Johan Bargum Septembernovelle

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Inhaltsangabe zu „Septembernovelle“ von Johan Bargum

Zwei Männer, die beide mit derselben Frau verheiratet waren, begeben sich auf eine gemeinsame Segeltour. Nur einer von ihnen kehrt zurück.
Eine Dreiecksgeschichte? Ein Krimi, könnte man meinen, als Olof Besuch von der Polizei erhält und ihr seine Sicht der Dinge schildert: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte; um Elin, die Frau, die beide Männer miteinander verband und voneinander trennte; und schließlich um Haralds Verschwinden. Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren - andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in ein gänzlich anderes Licht setzt.
Ein raffiniertes, mit leiser Eleganz skizziertes Buch über die großen Paradoxa des Lebens: die Macht des Schicksals, die Unausweichlichkeit des Todes, vor allem aber die Liebe, die über allem zu stehen scheint. Voll spätsommerlicher Atmosphäre und in souveräner, klarer Sprache erzählt Johan Bargum von einem Dreiecksverhältnis und dem Gepäck der Vergangenheit, das sich nie abschütteln lässt.
"Ein kleines Meisterwerk, das einem lange nachgeht." Nerikes Allehanda

Extrem dichtes Buch. Erzählt drei Leben, die miteinander verbunden sind, auf wenigen Seiten. Sehr lesenswert!

— Tatzentier

Ein Buch das nicht meins ist und das es nie sein wird

— Annabeth_Book

Melancholisch erzählte Dreiecksbeziehung, die Fragen aufwirft, aber nicht beantwortet!

— sommerlese

Nette Geschichte, aber diese Religiosität... ich weiß nicht...

— DieSchwarzeKathatze

Eine Dreiecksgeschichte mit vielen offenen Fragen...

— YvetteH

Kurze Geschichte mit lang andauernder Wirkung - und vielen möglichen Enden.

— DaniB83

Zwei Sichtweisen einer Dreiecksgeschichte. Melancholisch. Wirft mehr Fragen auf, als beantwortet werden, aber interessant und anregend.

— Gulan

Ein Segelausflug in Schweden mit tragischem Ende, sprachlich schön!

— Arizona

Man muss es zweimal lesen!

— abetterway

Dreiecksgeschichte - oder Drei-Ex-Geschichte. Elin: sie ist das "Objekt" der Begierde zweier Männer. Welcher lügt? Buch, das Rätsel aufwirft

— TochterAlice

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. 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(Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Eine unklare Dreiecksbeziehung

    Septembernovelle

    sommerlese

    07. September 2015 um 10:57

    "*Johan Bargum*" schrieb 2011 die "*Septembernovelle*", 2014 erschien die deutsche Übersetzung im "*Mare Verlag*". Zwei Männer gehen auf einen Segeltörn in den spätsommerlichen Schären. Doch die Idylle ist trügerisch, es kehrt nur ein Mann von der Tour zurück. Es ist Olof, der Eigner der Yacht. Welche Beziehung hatten die Männer zueinander und was ist passiert? Leuchttürme sind wie Engel, wenn jemand sie braucht, sind sie da, und sie sind auch da, wenn niemand sie braucht. Zitat von Elin Dieses Büchlein kommt verheißungsvoll mit einem Leuchtturm auf dem Cover inmitten des Meeres daher. Doch inhaltlich verpufft die Aussage zu diesem Leuchtturm zu einer bloßen Metapher. Die Geschichte dreht sich um Elin, eine Frau, die ums Leben gekommen ist, sei es bei einem Unfall oder durch Selbsttötung, es wird nicht genau geklärt. Auf jeden Fall war Elin eine sehr konservative und religiöse Frau, die sich vor 20 Jahren von ihrem Mann Harald getrennt hat, um mit Olof zusammen zu sein. Waren es religiöse Gründe, die sie an ihrem Leben zweifeln liessen? Olof und Harald begeben sich auf die Segeltour, nachdem Elin ein Jahr tot ist. Hier erwartet man eine Aussprache, doch die Männer haben beide eine andere Sicht auf die Dinge. Olof erzählt in einem Verhör einem Kommissar der Kripo von der gemeinsamen Segeltour. Es hat sich in Haralds Hinterlassenschaften ein Brief gefunden, der erst im zweiten Teil des Buches nähere Einzelheiten erklärt oder besser gesagt, andeutet. Hier bilden sich jedoch keine Widersprüche in den Informationen. Waren die beiden Männer Elins eifersüchtig aufeinander, warum hat der krebskranke Harald auf seiner letzten Reise gerade Olof als Segelpartner gewählt? Es entsteht ein flackerndes Bild einer Geschichte, die man nicht richtig durchschaut, die andeutet, aber nicht konkret erklärt, die vermuten lässt und melancholische Züge verbreitet. Dabei wird nur Eines klar, die Vergangenheit verbindet die drei Menschen und lässt sich nicht abschütteln. So sind auch ihre Geschichten miteinander verknüpft, auch wenn zwischen ihnen eine Distanz herrscht. Jeder der Männer hat eine andere Sicht auf Elin, sie verändert sich aus dem Blickwinkel des Betrachters. Ist das die Aussage des Buches? Man liest die schönen idyllischen Beschreibungen der Natur in den Schären und fragt sich nach der Bedeutung des Leuchtturmes. Suchte Elin Halt bei jedem der Männer und hoffte auf einen Leuchtturm, einen Wegweiser in ihrem Leben? Es bleibt ungewiss, man kann nur spekulieren. Die Fragen bleiben bis zum Ende offen, es wird nur angedeutet aber nicht geklärt. So kann man sich eigene Gedanken zu den psychologischen Hintergründen machen. Hat der Krebskranke Harald mit seinem Ende Olof belasten wollen? Hat Harald Elin in religiöse Konflikte gedrängt und sie trotz ihrer Religiösität Suizid begangen? Hat Elin Olof geheiratet, um Harald eine Chance für seine Firma zu geben? Die Wahrheit bleibt hinter einem Spiegel des Ungewissen zurück und Mutmaßungen sind das Einzige was bleibt. Der Erzählstil ist klar und umschreibt die Segelvorgänge sehr genau. Anfangs lässt man sich treiben in dieser Beschreibung des Segelns und geniesst die Naturbeschreibungen von Vogelwelt und Wetterverhältnissen. Aber wie sieht es im Inneren dieser Menschen aus? Man wird aus ihnen nicht richtig schlau. War es letztendlich Elin, die die Männer gegeneinander ausspielte? Eine sprachlich gelungene Novelle, die mehr Fragen aufwirft als sie erklärt.

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  • Zwei Seiten einer Geschichte!

    Septembernovelle

    YvetteH

    Klappentext: Zwei Männer, die beide mit derselben Frau verheiratet waren, begeben sich auf eine gemeinsame Segeltour. Nur einer von ihnen kehrt zurück. Eine Dreiecksgeschichte? Ein Krimi, könnte man meinen, als Olof Besuch von der Polizei erhält und ihr seine Sicht der Dinge schildert: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte; um Elin, die Frau, die beide Männer miteinander verband und voneinander trennte; und schließlich um Haralds Verschwinden. Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren - andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in ein gänzlich anderes Licht setzt. Ein raffiniertes, mit leiser Eleganz skizziertes Buch über die großen Paradoxa des Lebens: die Macht des Schicksals, die Unausweichlichkeit des Todes, vor allem aber die Liebe, die über allem zu stehen scheint. Voll spätsommerlicher Atmosphäre und in souveräner, klarer Sprache erzählt Johan Bargum von einem Dreiecksverhältnis und dem Gepäck der Vergangenheit, das sich nie abschütteln lässt. Meine Meinung: Dieses Buch macht es mir schwer, etwas zu schreiben. Eine Dreiecksgeschichte aus zwei Sichten, beschrieben in einer sprachlich wunderschönen Form. Die Charaktere bleiben geheimnisvoll, aber für diese Novelle finde ich es nciht wichtig, diese näher zu kennen. Die Frau ist eigentlich der Knackpunkt der Sichtweisen der beiden Männer. Allerdings ist sie bereits tot, was schon mal Fragen aufwirft. Warum die beiden Männer zusammen eine Segeltour machen und warum am Ende nur einer zurückkehrt ??? Selber lesen! Mein Fazit: Eine Geschichte, die sprachlich wundervoll gestaltet ist, aber leider für mich viel zu viele Fragen offen lässt. 3 Sterne

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    • 3
  • Ungewöhnlich. Aber gut.

    Septembernovelle

    DasPostIt

    01. February 2015 um 12:32

    Spannender Plot und perspektivisch interessanter Stil. Trotz oder gerade wegen der offenen Fragen eine lesenswerte Lektüre. Ein Büchlein, das mit dem Auslesen nicht beendet ist, sondern eine längere Wirkung ausübt.

  • Septembernovelle

    Septembernovelle

    vormi

    10. December 2014 um 23:09

    . Olof erhält Besuch von der Polizei und schildert dem Kommissar seine Sicht der Dinge: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte. Und natürlich um Elin, die Frau, mit der beide Männer verheiratet waren. Wollte sie zu Harald zurück und Olof damit verlassen,? Mußte sie deshalb sterben? Und dann verschwindet Haralds. Freiwillig? Er war krank und will Olof so noch einen mitgeben? Oder war es ein Unfall? Auszug aus der Produktbeschreibung von amazon - “Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren - andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in einem gänzlich anderen Licht erscheinen läßt.“ Das beeindruckende Cover hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Da beginnt man sich doch gleich automatisch Fragen zu stellen, was es mit diesem einsamen Leuchtturm auf dieser winzigen Insel auf sich hat... Leider bekommt der Leser darauf keine Antwort und von diesem Leuchtturm ist nicht die Rede in dem Buch. Dafür gibt es ganz viel Segler-Begriffe, sehr schade, denn wenn man keine Ahnung davon hat, dann kann man damit nichts anfangen. Der Anfang ist etwas zähflüssig, man braucht lange um dahinter zu kommen, wer erzählt und wann die Sequenzen spielen. Spätestens als der 2. Blickwinkel dazukommt ist das Buch richtig spannend. Schade, daß das Ende viel zu offen ausfällt. Das Buch ist definitiv mal was Anderes, aber erst war es sehr unübersichtlich und dann bleiben zu viele offene Fragen. Ich war etwas enttäuscht:-( 3 Sterne ~ Geschmackssache

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  • Überzeugt nicht ganz

    Septembernovelle

    alasca

    Überzeugt nicht ganz Johan Bargums „Septembernovelle“ schildert eine bizarre Situation: Zwei Männer, die mit derselben Frau verheiratet waren, gehen gemeinsam auf eine Segeltour. Nur Olof, der Eigner der Yacht Alkyone, kommt lebend zurück. Was ist an Bord geschehen? Elin, der Leserin nur präsent über die Wahrnehmung der beiden Protagonisten, ist tief und konservativ gläubig und hat sich aufgrund und seit ihrer Scheidung von Harald vor 20 Jahren in einem ständigen religiösen Konflikt befunden. Zum Zeitpunkt des Segeltörns ist sie seit einem Jahr tot – durch einen Unfall ums Leben gekommen, dessen Umstände nie ganz geklärt worden sind. Die Ereignisse des Segeltörns aus Olofs Sicht erfahren wir im ersten Teil der Erzählung durch eine Art Verhörprotokoll; ein Kommissar der Kripo befragt ihn, denn offenbar lässt sich seine Schilderung der Ereignisse nicht dem Brief übereinbringen, den Harald zurückgelassen hat. Dieser Brief nimmt den zweiten Teil des Buches ein, und in der Tat: Da passt einiges nicht zusammen. Das Konzept ist nicht neu: Zwei unzuverlässige Erzähler berichten über dasselbe Ereignis, ergänzen sich, widersprechen sich, und ein schillerndes Bild entsteht. Dazu passt, dass beide Männer ihre jeweils eigene Wahrnehmung von Elin, aber sie offenbar nie wirklich verstanden haben. Was also ist das Motiv, die Botschaft der Erzählung? Die Unmöglichkeit der Wahrheit? Das erinnert an Kurosawas „Rashomon“ und ist auch in der Literatur schon mehrfach durchdekliniert worden. Dazu das ebenso alte Motiv der Dreiecksbeziehung, die bei Bargum seltsam leidenschaftslos und distanziert daher kommt; dazu die immer wiederkehrende Metapher des Leuchtturms, denn „Leuchttürme sind wie Engel, pflegte Elin zu sagen. Wenn jemand sie braucht, sind sie da, und sie sind auch da, wenn niemand sie braucht.“ Glaubt man der Wahrnehmung ihrer Männer, hat Elin das nichts genutzt; die Metapher läuft ins Leere. Bis zum Schluss bleiben alle Fragen, die der Plot aufwirft, offen. Das ist zwar grundsätzlich in Ordnung; ich ziehe das einem glatten Ende allemal vor. Es geschieht aber aus dem falschen Grund: Bei keinem der Protagonisten funktioniert die psychologische Prämisse, vielleicht weil die Psychologie der Figuren an der Oberfläche bleibt. Warum sollte Harald sich auf seiner letzten Reise ausgerechnet in Olofs Hände geben? Kann Olof wirklich glauben, dass Harald etwas mit Elins Tod zu tun hatte? Und vor allem: Würde eine konservativ Gläubige wirklich Suizid als Ausweg aus einem religiösen Konflikt wählen, obwohl ihr das als Todsünde erscheinen müsste? Durch die flüssige und klare Sprache Bargums und den Kniff, sowohl im Verhör wie auch im Brief die Leserin scheinbar direkt anzusprechen, kann die „Septembernovelle“ auf den ersten Blick zwar fesseln und liest sich wie im Fluge, erweist sich letztlich aber als flach und überkonstruiert und konnte mich daher nicht ganz überzeugen.

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  • Leserunde zu "Septembernovelle" von Johan Bargum

    Septembernovelle

    Mare_Verlag

    Zwei Männer, die beide dieselbe Frau geliebt haben, begeben sich auf eine gemeinsame Segeltour. Nur einer von ihnen kehrt zurück... Die Septembernovelle von Johan Bargum, gerade bei mare erschienen und ein weiterer Titel aus Finnland, ist eine atmosphärische und spannende Dreiecksgeschichte. Ab sofort könnt Ihr Euch wieder um eines von zwanzig Rezensionsexemplaren bewerben! Zum Buch: Eine Dreiecksgeschichte? Ein Krimi, könnte man meinen, als Olof Besuch von der Polizei erhält und ihr seine Sicht der Dinge schildert: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte; um Elin, die Frau, die beide Männer miteinander verband und voneinander trennte; und schließlich um Haralds Verschwinden. Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren – andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in ein gänzlich anderes Licht setzt. Ein raffiniertes, mit leiser Eleganz skizziertes Buch über die großen Paradoxa des Lebens: die Macht des Schicksals, die Unausweichlichkeit des Todes, vor allem aber die Liebe, die über allem zu stehen scheint. Voll spätsommerlicher Atmosphäre und in souveräner, klarer Sprache erzählt Johan Bargum von einem Dreiecksverhältnis und dem Gepäck der Vergangenheit, das sich nie abschütteln lässt. »Ein kleines Meisterwerk, das einem lange nachgeht.« Nerikes Allehanda >> Zur Leseprobe Möchtet Ihr eines von 20 Leseexemplaren gewinnen*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet bis zum 21. August 2014 diese Frage: In der Septembernovelle geht es um drei Menschen, deren Schicksal unausweichlich verbunden ist, und um einen letzten warmen Sommertag, der alles verändert... Habt Ihr das auch schon erlebt, dass ein einziger Tag Euer ganzes Leben verändert hat? Wir sind gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag *Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch über die Leseabschnitte beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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  • Segeltod

    Septembernovelle

    Estrelas

    28. September 2014 um 23:01

    Zwei Männer waren mit derselben Frau zusammen. Sie gehen gemeinsam segeln. Nur einer kommt zurück. Olof schildert seine Sicht der Dinge im Verhör mit der Polizei, von Harald gibt es eine schriftlich festgehaltene Darstellung. Vieles bleibt, trotz der klaren Sprache, zwischen den Zeilen stehen, so auch die Frage nach Haralds Verbleib. Und so bin ich nach der Lektüre etwas verwirrt und unbefriedigt. Vielleicht gehe ich der Sache in einem ruhigen Moment noch mal auf den Grund...

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  • Kurze Geschichte mit lang andauernder Wirkung

    Septembernovelle

    DaniB83

    21. September 2014 um 20:33

    Kaum habe ich 'Septembernovelle' von Johan Bargum begonnen, war ich auch schon mitten drin und dann beim Schluss. Die Seiten sprudel nur so vor sich hin und Sätze wiegen sich wie das Gewässer, auf denen gesegelt wird.  Im Grunde gibt es zwei Monologe, die gehalten werden. In Teil I kommt Olof während einer polizeilichen Befragung zu Wort und Teil II besteht aus Haralds seitenlangem Brief, der aufschlussreich sein soll, den Leser/die Leserin aber dann doch ziemlich sprach- und vor allem ahnungslos zurücklässt.  Harald kehrt vom gemeinsamen Segeltörn mit Olof nicht zurück. Die beiden verbindet eine Frau, Elin. Diese war, bevor sie mit Olof zusammenkam, mit Harald verheiratet. Und nun ist sie nicht mehr da - ein Unfall? Selbstmord? Olof erhofft sich Antworten auf seine Fragen und deswegen lädt er Harald zum Segeln ein. Oder war es doch eine andere Intention? Der Kurzroman von Johan Bargum ist äußerst empfehlenswert, toll geschrieben, voller Metaphern und ergreifenden Momenten, lässt aber viele Fragen offen. 

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  • Rezension zu "Septembernovelle" von Johan Bargum

    Septembernovelle

    Rosen-Rot

    21. September 2014 um 18:01

    Olof und Harald fahren gemeinsam mit einem Segelboot aufs Meer. Doch Olof kehrt allein zurück. Bei der Befragung der Polizei kommt die Vergangenheit der beiden Männer ans Licht. Beide liebten die gleiche Frau, Elin, die vor einem Jahr ums Leben kam. Was ist auf der Segeljacht geschehen? Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Im ersten Teil berichtet Olof. Im zweiten Teil erfahren wir die Dinge aus Haralds Sicht. Die beiden Männer ergänzen sich, widersprechen sich aber auch. Wer sagt die Wahrheit? Der Autor schafft es, den Leser zu fesseln. Man möchte sofort wissen, was auf der Jacht passiert ist und was mit Harald geschehen ist. Auch der Tod von Elin wirft viele Fragen auf. Die Geschichte wird gut erzählt und wird nicht langweilig. Am Ende bleiben aber leider zu viele Fragen offen. Insgesamt ist dies ein sehr schönes und interessantes Buch. Nur das Ende hat mir gar nicht gefallen.

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  • Septembernovelle

    Septembernovelle

    Line1984

    15. September 2014 um 09:21

    Klappentext: Zwei Männer, die beide mit derselben Frau verheiratet waren, begeben sich auf eine gemeinsame Segeltour. Nur einer von ihnen kehrt zurück. Eine Dreiecksgeschichte? Ein Krimi, könnte man meinen, als Olof Besuch von der Polizei erhält und ihr seine Sicht der Dinge schildert: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte; um Elin, die Frau, die beide Männer miteinander verband und voneinander trennte; und schließlich um Haralds Verschwinden. Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren - andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in ein gänzlich anderes Licht setzt. Ein raffiniertes, mit leiser Eleganz skizziertes Buch über die großen Paradoxa des Lebens: die Macht des Schicksals, die Unausweichlichkeit des Todes, vor allem aber die Liebe, die über allem zu stehen scheint. Voll spätsommerlicher Atmosphäre und in souveräner, klarer Sprache erzählt Johan Bargum von einem Dreiecksverhältnis und dem Gepäck der Vergangenheit, das sich nie abschütteln lässt. Der erste Satz: Es wehte eine schwache Brise an dem Tag, an dem wir segeln wollten, Harald und ich. Meine Meinung: Zwei Männer die mit ein und der selben Frau verheiratet waren gehen gemeinsam auf Segeltour, doch nur einer kehrt wieder zurück. Ich gebe nicht mehr zum Inhalt an da ich denke, dieses Buch muss man einfach selbst gelesen haben um es zu verstehen. Ein Krimi könnte man meinen, doch in diesem kleinem Buch steckt so viel mehr! Dieses Buch beinhaltet große Themen wie die Liebe, den Tod, die Trauer, auch geht es um das Schicksal und die Schuld. Der Schreibstil ist locker und flüssig, innerhalb weniger Seiten ist man schon mitten in der Geschichte. Erzählt wird sie aus zwei Perspektiven so das man einen guten Überblick hat, aber dennoch lässt dieses Buch viele Fragen offen. Natürlich kann man sich seinen Teil dazu denken, dennoch hätte ich gerne mehr Antworten auf meine Fragen bekommen. Daher reicht es auch leider nicht für die volle Punktzahl. Kurz gesagt ist dem Autor mit diesem Buch ein melancholisches Buch über die Liebe und den Tod gelungen, welches mir wundervolle Lesemomente beschert hat, die aber leider viel zu schnell vorbei waren. Das Cover: Das wirkt auf mich geheimnisvoll, einsam und traurig. Aber dennoch gefällt es mir richtig gut und passt hervorragend zur Geschichte. Fazit: Mit "Septembernovelle" hat der Autor ein melancholisches Werk über die Liebe und den Tod geschaffen welches viele Fragen beantwortet, aber gleichzeitig auch neue Fragen aufwirft. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Sternen. Rezension von Lines Bücherwelt: http://linejasmin.blogspot.de/

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  • Ein Segelausflug mit tragischem Ende

    Septembernovelle

    Arizona

    11. September 2014 um 21:23

    Der finnland-schwedische Autor Johan Bargum hat mit "Septembernovelle" ein schmales Büchlein mit 108 Seiten geschrieben, von denen aufgrund der kurzen Kapitel auch viele Seiten nur zur Hälfte bedruckt sind. Es handelt von Olof und Harald, zwei Männer, die gemeinsam auf einen Segelausflug gehen, von dem einer von ihnen nicht wieder zurückkehren wird. Was ist geschehen? Die beiden Männer haben sich zuvor zwanzig Jahre nicht mehr gesehen, damals waren sie beide mit der gleichen Frau verheiratet (natürlich nacheinander) - nämlich mit Elin. Es geht um die Liebe und den Tod, um Schuld und Schicksal. Viele grosse Themen für so ein dünnes Buch. Daher wird vieles auch nur knapp skizziert, angerissen. Und vor allem das Ende bleibt für meinen Geschmack doch sehr offen. Aber das ändert nichts daran, dass es sich hier um ein gutes Buch handelt. Dafür sorgt schon allein die klare Sprache und der interessante Aufbau. Es fängt an mit einer Befragung Olofs durch einen Kommissar, wobei jedoch statt eines Dialoges nur der Monolog Olofs wiedergegeben wird. Es gibt auch ein paar Rückblicke, z.B. wie er damals Elin kennengelernt hat. Der zweite Teil des Buches ist dann aus Haralds Sicht geschrieben, und zwar in Form eines Briefes. Diese beiden Perspektiven werden dem Leser präsentiert, und ihm bleibt quasi die Rolle eines Richters, nämlich zu entscheiden wem von beiden er glauben möchte.

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  • Haralds Brief

    Septembernovelle

    bookgirl

    Inhalt Zwei Männer, die beide mit derselben Frau verheiratet waren, gehen zusammen auf einen Segeltörn, von dem nur einer lebend zurückkehrt. Olof, der zuletzt mit Elin verheiratet war, erzählt einem Kommissar, dass er keinen Grund hatte, seinen ehemaligen Rivalen Harald zu ermorden. Doch es gibt einen Brief von Harald, der die Tatsachen in einem anderen Licht erscheinen lässt. Meine Meinung Manchmal braucht es nicht mehr als 100 Seiten, um eine großartige und fesselnde Geschichte zu schreiben. Dies beweist Johan Bargum mit seinem Buch "Septembernovelle" aufs Vortreffliche und hat mich damit mehr als erstaunt. Denn wie oft ist es doch so, dass Autoren häufig erst eine detaillierte Einführung vornehmen und die eigentliche Handlung erst nach 100 Seiten so richtig einsetzt. Hier ist es jedoch anders. Ab der ersten Seite ist man mittendrin im Geschehen und sofort gefesselt von der Geschichte. Das Buch ist in zwei Teile eingeteilt. Im ersten wird Olof von der Polizei aufgesucht, der er über den Verbleib von Harald berichten soll. An einem der letzten Sommertage sind beide zusammen segeln gegangen. Ein Ausflug, von dem Olof alleine zurückkehrt. Vor 20 Jahren hat Olof Haralds Ex-Frau Elin geheiratet, was auf eher ungewöhnliche Art geschehen ist. Seitdem hatten die beiden nur wenig Kontakt und so ist es überraschend, dass es überhaupt zu dem Ausflug gekommen ist. Im ersten Teil lernen wir Olof kennen, der in einem lakonischen Ton dem ermittelnden Kommissar Auskunft gibt. Erwähnt wird dabei immer wieder ein Brief von Harald, den Olof jedoch erst nach dem Verhör sehen darf. Der Brief und ein Perspektivenwechsel läuten den zweiten Teil ein. Denn nun erfahren wir von Harald seine Sicht der Dinge und diese erscheint in einem anderen Licht. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass der Autor recht viel Fachvokabular in seiner Geschichte unterbringt, die man als Nicht-Segler schlecht einordnen kann. Die Begrifflichkeiten haben den Lesefluss ein wenig gestört und teilweise sogar stocken lassen. Auch das viel zu offene Ende finde ich nicht so gelungen. Es endet für meinen Geschmack zu abrupt und lässt mich mit mehr Fragen als Antworten zurück. Fazit "Septembernovelle" ist ein stiller, melancholischer Roman über Freundschaft, Liebe und das Segeln. Wenn mir auch das Ende zu offen war, möchte ich dennoch gerne eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, da mich die Geschichte trotz der Kürze gefesselt und begeistert hat

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  • Zwei Männer fahren aufs Meer, nur einer kehrt zurück und viele Fragen bleiben offen.

    Septembernovelle

    Gulan

    Olof und Harald brechen im Spätsommer zu einem gemeinsamen Segeltörn auf. Beide haben eine Frau geliebt, doch Elin ist vor längerer Zeit bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Am Ende des Törns ist Harald verschwunden, Olof kehrt allein zurück. Doch was ist geschehen? Es folgt der Versuch einer Rekonstruktion der Ereignisse. Johann Bargums Novelle spielt in Südfinnland, in weiten Teilen in der Schärenlandschaft der Ostsee. Das Buch ist in zwei Teile geteilt. In Teil I schildert Olof in einem Monolog zwei Polizisten seine Sicht der Dinge. Teil II besteht aus einem Brief von Harald, den dieser während des Törns geschrieben hat und der von der Polizei gefunden wurde. Innerhalb dieser Teile werden auch zahlreiche Sprünge und Rückblenden gemacht. Neben diesem ungewöhnlichen, aber interessanten Aufbau besticht die Novelle vor allem durch die melancholische Atmosphäre der spätsommerlichen Natur und Landschaft. Olof beschreibt sich selbst als einen nüchternen und rationalen Mann, der über sich selbst überrascht war, als er sich Hals über Kopf in Elin verliebt hat. Er hat damals sogar eine Privatdetektivin engagiert, um Elin wiederzufinden. Ihrem damaligen Ehemann Harald konnte er im Rahmen eines Bankkredits dazu bringen, in die Scheidung einzuwilligen. Olof behauptet, dass die Initiative zu dem gemeinsamen Törn von Harald ausging. Er sagt den Polizisten, dass er das Boot verlassen hat und Harald nicht mehr da war als er wiederkam. Er reagiert allerdings zunehmend nervös darauf, dass die Polizei einen Brief von Harald gefunden hat und ihm den Inhalt noch nicht mitteilen will. Harald hingegen schreibt in seinem Brief, dass Olof ihn zu dem Törn eingeladen hat. Aber im Laufe der Fahrt kommt ihm Olof merkwürdig vor. Er beschreibt seinen Kampf um seine Firma und wie er Elin während dieser Zeit an Olof verlor. Schließlich wurde Krebs bei ihm diagnostiziert. Er beschreibt stoisch und lakonisch, wie er sich im Verlauf seiner Erkrankung erst von seiner Firma und schließlich auch vom Hund seines Sohnes Christian trennen musste. Er charakterisiert Olof als einen traurigen und wütenden Mann, der den Verlust von Elin immer noch nicht überwunden hat. Elin taucht nur in den Beschreibungen der beiden Männer auf. Sie wird zunächst von Olof als stolze, kultivierte und selbstbewusste Frau beschrieben. Erst im Laufe von Haralds Brief kommt ihre tiefe Religiosität zur Sprache. Elins Figur bleibt für mich ein wenig mysteriös. Sie ist der Schlüssel zu den Ereignissen, wird aber ziemlich widersprüchlich beschrieben. Auch ihr Tod bleibt unklar. War es ein Unfall oder hat sie Selbstmord begangen? Die Dreiecksgeschichte zwischen Harald, Olof und Elin und die Ereignisse des Segeltörns werden aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Doch am Ende bleiben viele Fragen offen. Hat Harald Selbstmord begangen und wollte er mit seinem Brief einen Verdacht auf Olof lenken? Oder hat Olof ihn gar ermordet? Ein kleines, melancholisches, atmosphärisch sehr dichtes Buch über Liebe, Schicksal und Tod. Es wirft viel mehr Fragen auf, als es sie beantwortet. Alles in allem ein ungewöhnliches, aber anregendes Leseerlebnis.

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    parden

    07. September 2014 um 11:42
    Igelmanu66 schreibt Könnte was für mich sein.

    Da schließe ich mich an!

  • Fragen

    Septembernovelle

    Buecherschmaus

    Viel mehr Fragen als Antworten liefert dieses schmale Buch. Das beginnt schon bei der Suche nach einem passenden Genre. War es eine listige Kriminal-, eine Ehe- und Freundschafts- oder eine Seglergeschichte, die man da gerade gelesen hat?  Auch die formalen Ansprüche an eine Novelle werden nicht erfüllt, handelt es sich doch nicht um eine linear erzählte Geschichte, sondern um zwei einander stark widersprechende Erzählabschnitte. Im ersten erleben wir den Banker Olaf, der in einem Monolog einem Kommissar das rätselhafte Verschwinden seines Bekannten Harald erklären muss. Harald und Olaf waren beide mit der gleichen Frau, Elin, verheiratet, die vor einiger Zeit bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben gekommen ist. Harald, der einst von ihr Verlassene, ist mittlerweile an Krebs erkrankt und bat Olaf um einen letzten, herbstlichen Segeltörn, auf dem er spurlos verschwunden ist. Im zweiten Teil wird uns ein Schriftstück Haralds vorgelegt, im ersten Teil schon mehrfach vom Kommissar erwähnt, das in Haralds Gepäck gefunden wurde und sowohl die Segeltour als auch die Vorgeschichte der drei schicksalhaft verbundenen Menschen in einem ganz anderen Licht schildert. Bis zum Schluss wird weder das Verschwinden Haralds noch Elins rätselhafter Unfall geklärt. Der Leser bekommt Informationen, Bruchstücke geliefert, die sich teils widersprechen, jeder neue Gesichtspunkt schafft neue Fragen, Antworten werden kaum geboten. Die Zuverlässigkeit der Berichtenden ist in keinem Moment gesichert. Das schafft eine unsichere, aber aufregende Lektüre. Die Puzzlestücke müssen zusammengesetzt werden, passen aber oft auf die eine und die andere Art. Welcher Version ist mehr zu trauen, aber auch welcher Version der Geschichte möchte ich als Leser lieber folgen? Das lässt Johan Bargum auf wunderbare Weise offen. Durch die lakonische, leicht spröde Sprache lässt sich das schmale Buch sehr schnell lesen. Das Kopf-Kino, das durch es in Gang gesetzt wird, dauert an.

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