Joe McNally Sketching Light

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Inhaltsangabe zu „Sketching Light“ von Joe McNally

Following "The Moment It Clicks" and "The Hot Shoe Diaries: Big Light from Small Flashes," legendary magazine photographer McNally takes readers on another trip into the land of light--but this time running the gamut from small flash to big flash, and everywhere in between.

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  • Rezension zu "Sketching Light" von Joe McNally

    Sketching Light

    sascha_basmer

    16. October 2012 um 18:27

    Vor wenigen Wochen habe ich das erste Mal ein Buch von Joe McNally gelesen. Bei dem Buch "Grundlagen der Fotografie" ging es, wie der Name schon vermuten lässt, um die fotografischen Basics. Das Buch hat mir recht gut gefallen, so dass ich mich nach etwas schwererer Kost von Joe McNally umgesehen habe. Das Buch "Sketching Light - Über die Möglichkeiten der Blitzfotografie", das sich laut Klappentext an anspruchsvolle und leidenschaftliche Fotografen richtet, schien da genau das richtige zu sein. Blitzlicht! Jeder Fotograf kommt irgendwann mal mit der Kurzzeitlichtquelle in Kontakt - egal ob bei der Verwendung von Systemblitzen oder einer Studioblitzanlage. Wer könnte den Umgang mit den Photonenraketen wohl besser erklären, als der Meister der Blitzlichtfotografie (wie er von renommierten Fotografen so gerne bezeichnet wird) persönlich. Auf mehr als 400 Seiten - unterteilt in 41 Kapitel - geht es um das was der Titel des Buches vermuten lässt. Hier geht es nur um Blitzlicht! Von einfachen Portraitaufnahmen, die mit einem kleinen Systemblitz und einem Reflektor entstanden sind, bis hin zu Aufnahmen, wo Joe fast schon dekadent mit dem Licht umgeht. Andere Worte fallen mir nicht dafür ein, wenn man bei einem Motiv 13 Elinchrom Ranger zum Einsatz bringt. Warmes Licht, Kaltes Licht, Mischlicht... Hartes Licht, Weiches Licht, Umgebungslicht... Joe hat wirklich nichts ausgelassen, wenn es um das Schreiben mit Licht, wenn es um Fotografie geht. Er erklärt, wie man das Umgebungslicht dämpft oder gar völlig eliminiert, in dem man die Verschlusszeit der Kamera anpasst und die Leistung der Blitze erhöht. Auch erklärt er die Wirkung der meisten Lichtformer, ebenso akribisch, wie den Einsatz von Filtern, Diffusoren und anderen nützlichen, kleinen Helferlein. Auf Tücken, die den Einsatz eines Blitzes verraten, weist er ebenfalls immer sehr deutlich hin. Zum Beispiel, dass man mehrere Systemblitze in einem Schirm als verwendeten Lichtformer Blitzen lässt um das Tageslicht zu simulieren. Damit dies nicht auffällt, wird kurzerhand ein Stativ draußen auf dem Gehweg aufgestellt und auf eine Höhe gebracht, dass es durch ein Fenster in der zweiten Etage einer Lagerhalle Blitzt. Wenn man die Geschichten hinter den Bildern gelesen hat, in denen Joe unter Anderem Einblicke über seine Arbeiten als Fotograf bei National Geographic gewährt, ist einem klar, warum ein Blitz wo positioniert wird. Die von Hand gekritzelten Skizzen, verdeutlichen das Lichtsetup noch einmal, auch wenn man diese zum Teil eher als abstrakte Kunst bezeichnen sollte. Spätestens jetzt, hat man auch Verständnis dafür, wenn mal ein bisschen mehr Equipment zum Einsatz kommt, wie eben diese 13 Elinchrom Ranger. Fazit: Wer bei dem Buch ein Lichtsetup nach dem anderen erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Das Buch ist nicht als Handbuch über den Umgang mit Blitzgeräten zu verstehen, sondern als Inspirationsquelle, wie man sich die Lichtimpulse eines (oder mehrerer) Blitzgeräte zu Nutze macht, um in einem Bild exakt die Beleuchtung zu erhalten, die am besten zu dem passt, was man mit dem Bild ausdrücken möchte. Wer mal über den Tellerrand der "einfachen" Blitzfotografie schauen möchte, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen.

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