet auf jeden Fall eine spannende Geschichte mit einem interessanten Privatermittler. Der Sherlock Holmes Vergleich geht mir hier jedoch zu weit, da dass Buch nicht an das Original heranreicht. Isaiah als Hauptprotagonist ist mir sehr sympathisch, er wirkt authentisch und originell und hat durchaus die verschrobenen Eigenarten eines Privatermittlers. Mit seinem Mitermittler/Assistenten/Freund Dodson konnte ich nicht wirklich viel anfangen, die beiden passen nicht so wirklich zu einander und sind vielmehr durch eine Hass-Liebe miteinander verbunden. Der Fall an sich war interessant, konnte mich jedoch leider nicht immer fesseln und das Buch hat mich leider nicht immer zu 100% mitgezogen, obwohl es sich an sich gut und schnell gelesen hat. Sprachlich hat das Buch leider einige Schwächen, die Übersetzung aus dem Englischen wirkt nicht immer flüssig und stimmig, ich fürchte, dass hier der Originalcharakter des Buches ein wenig verloren gegangen ist. Die Perspektivenwechsel an sich waren ganz gut, jedoch hätte ich mir ein wenig mehr von Isaiahs Ich-Perspektive gewunschen und weniger von den anderen Charakteren, hier wurde etwas zu oft gewechselt.

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  • IQ-gelungener Krimi

    I.Q.
    Kam_Kam

    Kam_Kam

    23. December 2016 um 22:13

    Die vorkommenden Personen werden in diesem Buch schön detailliert charakterisiert. Die Hauptfigur ist Isaiah Quintabe, der bereits als Teenager seine ganze Familie verliert. Noch auf der Schule lernt er Dodson kennen, der im Gegensatz zu dem braven I.Q. mit Drogen handelt und dadurch bereits viel Geld hat. Ich hsb vvorher noch nie etwas von Joe Ide gelesen zu haben. Mich hat der Buchumschlagstext neugierig gemacht und ich bin zum Glück nicht enttäuscht worden. Das wirkt alles so echt und autehntisch, nicht wie eine zusammengebastelte Geschichte. Das Cover mit dem übergroßen „IQ“ und Teil eines Gesichts passt perfekt zur Geschichte. Insgesamt ist I.Q. ein gelungener Krimi der etwas anderen Art mit spannender Handlung und sympatischen Personen.

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  • Etwas zäh

    I.Q.
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    15. December 2016 um 16:54

    I.Q. ist der Debütroman des Autors Joe Ide. Dieser Thriller spielt im Rapper und Gangsta Milieu von Los Angeles und bedient dabei alle gängigen Klischees. Isaiah Quintabe ist ein junger überdurchschnittlich intelligenter junger Mann der als Nachbarschaftsdetektiv anderen Menschen hilft. Nun benötigt er unbedingt einen gut bezahlten Job und landet so beim Top-Rapper Black the Knife dessen Leben bedroht wird. Joe Ide schreibt auf direkte harte Art mit zum Teil derben Dialogen. Ob diese nur ein Klischee widerspiegeln oder ob es die Sprache des Milieus ist kann ich nicht beurteilen. Mir haben die Dialoge nicht gefallen. Immer wieder gibt es Rückblicke ins Leben von Isaiah die seinen Charakter in immer größerer Tiefe zeigen. Die Gedankengänge von Isaiah sind interessant, die eigentliche Geschichte eher zäh. Wer Geschichten aus dem Rapper Milieu mag wird das Buch sicherlich interessant finden, mein Fall war es weniger. Der Klappentext hatte mehr Thriller versprochen als drin war.

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  • Thriller mit Krimi und Milieustudie

    I.Q.
    rike84

    rike84

    13. December 2016 um 12:30

    I.Q. ist in den Hoods von L.A. die männliche Miss Marple. Seine herausragende Intelligenz und sein kriminalistischer Spürsinn sprechen sich schnell rum, und so wird er vom Top-Rapper The Black Knife beauftragt. Denn dieser sah sich in seiner Küche plötzlich mit einem Kampfhund in der Größenversion eines Pferdes konfrontiert. Gut, dass der tierische Auftragskiller keinen Erfolg hatte. Schlecht, dass er immer noch draußen rumläuft. Schnell wird klar, dass ein Mitglied aus dem engsten Kreis des Rappers es auf ihn abgesehen zu haben scheint. I.Q. und sein alter Kumpel Dodson, beide selbst nicht ohne kriminelle Energie, ermitteln. Und es wird gefährlich. Stil, Machart, Meinung Zunächst einmal muss ich sagen, dass dieser Thriller mal was ganz anderes ist. Wir haben „Ermittler“, die selbst auch keine heiligen sind. Und die Geschichte spielt in einem Milieu, in dem eher wenige Thriller spielen.  Erschreckenderweise konnte ich mich sehr gut in die Charaktere und die Umgebung einfinden, da ich aus meinem alten Job als Teammanagerin bei einem Basketballclub täglich mit zumindest einem Teil dieser Welt zu tun hatte. Das ist jedenfalls mal etwas anderes, welches in diesem Thriller toll in Szene gesetzt wird. Thriller, steht auf dem Cover. Ein Thriller ist es auch, denn wir haben einen dramatischen Mordversuch, der Täter wird wieder zuschlagen, er muss gefunden werden, die Zeit rennt. Es gibt noch dazu einige Krimi-Elemente, denn der brillante I.Q. versucht herauszufinden, wer aus den eigenen Reihen des Rappers es denn nun auf ihn abgesehen hat. Und tatsächlich gibt’s nicht nur brutale Killer- Kampfhunde, sondern ganz im Gegenteil ist der Thriller zu einem Drittel auch einfach Roman. Denn es kommen viele Details aus dem Leben des Ermittlers und seines Sidekick – Gangsters ans Licht, die die Lebensumstände erklären und von Moral, Trauer und Freundschaft berichten. Die Schreibweise ist fluffig und verfügt  außerdem  über eine große Portion Umgangssprache und Humor. Es gibt ganz hervorragende, lustige Sätze, die aber auch oft eine interessante Feststellung enthalten. Beispielsweise hält I.Q. Rap für „wortgewaltige Darstellungen eines Lebens, das er nie angestrebt hatte“. Dafür hat er laut Kumpel Dodson allerdings auch Defizite im Sozialen Bereich: „Kundenkontakte auf dieser Ebene sind nicht dasselbe wie beim Aufspüren von vermissten Hunden. Hier braucht man diplomatisches Geschick, Raffinesse und kaufmännisches Talent. Fähigkeiten, die dir griesgrämigem Penner traurigerweise völlig abgehen.“ Diesen Satz habe ich gerade mal raus gepickt, weil der Humor und die Umgangssprache in dem doch auch irgendwie  anspruchsvollen Dialog gut rauskommen und das irgendwie bezeichnend für das Buch ist. Das Buch ist packend, nicht so unbedingt weil man den Rapper jetzt unbedingt vor dem Killer geschützt und lebendig wissen will, sondern vor allem weil man möchte, das dieser interessante I.Q. diesen Fall aufklärt und alles ins Lot kommt. Für mich war es nicht wie sonst bei Thrillern die Mörderjagd mit der tickenden Uhr, sondern vor allem auch die Person I.Q. mit seinem Talent, seiner Moral und seinem Schicksal. Der Autor nimmt sich Zeit für die Geschichte seiner Hauptperson, und das ist auch gut so. Zielgruppe Wie schon gesagt, ist das Milieu in diesem Thriller recht speziell. Schwarze Gangster in L.A, Rapverse im Buch, OG´s, Gangs, Drogendeals, Kleinkriminelle, Großkriminelle, Krieg auf den Straßen .. das alles dürfte für viele Leser absolutes Neuland sein. Eine –etwas erschreckende – Erkenntnis für mich war, dass ich mich in dieser Szene überraschenderweise recht gut auskenne. Ich bin keinesfalls irgendwie in dieses Milieu verstrickt, habe aber aus dem täglichen Kontakt mit den amerikanischen Basketballern (von denen manche dann doch tatsächlich einen derartigen Hintergrund hatten..) aber auch meiner eigenen Vorliebe für Rap und Hip Hop recht gut geschult. Da mein Englisch in der Richtung auch dementsprechend geschult ist, konnte ich mit den Rapversen etwas anfangen und fand sie sehr passend und als Stilmittel gut geeignet. Man muss nun also kein Gangster sein, um dieses Buch zu lesen. Man muss sich nicht mal mit Rap, OG´s und dem Drogenhandel auskennen, aber Vorwissen tut der Leseerfahrung auch keinen Abbruch. Es ist in meinen Augen einfach eine sehr tolle Darstellung des Lebens in einer solchen Umgebung, die ich mir auch so vorstellen kann und (ohne dort gelebt zu haben) auch als realistisch erachte. Der Autor vermischt Schwarz und Weiß (jetzt nicht im Sinne der Hautfarbe sondern im Sinne von Gut und Böse!) zu einer packenden und interessanten Graustufe. Wer sich in dem Livestyle ein bisschen auskennt, wird besondere Freude an diesem Buch haben. Wer sich hier überhaupt nicht auskennt, wird eine ganz neue und interessante Perspektive erleben, die sicherlich länger in Erinnerung bleiben wird. Deshalb ist diese Geschichte also eigentlich etwas für viele Leser, obwohl dieses spezielle Milieu es nicht vermuten lässt. Einfach mal ausprobieren und sich auf das Lese-Neuland einlassen! Fazit Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Für 5 Sterne hätte der Thriller für mich mehr Thrill und ein größeres Rätsel um den Täter haben können, obwohl das jetzt sehr subjektiv ist und wirklich mehrere dramatische Situationen und eine dauerhaft lauernde Gefahr zu lesen sind. Ich mag es, dass der Thriller gleichzeitig auch Krimi ist und noch dazu eine ganz packende Geschichte über einen jungen Mann erzählt, der einiges Durchmachen musste. Die Mischung macht’s! Ich habe das Buch sehr gern gelesen und fand den Schreibstil und auch die Sache mit den Raptexten sehr erfrischend.  Hauptperson I.Q. ist ein sehr facettenreicher und interessanter Ermittler mit eigenem kriminellen Hintergrund, von dem ich sehr gern mehr lesen würde. Jetzt, nachdem ich ihn und seine Geschichte kennengelernt habe, würde ich dann allerdings noch mehr Miss-Marple- Fall mit Thriller haben wollen. Ich werde mir den Namen Joe Ide auf jeden Fall merken und hoffe, es gibt einen zweiten Band.

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  • In the Hoods

    I.Q.
    curry20

    curry20

    10. December 2016 um 17:05

              I.Q. oder auch Isaiah Quintabe lebt in den schwarzen Hoods von L.A. Er ist eine Art von Privatdetektiv, schlägt sich aber mehr schlecht als recht mit kleinen, schlecht bezahlten Aufträgen durchs Leben. Doch jetzt hat sein Kumpel und Partner Dodson einen großen Auftrag an Land geholt. Er soll aufklären, wer Anschläge auf den Rapper Murda One verübt. I.Q. beginnt zu ermitteln...I.Q. ist ein tolles Buch, das sich im amerikanischen Rappermilieu bewegt. Es werden viele Slang-Ausdrücke benutzt, das muss man mögen und auch etwas damit anfangen können. Das Buch wird in der heutigen Zeit und in Rückblenden auf I.Q.`s und Dodson`s leben erzählt. In den Rückblenden wird klar, wie die beiden zu dem wurden, was sie heute sind und welche Schuld sie auf sich geladen haben. Ein richtiger Thriller ist I.Q. allerdings nicht, dafür kommt zu wenig Spannung auf. I.Q. ist eher ein Kriminalroman für die jüngere Generation die gerne gut unterhalten wird.        

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  • I.Q. von Joe Ide

    I.Q.
    lenicool11

    lenicool11

    09. December 2016 um 21:50

    Inhalt I.Q. nennt man Isaiah Quintabe in den schwarzen Hoods von Los Angeles. Weil er ein Genie ist und weil er als eine Art Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz den "kleinen Leuten" zu ihrem Recht verhilft. Oder, wenn das schwierig ist, immerhin zu Gerechtigkeit, Genugtuung und Entschädigung. Zusammen mit seinem sidekick, dem schlagfertigen Gangsta Dodson, wird er wider Willen von dem Top-RapperMurda One angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Das führt ins finstere Herz des Rap-Business, wo sich jede Menge wunderliche und tödliche Gestalten tummeln: Gangsta Rapper, Bitches, Anwälte, Auftragskiller, Drogenbosse, Big-Business-Leute und Medienvolk.Bald haben es I.Q. und Dodson mit verfeindeten Gangs, schießwütigen Narcos und gierigen Musik- produzenten zu tun. Gut, dass I.Q. ein Weltmeister der Deduktion ist, und gut auch, dass er notfallsgenauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher. Oder noch mehr... Eindruck Ein bißchen Sex, ein bißchen Drugs, ein bißchen Rap, ein bißchen Rock'n Roll. Viel Slang und viele Klischee's. Die Idee Isaiah Quintabes Geschichte in zwei Zeitebenen - Vergangenheit und Gegenwart - zu erzählen, das ganze mit US-Gangsta-Slang zu verpacken, hat mich in der Leseprobe fasziniert. Leider hat es nicht gehalten was es versprochen. Es war eben nur von allem ein bißchen, aber der wirkliche mitreißende rote Faden hat mir gefehlt. Eine Adaption zu Sherlock Holmes konnte ich zu keiner Zeit fühlen und auch mit den Charakteren nicht mitgehen. Und der Widerspruch in Isaiah - guter Geist der Hoods einerseits, professioneller Einbrecher, Dieb und Hehler andererseits - hat mich wahnsinnig gestört. Ich mußte mich doch sehr durch die einzelnen Stränge hindurchquälen, weil es sich endlos gezogenhat und ich habe mich konsequent gefragt, worum es eigentlich geht und wann etwas wirklich fesselndes passiert. Fazit Für mich weniger Thriller, als eine seichte Millieustudie. Aber auch dabei hatte ich das Gefühl, das auf keinen Fall zu viel geschrieben werden sollte. Schade, ich hatte anderes erwartet. Von daher von mir 3 Sterne.

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  • Ein ungewöhnlicher 'Held'

    I.Q.
    Xirxe

    Xirxe

    09. December 2016 um 21:44

    I.Q., ein junger Schwarzer mit einer außergewöhnlichen Intelligenz, hat sich einer etwas ungewöhnlichen Nachbarschaftshilfe verschrieben: Um etwas aus seiner Vergangenheit wieder gutzumachen, nutzt er seine Fähigkeiten, um auf Anfrage den 'kleinen Leuten' zu ihrem Recht zu verhelfen oder aber zumindest etwas Gerechtigkeit zu verschaffen. Gegen seinen Willen steht er jedoch plötzlich in Diensten eines berühmten und sehr erfolgreichen Rappers, den jemand umbringen möchte. Nur widerstrebend nimmt er die Ermittlungen auf und sieht sich selbst plötzlich im Visier eines Killers...Die Buch erzählt zwei Geschichten: die eine ist die oben beschriebene, die andere erklärt, wie I.Q. zu dem Mann wurde, der er heute ist. Wie er vom erfolgreichen Collegeschüler mit erfolgversprechender Zukunft unverschuldet plötzlich einen Totalabsturz hinlegte, aus dem er sich nur mühsam wieder hochrappelte. Immer wieder wechseln die beiden Erzählstränge ab, sodass zumindest zu Beginn des Buches etwas Konzentration gefordert ist. Denn Joe Ide, der Autor, bezieht jede Menge für mich ungewohnten Slang mit ein, der das beschriebene Rapper-Milieu (vermutlich, ich kenne mich dort nicht so aus ;-)) recht realistisch beschreibt. Ansonsten ist seine Sprache hart, vulgär und teilweise auch brutal, sodass ich beim Lesen gelegentlich schon zu schlucken hatte. Doch es gibt auch andere, durchaus komische und ironische Seiten: wie der Top-Rapper durch einen Ratgeber erkennt, dass er offenbar ein Burn-out-Syndrom hat und wie er versucht, dagegen anzugehen. Oder der Scheidungskrieg mit seiner Ex. Überaus bildhaft beschrieben und durchaus für mehr als einen Lacher gut.Wäre es ein französischer Roman, würde ich ihn als einen guten Vertreter in der Art des Roman noir bezeichnen. Auf jeden Fall ist es ein gelungener Auftakt für eine neue Reihe, die sich glücklicherweise vom sonst so üblichen Krimiallerlei abhebt.

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    • 3
  • Zwiegespalten

    I.Q.
    wampy

    wampy

    08. December 2016 um 14:26

    Buchmeinung zu Joe Ide – I. Q.„I.Q.“ ist ein Kriminalroman von Joe Ide, der 2016 bei Suhrkamp als broschiertes Taschenbuch in der Übersetzung von Conny Lösch erschienen ist. Die amerikanische Originalausgabe erschien 2016 unter dem Titel „IQ“.Zum Autor:Joe Ide, aufgewachsen in South Central, L.A., mit japanisch-amerikanischen Wurzeln. War Lehrer, Manager und arbeitete für eine NGO. Drehbuchautor. I.Q. ist sein erster Roman. Joe Ide lebt mit seiner Familie in Santa Monica.Klappentext:I.Q. nennt man Isaiah Quintabe in den schwarzen Hoods von Los Angeles. Weil er ein Genie ist und weil er als eine Art Nachbarschaftsdetektiv ohne Lizenz den »kleinen Leuten« zu ihrem Recht verhilft. Oder wenn das schwierig ist, immerhin zu Gerechtigkeit, Genugtuung und Entschädigung. Zusammen mit seinem sidekick, dem schlagfertigen Gangsta Dodson, wird er wider Willen von dem Top-Rapper Murda One angeheuert, um Mordanschläge auf dessen Leben aufzuklären. Das führt ins finstere Herz des Rap-Business, wo sich jede Menge wunderliche und tödliche Gestalten tummeln: Gangsta Rapper, Bitches, Anwälte, Auftragskiller, Drogenbosse, Big-Business-Leute und Medienvolk.Bald haben es I.Q. und Dodson mit verfeindeten Gangs, schießwütigen Narcos und gierigen Musikproduzenten zu tun. Gut, dass I.Q. ein Weltmeister der Deduktion ist, und gut auch, dass er notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher. Oder noch mehr …Meine Meinung:Der Einstieg in dieses Buch ist mir nicht leicht gefallen. Die Figuren im Prolog wirken doch recht abgedreht. Auch im weiteren Verlauf fiel mir das Lesen ungewohnt schwer. Der Autor erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die er wechselnd voran treibt. Der ältere Strang spielt 2005. Isaiah hat gerade seinen großen Bruder Marcus durch einen Unfall verloren, steht vor dem nichts und gewinnt Dodson als seinen Mitbewohner. Der jüngere Strang spielt 2013 und Isaiah wird durch Dodson ein Job bei einem Rapper vermittelt, der gerade knapp einem Mordanschlag entgangen ist. Während im älteren Strang der Fokus auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Dodson und Isaiah und der Verarbeitung des Unfalltods seines Bruders liegt, geht es im neueren Strang um die Aufklärung eines wirklichen Verbrechens. Beide Stränge haben kaum Bezug zueinander und die abwechselnde Schilderung stört doch sehr. Für mich bot die Entwicklung der Beziehung zwischen Dodson und Isaiah die spannendere Unterhaltung. Man sieht eine Entwicklung der beiden Figuren und begleitet Isaiah bei der Befreiung von der Umklammerung durch seinen toten Bruder. Auch sprachlich war dieser Teil erheblich angenehmer zu lesen. Auch wenn Dodson und auch Isaiah keine absoluten Sympathieträger sind, so ist man doch an ihrer Entwicklung beteiligt.Im zweiten Strang wimmelt es dagegen von Typen, die man eigentlich nicht kennen lernen möchte. Sie verfügen über Geld, Macht und Einfluß, aber über keine soziale Kompetenz. Dies findet sich auch in ihrer Sprache wieder. Der Rapper Cal, dem der Anschlag galt, wird geradezu als traurige Witzfigur dargestellt. Er ist drogenabhängig und hat seine Härte, die sich in seinen Liedtexten wiedergefunden hat, komplett verloren. Isaiah übernimmt den Fall und versucht den Killer und auch dessen Auftraggeber zu ermitteln. Unterstützung dazu findet er im Umfeld des Rappers aber nicht. Einzig Dodson unterstützt Isaiah, auch wenn sich beide seit der Zeit ihrer gemeinsamen Wohnung doch ziemlich auseinander gelebt haben.Isaiah wird als gehirngesteuerter Mensch dargestellt, dem es auch an sozialer Kompetenz fehlt. Dodson hat Isaiah gegenüber einen Minderwertigkeitskomplex entwickelt und versucht diesen durch forsches Auftreten zu kompensieren. Isaiah ist aber jemand, der immer noch einen Schritt weiter zu denken scheint. Irgendwie raufen sich Dodson und Isaiah zusammen und nehmen die Verfolgung auf. An diesen Stellen kommt sogar Spannung auf, die aber beim Wechsel zum nächsten Kapitel aus 2005 in sich zusammen fällt.Dann gibt es auch noch Einstreusel von kleine Fällen, in denen Super-IQ Nachbarn, Bekannten und Bittstellern bei der Lösung ihrer Probleme hilft. Die Stellen empfand ich als überflüssig und störend.Die Schilderung der Vorgänge aus 2005 hat mir im Gegensatz zum neueren Strang recht gut gefallen. Auch der Showdown in 2013 war nicht meiner.Fazit:In diesem Buch werden zwei Erzählstränge miteinander verquickt, die wenig Zusammengehöriges aufweisen. Die ältere Geschichte hat mir weitaus besser gefallen, während der neuere Strang mich selten erwärmen konnte. Auch das Ende konnte mir nicht gefallen. Isaiah war mir auch zu perfekt und zu skrupellos. Insgesamt vergebe ich knappe drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten) und kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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  • IQ schlägt sie alle

    I.Q.
    Murksy

    Murksy

    05. December 2016 um 15:48

              Isaiah Quintabe ist ein hochintelligenter Junge. Sein Bruder unterstützt diese Begabung, fördert ihn und meldet Isaiah bei wissenschaftlichen Kursen an. Die Welt scheint auf das Wunderkind zu warten. Dann stirbt Marcus bei einem Autounfall, Isaiah verliert jeden Halt und läßt die Schule fallen. Doch er braucht Geld. Er gerät an Dodson, einen Dealer, der zur Untermiete bei ihm einzieht. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Isaiah, später nur noch IQ genannt, wird kriminell, heckt mit Dodson Einbrüche aus und erlangt eine gewisse Berühmtheit. Jahre später hat Isaiah die Kurve gekriegt. Als Privatermittler versucht er in LA über die Runden zu kommen. Ausgerechnet durch Dodson kommt er an einen lukrativen Fall: ein Musikstar, Rapper, Drogensüchtiger. Aber vor allem ein reicher Klient. Mit einem Kampfhund wurde ein Mordanschlag auf ihn verübt. IQ soll ihn beschützen, bzw. den Täter finden. Über eine aufwändige Suche kommt IQ an den Psychopathen heran, wird aber damit selber zur Zielscheibe des Killers.Der Thriller ist rasant, originell und so mitreißend, dass man sofort alle Detektive vergisst. IQ ist cool, raffiniert, unverfroren und bei Gelegenheit auch knallhart. Die perfekte Hauptfigur für diesen Roman, der am Stück durchgelesen wird, weil IQ süchtig macht. Das Buch hat alles, was es zum Hit braucht. Ein neuer Star ist geboren. Mehr davon!!!!       

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