Joel Haahtela Sehnsucht nach Elena

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach Elena“ von Joel Haahtela

»Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen. Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.« In einem Park sieht er Elena zum ersten Mal. Sofort erscheint sie ihm seltsam vertraut, und seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Für sie tritt er eine Reise an in seine eigene, schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt.

Nette Geschichte für zwischendurch!

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Rezension: Sehnsucht nach Elena

    Sehnsucht nach Elena

    thiefladyXmysteriousKatha

    19. March 2013 um 22:05

    Klappentext Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen. Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.« In einem Park sieht er Elena zum ersten Mal. Sofort erscheint sie ihm seltsam vertraut, und seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Für sie tritt er eine Reise an in seine eigene schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt. Link zum Buch und Klappentext: http://www.amazon.de/Sehnsucht-nach-Elena-Joel-Haahtela/dp/3492258905/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1363701794&sr=1-2 Cover Ist das Cover nicht wundervoll? Die vielen Muscheln verbreiten einfach nur Sommerfeeling. Auch beim lesen habe ich mich teilweise ie am Meer gefühlt. Super Cover und sehr passend zur Geschichte! Inhalt An einem chaotischen Tag steigt unser Protagonist an der falschen Busstation aus. Er geht in einen Park und setzt sich auf eine Parkbank. Er trifft in diesem Park die wundervolle Elena und ist direkt von ihr verzaubert. Doch Elena nimmt ihn nicht war. Von nun an träumt er jede Nacht von ihr und geht jeden Tag in den Park nur um zu sehen, wie sie an ihm vorbei geht. Eines Tages sieht er sie auch in der Stadt, wo sie auf einem Platz ihr Buch liegen lässt. Für unseren Protagonisten wird dieses Buch zu seinem persönlichen Schatz. Als sein Bruder Jan auftaucht merkt man, dass der Protagonist mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Plötzlich ist Elena verschwunden. Er erfährt, dass sie auf eienr Insel jobt und muss hinter ihr her reisen. Doch seine Vergangenheit wird ihn bald einholen. Meinung Ein wundervolles Buch! Ich habe es an einem Stück gelesen und war begeistert. In den 150 Seiten steckt eine Menge drin, Weisheit, Liebe, Sehnsucht und Lebenserfahrung. Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und es hat mich sehr berührt. Direkt auf der ersten Seite erzeugt der Autor eine besondere Atmosphäre. Er schreibt poetisch, ruhig aber sehr ausdrucksstark. Man muss das Buch aufmerksam lesen, sonst entgeht einem vermutlich etwas. Denn es gibt viele kleine, scheinbar unwichtige Details, die bei genauerer Betrachtung viel über den Protagonisten aussagen. Dieses Buch ist kein 08/15-Roman, den man mal schnell am Strand weg liest. Es ist ein poetisches Werk für Leser, die die Leichtigkeit der Liebe erleben wollen aber auch ihren Schmerz. Ich werde ganz bestimmt auch "der Schmetterlingssammler" lesen.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    LEXI

    04. August 2012 um 16:23

    Eine Geschichte, der ich eine gewisse Faszination nicht absprechen kann. Obgleich der Einstieg interessant ist, empfand ich den Mittelteil ein wenig befremdlich und überlegte, worauf der Autor hinaus möchte...um mich dann im letzten Teil völlig zu überraschen. Note: durchaus lesenswert.

  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Buechereule

    28. March 2011 um 21:25

    Klappentext: “Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.” In einem Park sieht er Elena zum ersten Mal. Sofort erscheint sie ihm seltsam vertraut, und seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Für sie tritt er eine Reise an in seine eigene, schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt. Inhalt: Ein Mann trifft im Park auf eine junge Frau und ist von ihr so fasziniert, dass er nur noch an sie denkt und sie jeden Tag wiedersehen muss. Allerdings spricht er sie nicht an, sondern beobachtet sie nur. Nach einiger Zeit gelangt er in den Beitz eines Buches von ihr und erfährt so ihren Namen: Elena. Nun möchte er noch mehr über sie erfahren und begibt sich auf die Suche nach ihrem Wohnort. Als die Semesterferien beginnen ist er enttäuscht, dass er ihr nicht mehr begegnet und fällt in ein schwarzes Loch. Schließlich begibt er sich auf die Suche nach Elena und erfährt, dass sie auf einer Insel während der Ferien arbeitet. Obwohl er kein Geld hat, um sich die Reise zu leisten, fährt er zu Elena… Meinung: Joel Haahtelas Ich-Erzähler lebt allein in seiner Wohnung mit einem großen Garten, auf den er gedankenversunken hinaus schaut. Ein Zimmer in seiner Wohnung ist immer verschlossen. Die Suche nach Elena und die Frage, was sich im verschlossenen Zimmer befindet, beschäftigt den Leser während des Buches. “Sehnsucht nach Elena” ist ein sehr zart und fein geschriebener Roman. Er bringt uns die Gedankenwelt eines Menschen näher, der alleine lebt und sich mit dieser Gegebenheit auseinandersetzen muss. Durch den Aufbau des Buches mit seinen sehr kurzen Kapiteln ist man viel stärker in die Welt des Ich-Erzählers eingebunden. Man sieht seine Welt durch seine Augen. Ein wunderbares Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und für mich ein Highlight ist.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Nefret

    28. March 2011 um 21:21

    In diesem poetischen, kleinem Buch erzählt Joel Haahtela von einem Mann, der sich in eine unbekannte Frau verliebt, die er im Park sieht. Er weiß nichts von der Unbekannten, ist aber dennoch voller Sehnsucht, sie jeden Tag wieder zu sehen. Es ist schwierig, eine Inhaltsangabe zu diesem Buch zu schreiben, ohne allzu viel zu verraten. Denn als Leser weiß man zu Beginn kaum selbst etwas über den Mann, dessen Name nie genannt wird. Erst am Ende erfährt der Leser mehr über ihn, sein bisheriges Leben und den tatsächlichen Grund für seine Obsession. Ich bin froh, dass ich ohne jegliche Vorkenntnisse an dieses Buch herangegangen bin und nicht erst eine Leseprobe gelesen habe. Denn dann hätte ich das Buch wohl nie gelesen. Für mich hatte sich die Magie, Melancholie und Leichtigkeit erst mit der zweiten Hälfte des Romans entfaltet. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt keine aktive Rede, alle Gespräche werden indirekt wiedergegeben. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:50

    Sehnsucht – Einsamkeit Fast wie ein Tagebuch werden einige Monate im Leben des Protagonisten erzählt, beginnend im Januar, an einem Tag, an dem er eigentlich etwas ganz anderes zu tun gedenkt. Durch Zufall begegnet er einer unbekannten jungen Frau im Park. Sie fasziniert ihn. Er führt weitere Begegnungen herbei, indem er täglich auf sie wartet. Sie merkt davon nichts. Doch seine Sehnsucht nach Elena wird immer größer. Er vernachlässigt sich, seine Wohnung, sein Leben. Als sie an einem Tag im Sommer nicht wie gewohnt durch den Park kommt, findet er ihre Adresse heraus, reist ihr ans Meer nach, alles ohne sie jemals anzusprechen. Hier kommt er ihr sehr nahe. Im Herbst kehrt er wieder in die Stadt zurück. Durch die gefühlte Nähe zu Elena gelingt es ihm nun, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, was ihn wieder in das richtige Leben zurückführt. Mit nur 152 Seiten ist das Buch recht kurz. Es ist in 4 Teile gegliedert, die jeweils an einem Ort spielen. Die Teile wiederum bestehen aus vielen 1-2 Seiten langen Kapiteln, die jeweils einen Tag oder auch einmal wenige Tage beschreiben. Joel Haahtela schreibt in kurzen, prägnanten und leicht poetischen Sätzen, die sich flüssig lesen lassen. Obwohl keine großartige Handlung vorhanden ist, ist das Buch spannend. Bis zum Ende ist nicht klar, worauf es hinausläuft. Es ist ein gefühlvolles Buch, das einen nachdenklich macht und nicht so schnell wieder loslässt. Da es aber kaum 2 Stunden Lesevergnügen bietet, finde ich den Preis von 16 € trotz hochwertiger Ausstattung (HC mit SU, gutes Papier, Lesebändchen) zu hoch.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Haelge

    25. July 2010 um 14:27

    Sehnsucht nach mehr... Joel Haahtela nimmt den Leser wieder mal auf die Reise eines Mannes mit, von dem man bis zuletzt Leben und Motive nur erahnen kann. Anfangs bin ich bei dem Autor jedes Mal über die wenigen Seiten und wenigen Wörter je Seite überrascht, weil ich (leider) der Auffassung bin, dass ein guterzählter Roman mindestens 300 Seiten in Anspuch nehmen muss, sonst ist der Roman nicht ausführlich genug. Joel belehrt mich jedes Mal eines Besseren. Die Worte sind sorgsam gewählt, der Leser wird in die Stimmung der Geschichte eingesogen und bis zum Ende von der Poesie des geschriebenen Wortes getragen. Eigentlich sollte ich langsam wissen, dass der Autor zwar sanfte, zurückhaltende Geschichten schreibt, aber jedes Mal überrascht er mich mit einem Paukenschlag, den ich nicht hab kommen sehen. Lasst euch selbst in die Straßen von Helsinki entführen und macht euch zusammen mit der Romanfigur auf die Suche nach Elena und der Suche nach sich selbst!

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Clari

    17. June 2010 um 18:17

    Wohin will dieser Mensch? Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. In einer Art Episodenroman erleben wir den Hauptakteur dieses Romans, einen Mann unbestimmten Alters. Elegisch und besinnlich geht er jeden Tag seinen Aufgaben nach. Auf einer Parkbank pflegt er Station zu machen. Er lebt in Finnland, dem herben Land im Norden Europas mit Kälte und Schnee im Winter und heiteren Sommern, in denen die Vögel singen, und die Natur mit den schönsten Farben aufwartet. Mit wunderschönen poetischen Einwürfen beschreibt er Land, Leute und die Jahreszeiten. Eines Tages sieht der Mann eine junge Frau. Sie beflügelt seine Fantasie und lässt ihn nicht mehr los. So findet er sich im Gespräch mit ihr wieder und stellt sich vor, wie sie lebt, was sie tut, mit wem sie Umgang hat, und wie ihr Tageslauf aussehen mag. Als sie eines Tages ein Buch liegen lässt, liest er ihren Namen im Einband, und nun kann er sie in seinen Gedanken beim Namen nennen: Elena! Ganz alltägliche Beobachtungen beleben den Roman, der arm an Handlung aber reich an seelischen Befindlichkeiten ist. Der Icherzähler hat eine empfindsame Seite, die in seinen Beschreibungen ihren Niederschlag findet. Mit Stille, Ruhe und Nachsinnen sieht man sich konfrontiert. Die Stille greift ganz intensiv auf den Leser über. Was macht den Helden so süchtig nach dem Anblick dieser ihm fremden Frau? Was schürt seine Sehnsucht, ihr näher zu kommen und mehr von ihr zu erfahren? Erst allmählich wird erkennbar, dass er schon alt ist und ihn Erinnerungen umtreiben. Sein letztes Geheimnis bleibt lange verborgen. „ Manche Orte haben in unserer Erinnerung einen besonderen Platz. Sie dehnen sich aus, werden zu großen Gebäuden, im Zwielicht schwimmenden Palästen. In ihren Zimmern liegen unsere geheimsten Wünsche und ungeträumten Träume, unserer Kindheit heiterste Höfe.“ Mit diesem Satz umreißt Haahtala das Innere eines Menschen, der sich verloren glaubt. Doch die Fantasien um die junge Frau Elena, die sich mit seinen Erinnerungen vermischt, gibt ihm Hoffnung. Der Autor ist Psychiater, und er ist jung. Er betrachtet die Seele des Menschen, seine versteckten Träume, Erwartungen und Enttäuschungen. Es geht ihm nicht um Ende oder Anfang sondern um das Bestehende. Diese Befindlichkeit hat er in unnachahmlicher Feinheit, Diskretion und mit dem Sinn für das Beiläufige und doch Bedeutende im Leben eines Menschen aufgespürt. Ein subtiles und sehr feinfühliges Werk ist der Feder dieses Autors entsprungen. Man mag es in einer ruhigen Stunde lesen und sich anstecken lassen, den eigenen Träumen und dem Vergangenem nachzusinnen.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    MinnieMay

    17. June 2010 um 16:21

    Leicht fliegen Joel Haahtelas Worte einem von den Seiten entgegen, legen sich auf die Seele und wollen immer wieder gelesen werden. Es wird erzählt von der Liebe, von den alltäglichen Wundern, die in unserer schnellen Zeit kaum noch wahrgenommen werden. Es wird von zwei Leben erzählt, die sich nur zufällig kreuzen und doch ist es genau dieser Zufall, sind es kleine Begebenheiten außerhalb unseres Wahrnehmungsbereiches, die ungeahnte und weitreichende Folgen haben. Bis zum Schluss die Geschichte sich selbst erklärt und eine unerwartete Wendung nimmt erfahren wir viele Gefühle und Eindrücke des Hauptprotagonisten. Es ist eine leichte, wunderbar traurig-schöne Geschichte von der Liebe und der Beständigkeit die ich noch öfter lesen werde.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    suse9

    Ein kleines Büchlein mit ganz kurzen Abschnitten, schnell und flüssig zu lesen - das ist das Buch "Sehnsucht nach Elena" und doch so viel mehr, wenn man sich Zeit nimmt. Völlig unspektakulär beginnt die Erzählung mit einem Mann auf einer Bank, der einer schönen Frau nachschaut. Seine Gedanken sind es, die wir kennenlernen. Die Frau hat ihn noch nicht einmal bemerkt. Dafür war ihr Eindruck, den sie bei ihm hinterlassen hat, um so größer. Er grübelt über ihr Leben, ihre Eigenschaften nach und beginnt, sie zu verfolgen. Joel Haahtela versteht es - trotz wachsender Skepsis über die Motive des Mannes - mich mit seinen Worten zu verzaubern. Eine Bemerkung, ein hingeworfener Satz beinhalten so viel Wärme und Wahrheit, dass ich fast dazu neige, mir Notizen zu machen, um ja nichts zu vergessen. Ich zwinge mich, die Seiten langsam zu lesen, um nichts zu verpassen. Sicher werde ich "Sehnsucht nach Elena" noch ein zweites Mal zur Hand nehmen und wieder Neues, Wunderbares entdecken. Die Auflösung der Geschichte ist atemberaubend, wunderschön, traurig und erfreulich zugleich. Ich danke Joel Haahtela für dieses Buch und freue mich auf weitere. Seinen Namen werde ich mir definitiv merken.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2010 um 21:45

    Wenn es ein Eckchen im Regal für die liebsten und schönsten Bücher gibt, die, die einen unvergleichlich berührten und die, die immer wieder gelesen werden wollen, dann, ja, dann gehört dieses wunderschöne Buch "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela dazu! Allein der Umschlag ist ein kleines Kunstwerk und ein Blickfang im Regal, wie ich finde. Eine junge Frau in einem roten Kleid mit einem Regenschirm in der Hand, auf Wasser blickend! Wunderbar und schon allein von der Aussagekraft des Motivs poetisch, gleichsam wie der Inhalt des Romans! Ganz kurz zum Inhalt, aber wirklich nur kurz, denn zum einen ist bereits von anderen genug gesagt worden und zum anderen möchte ich auch nicht zu viel vorwegnehmen, das wäre für zukünftige Leser doch schade! Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Erster Teil: Der Park, Zweiter Teil: Die Stadt, Dritter Teil: Die Insel, Vierter Teil: Der Park. Ein Mann, der Leser erfährt zunächst weder Alter noch Beweggründe, beobachtet Elena, eine junge Frau, die er zufällig eines Tages im Park gesehen hat. Er geht jeden Morgen in den Park, um Elena immer wieder zu begegnen. Zunächst weiß man nicht, was es mit diesem mysteriösen Mann auf sich hat, es könnte ein Verrückter sein, ein Stalker. Anfangs wusste ich das Buch nicht einzuordnen. Mit einigem leichten Widerwillen verfolgte ich den Mann während seiner eigenen Verfolgung; doch schnell wurde mir klar, dass es mehr als nur bloßes Verrücktsein sein muss, was hinter dem Verhalten des Mannes, dessen Name nie bekannt wird, steckt. Und ja, ich sollte Recht behalten! Und nun könnte ich in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen, wäre das Buch nicht so schlicht und anrührend. Die unglaublich einfach gehaltene Sprache, auf das Notwendigste und Minimalste reduziert (was mich zunächst störte, da ich sie "zu einfach" fand) passt wunderbar zum Erzählton, der der Geschichte innewohnt! Da wird nicht blumig beschrieben, da werden im Gegenteil mit den knappsten sprachlichen Mittel die schönsten und bezauberndsten Wahrheiten und Aussagen dargebracht. Ganz unspektakulär, aber enorm in der Wirkung! Da ich gerne kurze Ausschnitte und Zitate, die mich sehr berührten, in meinen Rezensionen widergebe, möchte ich Euch auch hier eine berührende Passage vorstellen: "Ich kenne Leute, deren Liebe zerstört ist. Ihre Hoffnungslosigkeit kannte keine Grenzen mehr, und schließlich sind sie in ihr versunken. Die Welt ist voller Zeugnisse solcher Liebesgeschichten. Ein Bekannter sagte einmal: Die Liebe ist alles. Als ich ihn fragte, was er damit meinte, erwiderte er: Die Liebe ist alles, denn alles, was wir im Guten sagen, ist Liebe, und alles, was wir im Schlechten sagen, ist verlorene Liebe. Alle Taten haben ihren Ursprung in der Liebe oder sind ein Mahnmal ihrer Zerstörung. Es gibt keine Tat, die nicht auf die Frage antwortet: Wer hat mich geliebt? Ohne die Liebe bleiben nur Einsamkeit und Tod. Deshalb bin ich gezwungen zu sagen: Die Liebe ist alles. Das hat er gesagt, gezwungen. Wortwörtlich." Ist das nicht wunderbar? Wieviel steckt in diesen kurzen und wenigen Sätzen!? Ist das nicht großartige Literatur, die tief bewegend wie ein innerer Sturm ist und leise auf Samtpfoten, wie eine Katze, daherkommt! Literatur, die wärmt und eine ganz eigentümliche und eigene erzählerische Wärme erschafft! Ich merke, jetzt schwärme ich doch! ;) Was mir noch sehr sehr gut gefallen hat, sind die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen. Auch hier wieder: So weniges wunderbar in wenig Worten gesagt! Und dann noch dies: Immer wieder blitzen in den kurzen Absätzen (meist 1-2 Seiten lang) kleine funkelnde, ich nenne sie mal Satz-Juwelen auf! Da ist ein Satz, der berührt oder in seiner Aussagekraft so wahr und weise ist, dass ich innehalten musste, und ihn noch einmal gelesen habe. Diese Sätze sind wie Muscheln, die ich bei einem Strandspaziergang einsammle; es gibt so viele Muscheln und auch schöne, jede einzelne auf ihre Art. Aber wenige sind so besonders, wecken meine Aufmerksamkeit, die möchte ich haben, die hebe ich auf und verschließe sie fest in meiner Hand, um sie nach Hause zu tragen. So sind diese Sätze, die bewegenden und von denen gibt es viele in diesem kleinen Buch, das so wohlkomponiert anmutet. Im Grunde gibt es nur eine Empfehlung: LESEN! Und auch noch: Besitzen! Ich habe mir das Buch nur ausgeliehen, werde es mir aber doch tatsächlich noch kaufen, um jederzeit wieder in die Sehnsucht des Mannes nach Elena eintauchen zu können. Das kam bisher nicht oft vor, dass ich ein geliehenes Buch doch noch gekauft habe...... Und ein letzter, nein, zwei Gedanken noch: Den Autor sollten wir uns gut merken! Und: Das Buch ist etwas Besonderes und für all jene, die das Besondere mögen, die nicht mainstreammäßig lesen, sondern durchaus eine Vorliebe für klare, schnörkellose und fast poetisch anmutende Sprache und Literatur haben!

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    anyways

    12. March 2010 um 12:38

    Es ist die Zeit zwischen Winter und Frühjahr, als die Hauptfigur dieses Romans einer jungen Frau im Park begegnet . Von einer tiefen Sehnsucht erfüllt richtet er seinen gesamten Tagesablauf darauf aus, sie wiederzusehen. Er arrangiert zufällige Begegnungen im Park.Auch ihren Vornamen bekommt er auf diese Weise zu erfahren. Er nimmt aber keinerlei persönlichen Kontakt zu ihr auf. Warum nicht? Und dann ist sie plötzlich nicht mehr da.Sie kommt nicht mehr in den Park, liegt es an den Semesterferien, vielleicht könnte sie im Urlaub sein, vielleicht ist sie auch weggezogen.... Der Autor versteht es , Dank seines Psychologiestudiums, ausgezeichnet die Sehnsucht des Mannes in einer wunderschön poetischen Sprache darzustellen. Meisterlich gelingt es ihm die Gradwanderung zwischen Obssession und Liebessehnsucht darzustellen. Ein sehr gefühlvolles Buch, das sich durch die schnelle Kapitelfolge leicht lesen lässt. Das ideale Buch für trübe Tage.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    Solifera

    21. February 2010 um 16:42

    ** Kurzinhalt ** Der 80-jährige Protagonist und Ich-Erzähler, dessen Namen man nicht erfährt, begegnet im Park zufällig einer unbekannten jungen schönen Frau. Er ist total von ihr hingerissen und geht fortan jeden Tag in den Park. Er spricht nicht mit ihr, er beobachtet sie nur. Er weiß nichts von ihr, nicht mal ihren Namen, bis sie eines Tages ein Buch vergiss, in dem ihr Name steht: Elena. Jeden Tag und jede Nach, denkt der Protagonist an Elena. Als sie im Sommer plötzlich nicht mehr kommt, bricht seine kleine Welt ein wenig zusammen, bis er herausfindet, dass Elena wohl Studentin ist und gerade Semesterferien sind. Wo nur ist Elena jetzt? Der Protagonist versucht alles um sie zu finden, wird es ihm gelingen? Und wird er sich trauen, endlich mit Elena zu sprechen? ** Stil und Sprache ** Der Schreibstil ist einfach nur zauberhaft mit seiner einzigartigen Poesie und Leichtfüßigkeit. Man wird durch die kurzen Kapitel, die meist nur 1-2 Seiten lang sind geführt und dadurch, dass der Roman in szenischem Präsens gehalten ist, wirkt es so, als würde das alles gerade erst passieren und man wäre "live" dabei, folgt den Gedanken des Protagonisten. ** Figuren ** Es wird in Ich-Perspektive des Protagonisten erzählt, er ist bereits 80 Jahre alt und seine Frau schon verstorben. Er scheint ein romantischer Tagträumer zu sein, so gedankenverloren wie er manchmal durch den Park geht. Die junge Elena wird als wunderschön und atemberaubend dargestellt. Daneben gibt es noch den Freund des Protagonisten, Jan und dessen Ehefrau Eva. Mit beiden ist der Protagonist gut befreundet. Er besucht sie auch in ihrem Haus am Meer. ** Persönliche Meinung ** Dieses Buch ist einfach nur traumhaft, wie es die Gedanken und Gefühle der Sehnsucht und des Sehen-Wollens des Ich-Erzählers beschreibt. Die vollkommene Hingabe an eine einzige Person. Auch wenn das Büchlein nur 152 Seiten fasst, ist es eine Bereicherung für jedes Bücherregal. Man kann es in einem Rutsch durchlesen, doch es wirkt noch lange nach, ein Buch mit wahrhaft emotionalem Tiefgang. Mein Kompliment an de Autor!!!

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    dipsy

    13. February 2010 um 23:57

    Ein wunderbares Buch dessen Titel viel über das Buch aussagt. Ein emotionales Lesevergnügen mit Tiefgang. Stück für Stück fügt es sich wie ein Puzzle zusammen um am Schluss ein Bild zu präsentieren. Große Klasse. Unbedingt lesen, ausleihen...

  • Rezension zu "Sehnsucht nach Elena" von Joel Haahtela

    Sehnsucht nach Elena

    bibliomaniac

    25. January 2010 um 18:27

    Sehnsucht nach Elena von Joel Haahtela Der Autor: Joel Haahtela Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Psychiater mit seiner Familie in der Nähe von Helsinki. Seine bislang fünf Romane wurden u.a. für den renommierten Finnlandia-Preis nominiert. Leser und Kritiker begeistert an seinem ersten Roman "Der Schmetterlingssammler" seine Poesie und seine Leichtigkeit. "Sehnsucht nach Elena" ist sein zweiter Roman der auf Deutsch erscheint. Der Klappentext: Dann sah ich sie im Licht des Morgens, hörte ihre Schritte auf dem Pflaster. Es kam mir vor, als würde ich sie ewig kennen, mein ganzes Leben. In einem park sieht er die schöne fremde Frau zum ersten Mal. Durch einen Zufall gelangt eines ihrer Bücher in seinen Besitz, in dem ihr Name steht: Elena. Er fühlt sich ihr verbunden, möchte sie hören, riechen und fühlen. Vielleicht wollte das Schicksal es, dass sie in sein Leben tritt, die Begegnung mit ihr lässt ihn von einer fatalen Entscheidung Abstand nehmen. Jeden Tag wartet er unter den Kastanien im Park auf ihr Kommen, freut sich auf ihr Lächeln, ihren Gang. Doch eines Tages wartet er vergeblich auf Elena. Und entschließt sich, sie zu suchen. Es wird eine Reise zu ihr und an den Ursprung einer verzweifelnden Sehnsucht. Meine Meinung: Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so leicht und flüssig ist es geschrieben. Die Kapitel sind sehr kurz, gehen nie über 1-2 Seiten, man könnte meinen es wird ein Tagebuch geschrieben. Wenn man dieses Buch ließt befindet man sich in der Rolle des Beobachters, und geht mit dem Mann dessen Name nicht genannt wird, Schritt für Schritt an die Orte an denen er Elena trifft. Die Frage die sich die ganze Zeit über stellt ist, warum macht der Mann das? Warum verfolgt er Elena? Die Antwort erschließt sich natürlich zum Schluß, und stellt eine Tiefe dar, die ich so nicht erwartet habe. Gedanken von einem Stalker sind mir bei diesem Buch nie gekommen, dafür ist das Buch zu "sanft" geschrieben, zu schön. Ich dachte eher an Liebe auf den ersten Blick. Das Buch an sich ist sehr leicht und verständlich geschrieben, und zeigt was wahre Liebe doch bewirken kann. Es ist ein Buch, dass einen nachdenklich zurück läßt, aber auch sehr beeindruckend, in Bezug auf das Miteinander. Ein sehr beeindruckendes Buch.

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