Joe R. Lansdale Akt der Liebe

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 39 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(10)
(18)
(6)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Akt der Liebe“ von Joe R. Lansdale

Let there be Blood

Tod, Blut und Gewalt sind keine Unbekannten im Fifth Ward, einem berüchtigten Viertel von Houston. Doch die bestialische Hinrichtung einer Prostituierten stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Ein perverser Killer sucht sich gezielt weibliche Opfer aus, um sein Verlangen nach Leidenschaft, Wut, Hass und Rache zu befriedigen. Für die Frauen beginnt ein Leben in ständiger Angst – für den Killer, der sich selbst als 'Houston Hacker' bezeichnet, ist es ein Akt der Liebe.

Einer DER Klassiker des Serienkiller-Genres, jetzt endlich in überarbeiteter Neuausgabe.

Sprachlich blamabel und inhaltlich klischeeüberladen, fällt die Qualität dieses Buches diametral zur Menge an Blut, die seitenweise steigt.

— Krinkelkroken

Hammer Story😃. Ich bin begeistert Nervenkitzel pur. Nicht mein letztes Buch von Lansdale.

— Naden

Die Mutter aller Serienkiller-Thriller. Kraftvoll, brutal und mit einem Hammer-Showdown.

— guybrush

Man merkt gar nicht, das das Buch mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat^^

— Virginy

Polizisten zäh wie Leder + eine Menge Ekelaktion à la "Hostel" - Spannung

— Rebekka_NP

Stöbern in Krimi & Thriller

Galgenhügel

ein eigenwilliger und spannender Thriller mit interessanten Personen

BettinaForstinger

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Spannende Fortsetzung, die jedoch nicht an den ersten Band heranreicht.

Baerbel82

Flugangst 7A

Sehr spannend, etwas eklig und stellenweise sehr verstörend. Über einige Wendungen und die Auflösung muss ich sicher noch länger nachdenken.

Finchen411

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Ich finde der Thriller ist einfach nur gut.

Odenwaldwurm

Glaube Liebe Tod

Ein vielschichtiger Krimi, fesselnd bis zur letzten Seite!

Bellis-Perennis

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Gute Idee, nicht so gute Umsetzung. Leider

LoveBooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • There will be blood...

    Akt der Liebe

    Virginy

    04. November 2014 um 09:02

    Marvin Hanson ist im Houstoner Ghetto großgeworden, aber er hat den Absprung geschafft, arbeitet als Polizist und hat es zu Frau, Kind und eigenem Haus gebracht. Immer wenn es zu Verbrechen im Ghetto kommt, werden er und sein Partner Joe Clark gerufen, so auch diesmal, als man die grausam verstümmelte Leiche einer Prostituierten findet, sie wurde nicht nur gequält, sondern auch nach dem Tod noch sexuell mißbraucht. Die Polizei tappt im Dunkeln, es gibt keinerlei Anhaltspunkte und erschwerend kommt hinzu, das Phillip Barlow, Journalist bei der Klatschpresse, ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint und wohl einen Informanten im Revier hat. Natürlich bekommt ausgerechnet der einen Brief vom Mörder, den er in der Zeitung veröffentlicht und so hat der Gesuchte auch bald einen Namen, der "Houston-Hacker" und er bleibt nicht untätig... Vieles in dem Buch kommt einem bekannt vor, aber man muß bedenken, das es über 30 Jahre alt ist und damit eines der ersten seines Gengres. Für mich war sehr schnell klar, wer der Killer war, auch wenn man sich im Buch sehr bedeckt hielt. Alles in allem kein Überflieger, aber gute Unterhaltung für einen regnerischen Abend auf der Couch.

    Mehr
  • Jack the Ripper von Houston

    Akt der Liebe

    Kerry

    25. December 2013 um 23:14

    Pearl Harbor, so heißt ein Teil des Ghettos in Houston. Hier leben alle die, die sonst nirgends hinkönnen, die Dealer, die Prostituierten, die zwielichtigen Gestalten und hier geht er auf die Jagd, der Houston Hacker beginnt ganz unten. Sein erstes Opfer ist die Prostituierte Bella Louise, die er bestialisch abschlachtet und vergewaltigt. Teile von ihr nimmt er mit, um sie später zu verspeisen. Der Houston Hacker ist ein wahrer Künstler mit seinem Bajonett. Schon lange hatte er Tötungsfantasien, hielt sich mit Hunden und Katzen bei der Stange, doch jetzt ist die Zeit reif, seinen Vorstellungen endlich Taten folgen zu lassen. Der farbige Lieutenant Marvin Hanson wird mit den Ermittlungen beauftragt, doch nicht, weil er so erfolgreich ist in seinem Job, das ist er zwar, sondern weil er selbst aus Parl Harbor in Houston stammt. Im Laufe der Jahre hat er es geschafft, diesem Ghetto zu entkommen und lebt mit seiner Frau Rachel und ihrer gemeinsamen Tochter JoAnna in einem ruhigen Vorort. Marvin selbst ist sehr gebildet, hat sich jedoch alles autodidaktisch angeeignet. Sein Partner ist Detective Joe Clark, mit dem ihn auch eine Freundschaft verbindet. Die Ermittlungen gestalten sich alles andere als einfach. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Philip Barlowe, Reporter beim Houston Bugle, einen Informanten bei der Polizei haben muss, denn in besagtem Blatt tauchen immer wieder ermittlungsrelevante Fakten auf, die eigentlich unter Verschluss bleiben sollten. Zum Houston Hacker scheint keine Spur zu führen, doch eines wissen Hanson und Clark: Das war erst der Anfang, er wird weiter morden, bis er zur Strecke gebracht wurde ...   Jack the Ripper von Houston! Der Plot wurde durchaus spannend erarbeitet, jedoch empfand ich es als wenig überraschend, wie dieser sich entwickelt hat und wer sich am Ende als Houston Hacker rausgestellt hat. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, doch leider wurde nur beim Protagonisten Marvin Hanson in die Tiefe gegangen. Die übrigen Figuren wirken in meinen Augen recht oberflächlich. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen krass zu lesen, sodass dieses Buch durchaus eine Abwechslung in meinem Bücherregal darstellt, doch leider konnte mich nur der Schreibstil überzeugen.

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Psychovampirelady

    08. January 2012 um 22:48

    LET THERE BE BLOOD Tod, Blut und Gewalt sind keine Unbekannten im Fith Ward, einem berühtigten Viertel von Houston. Doch die bestialische Hinrichtung einer Prostituierten stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Ein perverser Killer sucht sich gezielt weibliche Opfer aus, um sein Verlangen nach Leidenschaft, Wut, Hass und Rache zu befriedigen. Für die Frauen beginnt ein Leben in ständiger Angst- für den Killer, der sich selbst als "Houston Hacker" bezeichnet, ist es ein Akt der Liebe. Es geht um einen Journalisten und um mehrere Polizisten. Es geht um einen Journalisten der berühmter als Jack the Riper werden will und dann als der Houston Hacker bekannt wird. Er schlachtet zu seinem Vergnügen und für seine Sexuelle erregung Frauen jeder Art ab. Nicht nur das er sie Tötet und auf grausame Weise Verstümmelt nein er Vergewaltigt sie auch noch wenn sie schon tot sind. Nekrophilie nennt man solche Leute dazu noch eine gespaltene Persönlichkeit und volla ein Serienmörder war geboren. Hanson ein Cop und dazu ein guter cop jagt ihn und merkt das er auch hinter seiner Familie her ist. Alles ist spannend bis zum schluß vorallem weil es ein gutes ende nimmt.

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    abendsternchen

    02. June 2011 um 20:23

    Zum Inhalt geh ich jetzt nicht weiter drauf ein. Das Buch selbst hat mir doch ganz gut gefallen. Im ersten Moment denkt man wirklich das man alles schon einmal gelesen hat und man schon vieles kommt. Schaut man aber aufs Veröffentlichkeitsdatum merkt man schnell das es eines der ersten aus dem Genre ist. Von daher kann man gut drüber hinwegsehen. Schade fand ich das man hier wirklich nicht viel über das Motiv des sogenannten Hackers erfährt. Vermutungen kann man hier einige anstellen, doch eine eindeutige bekommt man nicht wirklich. Was ich ganz gut fand, das man wirklich bis kurz vorm Schluss nicht wusste, wer denn nun der Houstan Hacker ist. Die Fährte führt erst in die falsche Richtung bzw. würden die Andeutungen zu verschiedene Personen führen. Akt der Liebe hat sich ganz gut und recht zügig lesen lassen. Der Schreibstil hat mir doch gefallen. Dieses Buch war mein erstes vom Autor. Daher konnte ich hier ohne irgendwelche Erwartungen ran gehen.

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Schattenkaempferin

    04. May 2011 um 21:52

    Der Fifth Ward ist die schlimmste Ecke, die Houston zu bieten hat. Marvin Hanson, von engen Freunden meist nur „Gorilla“ genannt, wuchs in diesem Viertel auf und kennt daher das Grauen, das dort vorherrscht, und die Gesetze, die dort befolgt werden, sehr genau. Aus diesem Grund werden er und sein Partner Joe Clark zu sämtlichen Fällen gerufen, die in dieser Gegend passieren – scheinen sie auch noch so harmlos. Als Smokey, ein der Polizei bereits bekannter, dem Alkohol nicht gerade abgeneigter Obdachloser aus dem Fifth Ward, eine tote Prostituierte meldet, ist dem Ermittlerduo schnell klar, dass es sich hierbei nicht um einen simplen Straßenmord handelt, sondern mehr dahinter stecken muss, so grausam, wie die Leiche zugerichtet wurde. Ein anschließender Besuch im Leichenschauhaus, der selbst den hartgesottenen Polizeibeamten auf den Magen schlägt und alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, macht ziemlich schnell klar, dass es sich beim Mörder um einen Serientäter handeln muss. Für Hanson steht sofort außer Frage, den Killer ausfindig zu machen und zu stellen, doch mit jeder Stunde, die erfolglos vergeht, und mit jedem Tag, an dem der Täter von den Boulevardzeitungen als „Houston Hacker“ bezeichnet und auf die Titelseite gebracht wird, steigt der Druck auf Hanson. Nicht nur der von außen, sondern auch und vor allem der, den er sich selbst macht. Und immer lauter wird die Gewissheit, dass der Täter sich im näheren Umfeld befindet, denn interne Informationen gelangen nach außen und in die Presse. Und als schließlich auch noch anonyme Drohungen gegen Hansons Familie auf dem Plan treten, zählt für den Gorilla nur noch eines: der Tod des Killers durch seine Hand. Im zarten Alter von nicht einmal dreißig Jahren befasste sich Joe R. Lansdale, der vor allem durch seine Reihe um das Ermittlerduo Hap Collins und Leonard Pine international bekannt wurde, mit dem damals absoluten Tabuthema der Nekrophilie. Die Morde in Akt der Liebe dienen nämlich nicht nur dem Tötungsakt selbst, die Opfer werden vielmehr erstochen und zerfetzt, aufgeschlitzt und eines Organs beraubt, anschließend während des eintretenden Todes oder direkt danach vergewaltigt. Doch der Autor begnügt sich nicht nur mit der harmlosen Umschreibung dieser für den gesunden Menschenverstand unfassbaren Vorgehensweise, sondern liefert dem ohnehin bereits angewiderten und schockierten Leser eine detailreiche Beschreibung des jeweiligen Zustandes der Leichen. Sehr anschaulich und gerade dadurch „nachvollziehbar“ werden dem Leser nicht gerade leicht verdauliche Happen zugeworfen, die allerdings genau das ausmachen, was Lansdale den Titel des Pioniers der Szene beschert hat. Dabei ist vor allem erstaunlich, wie der Autor es schafft, mit nur wenigen wichtigen Charakteren eine derart dichte und umfangreiche Geschichte aufzubauen und eine solche Menge an möglichen Verdächtigen zu liefern. Anders als bei den heute bekannten Serienkiller-Romanen hat man bis zuletzt keinen konkreten Tipp, wer der Täter sein könnte, sieht man einmal von den Vermutungen der Ermittler selbst ab. Doch auch diese überzeugen den Leser nie hundertprozentig von ihrer Richtigkeit, sodass nicht nur Protagonist Hanson, sondern auch der Leser selbst tatsächlich bis kurz vor Ende des Buches im Dunkeln tappt. Auch sprachlich erstaunt Lansdale seine Leser, denn trotz der Härte und der Abartigkeit der beschriebenen Verbrechen finden sich immer wieder literarische Perlen, die auch Wortliebhaber in ihrer Schönheit begeistern können. Eben dieser Mix aus Schönheit und Abschaum macht Akt der Liebe zu einem Buch, von dem man angetan und abgestoßen zugleich sein kann. Am Ende begreift man zwar noch immer nicht vollständig, was in einem Menschen vorgehen muss, um zu solchen Taten getrieben zu werden, doch beim Umblättern der letzten Seite weiß man bereits, diesen Roman nicht das letzte Mal in der Hand gehalten zu haben. Die 2010 zum 30. „Geburtstag“ neu erschienene Auflage bei HeyneHardcore liefert, im Gegensatz zum recht harmlosen Original der Erstausgabe von 1999, ein immerhin in Ansätzen vorbereitendes Cover. Eine weitere Besonderheit sind das in vielen Punkten überzeugende Vorwort von Andrew Vachss, ein guter Freund des Autors, und das sympathische Nachwort von Joe R. Lansdale himself, in dem er den Werdegang des vorliegenden Romans seinen Lesern zugängig macht. Fazit: Blutig, detailreich, schockierend und ohne Rücksicht auf schwache Gemüter – schon auf den ersten Seiten nimmt Akt der Liebe den Leser vollends gefangen. Einzigartig in seiner Schreibe trägt Joe R. Lansdale völlig zu Recht den Titel des Vorreiters im Genre des Psychothrillers – damals wie heute setzt er ein Zeichen und lässt verstörte Leser zurück. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Grenzen überschreiten möchten. Wertung: Handlung: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Preis/Leistung: 5/5

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Kaisu

    05. March 2011 um 21:54

    Das Töten von Menschen um sich dann sexuell zu befriedigen – kurz Nekrophilie – wird von Horrorautoren gerne genutzt um Schockmomente einzubauen. Diese Krankheit ist aber weit vielschichtiger und geht tiefer als eine abartige sexuelle Neigung Oft sind diese Menschen noch physisch gestört, besitzen Multiple Persönlichkeiten und lieben z.B. den Geruch der Verwesung, des Schmutzes, des frischen Blutes. Um sich dann daran zu laben, sich selbst zu befriedigen. Der sterbende angstvolle Mensch ist für sie eine Wohltat, ein Porno nach ihren Vorstellungen. * „Akt der Liebe“ klingt recht harmlos, fast schon liebevoll. Doch dahinter verbirgt sich hier der ekelhafte Drang eines Menschen seinen Fortpflanzungstrieb an Toten auszuleben. Wobei dies recht makaber formuliert ist, denn wenn man tot ist, kann man sich bekanntlich nicht mehr vermehren. Als wäre dies nicht genug, zerstückelt - der zu Recht betitelte „Hacker“- seine Opfer und behält Körperteile als Souvenir. Das alles untersucht der Ermittler Marvin Hanson mit seinem Partner Joe Clark. Schauplatz ist der Fifth Ward, auch „Pearl Harbour“ genannt, in Houston. Eine heruntergekommene Gegend, wo Morde fast schon an der Tagesordnung stehen. Nur diesmal scheint jemand seinen bestialischen Trieb, auf Kosten der Menschen dort, ausleben zu wollen. Die Prostituierte Bella ist nur das erste Glied in einer langen Kette, an der das Ende noch gefunden werden muss. Marvin Hanson steigert sich sehr in den Fall hinein. Da es anfangs keine richtigen Spuren gibt, baut sich alles auf Vermutungen auf. Jeder könnte der Verdächtige sein. Erst nach und nach finden sie deutliche Indizien. Allerdings ist Hanson so tief drin, dass er die wichtigen Fakten übersieht und so sich selbst und seine Familie ziemlich in Gefahr bringt, in dem er interessant für den Killer wird. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. * Der Buch ist in drei schmackhafte Teile unterteilt. Erst baut sich die Spannung auf, in dem die Morde erzählt werden, man die wenigen und somit übersichtlichen Charaktere kennen lernt. Im zweiten Teil wird näher auf den Täter und seine Krankheit, die Nekrophilie eingegangen und der dritte Teil – das spannende Finale - ist so schnell gelesen, dass man glaubt das Buch gerade erst in die Hand genommen zu haben. * LANDSALE kann durchaus mit Worten umgehen. Man hat die grauenhaften, blutverschmierten Tatorte vor Augen, sieht den Schweiß an der Stirn der gehetzten Ermittler herunterlaufen und glaub den „Hacker“ jedem Moment begegnen zu können. Er verwirrt den Leser sogar soweit, dass man den Mörder erst am Ende erkennt und ihn am liebsten festhalten würde um die Zeit zu gewinnen, die Marvin unentwegt wegzurinnen scheint. * JOE R. LANDSDALE ist ein Schriftsteller der besonderen Gattung. Am ehesten kann man ihn mit THOMAS HARRIS und STEPHEN KING vergleichen. Einfache Wortwahl und dennoch detailreich bis ins letzte Eck, um die Schandtaten ihrer Mörder zu erzählen. JOE vermutet selbst, dass er ein Anstoß in diesem blutigen Gedankenstrom der Bücherwelt war. Im Jahre 1979, mit nicht einmal 30 Jahren verfasst der Autor dieses Werk „Akt der Liebe“ und man fragt sich unweigerlich, wie man mit so jungen Jahren schon so eine blühende Fantasie haben kann? Wie kann man die brutale Welt so gut niederschreiben, als ob man es selbst erlebt hätte? Sein Freund ANDREW VACHSS findet dafür das passende Wort: Einfühlungsvermögen. „Man nutzt es oder verliert es“. LANDSALE betrieb genauste Recherche und vertiefte sich in dieser dunklen Welt ohne „Mond und Sterne“ in der es „bloß die Abwesenheit von Licht“ gab. Man kann also zu Recht die Vermutung aufstellen, dass die Bücher, die später von ihm geschrieben wurden, noch ausgefeilter und detailreicher sind, deren Reifegrad wesentlich höher ist als in „Akt der Liebe“, welches übrigens dieses Jahr sein 30jähriges Jubiläum feiert. * Punkte: 9 von 10

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Wrathchild

    03. January 2011 um 10:34

    erzählt die Geschichte vom Houston Hacker. Einem Mann, welcher seine Lust und Leidenschaft stillt, indem er Frauen mit seiner Klinge liebt. Marvin Hanson wird zu einem Fall hinzugezogen. Einem Fall in Fifth Ward. Dem berücktichgsten und gefährlichsten Viertel in Houston, Texas. Gewalt, Blut und Tod gehören hier zum Alltag. Doch dieser Fall ist anders. Der alte Smokey, ein bekanntes Gesicht auf dem Revier kam freiwillig zu ihnen, um einen Fall zu melden. Jene, die schon ewig in diesen Straßen leben spüren, wenn etwas nicht stimmt. Selbst an einem Ort wie diesen. Er berichtet von einer zugerichteten, jungen Frau. "Sie sei zugerichtet wie ein geschlachtetes Schwein. Nur noch schlimmer", betont er. Hanson, auch Gorilla genannt, schenkt den Worten des Alten kaum Beachtung, bis er und sein Partner Joe Clark die Leiche selbst zu Gesicht bekommen. Der Frau wurde fast der Kopf abgetrennt. Er hing nur noch leblos an ihrem Körper. Der Leib wurde ihr aufgeschnitten, so wie ein Auge entrissen. Ebenso die Brüste wurden dem Leichnam entfernt. Laut dem Pathologen handelt es sich nicht um einen 'üblichen' Mord aus der Gegend. Alles deutet auf einen Killer, welchem daran gelegen ist weiterhin seinen Durst zu stillen. Hanson und Clark bleiben an dem Fall dran. Der Mörder treibt mehr und mehr ein perfides Spiel mit ihnen. Es folgen weitere tote Frauen. Weitere, bis zur Unkenntlichkeit geschändete Leichen. Die Zeitungen berichten, selbst die haltlosesten Schmierblätter und der Houston Hacker aalt sich in der Aufmerksamkeit. Er hinterlässt Briefe, ohne jedoch nachlässig zu werden. Hanson vergräbt sich immer mehr in diesen Fall. Er will den Täter zur Strecke bringen, koste es was es wolle. Eine spannungsgeladene Jagd beginnt... Joe R. Landsdale hat mit einen schockierenden Blick auf die Welt der menschlichen Abgründe geschaffen. Landsdale hat eine atemberaubende Wortgewalt und ein Gefühl dafür, den Leser gefangen zu halten. Gerade zum Ende hin, wird der Spannungsbogen soweit gespannt, dass man die Seiten nur noch so verschlingt. Die Szenenwechsel erinnern an einen Film und man fühlt sich mitten drin. Man fiebert mit den gut gezeichneten Charakteren mit. Alles in allem ein wirklich, wirklich packender Roman mit überraschendem Handlungsverlauf. Und nicht ohne Grund bei Heyne Hardcore erschienen. Sanftere Gemüter sollten also Vorsicht walten lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Psycholady

    16. November 2010 um 21:34

    Tod, Blut und Gewalt sind keine Unbekannten im Fifth Ward, einem berüchtigten Viertel von Hauston. Doch die bestialische Hinrichtung einer Prostituierten stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Ein perverser Killer sucht sich gezielt weibliche Opfer aus, um sein Verlangen nach Leidenschaft, Wut, Hass und Rache zu befriedigen. Für die Frauen beginnt ein Leben in ständiger Angst- für den Killer, der sich selbst als "Housten Hacker" bezeichnet, ist es ein Akt der Liebe. OK die Stellen wo der Killer zum einsatz kommt ist immer spannend zu lesen aber wo die Polizei kommt ist nicht so interessant. Klar Tötet er aus Leidenschaft aber nicht nur sondern auch wegen der Flüßigkeit des Lebens nämlich wegen dem Blut der Frauen und es sind nicht nur Prostituierte sondern auch normale FRauen die einen Normalen Job nach gehen bis er die Familie des Polizisten angreift und alles wird anders. Es ist bis zum ende Spannend und man ratet selber mit wenn man denkt das man weiß werd er Täter ist wird man aufs neue belehrt da es gerade der ist von den man es am wenigsten erwartet. Es lohnt sich das Buch aufjedenfall zu lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Akt der Liebe" von Joe R. Lansdale

    Akt der Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2010 um 20:59

    Es war spannende Lektüre at its best, besonders, wenn man bedenkt, dass die "Slasher" noch in Ihren Kinderschuhen steckten, als Lansdale das Buch verfasste.
    Besonders gut gefällt mir an der aktuellsten Ausgabe sein eigens Nachwort.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks