Joe Sacco Gaza

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Inhaltsangabe zu „Gaza“ von Joe Sacco

Während der Suezkrise 1956 besetzte die israelische Armee den damals schon mehrheitlich von palästinensischen Flüchtlingen bewohnten Gazastreifen und tötete dort hunderte von Palästinensern. Diese Massaker waren der Weltpresse damals nur eine Fussnote wert und tauchten auch in den meisten Geschichtsbüchern nicht auf. Knapp 50 Jahre später geht Sacco dieser «Fussnote» nach, Ereignissen, die bei den Betroffenen noch immer nachwirken und mit ein Grund für den ständig schwelenden Nahostkonflikt sind. Sacco sucht die noch lebenden Zeugen auf und setzt ihre Aussagen in gewohnt eindrücklicher Weise um.

"Gaza" braucht Zeit, legt dafür aber auf besondere Art Eindrücke dar - so interessant wie erschütternd - sehr empfehlenswert!

— elane_eodain

Erschütternd. Gekonnt und anschaulich gezeichnet. Die Zeichnungen bringen dem Betrachter das Geschehen näher, als dies ein reiner Text kann.

— deruhu99

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  • Buchverlosung zu "Über uns die Nacht" von Anat Talshir

    Über uns die Nacht

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leser und alle, die sich für eine israelisch-palästinensische Liebesgeschichte in Jerusalem von 1947-2006 interessieren:   Ihre Hoffnung überwindet alle Grenzen - die zutiefst berührende und hoffnungsvolle Geschichte einer Liebe in Jerusalem von der preisgekrönten Journalistin Anat Talshir 1947: Die junge Jüdin Lila und der Teehändler Elias Riani, ein christlicher Araber mit Jahrhunderte alten, palästinensischen Wurzeln, verlieben sich kurz vor der israelischen Staatsgründung ineinander. Während weniger Monate können sie ihre Liebe genießen, dann werden sie von den politischen Ereignissen auseinandergerissen: Mitten in Jerusalem wird eine Mauer errichtet. 19 Jahre lang hören die Liebenden nichts voneinander. Erst der Sechstagekrieg im Jahr 1967 macht den Weg für einen möglichen Neubeginn frei. Doch als sie endlich Kontakt aufnehmen können, erlebt Lila eine tiefe Enttäuschung: Elias ist mittlerweile verheiratet. 2006: Auf einer zweiten Erzählebene berichtet der alt gewordene Elias von dieser wunderbaren Liebesgeschichte, die so viele Jahrzehnte spannungs- und leidvoller israelisch-palästinensischer Zeitgeschichte umfasst. Anat Talshir erzählt in ihrem Debütroman von einer großen, Grenzen überwindenden Liebe in Jerusalem: Wie die beiden Königskinder, die nicht zusammenkommen können, leben die Liebenden nicht weit voneinander entfernt, aber zwischen ihnen befindet sich die Mauer, die von 1948 bis 1967 Ost- und Westjerusalem voneinander trennte. Gegen alle Widerstände versuchen Lila und Elias zueinander zu kommen, und es erscheint wie ein Wunder, dass die beiden nicht aufhören, an ein friedliches Zusammenleben zu glauben. Hier gibt es auch eine Leseprobe Wenn Ihr diesen außergewöhnlichen Roman, der gerade diese Woche erscheint, gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 16.12.2014  für eines der zehn Leseexemplare (entspricht nicht ganz der Ausstattung eines fertigen Buchexemplars). Wer die Autorin treffen möchte: Auf der Leipziger Buchmesse (12.-15. März 2015) wird Anat Talshir ihren Roman vorstellen.  Euer Diana Team.

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  • Rezension zu "Gaza" von Joe Sacco

    Gaza

    sabatayn76

    07. January 2012 um 22:35

    'Die ganze Welt verurteilt uns als Terroristen. Menschen, deren Häuser über ihren Köpfen zerstört werden, betrachtet man als Terroristen!' Inhalt: Joe Sacco erzählt in der Graphic Novel 'Gaza' von zwei Massakern, die sich im Jahre 1956 im Gaza-Streifen zugetragen haben: das in Chan Yunis, laut der UN das größte an Palästinensern auf palästinensischem Boden verübte Massaker, bei dem 275 Menschen getötet wurden, sowie das in Rafah, bei dem Dutzende palästinensische Männer getötet wurden. Im Anhang finden sich zudem Dokumente und Quellen zu den Massakern sowie Interviews mit Israelis und palästinensische Angaben zur Zerstörung von Wohnhäusern in Rafah im Jahre 2003. Mein Eindruck: Joe Saccos düstere Zeichnungen vermitteln einen trostlosen Eindruck vom Leben im Gaza-Streifen und bieten einen guten Einblick in den Nahostkonflikt, in ägyptische Politik unter Nasser sowie in die alltägliche Menschenrechtsverletzung in Israel und den besetzten Gebieten. Wer sich bisher nur aus israelischer Sicht mit dem Nahostkonflikt befasst hat, wird hier einiges über die Armut und die Not des palästinensischen Volkes, über Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, über Gewalt und Unmenschlichkeit gegen Palästinenser lernen. Damit trägt das Buch meiner Meinung nach entscheidend zum differenzierteren Verständnis des Konflikts und zur komplexeren Betrachtung der Problematik bei. Mein Resümee: Ein Buch, das traurig, wütend und hilflos macht ob der Ignoranz der Welt für die Belange und das Leid der Palästinenser. Sehr empfehlenswert. 'Die Ermordung eines Palästinensers ist in Gaza Routine. Sein Verlust wird außerhalb des engen Kreises von Familie, Nachbarn und Freunden keine Wellen schlagen.'

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