Joe McNally

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der entscheidende Moment, Sketching Light und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joe McNally

Joe McNallyDer entscheidende Moment
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Der entscheidende Moment
Der entscheidende Moment
 (4)
Erschienen am 12.08.2008
Joe McNallyJoe McNallys Foto-Akademie
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Joe McNallys Foto-Akademie
Joe McNallys Foto-Akademie
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Erschienen am 01.05.2012
Joe McNallyMcNallys Foto-Akademie: Licht
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McNallys Foto-Akademie: Licht
McNallys Foto-Akademie: Licht
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Erschienen am 01.06.2012
Joe McNallyJoe McNallys Hot Shoe Diaries
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Joe McNallys Hot Shoe Diaries
Joe McNallys Hot Shoe Diaries
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Erschienen am 10.09.2012
Joe McNallyJoe McNallys Hot Shoe Diaries
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Joe McNallys Hot Shoe Diaries
Joe McNallys Hot Shoe Diaries
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Erschienen am 01.07.2009
Joe McNallySketching Light
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Sketching Light
Sketching Light
 (1)
Erschienen am 11.01.2012
Joe McNallyLife: Guide to Digital Photography
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Life: Guide to Digital Photography
Life: Guide to Digital Photography
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Erschienen am 19.10.2010

Neue Rezensionen zu Joe McNally

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sascha_basmers avatar

Rezension zu "Der entscheidende Moment" von Joe McNally

Rezension zu "Der entscheidende Moment" von Joe McNally
sascha_basmervor 6 Jahren

Ich habe bis jetzt zwei Bücher von Joe McNally gelesen und war von beiden sehr angetan. Mit gefällt der Stil, wie Joe McNally schreibt und wie er an seine Aufträge herangeht. Darum habe ichmal geguckt, welche Bücher es noch von Joe McNally gibt und bin mit dem Buch "Der entscheidende Moment" fündig geworden.

Die Idee zum Buch war, wenn man den Worten von Scott Kelby Glauben schenken mag, ziemlich einfach. Joe hat in einem Vortrag ein paar Bilder aus seinem Werdegang bei Magazinen wie Sports Illustrated oder Life gezeigt und die Geschichte dahinter erzählt. Der Vortrag muss so fesselnd gewesen sein, dass Scott Kelby und Dave Moser Joe McNally davon überzeugt haben, dies in einem Buch zu veröffentlichen.

Genau so kann man sich das Buch auch vorstellen.

Das Buch ist gespickt mit vielen herausragenden Bildern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von starken Portraits von Berühmtheiten der Sport und Filmszene bis hin zu Themen die die Welt bewegten wie 9/11.

Immer eines Formatfüllend auf einer Seite und auf der gegenüberliegenden Seite die Story, wie der Auftrag entstanden ist. Dabei nimmt Joe McNally kein Blatt vor dem Mund und verrät auch, was bei dem Job so alles schief gegangen ist und wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg sein kann.

Dass gute Vorbereitung alles ist, einem aber auch nicht immer weiter hilft, erfährt man in dem Buch ebenso, wie den hohen Stellenwert, denn die richtigen Kontakte für einen Fotografen in der Branche ausmachen.

Joe McNally verheimlicht aber auch nicht, dass es eine Kehrseite gibt. Bei einigen Bildern schreibt er, dass seine Töchter nicht selten darunter leiden mussten, dass er die Welt im Auftrag der namhaften Magazine bereist und die Worte die er dafür findet wiegen schwer.

"Ich weinte um Sie, um mich, vor allem aber, weil der Ruf meiner ersten großen Magazin-Story stärker war, als der Ruf meiner Vaterschaft."

Harte, treffende Worte, die sich wohl jeder selber ausmalen kann - und das ist nur ein Beispiel.

Ich bin kein Joe McNally, ich bereise nicht die ganze Welt und bin wochenlang unterwegs, aber auch ich muss feststellen, dass ich nur recht selten Zeit für Familie und Freunde finde.
Viel zu oft muss ich sagen "Sorry ich kann nicht - ich muss arbeiten!"

Zeit, dass mal zu überdenken. Dumm nur, dass ich dafür ein Buch lesen muss, um das zu sehen.
Fazit:

Ich habe noch kein Buch gelesen, dass mich so beschäftigt hat. In keinem Buch habe ich die Höhen und Tiefen des Berufs als Fotograf so vereint gesehen und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde die Kamera mit Sicherheit nicht an den Nagel hängen (niemals nicht), aber ich sehen meinen Beruf und meine Berufung nun schon auch aus einem anderen Blickwinkel.

Es sind sehr intime Einblicke in das Leben eines erfolgreichen Fotografen, der die ganze Welt gesehen und einige Preise für seine Bilder erhalten hat.

Mit jedem Bild erfährt der Leser mehr darüber das nicht alles Gold ist, was glänzt und das auch das gewisse Quäntchen Glück nicht fehlen darf.

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sascha_basmers avatar

Rezension zu "Sketching Light" von Joe McNally

Rezension zu "Sketching Light" von Joe McNally
sascha_basmervor 6 Jahren

Vor wenigen Wochen habe ich das erste Mal ein Buch von Joe McNally gelesen. Bei dem Buch "Grundlagen der Fotografie" ging es, wie der Name schon vermuten lässt, um die fotografischen Basics.

Das Buch hat mir recht gut gefallen, so dass ich mich nach etwas schwererer Kost von Joe McNally umgesehen habe. Das Buch "Sketching Light - Über die Möglichkeiten der Blitzfotografie", das sich laut Klappentext an anspruchsvolle und leidenschaftliche Fotografen richtet, schien da genau das richtige zu sein.

Blitzlicht!

Jeder Fotograf kommt irgendwann mal mit der Kurzzeitlichtquelle in Kontakt - egal ob bei der Verwendung von Systemblitzen oder einer Studioblitzanlage. Wer könnte den Umgang mit den Photonenraketen wohl besser erklären, als der Meister der Blitzlichtfotografie (wie er von renommierten Fotografen so gerne bezeichnet wird) persönlich.

Auf mehr als 400 Seiten - unterteilt in 41 Kapitel - geht es um das was der Titel des Buches vermuten lässt.

Hier geht es nur um Blitzlicht!

Von einfachen Portraitaufnahmen, die mit einem kleinen Systemblitz und einem Reflektor entstanden sind, bis hin zu Aufnahmen, wo Joe fast schon dekadent mit dem Licht umgeht. Andere Worte fallen mir nicht dafür ein, wenn man bei einem Motiv 13 Elinchrom Ranger zum Einsatz bringt.

Warmes Licht, Kaltes Licht, Mischlicht... Hartes Licht, Weiches Licht, Umgebungslicht...

Joe hat wirklich nichts ausgelassen, wenn es um das Schreiben mit Licht, wenn es um Fotografie geht.

Er erklärt, wie man das Umgebungslicht dämpft oder gar völlig eliminiert, in dem man die Verschlusszeit der Kamera anpasst und die Leistung der Blitze erhöht.

Auch erklärt er die Wirkung der meisten Lichtformer, ebenso akribisch, wie den Einsatz von Filtern, Diffusoren und anderen nützlichen, kleinen Helferlein.

Auf Tücken, die den Einsatz eines Blitzes verraten, weist er ebenfalls immer sehr deutlich hin.

Zum Beispiel, dass man mehrere Systemblitze in einem Schirm als verwendeten Lichtformer Blitzen lässt um das Tageslicht zu simulieren. Damit dies nicht auffällt, wird kurzerhand ein Stativ draußen auf dem Gehweg aufgestellt und auf eine Höhe gebracht, dass es durch ein Fenster in der zweiten Etage einer Lagerhalle Blitzt.

Wenn man die Geschichten hinter den Bildern gelesen hat, in denen Joe unter Anderem Einblicke über seine Arbeiten als Fotograf bei National Geographic gewährt, ist einem klar, warum ein Blitz wo positioniert wird. Die von Hand gekritzelten Skizzen, verdeutlichen das Lichtsetup noch einmal, auch wenn man diese zum Teil eher als abstrakte Kunst bezeichnen sollte. Spätestens jetzt, hat man auch Verständnis dafür, wenn mal ein bisschen mehr Equipment zum Einsatz kommt, wie eben diese 13 Elinchrom Ranger.

Fazit:

Wer bei dem Buch ein Lichtsetup nach dem anderen erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Das Buch ist nicht als Handbuch über den Umgang mit Blitzgeräten zu verstehen, sondern als Inspirationsquelle, wie man sich die Lichtimpulse eines (oder mehrerer) Blitzgeräte zu Nutze macht, um in einem Bild exakt die Beleuchtung zu erhalten, die am besten zu dem passt, was man mit dem Bild ausdrücken möchte.

Wer mal über den Tellerrand der "einfachen" Blitzfotografie schauen möchte, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen.

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