Joel Shepherd

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Die Androidin - Auf der Flucht

Die Androidin - Auf der Flucht

 (7)
Erschienen am 27.04.2017
Die Androidin - Weg in die Freiheit

Die Androidin - Weg in die Freiheit

 (2)
Erschienen am 26.10.2017
Die Androidin - Zwischen allen Fronten

Die Androidin - Zwischen allen Fronten

 (1)
Erschienen am 27.07.2017
Breakaway

Breakaway

 (1)
Erschienen am 23.06.2009
Crossover

Crossover

 (1)
Erschienen am 26.05.2009
Killswitch

Killswitch

 (1)
Erschienen am 28.07.2009

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mistellors avatar

Rezension zu "Die Androidin - Weg in die Freiheit" von Joel Shepherd

Letzter Teil der Trilogie
mistellorvor 9 Monaten

"Die Androidin - Weg in die Freiheit" ist der letzte Teil der  Androiden Trilogie von Joel Shepherd. Während ich von den ersten zwei Teilen relativ begeistert war, konnte mich Teil 3 nicht packen. Zwar wird die Geschichte der Androidin weitergeschrieben und es wird auch ein neuer Spannungsmoment eingebaut, jedoch wird dieser Moment irgendwann im Buch nicht mehr weiterverfolgt, was ich sehr irritierend fand.
Ebenfalls hat mir nicht so gut gefallen, dass fast das ganze Buch aus Krieg, Schlachten, Intrigen und Kämpfen besteht. Das was die Reihe  so außergewöhnlich gemacht hat, waren die philosophischen Betrachtungen der Menschheit und einer möglichen Zukunft. Davon war im dritten Band kaum noch etwas zu finden. 
Cassandra, die Androidin ist nun ein Mitglied der Sicherheitseinheit und lebt mit ihren Freunden ein relativ normales Leben. Ihre Aufgabe ist es die Präsidentin zu schützen. Und damit mutiert der Roman zu einem normalen Action-Thriller. Dieser ist zwar nicht schlecht und auch teilweise spannend, nur habe ich nach den zwei hervorragenden Vorgänger etwas anderes erwartet.
Der Roman erhält von mir 3 Sterne.  

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erdmannlibobs avatar

Rezension zu "Die Androidin - Auf der Flucht" von Joel Shepherd

Spannender Trilogie-Start mit kleinem "Aber"
erdmannlibobvor 10 Monaten

Unterhaltsamer Start einer Cyberpunk-Thriller Trilogie einer als Elitesoldatin geschaffenen Androidin mit Einfühlungsvermögen, die sich ein neues Leben fern der Gewalt in einer futuristischen Grossstadt aufbauen will und schneller als gedacht wieder zwischen die Fronten gerät und auf ihr altes Können zurückgreifen muss. Zumeist aus der Sicht der Androidin erzählt, wechseln sich actionreiche Passagen mit leisen, philosophischen Gedankenspielen über die Existenz und Existenzberechtigung ab. Die vielen und sehr detaillierten politischen Erläuterungen hätten dagegen ruhig etwas kürzer ausfallen dürfen, nehmen sie der ansonsten interessanten Hauptstory doch immer wieder etwas den Wind aus den Segeln. Ansonsten ein spannendes und auch kurzweiliges Buch das neugierig auf den Folgeband macht.

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mistellors avatar

Rezension zu "Die Androidin - Zwischen allen Fronten" von Joel Shepherd

Zwischen den Fronten
mistellorvor 10 Monaten

So wie der Titel des Buches, so ist auch der Inhalt des Buches. Sandy gerät tatsächlich zwischen allen Fronten - die Liga möchte sie zurück, - die Föderation ist gespalten zwischen Gegnern und Befürwortern von Sandy, - Agenten des Sicherheitsdienstes bekämpfen sie, die Präsidentin benutzt sie für ihre politischen Ziele, selbst Ibrahim scheint sie zu benutzen. Aber Sandy erlebt auch wahre Freundschaften, begegnet einer alten Kameradin und fühlt sich immer sicherer. Sie ist loyal und hat ihren Platz und ihre Bestimmung gefunden. Nun muss sie noch ihre Gegner überzeugen.Der zweite Band dieser Trilogie ist mit weniger philosophischen Ideen und Überlegungen geschrieben, was ich ein wenig vermisst habe. Zwei Stellen im Buch, die ich hier zitieren werde, haben mich aber tief beeindruckt. Dazu muss man wissen, dass Joel Shepherd dieses Buch 2004, also vor 14 Jahren geschrieben hat.Zitat 1: " Einige Tech-Zyniker der Föderation hatten verdammt gute Gründe für ihre Skepsis. Zum Beispiel den Tod von einigen hundert Millionen Menschen im 24. Jahrhundert, nur weil irgendeinem Genie nicht klar gewesen war, dass ein lernfähiger künstlicher Mikroorganismus nicht nur einen hilfreichen Diener des Menschen abgeben konnte, sondern auch einen möglichen Rivalen....................................Und erst nachdem zweihundertdreißig Millionen Menschen gestorben waren, fand man dafür auch den mathematischen Beweis. (Anmerkung: Chaostheorie) ......................Manch universelles Gesetz widersetzte sich einfach jeder Kontrolle. Musste sogar unkontrolliert bleiben, wie manche argumentierten, damit das Universum überhaupt funktionieren konnte.......................................... Seit dieser Zeit wurde die Nanotechnologie streng reglementiert." (Seite 200-201)Vor 2 Tagen habe ich im Fernsehen einen Bericht über den Stand der jetzigen Nanotechnologie gesehen.Dort wurde berichtet, dass heute Kosmetika mit Nano-Mikroorganismen angereichert werden. In der Herstellung von Spül-und Waschmitteln werden Nanopartikel zugefügt, zum ersten Mal konnten in verschiedenen Bioprodukten Nanopartikel nachgewiesen werden. Zur Herstellung von Plastik werden Nanomikroorganismen verwendet, selbst in Kleiderstoffen findet man sie. Wir wissen heute noch nichts über ihre Auswirkungen auf uns oder auf unser Erbgut, da es noch keine Langzeitstudien gibt. Aber Joel Shepherd hat die Gefahr schon 2004 erkannt und in seinem Roman verarbeitet. Zitat 2: "..........ging es Kultur allerdings darum, was gut für die Seele war, und wenn westliche Ökonomen dazu nichts beizutragen hätten, wer brauchte sie dann schon?  Seit jener Zeit hatte sich der gewaltige Apparat für Kultur der Weltwirtschaft völlig gewandelt......Einige Themen waren ideologisch noch nicht eindeutig entschieden. Biotechs. GIs (Anmerkung: biologisch hergestellte Soldaten). Der Wert organischen menschlichen Lebens. Die ganz grundlegende Frage, was Menschlichkeit überhaupt ausmachte. (Seite 310)Sicher ein Problem, das uns heute noch nicht betrifft, eher ein Problem, was kommen wird. Aber die Frage, was ist Menschlichkeit hat heute schon ein Gewicht  und betrifft insbesondere die Wirtschaft. Menschlichkeit sollte einer der höchsten Werte auch in der Ökonomie sein, und nicht nur die Frage nach Kosten oder Nutzen. Meines Erachtens würde die Anerkennung des Faktors Menschlichkeit in allen Bereichen des sozialen Lebens schon heute  Probleme verhindern.Zu idealistisch und sozialromantisch gedacht? Das mag sein, und hat natürlich mit der heutigen Lebensphilosophie des Kapitalismus, dem wir alle unterliegen, wenig zu tun. Aber es sind diese Fragen, die schon 2004 Joel Shepherd sich und den Lesern gestellt hat. Mich würde interessieren, was er heute schreiben würde?Da das Buch sehr gut geschrieben ist und im Gegensatz zu Teil 1 keine Längen aufweist, erhält der Band von mir 5 Sterne und ich beginne gleich mit Band 3.

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