Joe Monninger

 4.1 Sterne bei 11 Bewertungen

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Joe MonningerSolange der Fluss uns trägt
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Solange der Fluss uns trägt
Solange der Fluss uns trägt
 (11)
Erschienen am 06.07.2018

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Rezension zu "Solange der Fluss uns trägt" von Joe Monninger

Solange der Fluss uns trägt
lenisveavor 21 Tagen

RezensionUnbezahlte Werbung -Rezensionsexemplar-

 

©Ullstein Verlag

 

Liebesroman Große Gefühle Taschenbuch Klappenbroschur 400 Seiten Eternal on the Water Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sibylle Schmidt. ISBN-13 9783548290782 Erschienen: 06.07.2018

 

Zur Rezension:

Zum Buch:

Cobb und Mary begegnen sich beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der rauen Wildnis von Maine. Während sie die reißenden Stromschnellen des Flusses gemeinsam bezwingen, verlieben sich die beiden ineinander. Sie spüren, dass sie zusammengehören, doch das Leben stellt ihre Liebe auf eine harte Probe. Denn Mary leidet an einer schweren Krankheit, mit der sie Cobb nicht belasten will. Doch Cobb schwört, sie auf ihrem Weg ins Ungewisse zu begleiten …

Zum Autor :

Joseph Monninger ist Autor vieler Romane, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Er ist Professor für Anglistik an der Plymouth State University und lebt mit seiner Familie in Warren, New Hampshire. Am liebsten geht er mit seinem Sohn angeln. Unter dem Namen J. P. Monninger ist sein Bestseller 'Liebe findet uns' erschienen. 

 

Meine Meinung:
 
Ich habe damals schon das erste Buch des Autoren gelesen und zwar war das Liebe findet uns. Beim Stöbern habe ich dann sein neuestes Werk entdeckt und der Klappentext hat mich angesprochen. 
 
Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch gut gelungen und auch der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen.
 
Es geht hier um Cobb und Mary, die sich direkt am 1. Tag der geplanten Bootsfahrt von Cobb  am Fluss treffen und kennen lernen, der als Lehrer eine Auszeit nehmen will. Daraus entwickelt sich eine Liebesgeschichte.
 
Sie klärt ihn aber direkt auf, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet und lässt ihn die Wahl, ob er sie trotzdem wiedersehen möchte. Und wenn er sich für sie entscheidet, ist dies mit einer Bedingung geknüpft. 
 
Dieses Buch vereint eine Liebesgeschichte mit dem Thema unheilbare Krankheit, Sterbehilfe und auch Suizid. 
 
Alles in allem muss ich leider sagen, dass mich das Buch emotional gar nicht packen konnte. Es hat mich einfach nicht erreicht. Ausserdem hatte das Buch auch einige Längen, die das Lesen natürlich noch erschwert haben. 
 
Von daher gibt es von mir leider nur 3 Sterne, da ich mir mehr davon versprochen hatte. 
 
 

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Ullstein Verlag
Autoreninfos: ©Ullstein Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt
Sterne: ©icons8.de
 

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Judikos avatar

Rezension zu "Solange der Fluss uns trägt" von Joe Monninger

Gefühlsmäßig konnte mich diese Geschichte nicht so packen, wie "Liebe findet uns"
Judikovor einem Monat

Eine Liebesgeschichte so kraftvoll und unberechenbar wie das Leben…

Dieser Satz geht dem Klappentext voraus, aus dem wir sonst noch entnehmen, dass Cobb und Mary sich in Maine am Allagash River zum ersten Mal treffen. Dort eine gemeinsame Nacht am knisternden Lagerfeuer verbringen, sich das erste Mal unterm Sternenhimmel küssen und sich unsterblich ineinander verlieben.

Doch das Leben stellt diese Beziehung auf eine harte Probe, denn Mary leidet unter einer schweren Krankheit, womit sie Cobb nicht belasten will. Doch Cobb schwört ihr, sie auf ihrem Weg ins Ungewisse zu begleiten.

Nicht, wegen dem wunderschönen Cover und nicht wegen dem vielversprechenden Klappentext wollte ich dieses Buch lesen, sondern auch, weil der Vorgänger „Liebe findet uns“ zu meinen Highlights gehört.

Als das Buch bei mir einzog, war ich ziemlich irritiert, da ich dann erst erfuhr, dass es sich hiermit um den Vorgänger handelte. „Solange der Fluss uns trägt“ erschien bereits vor sieben Jahren unter einem anderen Verlag.

Das zweite Mal war ich irritiert, als ich die erste Seite gelesen habe und feststellte, diese Geschichte beginnt damit, dass der Leser gleich weiß, am Ende ist Mary tot. Das fand ich zu Anfang etwas Schade, aber vielleicht habe ich auch einfach nur etwas anderes erwartet, nämlich, dass die zwei gemeinsam erst einmal kämpfen, bis zum Ende und der Leser die Hoffnung auf Leben behält.

Nun wusste ich also Mary ist tot, ertrunken im Allagash River. Am Ufer steht der sehr verstörte und traurige Cobb. Eine Polizistin nimmt sich seiner an und er erzählt ihr seine Geschichte.

…seine Geschichte über, Thoreau, Bären, Krähen, Schildkröten, den Chungamunga-Girls, Marys Krankheit und die große Liebe zu ihr.

Nun machte die Geschichte wieder einen Sinn, der Autor möchte es also von hinten aufziehen. Aber…

Leider hat mich diese Geschichte nicht so gepackt, wie der Vorgänger. Emotional konnten die Zwei mich nicht überzeugen, auch wenn ich zum Schluss tatsächlich doch noch ein paar Tränchen verdrückt habe. Ganz oft hatte ich das Gefühl, jetzt wird es gut und kurz danach war ich wieder in diesem emotionslosen Runterlesen.

Was ich mir aber komischerweise sehr gut vorstellen könnte, dass diese Geschichte sich hervorragend eignet verfilmt zu werden. Ich hatte oft den Gedanken, dass ich fand, diese Szene würde visuell besser rüber kommen. Normalerweise gefallen mir in der Regel aber die Bücher besser. Hier könnte ich mir aber tatsächlich eine Ausnahme vorstellen.

Wer glaubt, mit diesem Buch wieder so eine schöne Geschichte zu finden,  wie „Liebe findet uns“, den muss ich leider enttäuschen. Man erkennt zwar den Autor wieder, aber die großen Gefühle flackern nur kurz und oberflächlich auf. Am Ende kamen sie dann wenigstens doch noch etwas mehr, wie gesagt…

am Ende!


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xxxSunniyxxxs avatar

Rezension zu "Solange der Fluss uns trägt" von Joe Monninger

etwas enttäuschent
xxxSunniyxxxvor einem Monat

Durch das Cover und den Klappentext bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, denn es klang wirklich sehr vielversprechend. Natürlich gibt es zu diesem Buch viele verschiedene Meinungen die ich im Vorfeld gehört habe, deswegen wollte ich mir meine eigene Meinung dazu bilden. Das andere "Liebe findet uns" habe ich damals gelesen und war da sehr enttäuscht, daher wollte ich dem Autor nochmal eine Chance geben, da sich diese Geschichte sehr vielversprechend anhörte. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm und gefiel mir an sich ganz gut, dennoch empfand ich das Buch zeitweise als ziemlich langatmig.

Zur Geschichte, der Lehrer Jonathan Cobb hat sich eine kleine Auszeit genommen, um mit dem Kajak den Allagash River zu befahren, und über seinen Lieblings Schriftsteller Thoreau zu forschen.Am ersten Tag trifft er dort auf die doch etwas seltsame Mary Fury. Diese ist Biologin und hat ein Faible für Krähen. Sie ist auch mit dem Kajak unterwegs und möchte unterwegs die Chungamunga-Girls treffen um ihnen die Geschichte der Krähen etwas näher zu bringen. Beide fühlen sich unwiderruflich zueinander hingezogen und beschließen sich, nach ihren Aufgaben, an einem bestimmten Treffpunkt wieder zu sehen.

 

" Eines Tages wird es diese Sterne hier nicht mehr geben für dich. Für mich auch nicht. Der Rabe hat mir versprochen, dass ich wieder zu Erde werde, und ich glaube ihm. Aber bis dahin bin ich noch ein Mensch. ich stehe auf meinen Beinen und schaue zu den Sternen auf und erlebe die Jahreszeiten. " (Im Buch S. 266)

 

Gerade am Anfang ist man nicht darauf vorbereitet das Ende einer Geschichte zu erfahren. Man ist demnach also am Ausgangspunkt und erfährt durch den Protagonisten Cobb wie man bis dahin gekommen ist. An sich war das wirklich eine Achterbahn der Gefühle, wären da nicht die ein oder anderen Dinge die mich störten, dazu komme ich aber gleich noch. In " Liebe findet uns" wirkten die Charaktere auf mich ziemlich blass und farblos, sodass ich keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Es ist ziemlich ungewohnt das Ende einer Geschichte als erstes zu lesen, aber es macht auch einen ziemlich neugierig. Man erfährt im laufe der Geschichte das Mary unheilbar krank ist. Sie weiß aber was sie erwartet und das sie nach Ausbruch nicht mehr lange auf der Erde weilen wird. Auch sie gehörte zu den Chungamunga-Girls, die alle eine schwere Krankheit haben. Mary ist nicht jemand der ein großes Geheimnis um ihre Krankheit macht sondern geht damit sehr offen um und beweißt eine große Stärke. Was mich aber sehr störte waren die vielen Krähen Geschichten und die ganzen Klopf-Klopf Witze, die eher mühsam als tiefgründig waren. 

Cobb weiß gleich von Anfang an, womit er es zu tun hat. Wie gesagt macht Mary kein Geheimnis aus ihrer Krankheit und weiht ihn schnell ein. Sie überlässt ihm sogar die Entscheidung ob er so mit ihr zusammen leben will. Trotz allem entscheidet er sich für sie, dennoch hat Mary eine ganz wichtige Bedingung an ihn. Das dies kein leichter Weg wird den die beiden beschreiten werden ist klar, dennoch ist ihre Liebe so groß das sie ihn gemeinsam gehen wollen. Der Autor setzt sich hier sehr behutsam mit dem ernsten Thema Sterbehilfe und Suizid auseinander. Dabei erlebt man wie die Krankheit Mary nach und nach immer mehr zusetzt. Natürlich ist es eine sehr traurige und berührende Geschichte, doch leider konnte sie mich nicht fesseln. 

"Solange der Fluss uns trägt" ist eine sehr emotionale und berührende Geschichte die mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Für mich war es zeitweise sehr langatmig, wo durch sich die Geschichte auch ein wenig zog. Auch die vielen Krähen Geschichten oder Klopf-Klopf Witze fand ich eher mühsam als tiefgründig. Ansonsten war das Thema Sterbehilfe und Suizid gut ausgearbeitet, nur leider war die Geschichte nicht so meins.

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