Joe Simpson Sturz ins Leere

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Inhaltsangabe zu „Sturz ins Leere“ von Joe Simpson

Die beiden jungen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates brechen auf, um den Andengipfel Siula Grande über die bisher unbezwungene Westwand zu besteigen. Bei einem Sturz im Abstieg wird Simpsons Knie zerschmettert. Sein Seilpartner setzt alles daran, das Leben seines Gefährten zu retten, und seilt ihn bei extrem schlechten Wetterbedingungen ohne Selbstsicherung ab. Doch Simpson rutscht ab und hängt mit einem Mal über dem gähnenden Abgrund einer Gletscherspalte. Um nicht selbst mit in die Tiefe gerissen zu werden, muss Yates das Seil kappen, das die beiden verbindet. Wie durch ein Wunder entgeht Simpson dem sicheren Tod. Nun beginnt für ihn der Kampf ums Überleben, während Yates in der Einsamkeit mit seinem Gewissen ringt …

Unheimlich fesselnd und toll aus 2 Perspektiven beschrieben. Zur Beruhigung vergewisserte ich mich, dass der Autor der Betroffene war.

— snowdream
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    Sturz ins Leere

    Arun

    26. February 2014 um 09:04

    Ein Erlebnisbericht aus den Anden, Dieses Buch hat sehr viele Positive Rezensionen. Hier die Inhaltsangabe: Die beiden Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates brechen auf, um den Andengipfel Siula Grande über die bisher unbezwungene Westwand zu besteigen. Beim gefährlichen Abstieg stürzt Joe ab und zerschmettert sich das Knie. Schwerverletzt hängt der junge Bergsteiger im Seil, gehalten von seinem Freund Simon. Doch der spürt, daß er allmählich seinen Halt verliert. Um sein eigenes Leben zu retten, zerschneidet Yates das Seil. Meine Art des Lesens: Das vorliegende Buch berichtet uns von der Erstbesteigung des Siula Grande (6356 m) einem Berg in den peruanischen Anden. Zwei junge Britische Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates wagen die Klettertour zum Gipfel. Bei der Anreise haben sie Richard Hawking einen Globetrotter kennengelernt und engagiert um das Basislager zu verwalten. Minutiös wird nun die Bergbesteigung geschildert, nach dem Gipfelerfolg erleidet Joe beim Abstieg einen Unfall, er stürzt und zieht sich eine starke Verletzung des rechten Knies und des Unterschenkels zu. Simon macht sich nun mit dem Schwerverletzten unter hohen Strapazen auf den Rückweg. Beim Abseilen ergeben sich große Schwierigkeiten, um sich selbst nicht zu gefährden glaubt Simon das Verbindungsseil zu Joe kappen zu müssen. Im Glauben dass Joe den Sturz nicht überlebt hat und auch nicht aufzufinden ist macht Simon sich alleine auf den Rückweg zum Basislager. Seine Gewissensbisse versucht er zu verdrängen. Doch Joe hat den Sturz überlebt und versucht nun irgendwie auch den Weg nach unten zu bewältigen, durch seine böse Verletzung artet der Abstieg zu einer Tortur aus. Von vielen Lesern und Verfassern von Rezensionen hochgelobt, als großartig und lesenswert beschrieben und beurteilt! Da bin ich mal wieder anderer Meinung. Die Story hat mich vergleichbar mit den Temperaturen im Hochgebirge eher „ziemlich kalt“ gelassen. War mir alles etwas langatmig und die Geschichte hat mich auch wenig berührt. Bin ich vielleicht etwa zu abgestumpft? Am besten gefallen haben mir noch die Fotos der Bergwelt.

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  • Rezension zu "Sturz ins Leere" von Joe Simpson

    Sturz ins Leere

    Fleur91

    08. August 2012 um 22:26

    In diesem Buch beschreibt Joe Simpson seinen Überlebenskampf in den Anden, nachdem das Seil, von dem er gehalten wurde, von seinem Freund Simon Yates durchtrennt wurde. Alleine und mit zerschmettertem Knie versucht er zurück zum Basislager zu kommen. Am Anfang kam ich nicht sehr gut rein, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es sehr spannend geschrieben und es liest sich wie ein richtiger Abenteuerroman. Ich persönlich habe nichts mit Bergsteigen zu tun, habe das Buch aber gut verstanden. Es fehlen aber dennoch Erklärungen zu manchen Begriffen, was den Lesefluss aber nicht stört. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass das Buch beide Sichtweisen enthält. Ein tolles Buch über einen Mann, der den Willen zum überleben hatte.

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  • Rezension zu "Sturz ins Leere" von Joe Simpson

    Sturz ins Leere

    sabatayn76

    14. July 2012 um 21:57

    'Ein ganzes Leben lag dazwischen … So viel hatte sich seitdem verändert.' Inhalt: Joe Simpson und sein Freund Simon Yates machen sich auf den Weg in die peruanischen Anden und möchten den Siula Grande über die Westwand besteigen. Diese Erstbesteigung ist sehr anspruchsvoll, doch sie gelingt den beiden Engländern. Beim Abstieg kommt es dann jedoch zur Katastrophe, denn Joe Simpson zerschmettert sich sein Knie und muss von seinem Freund ohne Selbstsicherung abgeseilt werden. Im weiteren Verlauf rutscht Joe Simpson ab und hängt über dem Abgrund einer Gletscherspalte. Mein Eindruck: Zu Beginn des Buches war ich sehr begeistert von 'Sturz ins Leere', denn durch die vielen Dialoge, die Fotos im Mittelteil und die detaillierten Beschreibungen wird die Geschichte um die Erstbesteigung des Siula Grande lebendig und eindrücklich erzählt, ist packend und authentisch. Im Verlauf des Buches empfand ich viele Schilderungen jedoch als zu detailliert und eher langatmig. Die Schilderungen der Expedition und des Absturzes an sich waren zwar spannend, doch haben sie mich emotional nicht wirklich mitgerissen. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass sich Joe Simpson für meine Begriffe eher unbedacht und unbedarft in das Anden-Abenteuer stürzt, so dass der Absturz meiner Meinung nach vorprogrammiert war und ich mich ständig gefragt habe, wie man eine Erstbesteigung mit so wenig Verantwortungsgefühl und so viel Naivität und Risikobereitschaft planen und durchführen kann. Mein Resümee: Mich hat 'Sturz ins Leere' leider nicht ganz überzeugt - dafür war das Buch bisweilen zu langatmig und der Autor oft zu blauäugig.

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  • Rezension zu "Sturz ins Leere" von Joe Simpson

    Sturz ins Leere

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. June 2012 um 23:34

    Bergsteigerdrama eines Alpinisten, der mit seinem Freund in den Anden klettert. Joe, der Erzähler, hat beim Abstieg einen Unfall und fällt in eine Schlucht. Sein Freund hält ihn für tot und steigt alleine ab. Ab da handel der größte Teil des Buches von Joe's Schilderung, wie er er es trotz seines gebrochenen Beins alleine schafft, wieder aus dem Gebirge zu kommen. Sicherlich dramatisch (weil wahr) und zum Ende hin auch packend, aber auch sehr viele Beschreibungen, die nur Alpinisten verstehen und nachvollziehen können. Die Beschreibungen sind für Laien nicht immer verständlich. Dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt, macht es zwar authentischer, aber literarisch nicht besser. Weniger Details, dafür mehr Erzählung, hätten dem Werk gut getan.

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  • Rezension zu "Sturz ins Leere" von Joe Simpson

    Sturz ins Leere

    Babscha

    11. July 2007 um 17:53

    Ein überragender und packend geschriebener Tatsachenbericht, der den schier unglaublichen Überlebenskampf eines Mannes beschreibt, der zusammen mit seinem Bergsteigerfreund auf einer gar nicht mal schweren Tour im Hochgebirge der Anden in Schwierigkeiten gerät, die letztlich dazu führen, dass einer der beiden zum eigenen Überleben eine schreckliche und folgenschwere Entscheidung treffen muss. Mitreißende und tiefgehende Schilderung der übermenschlichen Strapazen und des Lebenswillens, die zeigen, wozu ein Mensch in einer derartigen Extremsituation fähig ist. Ein unbedingt lesenswerter, zwischenzeitlich auch als Semi-Dokumentation (u.a . mit den echten Protagonisten!) verfilmter Roman.

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