Joel Sternfeld Joel Sternfeld

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Inhaltsangabe zu „Joel Sternfeld“ von Joel Sternfeld

This is the definitive edition of Joel Sternfeld’s seminal American Prospects, developed in close association with Sternfeld and featuring new photographs, and a revised format and cover. The subjects of the now classic American Prospects include a fireman shopping for a pumpkin while a house burns behind him; motorcyclists at the side of the road taking in a stunning, placid view of Bear Lake, Utah; the hi-tech world headquarters of the Manville Corporation in picturesque Colorado, obscured by a defiant boulder; and a lone basketball net in the desert near Lake Powell in Arizona. The book is a search for the truth of a country not just as it exists in a particular era, but as it is in its ever- evolving essence. It is a sad poem, but also a funny and generous one that recognizes endurance, poignant beauty and determination within its sometimes tense, often ironic juxtapositions of man and nature, technology and ruin. A major figure in the photography world, Joel Sternfeld was born in New York City in 1944. He has received numerous awards including two Guggenheim fellowships, a Prix de Rome and the Citibank Photography Award. Sternfeld’s books published by Steidl include American Prospects (2003), Sweet Earth (2006), Oxbow Archive (2008) and First Pictures (2011).

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  • Rezension zu "Joel Sternfeld" von Joel Sternfeld

    Joel Sternfeld
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 22:57

    Bilder von einem etwas anderen Amerika! Die lassen euch teilweise das Blut in den Adern gefrieren. Das Buch ist leider teuer, aber jeder Blick hinein lohnt sich! Es gibt viel zu entdecken. Ein Amerika jenseits all des Glamours, des Wohlstandes und des Abenteuers. Ein land jenseits aller Grenzen. Joel Sternfelds Bilder sprechen ohne überflüssige Texte. Auf den ersten Blick erscheinen die Fotos friedlich und ruhig zu sein. Doch schaut genauer hin! Da kauft ein Feuerwehrmann seelenruhig Kürbisse, während im Hintergrund ein Haus abbrennt. Mann kann die Ruhe und das Bedrohliche im Bild direkt spüren. Unwillkürlich fragt man sich, ob der Feuerwehrmann gar nichts davon mitkriegt, oder ob er es sehr wohl weiß, aber seine Kameraden verlassen hat, um sich eben mal schnell einen Kürbis zu kaufen? Oder auch das Bild eines Elefanten, der auf einer Strasse in Washington zusammengebrochen ist. Es sieht aus, als wäre es furchtbar heiß dort. Der Elefant wird mit Wasser bespritzt und viele Menschen schauen zu. Da fällt mir auf: Was macht so ein Tier in Washington? Wo kommt es her? Ist es aus dem Zoo entlaufen? Sternfeld verrät es uns nicht. Wir sind nur die Betrachter und dürfen uns unsere ganz eigenen Gedanken zu den Bildern machen. Das klappt ganz wunderbar, da das Buch herrlich großformatig ist und die Bilder viel Platz haben sich zu entfalten. Jedes hat eine eigene Seite. Das wird der Weite dieses seltsamen landes nur gerecht. Man kann die Einsamkeit spüren. Manchmal auch die Verlassenheit. Man kann den Himmel riechen und die Bäume. Man sieht einmal hin und dann ein zweites Mal, dann erahnt man die Verrücktheit dieses Landes und der Menschen. Nicht immer, aber sie ist zu fühlen. Als gemäßigter Mitteleuropäer lässt sich eben oft nur staunen über die Amerikaner und die Selbstverständlichkeit ihres Lebens. Sie bauen sich Siedlungen mitten ins Nichts mit Strassen, die scheinbar nur im Kreis herumführen, aber niemals aus der Siedlung heraus. Sie sonnen sich am Meer zwischen Kriegsschiffen, leben in sogenannten Trailerparks (und lächeln dabei), bauen unermüdlich weiter Häuser aus Pappe obwohl Tornados sie immer wieder zerstören oder laufen mit Mundschutz in ihrem Garten rum. All das gibt es auf Sternfelds Bildern zu sehen und ich bin mir sicher, dass es noch viel, viel mehr gibt. Jeder darf Amerika für sich entdecken. Wer also genug Geld hat, der sollte sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen!

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