Joe Kirschvink , Peter Ward Eine neue Geschichte des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Eine neue Geschichte des Lebens“ von Joe Kirschvink

Das neueste Wissen über die Entwicklung des Lebens auf der Erde
Eine neue Geschichte des Lebens vereint erstmals die erst in den letzten Jahrzehnten gewonnenen Erkenntnisse verschiedener Fächer von der Geologie über Paläontologie, Geo- und Astrobiologie, Physik, Chemie bis zur Genetik, Zoologie und Botanik in einer großen, umfassenden Erzählung – und schreibt in entscheidenden Punkten die bisherige Darstellung der Evolution des Lebendigen auf der Erde um. Nach Darwin waren wir davon ausgegangen, dass sich die Veränderungen eher gleichförmig und allmählich vollzogen, aber der jetzt mögliche Blick in die Erdgeschichte zeigt, dass die Entwicklung stärker durch Katastrophen geprägt wurde und zwar nicht nur solche, die Meteoriteneinschläge von außen verursachten. Peter Ward und Joe Kirschvink schildern das spannende Zusammenspiel von Lebewesen und Ökosystemen, von Atmosphäre und Klima, das mehrmals im Lauf der Evolution dazu führte, dass sich die Bedingungen auf der Erde gravierend veränderten und Lebensformen massenhaft ausstarben. Sie geben einen faszinierenden Einblick in die seit 4,6 Milliarden Jahren dauernde Geschichte des Lebens und zeigen zugleich, wie fragil unsere heutige Lebenswelt ist.

Kurz gesagt, ein rein wissenschaftliches Buch mit Zahlen, Daten und Fakten, das aber für Fans, vor allem der Paleontologie und Geologie, int

— MatthiasBreimann

viel input - aber mehr was für den wissenschaftlichen Bereich

— JeannasBuechertraum

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  • Interessant, aber leider ein wenig trocken!

    Eine neue Geschichte des Lebens

    MatthiasBreimann

    01. October 2017 um 13:22

    Das Werk „Eine neue Geschichte des Lebens“, handelt von der Entstehung der Erde, bis hin zur evolutionieren Entwicklung des heutigen Menschen und wagt auch einen Blick in die Zukunft.In 20 Kapiteln wird auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eingegangen, die sehr detailreich aufzeigen, wie sich das Leben auf der Erde bis heute Entwickelt hat.Grob kann man sagen, das die Kapitel, die verschiedenen Erdzeitalter sind. Darin wird über die einzelnen Tier- und Pflanzenarten erzählt. Aber auch über die Lebensumstände und das jeweilige Aussehen der Erde.Zudem wird natürlich auch auf die Katastrophen, wie Asteroideneinschläge, Klimaveränderungen und chemische Veränderungen der Atmosphäre berichtet, die immer zu einem Massenaussterben geführt haben, aber sogleich auch neue Spezien hervorbrachten.Darüber hinaus, werden aber einzelne Lebensformen, ganz genau unter die Lupe genommen. Wie sahen sie aus? Wie überlebten sie? Was war ihre Nahrung? uvm.Dazu gibt es zahlreiche Schwarz-Weiß Abbildungen von Tabellen, wissenschaftlichen Skalen, Fossilien und von einzelnen Tieren wie Dinosaurier.Es wird in dem Buch mlauf verschieden Wissenschaftliche Disziplinen eingegangen, aber vor allem der Paläontologie und der Geologie, sodass es wahrscheinlich nicht für jeden interessant ist. Dazu kommt noch, dass es sehr Detailreich und eben sehr wissenschaftlich ist, so dass es für den ein oder anderen Lesser, zu trocken und langatmig sein könnte.Abgesehen davon, ist es trotz alle dem, sehr interessant und faszinierend.Kurz gesagt, ein rein wissenschaftliches Buch mit Zahlen, Daten und Fakten, das aber für Fans, vor allem der Paleontologie und Geologie, interessant sein wird.

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  • Erschlagen von einer Ballung von Wissen

    Eine neue Geschichte des Lebens

    JeannasBuechertraum

    08. June 2017 um 19:58

    InhaltDieses Werk betrachtet die Geschichte des Lebens von den ersten Jahren bis Heute. In 20 Kapiteln wird hier versucht eine neue "vollständige" Geschichte des Lebens zu beschreiben, wie es einst Richard Fortey in den 1990ern mit "Leben: eine Biographie. Die ersten vier Milliarden Jahre" getan hat. Seit dem ist viel passiert, es kamen neue Fachgebiete wie die Astrobiologie und die Geobiologie dazu und da zusätzlich, zu den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch die Autoren und deren Spezialgebiete ein Werk beeinflussen erklärt das auch die Schwerpunkte von dieser "neuen" Geschichte des Lebens. Die drei Schwerpunkte beruhen auf folgenden Theorien: Katastrophen haben die Geschichte des Lebens mehr beeinflusst als alle anderen Kräfte, Sauerstoff, Kohlendioxid und v.a. Schwefelwasserstoff hatten den größten Einfluss auf die Geschichte des Lebendigen, Der Einflussreichste Faktor war die Evolution der Ökosysteme MeinungDas klingt zusammengefasst erstmal widersprüchlich formuliert (-> denn welcher der drei Punkte ist denn nun DER wichtigste Faktor??) aber da will ich mal nicht so kleinlich sein. Tatsächlich wird hier aber allg. recht viel mit Zitaten und komplizierten Formulierungen hantiert.Aber kommen wir zunächst zu etwas Oberflächlicherem. Cover und Titel sind sehr ansprechend gewählt. Toll sind auch das integrierte Schnurr-Lesezeichen, sowie die vereinzelnden Abbildungen die in den Kapiteln zu finden sind. Dennoch hätte ich mir gern auch noch einige mehr gewünscht. Die Kapitelunterschrieften sind schön gewählt und man weiß sofort was einen als nächstes Erwartet und generell find ich die Methode die Kapitel mit dem Zeitverlauf aufzubauen sehr passend gewählt. In den ersten Kapiteln wird man sanft in das Thema Erde und deren beheimatetes Leben eingeführt. Es geht u.a. um die Zeitskalen, andere Planeten und welche Vorraussetzungen auf der Erde gegeben waren. Immer wieder werden Erkenntnisse aus den letzten Jahren und den Jahrzehnten davor eingefädelt, wodurch man gut sieht wie schnell die Wissenschaft sich die letzten Jahre gewandelt hat.Aber dann wird das lesen immer schwieriger. Ich hätte mir eine Art Glossar für die Fachbegriffe gewünscht. Es gibt am Ende zwar 50 Seiten mit Anmerkungen zum nachlesen - aber wer hat die Zeit und macht sich die Mühe dafür? Da ist googeln doch einfacher - aber so oft beim lesen eines Buches googeln zu müssen, nimmt einem schlichtweg die Lesenslust. Die Autoren sind Spezialisten in ihrem Gebiet aber als Laie ist es mir mit meinen Schulkenntnissen, dann doch etwas zu schwer gefallen allem zu Folgen. Was mich auch etwas arg gestört hat, waren die ganzen Lobeshymnen an all die anderen Wissenschaftler, die in regelmäßigen Abständen genannt werden. Hätte man dies weggestrichen, hätte man sich locker 50 Seiten sparen können. Vieles in den letzten Kapiteln bezüglich der Zukunft ist nichts neues gewesen. Der Sonne wird noch ein paar Hundert Millionen Jahren gegeben, der Erde noch ein paar Mrd. Jahre. Ob wir den Planeten jedoch wirklich mal verlassen werden ist für mich -noch- keine wissenschaftliche Debatte. Alles in allem hab ich mich etwas schwer getan mit diesem Werk. Es ist wohl eher etwas für den wissenschaftlichen Bereich - Laien kann ich es mit Schulkenntnissen eher weniger Empfehlen.

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  • Auf der Höhe der Zeit

    Eine neue Geschichte des Lebens

    michael_lehmann-pape

    02. October 2016 um 13:21

    Auf der Höhe der Zeit„Geschichte ist ein riesiges Frühwarnsystem“.Um aber Folgerungen für die Zukunft und die Bewertung aktuellen Handels aus der Geschichte ableiten und bewerten zu können, bedarf es einer genauen Kenntnis dieser Geschichte. Der „Geschichte des Lebendigen“ genauer gesagt, der die beiden Autoren akribisch im Buch nachgehen, vom Beginn der Entwicklung der Erde angefangen bis in die geologische Gegenwart (und, am Ende, auf der Basis all dieser Erkenntnisse, auch mit einem Blick in die ferne Zukunft versehen).„Mit jedem Kohlendioxidmolekül , das wir in die Atmosphäre pumpen, verschließen wir die Ohren vor den Frühwarnsirenen“.Denn das Gas war für mindestens 10 Massenaussterben der Weltgeschichte verantwortlich.Was aber nun weniger als Katastrophenszenario gegen einen Klimawandel im Buch gerichtet wird, dies ist eher ein „Nebenprodukt“ der aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft.In der die beiden Autoren auf der Basis der jüngeren Forschungsergebnisse klar konstatieren, dass das lange Zeit geltende Verständnis der Evolution als eher langsame und zielgerichtete Entwicklung (mit einigen nicht näher erklärbaren „Sprüngen“ von Mutationen) im Rahmen des „Uniformitarianismus“. Dieser ist in wesentlichen Aspekten aktuell widerlegt oder veraltet.Und so legen die Autoren drei andere „Dreh- und Angelpunkte“ der „Geschichte des Lebendigen“ für ihre Darstellung zu Grunde, die tatsächlich am Ende der Lektüre in sich tragen, das große Ganze umfassend erklären zu können.Katastrophen hatten stärkeren Einfluss auf die Entwicklung des Lebendigen als alle anderen Kräfte der Evolution. Weil sozusagen „Platz“ geschaffen wurde durch vorhergehendes Massenaussterben für zuvor randständige Organismen oder ganz neue Kombinationen von Fähigkeiten und Genen. Zudem deklarieren die Autoren ebenso fundiert Sauerstoff, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff als „Grundelementen“ des irdischen Lebens, unter denen Schwefel das wichtigste Element darstellt., Kohlenstoffe bieten dem Leben zwar eine notwendige Basis, aber nicht die entscheidenden Voraussetzungen. Und zu guter Letzt konstatieren die Autoren, dass eben nicht die „Arten“ das „Gesicht des Lebens“ am nachhaltigsten bestimmt haben, sondern die „Evolution der Ökosysteme“.Grundthemen des Buches, die im Folgenden ruhig, sachlich und sehr differenziert Schritt für Schritt vorgelegt und mit Leben gefüllt werden. Wobei es in der Natur der Sache liegt, dass trotz eines gefälligen und flüssigen Stils viele Teile des Buches doch recht trocken und wissenschaftlich zu lesen sind. Dennoch aber ein hohes Maß an Informationen und verständlicher Darstellung des Status Quo bieten (was schon die sehr differenzierte Einteilung der „Erdzeitalter“ zu erkennen gibt.Besonders spannend wird dann das letzte Kapitel im Buch, der fundierte Ausblick (soweit dies einem ungestörten „natürlichen“ Gang entspricht, ohne Zerstörung durch Umweltgifte, Atomwaffeneinsatz oder Meteoriteneinschlag). Da werden aus einigen Milliarden Jahren, die es noch dauert, bis die Sonne erlischt, in wenigen Seiten eine überschaubare Zahl von wenigen Millionen Jahren, bis die „Habitatgrenze“ der Sonne die Erde (und auch den Mars) erreicht und Leben auf der Erde unmöglich machen wird.„Es wird auf der Erde keinen Ort mehr geben, an dem man überleben kann“, eindrucksvoll illustriert an einem Meeresbewohner, des „Nautilus“.„Wir müssen gehen“ ist daher die einzige Hoffnung für den dauerhaften Fortbestand der Spezies Mensch. Und um dies zu ermöglichen, muss aus der Gesamtgeschichte des Lebendigen gelernt werden, Schlüsse gezogen und auf den Weg gebracht werden. Um Zeit zu gewinnen.Eine sehr empfehlenswerte, wenn auch nicht leicht zu lesende und teils trockene Lektüre. Die aber neue Interpretationen der „Geschichte des lebendigen“ auf fundierter Basis bietet und ein neues Verständnis des Zusammenhangs in der Geschichte der Erde und der maßgeblichen Faktoren für die Evolution.

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