Joe Schreiber

 3.7 Sterne bei 169 Bewertungen
Autor von Besessen, Untot und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Joe Schreiber

Joe Schreiber wurde in Michigan geboren. In seinen jungen Jahren war er überaus reiselustig, lebte in Alaska, Wyoming und Nordkalifornien, bevor ihn das Familienleben sesshaft werden ließ. Nunmehr arbeitet Schreiber hauptberuflich als Mathematiklehrer an einer Schule in Palmyra (US-Staat Pennsylvania), ist verheiratet und Vater zweier Söhne.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Joe Schreiber

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Buchformat:
Cover des Buches Besessen9783404158898

Besessen

 (45)
Erschienen am 22.07.2008
Cover des Buches Untot9783404157174

Untot

 (40)
Erschienen am 17.07.2007
Cover des Buches Bye Bye, Crazy Chick!9783746629100

Bye Bye, Crazy Chick!

 (34)
Erschienen am 06.03.2013
Cover des Buches Supernatural9783833222528

Supernatural

 (20)
Erschienen am 19.07.2011
Cover des Buches Star Wars™ Der Todeskreuzer9783442375608

Star Wars™ Der Todeskreuzer

 (10)
Erschienen am 16.08.2010
Cover des Buches Supernatural: Die Judasschlinge9783833223587

Supernatural: Die Judasschlinge

 (4)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Star Wars™ - Darth Scabrous9783442379385

Star Wars™ - Darth Scabrous

 (5)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Wiedersehen in Harry's Bar9783746629599

Wiedersehen in Harry's Bar

 (3)
Erschienen am 11.11.2013

Neue Rezensionen zu Joe Schreiber

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Rezension zu "Star Wars™ - Darth Scabrous" von Joe Schreiber

Joe Schreiber - Star Wars: Darth Scabrous
einz1975vor 6 Monaten

Bevor der Autor Joe Schreiber sich mit Darth Scabrous beschäftigt hat, schickte er Star Wars schon einmal in dunkle Tiefe Abgründe. In "Der Todeskreuzer" traf ein Gefangenenschiff auf einen verlassenen imperialen Kreuzer, auf dem etwas Schreckliches erwacht war. So heftig hatte ich bisher Star Wars noch nicht erlebt und anscheinend war der Erfolg des Buches so groß, dass Schreiber noch einmal die Chance bekam erneut in die Hölle auf Erden abzutauchen. Der Roman fängt recht locker und leicht an. An einer Sith-Akademie irgendwo tief im All und zeitlich fast 4.000 Jahre vor "Eine neue Hoffnung", erfahren wir was es bedeutet ein Schüler der dunklen Seite der Macht zu sein. Nicht nur untereinander bekämpfen sich die Schüler, auch die Meister gehen nicht gerade zimperlich mit den Rekruten um. Verletzungen, Pein, Schmerz, Angst... alles nur die Anfänge dessen, was sie hier erleben müssen.

Anfänglich dachte ich auch, dass könnte glatt ein entspannter Jugendroman werden... doch das sollte sich schon einige Seiten später ändern. Nachdem die Schüler und der mysteriöse Darth Scabrous etwas vorgestellt wurden, bekam auch langsam die helle Seite ihren Auftritt. Hestizo Trace hat die seltene Gabe der Macht mit Pflanzen kommunizieren zu können. Im Besonderen geht es dabei um eine schwarze Orchidee, welche von der Macht durchflutet wird wie kaum ein anderes Lebewesen. Die Jedi und die Pflanze bilden eine Symbiose für das Leben und genau hinter dieser Pflanze ist Darth Scabrous her. Den Grund dafür erfährt der Leser erst recht spät, wenn das Übel bereits freigelassen wurde. Mehr als ein Kopfgeldjäger macht sich im Namen des Darth auf die Suche und die meiner Meinung nach beeindruckendste Figur hat hier ihren Auftritt. Der sehr stark an einen Predator erinnernde Jäger schnappt sich die Jedi und der Roman wird immer schwärzer.

Seite für Seite beginnt jetzt Joe Schreiber die Welt aufzubrechen und entlässt sie irgendwann wieder – Die Zombies. Da ich zuvor den Todeskreuzer las, wusste ich in etwa, was jetzt auf mich zukommt - Tod, Gemetzel, Verwesung - kurz gesagt: blutiger Horror. Da diesmal allerdings Sith und Jedi aufeinandertreffen, sind die Kämpfe um einiges geladener. Hier wird nicht nur das geliebte Lichtschwert benutzt, vielmehr auch die Macht selbst. Von Blitzen, Machtstößen bis Feuer ist alles vertreten. Eine besondere Überraschung war die Jedi, aber findet selbst heraus, welche Macht sie zusätzlich entfesseln kann. Im Endeffekt gibt es ab der Hälfte so gut wie keine Atempause mehr. Die Flucht vor den Horden Untoter beherrscht das Geschehen. Genau das fand ich zeitweise etwas zu viel.

Die beklemmende und erdrückende Atmosphäre ist allgegenwärtig und da ist es egal, welche der Figuren es gerade erwischt. Irgendwann fängt man allerdings an zu ahnen was auf den nächsten Seiten zu passieren wird. Kratzende Geräusche und schmerzverzerrte Schreie sind so üppig, wie das Atmen der Überlebenden. Dennoch versucht Schreiber den Faden wieder zu fangen und scheidet dabei stark am Pool seiner Figuren. Das hier viele ihr Leben lassen werden: logisch. Das es nicht nur die eine Seite erwischt: richtig so. Das die Kreaturen sich nicht so leicht abschütteln lassen: so soll es sein. Doch wer bleibt übrig? Damit spielt er bis zum Ende hin und hat dabei ein paar unschöne Überraschungen für die Charaktere parat. Wenn ihr der Anfang noch harmlos fandet, die Steigerung hat es in sich. Nur Darth Scabrous hätte ich mir nicht so stereotypisch gewünscht.

Fazit:
Schreie ruhig toter Sith... solange du noch einen Kopf hast! Uralte Mächte zu verstehen und zu beherrschen bleibt ein schier unmögliches Unterfangen. Joe Schreiber lädt erneut die Zombieapokalypse ein, Einzug im Star Wars Universum Platz zu nehmen. Da diesmal Sith und Jedi mit von der Partie sind, gelingt der dunkle Ausflug erneut, auch wenn er etwas mehr vorhersehbarere Situationen beinhaltet. Würgender Todesgeruch auf unzähligen Seiten, bis das letzte Licht erlischt. Nichts für die Disneyfraktion, aber für alle die gern beim Lesen länger das Licht anlassen...

Matthias Göbel

Autor: Joe Schreiber
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: 16.11.2012
ISBN: 9783641100506

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Rezension zu "Star Wars™ Der Todeskreuzer" von Joe Schreiber

Joe Schreiber - Star Wars: Der Todeskreuzer
einz1975vor 7 Monaten

Oft liefen die Star Wars Geschichten nach dem gleichen Schema ab. Gut gegen Böse und das Böse zieht dabei den Kürzeren. Selbst wenn es diesmal anfänglich ähnlich klingt, ist der Verlauf so heftig, wie ihn wohl noch keiner mit Star Wars in Verbindung gebracht hätte. Auf dem Gefangenenkreuzers „Sühne“ leben mehr als 500 Gefangene unterschiedlichster Spezies zusammen. Ihr Ziel ist ein Arbeitslager und abgesehen davon, dass hier einige wohl zurecht ihrer Strafe zugeführt werden, hat es auch zwei Jugendliche auf die Fahrt verschlagen. Ihr Vater wurde festgenommen und sie gleich mit. Durch kleine Gaunereien versuchen sich beide über Wasser zu halten, doch werden sie bald schlimmere Probleme bekommen, als sie sich je ausmalen konnten.

Warum plötzlich die Triebwerke des Schiffes ausfielen, wird schlussendlich nicht geklärt, aber es ist nun einmal so und wie es der Zufall will, befindet sich ein Sternenzerstörer in der Nähe. Sie bekommen zwar keine Antwort auf ihre Rufe, aber eine andere Hilfe ist derzeit nicht in Sicht. Mit einem Shuttle versucht der Captain und eine Gruppe Sturmtruppler herauszufinden was hier los ist. Allein schon der Hangar ist ungewöhnlich still. Kein Lebewesen in Sichtweite. Bei einer Besatzung von fast zehntausend Mann ist das schon sehr erschreckend. Ab jetzt beginnt der Roman auch seine dunklen Flügel auszubreiten, denn die ersten seltsamen Funde werden gemacht. In der Krankenstation findet das Erkundungsteam eigenartige Versuchsaufbauten und das sollte nur der Anfang des Übels sein.

Nachdem sich das Team die Ersatzteile für ihr Schiff besorgt hat, geht es so schnell wie möglich zurück auf ihr eigenes Schiff. Anfänglich ist es nur der Husten, doch dann... Hier nimmt der Autor sich, so klischeehaft es klingt, zwar keine neuen Ideen vor, sondern präsentiert uns durch einen Virus verwandelte Wesen – Zombies. Der Virus scheint so ansteckend, dass es schwer wird sich davor zu schützen. Selbst die Ärztin und ihr Droide müssen um ihr Leben bangen. Ziemlich spät und gar nicht im Vordergrund treffen wir auch auf zwei alte Bekannte. Han Solo und Chewbacca wurde nicht nur der Millennium Falken abgenommen, sie selbst wurden verhaftet und sollen in ein Lager gebracht werden. Es scheint, dass hier Fans ein Abenteuer weit vor der Begegnung mit Luke und Leia erleben.

Joe Schreiber hat den Roman in verschiedene Phasen eingeteilt. Der Anfang liest sich ruhiger und man bekommt die einzelnen Figuren vorgestellt. Danach folgen schon die erste Horrorelemente, welche im letzten Teil ganz deutlich vorherrschen. Hier wird nicht mehr nur von einem Scharren oder lauten Schreien gesprochen, vielmehr von verwesendem Fleisch, Blut und brechenden Knochen. Damit lässt der Autor auch mal die andere dunkle Seite von Star Wars aufleben. Bisher hatte alles einen leichten Charme mit kleinen Witzen und niedlichen Tierchen, hier jedoch ist alles düster, brutal und lebensfeindlich. Kein Jedi und kein Sith, hier geht es einfach ums nackte Überleben.

Fazit:
Star Wars meets Walking Dead! Es schon erstaunlich wie gut Han Solo und Chewbacca selbst in solch einer düsteren Umgebung hineinpassen, auch wenn sie nur Nebenfiguren sind. Vielleicht funktioniert der Roman auch, weil man es eben nicht gewohnt ist, dass es in Star Wars so heftig zu Sache geht. Morbide und blutüberströmt stapfen die Sturmtruppler diesmal als Untote durch die dunklen kalten Flure eines Sternenzerstörers. Ich bin mir fast sicher, dass Disney dieses Buch heute so niemals zugelassen hätte.

Matthias Göbel

Autor: Joe Schreiber
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: 09.02.2012
ISBN: 9783641077778  

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Rezension zu "Solo: A Star Wars Story" von Joe Schreiber

Ganz nett
Buchinavor einem Jahr

Als ein Mensch, der alle Star Wars Filme kennt und in seiner Jugend versucht hat, alle Star Wars Bücher in die Finger zubekommen, die es gibt, habe ich mich gefreut, dass es zu der Verfilmung auch ein Hörbuch gibt. Das Cover, welches Filmszenen zeigt, macht deutlich, dass das Hörbuch auf dem Film und nicht auf den Büchern basiert. Was für mich leider nicht deutlich ersichtlich war, ist der Hinweis „für Kinder erzählt“, was ich erst auf der Rückseite las. Das führte erst einmal zu Bedenken, dass es zu kindlich wird, aber dem war im Endeffekt aber nicht so.

Erzählt wird die Geschichte eigentlich 1 zu 1 wie im Film. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, ich höre einfach den Film, anstatt ihn zu sehen. Dank des Films, konnte ich mir die Schauplätze sehr gut vorstellen, denn nur anhand der sehr kurz gehaltenen Beschreibungen im Hörbuch, wäre mir das nicht so gut gelungen. Das Hörbuch ist wahrscheinlich auch wegen der jungen Zielgruppe sehr kurz und kompakt gehalten. Es gibt wenig detaillierte Beschreibungen und auch für die Charakterentwicklung wird sich nur wenig Zeit gelassen.

Von einem Buch, auch einem Hörbuch erwarte ich eigentlich etwas tiefgründigere Informationen als von einem Film. Aus diesem Grund war ich etwas enttäuscht. Aber es ist unterhaltsam und hat mir den Film, den ich ganz gut fand, nochmal präsent gemacht. Was mich wirklich verwirrt hat, war die Stimme von Chewbacca. Normalerweise grölt er nur und aus dem Kontext von Han´s Antworten weiß man, was er so ungefähr gesagt hat. Hier bekommt Chewbacca eine Stimme, die meiner Meinung überhaupt nicht zu ihm passt und für mich einfach auch etwas den Charme von Chewbacca nimmt. Wahrscheinlich traut man den Kindern nicht zu aus dem Kontext die Unterhaltung zwischen Chewbacca und Han zu verstehen, anders kann ich mir diesen Eingriff ins Star Wars Universum nicht erklären.

Insgesamt war es ein kurzweiliges und unterhaltsames Hörbuch. Gut für zwischendurch, aber wirklich keine neuen Erkenntnisse für den Star Wars Fan. Mich hat überrascht, dass es trotz, das es für Kinder ausgewiesen ist, auch gut Erwachsene hören können. Bis auf die Passagen von Chewbacca macht auch der Sprecher seinen Job gut. Er spricht die verschiedenen Charaktere unterschiedlich, so dass man gut mitkommt.  

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