Joel Tan Im Schatten der Purpurbuche

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Purpurbuche“ von Joel Tan

Treue Freunde. Ein umwerfender Verlobter. Eine grausame Chefin. Das ist Sveas Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem ihre beste Freundin Tilli sie zum Handlesen und Loseziehen auf dem Bremer Freimarkt überredet. Svea zieht den dubiosen Hauptgewinn: Eine Reise in die Vergangenheit in ein früheres Leben. Obwohl sie schwört, das Los niemals einzulösen, kommt alles anders. Eines Tages geht sie das Wagnis ein und wird überrascht: Sie sieht mittelalterliche Orte, ein Verbrechen und einen ihr fremden Mann, für den sie dennoch starke Gefühle hegt. Svea hat keine Ahnung, dass ihr Leben nie wieder sein wird wie zuvor.

Ein gutes Sommerbuch

— carmelinchen
carmelinchen

Svea Michels gewinnt beim Lose ziehen eine Rückführung. Diese hat jedoch ungeahnte Folgen auf auf ihr Liebes-, Privat- und Beruliches Leben.

— AmyBounty
AmyBounty

Ziemliche Enttäuschung...

— Knihomol
Knihomol

Egal, ob jemand an Rückführungen glaubt oder sie für Unsinn hält, in diesem Buch sind die Rückführungen die Schlüssel zur Wahrheit.

— NicoleP
NicoleP

Leichter Frauenroman für Mädels, die auf Rückführungen und Esoterik stehen...

— nicigirl85
nicigirl85

Die spannende Geschichte, wie eine Rückführung das Leben der Pflegerin Svea verändert. Die ideale Lektüre zum Abschalten!

— Ruffian
Ruffian

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    Im Schatten der Purpurbuche
    carmelinchen

    carmelinchen

    26. February 2017 um 17:20

    Lesen ohne Reue so oder so ähnlich könnte man das Buch beschreiben, denn man kann gefahrlos noch andere Dinge nebenher erledigen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und auch die Geschichte lässt es zu das wir ihr gut folgen können. Ideal für den Sommerurlaub. Doch wird es mit seinen Esoterischen Elementen nicht jedermanns Geschmack treffen. Aber der wenige der sich für Reinkarnation interessiert findet an diesem Roman Gefallen, da die Hauptprotagonistin sich auf dieses Abenteuer einlässt. Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut, es passt zur Geschichte.

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  • Eine Reise in sein Innerstes, die Vergangenheit und Verbrechen

    Im Schatten der Purpurbuche
    AmyBounty

    AmyBounty

    16. December 2016 um 12:54

    Für mich war das Buch unglaublich gut zu lesen. Es ist sehr schön geschrieben und man rätselt die gesamte Lesezeit, welcher Zusammenhang zwischen den einzelnen Personen und Vorfällen besteht. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wenn man dieses Genre genauso sehr mag wie ich besteht eindeutig Suchtgefahr!

  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Langweilig...

    Im Schatten der Purpurbuche
    Knihomol

    Knihomol

    25. October 2016 um 14:39

    Ich bin ein großer Fan von ihren Ratsherrn Büchern, aber dieses Buch hat mich sehr enttäuscht. Ich musste mich immer wieder überreden, um weiter zu lesen, aber nach 60 Seiten habe ich es einfach aufgegeben. Es wird langwierig alles im Gesprächen wiederholt, was bereits geschehen ist. Dazu wurde das Buch im 2015 geschrieben und sie spricht von einem Diabetikerkuchen. Ich weiß nicht genau, was das sein soll, denn Diabetiker dürfen alles essen! Irgendwie sollte sie besser recherchieren...

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  • Im Schatten der Purpurbuche

    Im Schatten der Purpurbuche
    NicoleP

    NicoleP

    04. December 2015 um 15:34

    Svea führt ein schönes Leben, sie hat zwei Freundinnen, auf die sie sich immer verlassen kann. Ihr Verlobter Marc ist der Mann ihrer Träume, scheinbar. Einzig ihre Chefin macht ihr das Leben schwer. Bei der Einteilung der Pflegedienstmitarbeiterinnen bereitet es ihrer Chefin Freude, ausgerechnet Svea die etwas spezielleren Patienten zu geben. Dann kommt der Tag mit dem Besuch auf dem Bremer Freimarkt. In ausgelassener Stimmung lässt sich Svea zum Handlesen und Loseziehen überreden. Und tatsächlich, Svea gewinnt den Hauptpreis, eine Reise in ein früheres Leben. Medina, die Hellseherin, begleitet Svea auf ihrem Weg, wenn auch anfangs etwas widerwillig. Doch es gibt eine tiefere Verbundenheit zwischen ihnen, als beide ahnen. Als Svea die Pflege von Richenza Haghene übernimmt, lernt sie dessen Sohn Bero kennen. Svea bekommt in seiner Gegenwart ein merkwürdiges Gefühl. Ebenso, wenn sie auf Orte stößt, die sie aus ihrer Rückführung zu kennen glaubt. Hat eine Rückführung wirklich solche Einflüsse auf das eigene Leben? Ist es überhaupt ein „echtes“ Leben oder einfach das Unterbewusstsein, welches sich meldet? Sveas Freundin Pia begibt sich auf Recherche und stellt fest, dass es die Familien und Personen wirklich gegeben hat. Nur was könnte die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verbinden? Das Buch ist einfach wundervoll. Die Geschichte von Svea und all ihren Erlebnissen nach der Begegnung mit Medina ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Leser begibt sich nicht nur auf eine Zeitreise (keine Angst, es ist definitiv kein „historischer“ Roman), sondern merkt auch, dass es mehr geben könnte – als er vielleicht glaubt. Und egal, ob jemand an Rückführungen glaubt oder sie für Unsinn hält, in diesem Buch sind die Rückführungen die Schlüssel zur Wahrheit. Über die Liebe können zwei Liebende verbunden sein – über alle Zeiten hinweg.

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  • Liest sich wie die Verzettelung unglücklicher Zustände.

    Im Schatten der Purpurbuche
    Dunkelkuss

    Dunkelkuss

    16. August 2015 um 14:45

    Inhalt: Treue Freunde. Ein umwerfender Verlobter. Eine grausame Chefin. Das ist Sveas Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem ihre beste Freundin Tilli sie zum Handlesen und Loseziehen auf dem Bremer Freimarkt überredet. Svea zieht den dubiosen Hauptgewinn: Eine Reise in die Vergangenheit in ein früheres Leben. Obwohl sie schwört, das Los niemals einzulösen, kommt alles anders.. Meinung: Ich habe mir das Buch in der Erwartung gekauft, einen Roman in Händen zu halten, der eine Art spirituellen Brückenschlag zwischen dem Mittelalter und dem Leben der Protagonistin Svea hinbekommt. So ähnlich wie in "Holunderliebe" von Katrin Tempel. Erst mal klang auch alles ganz gut. Zwar nicht übermäßig toll, aber eben okay. Leider musste ich diese Meinung sehr bald schon revidieren. Die Bausteine des Romans, namentlich die Liebesgeschichte, das Mittelalter, die Gegenwart und das Spirituelle werden auf die formelhaftesten und klischeetriefensten Arten und Weisen miteinander verknüpft. Wobei ich sagen muss, dass die Geschichte, die im Mittelalter spielt auch nur durch "Visionen" von Svea überhaupt gelüftet wird, was natürlich nacherzählt und blass wirkt. Hinzu kommen klischeehafte Charaktere: die gutherzige, aber naive Svea und ihre intrigante Freundin Tilli, sowie ihr natürlich treuloser Freund. Am Ende wird alles so zusammengeführt, wie man es sich gedacht hat- die ganze Geschichte ist hanebüchen und vorhersehbar. Nach ganz schlimmen Erlebnissen sind die "Guten" natürlich glücklich und alles hat sich für sie gut gefügt... Insgesamt besticht das Buch durch unsympathische Charaktere, überflüssige Sexszenen, unglaubwürdige Darstellung von Rückführungen, platte Story, platte Dialoge und einem unglaubwürdigen überkitschten Happy End. Die Mittelalterepisode scheint eigentlich nur eine kleine bis gar keine Rolle zu spielen. Dieser Roman wäre mit einer besser Protagonistin, und mehr Fokus auf die Zeit um 1200 vielleicht noch drei Sterne wert gewesen, aber so... Fazit: 1/5 Sternen.

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  • Eine Rückführung in ein mittelalterliches Leben

    Im Schatten der Purpurbuche
    dubh

    dubh

    02. August 2015 um 12:25

    In Svens Leben läuft vieles richtig: sie hat einen Job, dem sie sehr gerne und ebenso engagiert nachgeht, tolle, enge Freunde und vor allem mit Marc, ihrem Verlobten, einen Mann an ihrer Seite, den sie über alles liebt. Marc wirkt in meinen Augen etwas zu perfekt, was an der rosaroten Brille Sveas liegen mag. Seine Art, ständig die Hosen alleine anhaben zu müssen, finde ich dann doch etwas befremdlich, aber Svea stört das nicht weiter. Einzig seine Abneigung gegenüber allem Übersinnlichen passt nicht so sehr zu ihr, die für Dinge wie beispielsweise Handlesen offen ist. Eines Tages besucht Svea mit ihrer Freundin Tilli den Bremer Jahrmarkt und gewinnt dort eine sogenannte Rückführung in eines ihrer früheren Leben. Svea ist mehr als skeptisch und sich nicht sicher, ob sie den Gewinn einlösen soll. Doch als sie sich dann darauf einlässt, sieht sie Szenen aus dem Mittelalter und Menschen, die starke Gefühle in ihr auslösen... Doch was hat das alles zu bedeuten? Gab es die Geschehnisse und vor allem die Personen aus der Vision wirklich? Und wenn ja, was hat das für einen Einfluss auf ihr eigenes Leben in der Gegenwart? Und hier zeigt sich ein Problem, das ich mit dem Buch hatte: während ich angenommen habe, dass ein deutlicher Teil der Handlung in der Vergangenheit spielt, ist das Gegenteil der Fall. Zumal ich eigentlich erwartet habe, dass ich als Leserin eine Art Zeitreise erlebe. Doch die Episoden in der Vergangenheit sind rar und beschränken sich auf so etwas wie Visionen, die Svea von ihrem angeblich früheren Leben hat. Die Autorin Joël Tan hat ausgiebig recherchiert und kann die sogenannte Rückführung sehr gekonnt schildern - aber ich muss gestehen, dass ich damit nicht sonderlich viel anfangen kann. Dadurch, dass diese esoterischen Handlungen und Auswirkungen einen großen Stellenwert in diesem Roman einnehmen, wurde ich nicht vollständig warm mit ihm. So versucht Svea nun mit Hilfe ihrer Freundinnen, die Rätsel, die ihr ihr früheres Leben und vor allem ein Mann aus der damaligen Zeit aufgibt, zu lösen. Dabei muss sie begreifen, dass nichts ohne Folgen bleibt und das, was wir mitunter Schicksal nennen, ganz genau weiß, wohin es zu gehen hat... Zugegeben: ich bin gas offensichtlich zu nüchtern veranlagt und somit die falsche Zielgruppe für diesen Roman. Bevor man mit der Lektüre startet, sollte man sich fragen, ob man sich auf Elemente wie Rückführungen einlassen kann und möchte. Denn dazu nimmt dieses Element eine zu große Rolle ein. Das habe ich klar falsch eingeschätzt, da ich einen stärkeren historischen Part in Form einer Art Zeitreise erwartet habe. Svea ist mir als Hauptfigur sympathisch gewesen - auch wenn ich ihre Beziehung mit Marc nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Doch sie entwickelt sich und zeigt mehrfach, dass sie einen wirklich guten Charakter hat. Wenn ich meine persönlichen Schwierigkeiten mit dem Grundgedanken der Geschichte außer Acht lasse, dann kann ich sagen, dass die Handlung durchaus spannend ist - aber auch hier gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, die meinen Lesegenuss etwas geschmälert haben. So waren mir manche Wendungen einfach zu konstruiert, so dass sie in der Handlung damit noch herausstachen - dabei bin ich mir sicher, dass die Autorin dies auch anders hätte lösen können. Fazit: Für Leserinnen, die Interesse an Esoterik haben, ein guter Schmöker.

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  • Viel Pathos, Kitsch und eine nicht ganz runde Handlung

    Im Schatten der Purpurbuche
    IraWira

    IraWira

    27. July 2015 um 22:27

    Hier wäre es mal wieder schön, wenn man halbe Sterne geben könne, so sind es zweieinhalb, die aufgerundet drei ergeben. Ganz ehrlich, dieses Buch hat mich streckenweise empört und fassungslos aufschreien lassen, so dass ich mich mit dem Lesen insgesamt etwas schwerer getan habe. Die Grundidee klang wirklich gut, leider hatte ich ein Problem damit, wie das Ganze umgesetzt wurde. Abgesehen davon, dass es mir sprachlich doch des Öfteren mal ein wenig arg pathetisch und streckenweise auch schon schlicht und einfach zu kitschig wurde, gab es etliche Handlungsstränge, die zwar letztlich ein Ganzes ergaben, mir war das Ganze aber insgesamt dann doch nicht rund genug. Es blieben mir zu viele Lücken offen, auch wenn man den historischen Kontext, der sich hier darbietet und ein wenig Übernatürliches mit einbezieht. Wer eine klassische Zeitreise erwartet, wird enttäuscht werden, da Svea lediglich immer mal wieder kurze Einblicke in ihre Vergangenheit bekommt, aber nicht wirklich selber in die Zeit reist. Die Figuren sind zwar durchaus gut ausgeführt, verlieren sich für mein Empfinden allerdings ein wenig im Pathos und im Mystischen. Die Geschichte ist, wie erwähnt nicht ganz rund, dabei aber sehr fantasievoll und unterhaltsam. Eigentlich. Insgesamt war meine Lesefreude doch etwas getrübt durch den Frust über den Schreibstil und die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, sowie die kleinen Ungereimtheiten in der Handlung und die doch recht offensichtliche Vorhersehbarkeit der Geschehnisse. Schade, ich ging voller Vorfreude an dieses Buch heran, aber das war es jetzt nicht so wirklich.

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  • Rückführung in ein altes Leben?

    Im Schatten der Purpurbuche
    nicigirl85

    nicigirl85

    19. July 2015 um 17:43

    Aufgrund des hübschen Äußeren und des sehr ansprechenden Klappentextes entschied ich mich für dieses Buch. Von der Autorin hatte ich bis dato kein Buch gelesen. Bevor ich zu meiner eigentlichen Bewertung komme, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um einen reinen Frauenroman handelt, bei dem mal sehr kurz in die Vergangenheit gereist wird. Elemente eines historischen Romans mit zwei Zeitebenen gibt es keine. Ich hatte nämlich einen ebensolchen Roman erwartet, aber dann nicht bekommen. In der Geschichte geht es um Svea, die mit ihrem Job und Freund Marc einfach nur zufrieden ist. Besser könnte das Leben kaum sein. Wirklich? Doch dann besucht sie mit ihrer besten Freundin einen Jahrmarkt und gewinnt dort die Rückführung in ein vergangenes Leben. Soll sie an dem Quatsch wirklich teilnehmen? Und vor allem: Was hat das eigentlich für Auswirkungen auf ihr Leben in der Gegenwart? Das Buch ist in vier Abschnitte untergliedert und ein personaler Erzähler führt uns durch das Geschehen. Svea ist als Protagonistin einfach ein Mädel mit dem Herzen am rechten Fleck. Sie war mir auf Anhieb sympathisch. Was ich nicht so ganz verstehen konnte war ihre Vernarrtheit in ihren dominanten Freund Marc, der mir nicht so recht gefallen wollte. Die Handlung spielt fast ausschließlich in der Gegenwart und beschäftigt sich mit esoterischen Elementen, wie eben auch der Rückführung in ein anderes, früheres Leben. Man merkt dem Buch stark an, dass die Autorin detailliert recherchiert hat, aber man muss schon etwas dafür übrig haben, um die Ereignisse dann auch gern zu lesen. Die Grundidee, dass das Schicksal das Leben lenkt und leitet hat mir gut gefallen. Auch der Gedanke, dass frühere Entscheidungen (von einem selbst oder den Vorfahren) einen Einfluss auf das eigene Leben haben, wirkte stimmig. Trotzdem fiel es mir recht schwer mich auf die Materie einzulassen, da ich nur an wissenschaftlich bewiesene Ereignisse/ Tatsachen glaube. Klar ist, dass die Autorin ohne Frage schreiben kann, denn sie hat mich mit ihrem Roman gut unterhalten, auch wenn das gewählte Thema nicht so meins war. Das Ende war mir persönlich etwas zu überzogen. Fazit: Leichte Frauenlektüre, die sich hervorragend für den Urlaub eignet. Aufgrund des Themas kann ich den Roman nur bedingt weiterempfehlen...

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  • Unterhaltsamer und abwechslungsreicher Schmöker

    Im Schatten der Purpurbuche
    Ruffian

    Ruffian

    19. July 2015 um 09:57

    Svea Michel arbeitet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tilli bei einem mobilen Pflegedienst. Dort hat sie täglich unter ihrer ungerechten Chefin zu leiden, die ihr immer die unangenehmsten Patienten und umständliche Routen zuteilt, während sie Tilli mit Freundlichkeit überhäuft. Ausgleich findet Svea im gemeinsamen Leben mit ihrem Freund Marc. Sie wohnen zusammen in einer Wohnung in Bremen und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Eigentlich hat Svea mit Esoterik nichts am Hut, doch an einem Abend auf dem Jahrmarkt gewinnt sie mit einem Los den Hauptgewinn – eine Rückführung. Allerdings verspricht sie Marc dieses Los nie einzulösen. Aber das Schicksal hat seine eigenen Pläne für Svea und so löst sie eines Tages das Los bei Medina, einer Reinkarnationstherapeutin und Kartenleserin, ein. Diese Entscheidung verändert das Leben aller Beteiligten für immer … Meine Eindrücke Svea ist eine hilfsbereite und geduldige Frau, die sich gerne zu spontanen Aktionen hinreißen lässt. Ihren Beruf übt sie mit Hingabe aus, egal wie schwierig der Patient ist. Im Privatleben ist sie rundum glücklich mit ihrem Freund Marc, mit dem sie ihr restliches Leben verbringen möchte. Wichtig sind für sie auch ihre Freundinnen Tilli und Pia und vor allem Pia ist mit ihrem geschichtlichen Wissen später von unschätzbarem Wert. Im ersten Moment wirkt Marc wie ein Traummann, gut aussehend, aufmerksam und liebevoll. Allerdings hat er eine dominante und besitzergreifende Ader, die Svea aber nicht stört. Im Gegenteil, sie scheint es zu genießen, was vor allem bei der ein oder anderen prickelnden Szene deutlich wird. Wenn es um esoterische Dinge wie z.B. Kartenlegen und Rückführungen geht, reagiert er ungehalten mit strikter Ablehnung. Kein Wunder, denn seit seiner Kindheit behauptet seine Mutter, er wäre eine "alte Seele" und schleppte ihn von einem Hellseher zum nächsten. Für diese Dinge sollte man als Leserin offen sein, denn sie spielen eine große Rolle in diesem Buch. Die Autorin hat im Rahmen ihrer Recherchen selbst an Rückführungen teilgenommen und entsprechend glaubwürdig sind ihre Schilderungen. Svea sieht sich in einem früheren Leben im 13. Jahrhundert und spürt das dramatische Geschehen sehr intensiv. Doch was bedeuten die Ereignisse in der Vergangenheit für Sveas heutiges Leben? Gab es die Menschen in ihrer „Vision“ wirklich? Diese Rätsel versucht Svea gemeinsam mit ihrer Freundin Pia zu lösen. Die Reisen in die Vergangenheit machen jedoch nur einen sehr geringen Teil der Handlung aus. Hauptsächlich findet das Geschehen in der Gegenwart statt. Und hier muss Svea lernen, dass nichts zufällig passiert. Diese Aussage begegnet einem immer wieder beim Lesen. Und so lenkt das Schicksal Svea zielstrebig in die gewünschte Richtung und macht dabei die erstaunlichsten Verrenkungen. Die Handlung ist so unterhaltsam und abwechslungsreich, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Es ist ein richtig toller Schmöker. Nur zum Ende wurde es für meinen Geschmack etwas abstrus und überzogen, was zwar die Spannung hochgetrieben hat, aber das wäre in meinen Augen nicht nötig gewesen um zu einem gelungenen und fesselnden Ende zu kommen.

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