Johan Theorin Blutstein

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Inhaltsangabe zu „Blutstein“ von Johan Theorin

Ein verwunschener Ort, eine abgeschiedene Welt dunkler Mythen und Legenden. Und ein ungebetener Gast, der vor aller Augen ermordet wird. Johan Theorin erzählt in seinem neuen Kriminalroman von einem grausamen Familiengeheimnis und tapferen Helden, die nicht umhinkommen, die Sagen ihrer Insel ernst zu nehmen

Leider kein Highlight der Quadrologie, sondern eher zäh mit vielen Nebensträngen. Schade.

— Schaefche85

Ich mag das Mystische in Theorins Büchern. Auch wenn es in diesem etwas ruhiger zuging, fand ich es spannend und lesenswert.

— AdrienneAva

Deutlich schwächer als die beiden Vorgänger. Dieser Plot gibt nichts Besonderes her.

— mercurial_mind

Leider kein Vergleich zu den ersten beiden Teilen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Enttäuschung

    Blutstein

    Larissa_Schira

    27. February 2017 um 16:27

    Ich bin durch Zufall beim Stöbern auf dieses Buch gestoßen, habe Titel, Cover und Klappentext gesehen und es spontan mitgenommen. Dazu muss ich noch sagen, dass ich ein großer Krimi- und Thrillerfan bin, was der Klappentext und die Aufmachung es Buches ja auch versprechen. Leider wurde ich beim Lesen sehr enttäuscht. So sehr, dass ich das Buch nicht einmal bis zum Ende gelesen habe, und das, obwohl ich normalerweise fast jedem Buch bis zur letzten Seite eine Chance gebe. Erwartet man einen Roman, der viel von persönlichen Geschichten und familiären Beziehungen handelt, mag einen das Buch ansprechen. Ich jedoch wurde immer ungeduldiger beim Lesen, weil in der Hnaldung leider jegliche Spannung fehlt. Ich hatte mir etwas über Mord, Entführung oder Erpressung und die damit verbundene Aufklärung erhofft, statt eine Geschichte über einsame Menschen, Feen und Trolle. Von Theorin zwar gut geschrieben und interessant formuliert, die Handlung jedoch konnte mich überhaupt nicht mitnehmen. Für mich leider ein asboluter Reinfall.

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  • Spannender Kriminalfall in der mystischen Welt Ölands

    Blutstein

    Gise

    07. July 2016 um 10:51

    Per Mörner ist neu auf Öland eingezogen. Er hofft, dass seine Tochter gesund werden kann, die mit einem aggressiven Tumor im Krankenhaus liegt. Währenddessen teilt er sich das Haus mit seinem Sohn und überraschend mit seinem Vater, einem ehemaligen Pornokönig, dessen Haus in Brand gesetzt wurde. Das muss mit seiner beruflichen Vergangenheit zu tun haben. - Auf der Insel wohnen zeitweise auch Vendela und ihr Mann Max, ein bekannter Autor von Ratgeberbüchern. Vendela ist auf der Insel aufgewachsen mit den dortigen Mythen um die Elfen und Trolle, und so sucht sie heute immer wieder den Elfenstein auf und möchte mit dem Volk der Elfen in Kontakt kommen. – Gerlof Davidsson ist 86 und entlässt sich selbst aus dem Altersheim, um wieder in sein Haus auf Öland zurückzuziehen. Den Tag verbringt er damit, die Tagebücher seiner Frau zu lesen, und ab und zu erhält er Besuch von den anderen Bewohnern der Insel. Viele verschiedene Personen und somit auch Handlungsstränge verbindet Johan Theorin in seinem Roman „Blutstein“ auf eine besonders interessante Weise. Es ist die rastlose Suche Pers nach dem Motiv des Brandstifters, wie auch Vendelas Suche nach den Elfen, aber auch die Tagebücher von Gerlofs Frau, die Vergangenheit und Gegenwart auf spannende Weise miteinander verquicken. Verblüffend ist es, wie der Autor die scheinbar voneinander unabhängigen Handlungsstränge miteinander zu verbinden weiß. Allem zugrunde liegt die Legende des Blutsteins, der das Blut vergangener Kämpfe in sich aufgenommen haben soll, wie überhaupt die Sagenwelt immer wieder in das Leben der Bewohner hineinschwappt und sich Realität und Fantasie miteinander vermischen. So ist auch der Grundton der Geschichte eher düster, ebenso wie das Coverbild des Buches, überschattet von den ehemaligen tragischen Geschehnissen aus der fernen oder näheren Vergangenheit. Damit gelingt dem Autor ein atmosphärisch dichter und einzigartiger Roman, der den Kriminalfall wie auch die anderen Handlungsstränge gleichwertig miteinander abwickelt, um zum Schluss eine völlig verblüffende Erklärung abzuliefern. Trotz viel Blut ist es ein Buch mit vielen leisen Tönen. Äußerst spannend und interessant aufgebaut und deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!

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  • Ölands Geheimnisse

    Blutstein

    Schaefche85

    Per Mörner hat ein Haus auf Öland geerbt und freut sich, nach seiner Scheidung und der schweren Erkrankung seiner Tochter einen Neuanfang machen zu können. Doch schon allein der Start auf Öland ist dramatisch, als sein Sohn fast von einem Auto überfahren wird. Der Fahrer stellt sich als sein Nachbar Max heraus, der mit seiner Frau Vendela immer wieder auf Öland lebt. Doch bei Per wird es nicht ruhiger: Als er seinen Vater abholen will, muss er feststellen, dass jemand dessen Haus angezündet hat und kann seinen Vater gerade noch retten. Doch die Frage bleibt: Wer trachtet Jerry Morner nach dem Leben? Und warum? Anlass bietet dessen Vergangenheit als Pornoproduzent genug, aber konkrete Verdächtige und Zusammenhänge findet Per kaum. Währenddessen versinkt Vendela in der Welt der Elfen, die es auf Öland gibt und die schon in ihrer Kindheit viel für sie getan haben, von denen sie aber auch weiß, dass man genau sein muss in dem, was man sich wie wünscht. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da mich die beiden Vorgänger sehr begeistert haben. Leider sackt dieses Buch dagegen sehr ab. An vielen Stellen plätschert es so dahin, wo die Vorgänger gruselig und rätselhaft waren, fehlt ihr einiges oder findet höchstens in Momentaufnahmen statt. Das ist sehr schade, zumal auch der "Fall" immer wieder in den Hintergrund gedrängt wird und ich mich immer wieder daran erinnern musste, worum es eigentlich geht. Die Nebenhandlungen sind auch nicht uninteressant, aber sie rücken doch sehr in den Vordergrund. Dazu kommt, dass ich mich mehrfach gefragt habe, warum Per nicht die Polizei mehr einbezieht, sondern sich wieder und wieder selbst in Gefahr bringt... da hatte es dann schon was von schlechten Horrorfilmen, leider. Gegen Ende wurde es dann spannender, was auch daran lag, dass die Nebenstränge kaum vorkamen und auch mal wirklich was passierte, aber bis dahin war das Buch leider eher zäh. Fazit: Leider kein Highlight der Öland-Quadrologie... Reihenfolge: 1. Öland 2. Nebelsturm 3. Blutstein 4. Inselgrab

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    • 6

    Janna_KeJasBlog

    29. March 2016 um 11:29
  • Todesdrohungen

    Blutstein

    TochterAlice

    30. August 2015 um 10:54

    Gleich vorneweg: die Lektüre dieses Krimis lohnt sich! Johan Theorins dritter Öland-Krimi "Blutstein" startet dramatisch - Per Mörner droht in der Walpurgisnacht verbrannt zu werden. So brutal geht es gottseidank nicht durchgehend weiter: eher subtil werden die Ereignisse aufgerollt, die Erzählstränge miteinander verquickt. Es sind deren drei, bei denen es sich um eine neu entstehende Konstellation von Nachbarn handelt, die jeder auf ihre eigene Art und Weise mit der Insel Öland verbunden sind. Zunächst lernen wir den fast 85jährigen pensionierten Kapitän zur See Gerlof Davidsson kennen - den Lesern der beiden vorherigen Öland-Bände ist er allerdings bereits bekannt - der die Rückkehr aus dem Pflegeheim in sein eigenes Haus durchsetzt. Er meint, bald sterben zu müssen und möchte den Rest seines Lebens nach seinen eigenen Vorstellungen genießen. In seiner Nachbarschaft lebt - zumindest zeitweise - der alleinerziehende, geschiedene Per Mörner, der sich Sorgen um seine kranke Tochter Nilla macht - es lässt sich einfach nicht herausfinden, was ihr fehlt. Während sie auf dem Festland in Kalmar im Krankenhaus zu Untersuchungszwecken weilt, fährt Per mit seinem Sohn, Nillas Zwillingsbruder Jesper auf die Insel: der Öland-Aufenthalt von Vater und Sohn Mörner beginnt mit einem Knall - einem Unfall, der den Leser gespannt auf den weiteren Erzählverlauf werden lässt. Dabei lernt der Leser gleich die Protagonisten des dritten Erzählstrangs, Vendela und ihren unsympathischen Mann, den Psychologen und Buchautor Max kennen. Mehr und mehr verbindet sich die Handlung mit der Insel, mit ihrer Natur und mit den alten Sagen, mit Drohungen und alten Geschichten, bis Pers Vater, ein Mann mit Vergangenheit, überfahren wird. Sein Sohn beobachtet den Unfall und ihm ist nach den vorherigen Ereignissen klar, dass dieser mit Absicht herbeigeführt wurde. Und wie ein Damoklesschwert schwebt das Wissen über die folgende, unglücksselige Walpurgisnacht und die damit verbundene Todesdrohung für Per Mörner über dem Leser, der zum Abwarten verdammt ist... Theorin ist auch mit seinem dritten Öland-Krimi wieder ein Geniestreich geglückt ist. Seine wiederkehrenden Themen: das Aufeinandertreffen sowohl verschiedener Generationen als auch der "Ureinwohner" Ölands und der Städter, die die Insel als Feriengäste bevölkern ziehen sichauch durch seinen dritten Roman wie ein roter Faden. Dazu gesellen sich die Beschreibungen von Ölands Natur und alten Sagen und Naturgeistern, die häufig auf ergreifende, mitreißende Weise die Stimmung der Handlung aufgreifen und verstärken. Johan Theorin hat einen eigenen, überaus spannenden Stil: wer wie ich bereits "Öland" und "Nebelsturm" mit Begeisterung verschlungen hat, wird den dritten Band kaum erwarten können. Und ich kann hier wiederum eine Steigerung feststellen: war "Nebelsturm" schon um einiges packender als das durchaus spannende "Öland", setzt der Autor mit Blutstein noch einen drauf. Doch auch für neue Leser ist ein schneller Einstieg möglich, da sich die Bücher auch recht gut isoliert lesen lassen. Ein Muss für jeden Liebhaber skandinavischer Krimis, der offen für Neues ist: sowohl im Hinblick auf die landschaftliche Einbettung als auch auf den Erzählstil.

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  • Auf der Insel der Trolle und Elfe

    Blutstein

    mixtapemaedchen

    16. January 2015 um 17:38

    Der dritte Teil der "Öland" Reihe hat mir fast genauso gut gefallen, wie seine beiden Vorgänger. Aber eben nur fast. Wieder wird die Geschichte von zwei Familien erzählt, die sich auf Öland niederlassen haben. Es geht um ihre Probleme, Tote bei einen Brand und alles verbunden mit der Geschichte von Öland, und natürlich Gerlof, der aus dem Altersheim nun doch wieder in sein altes Haus gezogen ist, um nicht im Heim zu sterben. Wie auch in den Vorgängern der Öland-Reihe finden übernatürliche Elemente ihren Weg ins Buch. Dieses Mal sind es Elfen und Trolle. Die Geschichte wirkt zwar nicht langweilig, aber ich empfand sie als etwas zäher, wie die Vorgänger. Trotzdem ist es ein sehr dichtes und spannendes Buch und eher eine Gratwanderung zwischen Romand un Krimi. Für mich ist es kein "richtiger"Thriller, aber das spielt letztlich auch keine Rolle. Das Buch ist unterhaltsam. Die Öland-Reihe baut übrigens nicht aufeinander auf - man versteht jedes Buch auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben.

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  • Die Sünden der Väter

    Blutstein

    harakiri

    24. July 2013 um 14:00

    gut gelungen ist der Einstieg in Johann Theorins neuestes Buch Schon Nebelsturm hab ich geradezu verschlungen und habe nun gespannt auf sein neues Buch gewartet. Wie gehabt ist die Atmosphäre wieder sehr düster, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Eigentlich sofort von der ersten Zeile an beginnt der Autor dem Leser den Atem zu nehmen und lässt ihm auch keine Verschnaufpause. Der Leser leidet förmlich mit Per mit, spürt das Streichholz näher kommen und hofft, dass er es schafft, seinen Peiniger zu bequatschen, ihn gehen zu lassen. Doch der spielt noch eine WEile mit den Nerven seiner Leser und beginnt erst mal ein neues Kapitel. Auch in dem findet er genau die richtigen Worte um den Leser bei der Stange zu halten Für mich ist Herr Theorin einer meiner besten Neuentdeckungen im vergangenen Jahr!! Ich wurde vom vorliegenden Buch ganz und gar nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Der Autor versteht es den Leser mit kraftvoller Sprache und  ausdrucksstarken Charakteren bis zum Ende zu fesseln. Ein paar eingestreute Mythen und Sagen runden den "Eintopf" schlussendlich ab. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag, das auch durch die viele wörtliche Rede leicht und schnell zu lesen ist. Einzig gestört haben einige Übersetzungsfehler. So wurde zum Beispiel aus dem Porno-Studio ein Porno-Studium.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    AnnaChi

    07. February 2013 um 17:06

    Wer einen typischen "Skandinavien-Krimi" erwartet, dürfte enttäuscht werden. Theorins Geschichte um düstere Familiengeheimnisse wird eher bedächtig erzählt und der geneigte Leser muss geduldig den verschlungenen Handlungsfäden folgen. Dass dabei keine prickelnde Spannung aufkommt, konnnte ich aber durchaus verwinden. Wenn in meinen Augen, wie auch in denen einiger anderer Rezensenten, dies der am wenigsten stringent erzählte Roman dieses Autoren ist, gefällt mir sein Stil wiederum ausnehmend gut. Besonders ist auch die Mischung aus "mythischen Motiven" und Realität. So werden in diesem Band Naturgeister (Elfen und Trolle) einerseits als Hirngespinster einiger Protagonisten entlarvt, andererseits bleiben aber auch Situationen, die sich rein logischen Erklärungen widersetzen. Diese "spezielle Mischung" ist es, die alle Romane von Theorin auszeichnet.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    monja1995

    01. May 2012 um 10:19

    Klappentext: Unwiderstehliche Atmosphäre und psychologische Hochspannung machten seine ersten Kriminalromane »Öland« und »Nebelsturm« zu internationalen Bestsellern. Jetzt legt Johan Theorin sein neues Buch vor, »Blutstein« – ein Kriminalroman über die dunklen Mythen einer Insel und ein grausiges Familiengeheimnis. Rot wie Blut schimmert die Gesteinsschicht im Steinbruch von Stenvik. Jeder auf Öland kennt die Legenden von den Bluttaten, die diesen Stein gefärbt haben sollen. Auch Per Mörner kennt sie, und dennoch beschließt er, mit seinen Töchtern im Frühjahr nach Stenvik zu ziehen. Nach einem gescheiterten Brandanschlag auf seinen Vater Jerry sieht Per sich gezwungen, auch ihn zu sich auf die Insel zu holen. Doch Per kann nicht verhindern, dass Jerry schon kurz darauf vor seinen Augen getötet wird. Der Vater schien seinen Mörder gekannt zu haben – wer aber könnte ihn so gehasst haben, dass er das Risiko einging, ihn in aller Öffentlichkeit zu töten? Per Mörner lässt die Frage keine Ruhe. Und was er herausfindet, erschüttert ihn zutiefst … Mein Umriss: Blutrot schimmert eine Gesteinsschicht im Steinbruch von Stenvik, um den sich viele Mythen über Elfen und Trolle drehen. Per Mörner ist schwer verletzt und fühlt das Benzin, mit dem er übergossen wird. Er hört das Geräusch der Streichholzschachtel, in der sein Tod lauert. Er erinnert sich an so viele Namen.... Vendela, die es immer wieder zum Elfenstein zieht und deren dort geäußerten Wünsche in Erfüllung gehen, Gerlof Davidsson, der aus dem Altersheim zurück auf die Insel zieht, um seine letzten Tage, Wochen oder Monate in seinem Haus zu verbringen, um unter anderem die Tagebücher seiner verstorbenen Frau zu lesen. Wer ist der Troll, von dem seine Frau schrieb und der ihr immer wieder Schmuck an die Haustüre legte? Pers Tochter, die mit Krebs im Krankenhaus auf dem Festland liegt. Viele andere Bewohner von Stenvik, die sich um den Steinbruch ansiedelten und deren Lebensgeschichten ineinander verwoben sind. Eben auch mit der von Per und Jerry Mörner. Vater und Sohn, die sich schon seit Jahren nichts mehr zu sagen hatten und deren Leben sich nach einem Brandanschlag auf Jerrys Haus dramatisch ändern sollte, nachdem Per ihn auf die Insel holt.... Mein Eindruck: Leider verirrt sich Johan Theorin zu sehr in die einzelnen Familiengeschichten der Inselbewohner, so dass das eigentliche Geschehen in den Hintergrund gedrängt wird. Teilweise sehr langatmig geht er auf die Vergangenheit der Personen ein und weicht so vom Geschehen ab. Zeitweise steigert er sich so in die Lebensgeschichten hinein, dass man als Leser Gefahr läuft den Faden zu verlieren.Dass er erst auf den letzten zwanzig Seiten seine Linie findet und den Leser nun doch fesselt, ist eher schade. Immer wieder überlegte ich, das Buch abzubrechen und als uninteressant ins Regal zu stellen. Es gibt schlechtere Bücher, aber mit Sicherheit unzählige bessere Bücher, die mehr Freude bereiten, wenn man sie liest. Mein Fazit: Wenn man als Leser die im Klappentext versprochene Spannung sucht, ist man mit diesem Buch leider nicht so gut bedient.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:06

    Der Krimi Blutstein von Johan Theorin hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte zwar völlig andere Erwartungen, kann aber trotzdem sagen, dass ich das Buch jederzeit weiter empfehlen würde. Bei der Geschichte handelt es nicht um einen typischen Schweden-Krimi und schon mal gar nicht um einen Thriller, was ich nach dem Cover und dem Titel vermutet hatte. Das erste Kapitel ist sehr spannend, danach kommt die Geschichte allerdings eher gemächlich daher. Das eigentliche Verbrechen wird erst in der Mitte des Buches thematisiert. Als Leser weiß man die ganze Zeit, dass irgendwas "im Busch ist" und dass dieses etwas kein gutes Ende nimmt. Und das macht für mich die Spannung des Buches aus, weil man natürlich wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht. Doch worum geht es? Der erste Teil des Buchs beschäftigt sich mehr mit den handelnden Personen, die alle gut beschrieben sind. Am meisten erfährt man über Vendela Larsson. Auch über Per Mörner und Gerlof Davidsson erfährt man Details aus ihrem Leben. Der zweite Teil befasst sich mit der eigentlichen Krimihandlung, dem Verbrechen und der Auflösung. Vorangetrieben werden die Untersuchungen von Per Mörner. Die Polizei agiert im Hintergrund. Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben und ich konnte es zeitweise nicht aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    Marcuria

    17. May 2011 um 11:48

    Per Mörner wird brutal attackiert, anschließend mit Benzin übergossen und erwartet seinen Tod durch das Streichholz. Und das alles, weil er zu viel über Jerry, Bremer und Markus Lukas weiß. Aber darüber erfahren wir als Leser vorerst nichts Genaueres. Stattdessen reisen wir in der Zeit zurück und lernen Gerlof Davidsson, einen 85 Jahre alten Mann, kennen, der sein Leben in einem Altersheim fristet. Er ist sich sicher, dass er sehr bald das Zeitliche segnen wird und beschließt deshalb, das Heim zu verlassen und noch einmal in sein ursprüngliches Zuhause, nach Ödland, zurück zu kehren. Seine Nachbarin Vendela hat ihr gesamtes Leben auf Ödland verbracht und ist mit den dortigen Legenden von Elfen und Trollen groß geworden. Sie glaubt, dass die Elfen ihr jeden Wunsch erfüllen, wenn sie ihnen Münzen oder Schmuck schenkt. Ihr Mann Max kann mit diesen alten Mythen nichts anfangen und realisiert nicht, dass seine Frau sich immer mehr in diese Traumwelt flüchtet. Auch Per möchte zu dieser Zeit mit seinen beiden Zwillingen nach Ödland ziehen, doch da seine Tochter Nilla schwerkrank im Krankenhaus liegt, reist er vorerst nur mit seinem Sohn Jesper an. Doch was als gemütlicher Urlaub gedacht war, wandelt sich mit der Zeit immer mehr zu einer Reise in die zwiespältige Vergangenheit seines Vaters. Was hat er verbrochen, das so schlimm ist, dass dafür Menschen sterben müssen? . Zunächst sei zu sagen, dass wir es hier nicht mit einem typischen Krimi zu tun haben. Das Buch beschäftigt sich nicht vorrangig mit Morden und deren Aufklärung, sondern setzt vielmehr auf die Hintergründe, eine passende Atmosphäre, stimmige Charaktere und fantastische Elemente. Das alles kombiniert ergibt einen (er)frischen(den) neuen Wind in diesem Genre und fegt festgesetzte Klischees gekonnt beiseite. Johan Theorin spinnt diesen fantastisch-kriminellen Roman in einem herrlich flüssigen Schreibstil und mit wundervoll verworrenem roten Faden und schafft es problemlos, den Leser zu fesseln. Leider tauchen zwischendurch aber auch immer wieder Passagen auf, die zu detailliert und langatmig gestaltet sind, wodurch die Spannung und Neugierde unnötig zurückgehalten wird. Das macht Theorin aber mit dem rasanten Ende des Buches wieder wett, das keine Fragen offen lässt und mich den vierten Teil dieser Reihe herbeisehnen lässt.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    Phil Decker

    09. May 2011 um 09:52

    Märchenfiguren und Porno-Drehs in einem Roman zu packen, kannte ich schon von Gargoyle. Die Mischung ist hier nicht ganz gelungen Das Buch liest trotzdem sehr flüssig, auch wenn mir die Vorgänger besser gefallen haben.

  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    Natasha

    02. May 2011 um 18:31

    Ein Krimi im herkömmlichen Sinne ist „Blutstein“ sicher nicht, als Roman entwickelt er aber durchaus seine Reize. Man darf eben nur kein rasantes Action-Spektakel erwarten, wer das braucht, sollte sich lieber eine andere Lektüre aussuchen.

  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    c-bird

    17. April 2011 um 17:34

    *Johan Theorin - Ein Zauberer von Atmosphären * Frühling auf Öland. Hier hat der geschiedene Per Mörner ein Haus in Stenvik geerbt. Gemeinsam mit seinem Sohn Jesper will er hier die Ferien verbringen. Ganz sorgenfrei ist Per jedoch nicht. Seine Tochter Nilla, die Zwillingsschwester von Jesper, leidet an einer mysteriösen Krankheit und liegt im Krankenhaus. Zusätzliche Belastung erfährt Per durch seinen Vater Jerry. Er sieht sich gezwungen ihn ebenfalls zu sich zu nehmen. Und dass, obwohl sich Jerry Zeit seines Lebens kaum um Per gekümmert hat, sondern lieber seinen dubiosen Geschäften nachgegangen ist. Jerry entgeht nur knapp einem Brandanschlag und wenig später muss Per mit ansehen, wie sein Vater ermordet wird. Doch auch andere Menschen wollen den Frühling auf Öland erleben. Wie z.B. Vendela und Max Larsson, die neuen reichen Nachbarn, mit denen ein zweiter Handlungsstrang aufgebaut wird. Vendela kennt die Insel noch von ihrer Kindheit. Hier ist sie unter schweren Bedingungen groß geworden. Nun kehrt sie an der Seite des leicht psychopathisch wirkenden Max zurück. Vendelas Geschichte und woher ihr Glaube an Elfen und Trolle kommt, werden immer wieder einmal in Rückblicken erzählt. Die einzelnen Handlungsstränge verstricken sich miteinander und langsam werden die Zusammenhänge klar. Per muss die Vergangenheit seines Vaters aufrollen und entdeckt dabei so manches Geheimnis. Wer hier einen knallharten Krimi vermutet, liegt völlig daneben. Ein Krimi ja, aber eingesponnen in ein Netz von Atmosphären und Mystik. Theorin zaubert unheimlich dichte Atmosphären, die Landschaftsbeschreibungen sind sehr gelungen. Trotz alledem ist das Buch unheimlich spannend, besonders ab der Mitte will man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und klar, sehr schön zu lesen. Freue mich schon auf den vierten Band dieser Jahreszeiten-Tetralogie.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    wunky

    19. March 2011 um 17:16

    Als ich die Leseprobe zu diesem Buch gelesen habe, wusste ich weder, dass dieser Autor bereits zwei Bücher geschrieben hat noch, dass diese so sagenhaft erfolgreich waren und Johan Theorin bereits ein großer Name unter den Krimiautoren geworden ist. Nachdem ich nun das ganze Buch gelesen habe, kann ich sagen - ich kann verstehen, was die Menschen an Theorins Büchern fasziniert: Die Tatsache, dass der Autor nicht auf bloße Schilderung von Gewalt baut, sondern Spannung auch ohne zahllose grauenhafte Morde aufzubauen vermag, ist eine willkommene Abwechslung. Wenn man auch zu Beginn befürchten mag, dass auch dieses Buch einem altbekannten Schema folgt, so kann man bald aufatmen und feststellen, dass dem nicht so ist. Zwar ist das Einstiegskapitel wie so oft erschreckend, spannend und schockierend, um dann etwas ruhiger zu werden und einen langsam mit den Charakteren vertraut zu machen. Dann jedoch läuft es nicht wie altbekannt weiter. In den meisten Büchern findet man nun bis zum Ende hin immer wieder hier und da einen bestialischen Mord, natürlich darf auch eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd nicht fehlen. Nicht so bei Johan Theorins „Blutstein“. Stattdessen scheint der Autor darauf zu bauen, dass Gewalt eben nicht alles ist, dass auch glaubwürdige Charaktere und eine innovative Geschichte den Leser fesseln können. Endlich hat man bei der Lektüre eine Krimis oder eines Thrillers mal wieder nicht das Gefühl, dass der Autor sich nur in einen Wettkampf mit anderen Schriftstellern befindet, wem denn wohl die größeren Grausamkeiten einfallen. Theorin schreibt nicht nach dem Grundsatz „Was ihr könnt, kann ich schon lange“, sondern vielmehr nach folgendem: „Ich kann etwas, das ihr nicht könnt.“ Und das kann er tatsächlich. Mit der Verbindung dieser Geschichte in unserer Welt mit den nahezu fantastischen Elementen aus der Mythenwelt Ölands, den Trollen und Elfen, schafft Theorin etwas gänzlich Neues. Der Autor, der selbst die Sommer immer auf Öland verbringt, verwebt geschickt dass Wissen um die Legenden aus dieser Gegend, die er im wahren Leben kennengelernt hat, mit der von ihm erdachten Geschichte und zieht einen dadurch so in seinen Bann, dass man selbst manchmal nicht mehr zu wissen glaubt, welche Dinge in diesem Buch nur dem Zufall zuzuschreiben sind und was nicht vielleicht doch durch die Kraft der Elfen bewirkt wurde. Diese Verbindung von erfundener Geschichte und tatsächlich existierenden Mythen lässt die Geschichte glaubwürdig erscheinen. Was außerdem zu dieser Glaubwürdigkeit beiträgt, ist die Diversität der Charaktere, die durch ihre vielschichtigen Eigenschaften glaubhaft wirken. Da haben wir zum einen Per Mörner, die Hauptfigur des Buches. Er ist so lebendig gezeichnet, dass man glauben könnte, dass es ihn wirklich so gibt. Er ist Familienvater, der in Scheidung lebt und dessen Kinder das Wichtigste für ihn sind. Seine Tochter ist schwerkrank im Krankenhaus – seinen Hin- und Hergerissenheit ob der Tatsache, dass er zu einen natürlich immer nur an seine Tochter denkt und am liebsten rund um die Uhr für sie da wäre, auf der anderen Seite aber Angst hat, zu ihr zu fahren und schlecht Neuigkeiten zu erhalten, kennen wohl einige von uns. Auch seinem Vater gegenüber befindet er sich in einem Zwiespalt. Zwar hat es zwischen ihnen beiden nie viel Kontakt gegeben und Per und sein Vater haben sich nicht verstanden – dennoch ist sein Vater für ihn wichtig und er liebt ihn dennoch. Als sein Vater schließlich in Schwierigkeiten steckt, kann Per nicht anders, als sich um ihn zu kümmern. Mitunter benutzt er nun seinen Vater als Ausflucht, um Besuche bei seiner Tochter zu verkürzen oder um Gespräche mit ihrem Arzt zu vermeiden. Ich finde es überaus realistisch, dass ein Mensch sich Mittel sucht, um unangenehmen und beängstigenden Situationen aus dem Weg zu gehen – ich bin froh, dass dieser Charakter es auch tut und kein Held ist, der sich alles traut und keine Ängste kennt. Auch sehr interessant finde ich den Charakter des Gerlof. Durch ihn haben wir die Möglichkeit, Teile der Handlung durch die Augen eines alten Mannes zu sehen, der sein ganzes Leben auf der Insel verbracht hat – und der auch einiges über die Mythen von dort weiß. Er ist ein netter alter Herr, der trotz seiner Gebrechlichkeiten ein großes Herz und eine Prise Humor besitzt – ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Auch nicht vergessen zu erwähnen darf man Vendela, eine frühere Bewohnerin von Öland, die nun nach vielen Jahren auf die Insel zurückgekehrt ist und sich wieder ihrem Glauben an die Elfen hingibt – und damit viele Probleme anzettelt. Sollte man meinen, eine Geschichte mit Mythen und guten Charakteren ist doch schon mehr, als man sich erhoffen kann, der darf sich freuen, denn es kommt noch besser. Auch die Kriminalgeschichte, um die es geht, hat Johan Theorin nicht einfach so dahinplätschern lassen, sondern mit einem brisanten Thema unterbaut, das man nur selten als Aufhänger für ein Buch findet: Es geht um die Porno-Industrie in Schweden und um damit zusammenhängende illegale Machenschaften. Hier merkt man nicht nur, dass Theorin keine Angst hat, auch Tabuthemen anzusprechen – noch dazu zeigt er, dass er gut recherchiert hat. Abschließend kann man sagen, dass bei „Blutstein“ wirklich für jeden etwas dabei ist. Wer viel Gewalt und Brutalität erwartet, der wird bei diesem Buch schwer enttäuscht sein. Wer allerdings eine gut recherchierte, vielseitige und innovative Geschichte mit liebenswerten Charakteren zu schätzen weiß, für den ist dieses Buch ein Genuss.

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  • Rezension zu "Blutstein" von Johan Theorin

    Blutstein

    Klaerchen87

    15. March 2011 um 08:31

    Johan Theorin lässt seinen Roman Blutstein mit einem sehr viel versprechenden Prolog beginnen, doch leider kehrt nach diesem allzu schnell die Langeweile ein. Statt eines Kriminalromans glaubt man bald einen dramatischen Familienroman vor sich zu haben: der geschiedene Per Mörner zieht im Frühjahr nach Ödland, in ein kleines Häuschen, das er von seinem Onkel geerbt hat. Doch anstatt dort ein paar unbeschwerte Wochen mit seinen Kindern zu verbringen, landet erst seine Tochter im Krankenhaus, und schließlich wird Per auch noch mit der zwielichtigen Vergangenheit seines ungeliebten Vaters konfrontiert. Zwar gibt sich Theorin viel Mühe den Charakter seiner einzelnen Figuren auszuarbeiten und einen Einblick in ihre Gefühlswelt zu geben, doch letztendlich erweist sich dies als Stolperstein! In vielen Situationen agieren die Personen einfach nur unlogisch. Besonders die Hauptperson Per Mörner handelt zu oft entgegen all seiner Prinzipien, und wirkt dadurch größtenteils auch einfach nur unsympathisch. Der kriminalistische Aspekt des Romans kommt die meiste Zeit überhaupt nicht zur Geltung, und erst der Showdown am Ende des Buches lässt wenigstens ein bisschen Spannung aufkommen. Doch auch diese ist schnell wieder verflogen, und auch die Auflösung des Falls insgesamt kann einen nicht mitreißen, da der Aha-Effekt leider völlig zwischen Ehedramen, Joggingtouren und Krankenhausbesuchen unter. Fazit: Wer einen mitreißenden Krimi erwartet wird bitter enttäuscht!

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