Joe R. Lansdale Gauklersommer

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Inhaltsangabe zu „Gauklersommer“ von Joe R. Lansdale

Beruflich und persönlich gescheitert kehrt Cason Statler, Veteran des ersten Irak-Kriegs und einst vielversprechender Journalist, als menschliches Wrack in seine Heimatstadt Camp Rapture zurück. Er trinkt zu viel, kann sich nicht damit abfinden, dass ihm seine Freundin den Laufpass gegeben hat, und versinkt in Selbstmitleid. Um wieder auf die Beine zu kommen, tritt er bei der Lokalzeitung eine Stelle als Kolumnist an. In den alten Notizen seiner Vorgängerin stolpert er über den unaufgeklärten Fall einer Studentin, die im Jahr zuvor spurlos verschwunden ist. Statler sieht die Chance, sich wieder einen Namen zu machen, und greift die Geschichte auf. Doch damit sticht er in ein Wespennest.

Ein typischer Lansdale, allerdings hats diesmal nicht ganz für 5 Sterne gereicht...

— Virginy

Schnelle und schnörkellose Story spannend erzählt. Hat Spaß gemacht zu lesen.

— buchhase

Für mich bislang der ultimative Lansdale

— burnedeyez

Starke Dialoge, interessante Figuren. Leider begnügt sich das letzte Drittel des Romans mit einem leider aktionsreichen, etwas hausbackenem Ende. Trotzdem weit über dem Durchschnitt irgendwelcher Serienkillerromane. Deswegen immer noch wohlwollende vier Sterne. Lesenwert...

— PapierVagabund

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  • Gauklersommer

    Gauklersommer

    Virginy

    31. May 2017 um 18:23

    Nachdem Carson Statler seinen Job bei einer großen Zeitung verloren hat, kehrt er zurück in seine Heimatstadt, in den Schoß der Familie, doch dort erwarten ihn nicht nur gute Erinnerungen, sondern auch seine Ex-Freundin, über die er einfach nicht hinwegkommt.Carson beginnt beim kleinen Lokalblättchen als Kolumnist, kein Vergleich zu seinem alten Job, doch in den Notizen seiner Vorgängerin findet er auch ein paar Zeilen über das Verschwinden Caroline, einer Studentin und dieser Fall lässt ihn nicht mehr los.Offiziell gilt sie noch immer als vermisst, aber inzwischen hält man sie für tot, was genau mit ihr geschehen ist, weiß allerdings niemand.Bald schon findet Carson heraus, dass auch sein Bruder mehr weiß, als er zugibt und die Fassade beginnt zu bröckeln..."Gauklersommer" ist ein typischer Lansdale, Familienprobleme, Rassendiskriminierung und ein ungelöstes Verbrechen, trotzdem hat mir diesmal irgendetwas gefehlt...Alles in allem gibt es von mir 4 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung für alle Lansdale-Fans und die, die es noch werden wollen...

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  • Für mich bislang der ultimative Lansdale

    Gauklersommer

    burnedeyez

    03. May 2014 um 08:53

    Viel muss ich mittlerweile wohl nicht mehr zu Mister Lansdale sagen. Seine Bücher haben mich von anfang an angefixt wie es bislang bei kaum einem anderen Schriftsteller der Fall war, im Interview hat er sehr tief blicken lassen und kam unglaublich sympathisch rüber… Grund genug also, sich direkt wieder mit einem seiner Romane zu beschäftigen. Dieses Mal fiel die Wahl also auf “Gauklersommer”. Als kleine “Warnung” möchte ich noch mit auf den Weg geben, dass dieses Buch mit dem neuen Titel “Gluthitze” im Suhrkamp-Verlag wiederveröffentlicht wurde. Seltsame Verkaufsstrategie, die zu ärgerlichen Doppelkäufen führen könnte. Die Geschichte geht sich dabei an, wie es für Lansdale typisch ist. Eine eher alltägliche Situation, die sich schon vom Start weg steil und dramatisch zuzuspitzen beginnt. Wie auch seine anderen Werke ist “Gauklersommer” dabei von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend und, bedingt durch den für den Autoren typischen Humor, auch wieder mit einer Garantie für das eine oder andere breite Grinsen ausgestattet. Lansdale schafft es dabei wieder, die schmale Linie, die einen Roman von einer gelungenen Sache zu einem lächerlichen Buch werden lässt gekonnt in Sichtweite zu halten, sie dabei jedoch nie zu übertreten. Dem Autoren gelingt es auch in diesem Buch wieder, eine tolle Atmosphäre aufzubauen, dicht und trotz allem Zynismus in seiner Schreibweise absolut überzeugend. Besonders das Finale war zudem äußerst temporeich und wusste mit einer bitterbösen, aber sehr gefälligen Wendung aufzuwarten. “Gauklersommer” gibt sich auch auf der charakterlichen Seite keine Blöße. Wie gewohnt sind die Figuren gut ausgearbeitet und überzeugend. Es gibt bei Lansdale keine Übercharaktere, keine Ritter in strahlender Rüstung. Jeder hat Dreck am Stecken und seine ganz persönlichen, privaten Probleme und Macken. Das sorgt natürlich dafür, dass die Charaktere glaubwürdig sind (auch wenn ich im Falle von Booger sagen muss, dass man hier eine gewisse Überzeichnung nicht absprechen kann). Wie immer lässt sich ein tolles Beziehungsspiel zwischen den Akteuren feststellen, welches bezeichnend für das Werk Lansdales ist. Stilistisch bleibt auch alles beim alten. Der Meister (ja, so sehe ich ihn mittlerweile tatsächlich) präsentiert dem Leser die bezeichnende wie auch gelungene Mischung aus spannendem Krimi und schwarzem Humor, der manchmal fast schon an eine Genre-Parodie grenzt. Angereichert wird dieser Mix wie immer mit einigen Gewaltspitzen, die bei “Gauklersommer” allerdings verhältnismäßig dezent ausfallen. Unvermeidlich ist ebenfalls, dass Lansdale seine Leser bei den sprichwörtlichen Eiern packt und sie mit der Nase in eine Thematik stößt, die mitunter schon weh tut. Weh tun soll. Solche Themen nicht zu vermeiden ist ein weiteres Markenzeichen, welches man in seinen Romanen nicht missen möchte, zumal es auch immer in irgendeiner Form mit einem humanistischen Unterton verbunden ist. Fazit: Auch wenn ich mich damit nun sehr aus dem Fenster lehne, da ich bislang immer noch nur einen Bruchteil seines Gesamtwerkes kenne, ist “Gauklersommer” für mich bislang der ultimative Lansdale-Roman. Hier stimmt von der Figurenzeichnung über den Spannungsbogen bis hin zu bösem Humor da, wo er hin gehört und blutigem Ernst da, wo er nötig ist, einfach alles. Hochspannend, hochunterhaltsam und von Seite zu Seite immer mehr ein Pageturner. Super. Eine Rezension von www.review-corner.de

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  • Rezension zu "Gauklersommer" von Joe R. Lansdale

    Gauklersommer

    RiaKlug

    Als ich das Buch am Ende zuklappte, war ich hin und hergerissen. Ich fange mit dem Positiven an, und das ist nicht wenig. Lansdale verfügt über eine flotte Schreibe mit starken Dialogen und knackigen Metaphern. Davon macht er ausgiebig Gebrauch. Seine Figuren sind fast alle mit überzeugender Tiefe ausgestattet, ihre Handlungen nachvollziehbar und stimmig. Nach einem gemächlichen Aufgalopp, in dem ich mich mehrmals fragte, warum die Geschichte scheinber ziellos dahin maändert, wird es in der zweiten Buchhälfte auch noch richtig spannend. Die geschilderten Grausamkeiten dazu sind starker Tobak. Für mich ebbte die Spannung in dem Moment spürbar ab, als klar wurde, dass die Verbrechen ein solitäres Ganzes bilden, welches nur auf der kriminelle Energie von 3 Personen wuchert. Die Auflösung findet somit statt, bevor die Übeltäter zur Strecke gebracht sind. Diese finalen Sequenzen sind dann nichts Herausragendes mehr. Davon war ich dann doch etwas enttäuscht, denn zwischendurch schien es auf weit gestreute Verschwörungen und Intrigen hinauszulaufen. Das hätte auch viel besser gepasst. Etwas unangenehm fielen mir daneben einige Passagen zu Beginn auf. Dort entwickelt die Story Längen, weil der Autor Hintergrundinformationen innerhalb weniger Seiten an die Leserin verklappt. Ist man aber darüber hinweg, kann man sich am sprachlich eloquenten Stil erfreuen, der mit so wenigen kommentierenden Sprechworten auskommt, dass sie an einer Hand abzuzählen sind. Das ist höchst ehrenwert, wenngleich unklar bleibt, wie sich die Meriten zwischen Autor und Übersetzer verteilen. Im Idealfall gleichermaßen und das möchte ich gerne unterstellen. Fazit: Gute Unterhaltung mit kleinen Schönheitsfehlern.

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    Arun

    14. March 2014 um 15:36
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