Johan Theorin Inselgrab

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Inhaltsangabe zu „Inselgrab“ von Johan Theorin

Auf Öland hat die Hauptsaison begonnen, und eigentlich sind die Sommergäste gekommen, um gemeinsam Mittsommer zu feiern. Doch einer von ihnen ist zurückgekehrt, um eine sehr alte Schuld zu begleichen. Einzig Gerlof ahnt, wer der Rückkehrer ist und an wem er sich rächen will. Er ist diesem Mann schon einmal in seiner Jugend begegnet, als sie beide auf dem Friedhof standen und plötzlich Klopflaute aus einem frischen Grab drangen …

Gemessen an Nebelsturm eine einzige Enttäuschung. Langweilig und zäh. Habs abgebrochen.

— BerniGunther

Fesselnder Krimi mit spannender Hintergrundgeschichte. Absolut empfehlenswert

— AdrienneAva

Klug erdachte Story, geschickt umgesetzt und talentiert geschrieben. Ganz klar mein Favorit unter den vier Öland-Romanen.

— mercurial_mind

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  • Abschluss der Öland-Quadrologie

    Inselgrab

    Schaefche85

    09. May 2017 um 21:39

    Es ist Sommer auf Öland, was heißt, dass die Insel mitten im Treiben der Hauptsaison steckt. Doch auf einmal passieren auf der Insel gruselige Dinge: Ein Wachmann wird erschossen aufgefunden, eine Hotelanlage hat verseuchtes Wasser in den Leitungen, ein Junge sieht ein Geisterschiff... Die Einheimischen versuchen, all das vor den Touristen geheim zu halten, um sich das Geschäft nicht zu verderben. Allerdings weiß niemand so wirklich, wo man bei der Suche nach dem Mörder anfangen sollte. Nur Gerlof hat eine Idee, wer zurück sein könnte, um eine alte Rechnung zu begleichen... Auch dieser Band der Öland-Quadrologie arbeitet mit zwei Zeitschienen: dem Heute und einer in der Vergangenheit liegenden. Durch die in der Vergangenheit liegenden kann man als Leser auch relativ früh herausfinden, wer zurück sein könnte, wobei ich mir da eine Zeit lang nicht sicher war. Zumal es in dem Vergangenheitsstrang erst mal ein paar Irrwege gab, bei denen ich noch etwas über die schwedische Geschichte gelernt habe. Das Buch liest sich zwar flüssig, hat manchmal aber auch ein bisschen mit Längen zu kämpfen. Diese sind jedoch da am schlimmsten, wo von der Hitze des schwedischen Sommers und der damit einhergehenden Lethargie die Rede ist. Es scheint ein bisschen, als wolle Johan Theorin einen an diesem Gefühl teilhaben lassen. Zum Glück sind diese Episoden recht kurz, da beide Stränge an sich eine Grundspannung haben und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht und ob meine Vermutungen richtig sind. Bei den Personen gibt es klare Sympathieträger wie Gerlof, aber auch Personen, die ich nicht zuordnen konnte und welche, die mir von Anfang an unsympathisch waren. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass die Figuren überzeichnet wären oder von ihrem Verhalten her direkt auf ihre Rolle innerhalb des Krimis zu schließen sein müsste. Die Bücher der Öland-Quadrologie kann man zwar in der angegebenen Reihenfolge lesen, es gibt allerdings kaum Vorkommnisse, über die man in den Folgebänden Bescheid wissen müsste. Mit Gerlof hat die Reihe eine verbindende Figur, deren persönliche Situation zwar ab und zu eine Rolle spielt, aber so, dass man die wesentlichen Infos im entsprechenden Buch bekommt. Fazit: Mit "Inselgrab" findet die Öland-Quadrologie zu einem würdigen Abschluss, den ich Fans von skandinavischen Krimis empfehlen kann. Reihenfolge: 1. Öland 2. Nebelsturm 3. Blutstein 4. Inselgrab

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  • Grosse Enttäuschung

    Inselgrab

    Cambridge

    13. December 2015 um 20:20

    Ich habe "Inselgrab" von Johan Theorin abgebrochen. Eigentlich war ich ein Fan des Autors. "Ödland" hat mir damals gut gefallen, der Nachfolgeband "Nebelsturm" fand ich sogar sehr gut. Aber irgendwie kam danach nichts mehr so richtig dolles. An "Blutstein" erinnere ich mich kaum noch, der Stand-alone "So bitterkalt" war ganz ordentlich. Aber mit diesem Buch hier wurde ich gar nicht warm. Auf Grund des Klappentextes habe ich mir etwas anderes erhofft, diese dröge Story über Auswanderer, eine klauende DJane und diese Ferienanlage hat mich so gar nicht fesseln können. Ich mag nicht weiterlesen, deswegen breche ich hier mittendrin ab und werde Johan Theorin erstmal nicht weiter verfolgen.

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  • Spannung bis zum Schluss

    Inselgrab

    AdrienneAva

    28. August 2015 um 07:57

    Die grosse Zeit auf Öland ist angebrochen. Scharenweise strömen die Sommergäste auf die Insel. Da verschwindet ein Mann spurlos. Nichts ist so wie es scheint und als auch noch ein Geisterschiff voller Leichen entdeckt wird, weiss der alte Seemann Gerlof Davidsson, dass eine alte Schuld beglichen werden soll. Der letzte Teil von Johan Theorin hat es in sich. Ein spannende Geschichte mit viel Hintergrund. Die Perspektivenwechsel gefallen mir sehr gut und sind meist an der richtigen Stelle platziert, so das die Spannung immer auf dem Höhepunkt gehalten werden kann.  Abschliessend möchte ich erwähnen, dass sich Gerlof Davidsson zu meinem absoluten Liebling gemausert hat. Er hat nicht in allen Büchern eine gleich starke Rolle, doch er ist immer präsent. Auch die Tatsache, dass er es nicht lassen kann, sich immer wieder einzugeben, macht ihn unglaublich sympathisch.  Ich habe es genossen, die vier Bände zu lesen und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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  • Nicht der beste Band der Reihe

    Inselgrab

    Pongokater

    31. July 2015 um 16:22

    Der Abschluss der Öland-Reihe von Johan Theorin ist sicher nicht der Höhepunkt. Theorin zeigt weiter, dass er das Handwerk der Spannungserzeugung beherrscht, aber gerade ganz am Schluss wirkt der Band fast wie eine Pflichtübung.

  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Wenn die Vergangenheit dich einholt ...

    Inselgrab

    AnnaChi

    Zwei alte Männer: Gerlof, pensionierter Seemann, körperlich gebrechlich, aber geistig rege und ein geheimnisvoller "Heimkehrer", der nach Jahrzehnten auf seine Heimatinsel zurückkommt, sind die Hauptprotagonisten des letzten Öland-Krimis von Johan Theorin. Ins Rollen kommen die Ereignisse aber durch einen Jungen, der eine gruselige Entdeckung macht ... Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht viel verraten, aber die Kompostion des Buches sowie die Verstrickung der einzelnen Personen in die Geschichte ist Theorin meisterhaft gelungen. Bis fast zum Ende werden immer wieder neue Aspekte aufgedeckt, die die Handlung beleuchten und erklären. Am großartigsten fand ich die Parallelgeschichte (die Geschichte des "Heimkehrers"), die vorwiegend in den 30er Jahren spielt, im "Neuen Land" für Auswanderer aus Schweden (viel Spaß beim Raten, welches Land das wohl sein mag, ich habe mich da lange aufs Glatteis führen lassen). Fein auch, wie der wahre Charakter der "Kapitalisten"-Familie der Insel Öland subtil immer weiter enthüllt wird oder die körperliche Befindlichkeit eines 84jährigen Mannes von einem 50jährigen Autor nachempfunden wird (das bestätigte mir auch mein noch älterer Schwiegervater). Mein persönliches Highlight ist aber das letzte Kapitel des Buches, das mich fast zu Tränen gerührt hat. Unbedingte Leseempfehlung!!!

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    • 3

    SalanderLisbeth

    26. December 2014 um 16:10
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Seemannsgarn und Rachefeldzug

    Inselgrab

    rumble-bee

    18. September 2014 um 10:25

    Ich habe den alten Gerlof über alle Bände der "Öland"-Reihe begleitet, und war daher sehr gespannt, wie es sich in diesem (augenscheinlich letzten) Teil für ihn entwickeln würde. Jetzt kann ich nur sagen: dies ist für mich der ausgereifteste Band der Reihe. Johan Theorin bleibt sich selbst treu: eine mystisch angehauchte Handlung, die aber (stärker als in anderen Bänden) Zeitgeschichte und Einzelschicksale in den Fokus nimmt. Im klassischen Sinne "spannend" würde ich den Krimi nicht nennen. Wohl aber fesselnd, wenn man bereit ist, sich mit diversen ungewöhnlichen Charakteren näher zu befassen. Die Polizei kommt in diesem Band vergleichsweise wenig vor. Im Wesentlichen ist das Buch aus der Sicht des alten Gerlof geschrieben, der sich mit dem kleinen Jonas, einem Feriengast auf Öland, anfreundet. Und der seine Nase in die Vergangenheit steckt - und einer Fährte folgt, die vor über 70 Jahren auf einer ungewöhnlichen Beerdigung begann... Ein dritter, kürzerer, aber ebenso lebensnaher Erzählstrang befasst sich mit Lisa, einer Musikerin und DJane, die auf Öland einen Sommer angestellt ist. Gerlof, Jonas und Lisa ergänzen sich gegenseitig, und setzen ein Puzzle zusammen. Immer einen Schritt dem Leser voraus, und genau das fand ich grandios. Die mystischen Elemente sind diesmal ein wenig zurückgefahren. In "Nebelsturm" war das noch ganz anders! In diesem Band bekommt letztlich jedes scheinbar unheimliche Element am Ende eine natürliche Erklärung. Der scheinbar totenbleiche Junge - die wandelnden Leichen auf dem "Geisterschiff" - das Klopfen aus dem Grab... am Ende weiß der Leser, wie es sich wirklich verhielt. Der Fall an sich ist diesmal sicher ein wenig schwieriger zu greifen, weil er so weit von Schweden wegführt. Es geht in weiten Teilen um Russland und den Stalin-Terror, und um einen ausgewanderten Schweden. In diese Teile musste ich mich erst einlesen. Aber ich finde, dass es ein Qualitätszeichen für ein Buch ist, wenn dies am Ende doch gelingt. Da ich selber in diesem Bereich arbeite, fand ich die Abschnitte über Gerlofs Altenheim, über seine Weltsicht, seine Besuche im Heim (und den Schluss des Buches!!) wunderbar gelungen. Johan Theorin schafft es immer wieder, durch Inseln in der Handlung überraschende Porträts zu schaffen. Eigentlich kann ich meine Eindrücke zu diesem komplexen und grandios komponierten Werk nur unzureichend in Worte fassen. Ich empfinde es als krönenden Abschluss der "Öland"-Reihe, und würde es jedem Theorin-Fan wärmstens empfehlen.

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  • Inselgrab

    Inselgrab

    niklas1804

    10. September 2014 um 18:15

    Mittsommer auf Öland, Zeit der Festlichkeiten. Doch mit dem Tod des verhassten Patriarchen Edvard Kloss steigen buchstäblich die Gespenster einer dunklen Vergangenheit aus den Gräbern. Jahrzehntealte Schuld und kühle Rache – Johan Theorin liefert den großartigen Abschluss seiner Öland-Kriminalromane. Ein verzweifeltes Klopfen weckt Gerlof Davidsson mitten in der Nacht. Der Junge, der atemlos vom Strand kommt, erzählt von einem Geisterschiff voller sterbender Seeleute und einem verrückten alten Mann mit einer Axt. – Auf Öland hat die Hauptsaison begonnen, und eigentlich sind die Sommergäste gekommen, um gemeinsam Mittsommer zu feiern. Doch einer von ihnen ist zurückgekehrt, um eine sehr alte Schuld zu begleichen. Einzig Gerlof ahnt, wer der Rückkehrer ist und an wem er sich rächen will. Er ist diesem Mann schon einmal in seiner Jugend begegnet, als sie beide auf dem Friedhof standen und plötzlich Klopflaute aus einem frischen Grab drangen …   Den Leser erwartete mit dem Finale und damit mit dem vierten Band der Öland-Reihe ein wirklich ausgezeichneter Roman! Die Story ist einfach klass - einfallsreiche, unglaublich, auf was man alles kommen und wie man das dann auch inszenieren kann! Abwechslungsreich, spannend vielfältig. Die Personen: Wunderbar. Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr mit einer Person in einem Buch befreundet wie hier. Gerlof, ihn kann man sich wirklich als eigenen Großvater vorstellen. So sympathisch, authentisch, überlegt in den Handlungen. Aber auch die anderen Protagonisten sind 1A ausgearbeitet. Jung und Alt kombinieren und harmonieren gut miteinander und auch "die Bösen" sind wunderschön charakterisiert! Weiter kann man sich wirklich den Großteil des Buches wie einen Film vorstellen: Denn die Szenen und Orte und LDandschaften sind so detailliert beschrieben, dass Kino im Kopf entsteht. Gelungener Spannungsbogen mit abschließendem Showdown vorhanden. Auch als "Neueinsteiger" kommt man sofort in die Geschichte rein - perfekt zu lesen und zu verstehen! Einzig die "Rückblenden" waren ab und an etwas zu viel. Fazit: Ein gelungenes Finale. Ein klasse Thriller!

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  • Öland im Sommer

    Inselgrab

    himmelspirat

    Bei dem Buch„Inselgrab“ von Johan Theorin handelt es sich um den 4. Band des Öland-Quartett  und ist 2014 beim Piper Verlag erschienen Öland im Sommer, das heißt Sonne, Mittsommer, Urlaub…Mittendrin auch Gerlof, der die Sommerzeit, statt im Altenheim, in seiner Somarstuga am Meer verbringt. Von dort aus beobachtet er die Geschehnisse im Ölandic-Ressort und wird durch seine Bekanntschaft Jonas in die Ereignisse des Sommers hineingezogen, die sich auch mit seiner Lebensgeschichte immer mehr verbinden. Vom ersten Satz an zieht der Autor den Leser in die Geschichte und läßt ihn nicht mehr los. Dabei handelt es sich nicht um einen Who-Dunnit-Krimi, sondern es ist schon ziehmlich früh klar, wer die Protagonisten sind, und wer in welcher Hinsicht ein Täter. Dieses Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht nur eine Tat gibt, sondern mehrere, vielschichtige, bei der der Leser immer wieder gezwungen wird sich mit den Taten auseinanderzusetzen, z.B. ist Diebstahl ein Verbrechen, aber wenn er geschieht um einen nahestenden Menschen zu unterstützen…. Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise mehrerer Personen und verleiht ihr durch den Perspektivwechsel Tiefgang. Eine der Perspektiven beschäftigt sich auch immer wieder mit der Vergangenheit, was geschah wirklich bei der Beerdigung? Wie ist es Aaron und Sven im Neuen Land ergangen? Liegt darin eine Ursache für die aktuellen Ereignisse? Der Roman erzählt eine vielschichtige Geschichte, bei der nach und nach immer mehr Schichten aufgedeckt werden, die überraschen, vor allem auch durch die darin verwobene schwedische Geschichte, die gerade auch für nicht-Schweden eher unbekannte Aspekte hat. Die in den ersten drei Romanen vorkommenden mystischen Elemente kommen hier nur am Rande vor. Das hat für mich dieses Bücher-Quartett von den üblichen Schweden-Krimis immer wohltuend abgehoben, aber dies schmälert nicht den Charme des Buches. Dieser ruhige Krimi überzeugt durch seine Sprache, detailierte und stimmige Charaktere. Der ruhige Spannungsaufbau passt zu der Geschichte, die zweitweise eher an einen Familienepos erinnert. Für Leser, die nicht auf einen schnellen Krimi im Thriller-Stil aus sind, sondern eine detaillierte, fundierte und komplexere Geschichtemögen, liegen mit diesem Krimi genau richtig.

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    • 2
  • Ganz großes Kino!!!

    Inselgrab

    Havers

    „Inselgrab“ ist nach „Öland“, „Nebelsturm“ und „Blutstein“ der abschließende Band des sich an den Jahreszeiten orientierenden Öland-Quartetts des schwedischen Autors Johan Theorin. Das Mittsommerfest naht auf Öland, der schwedischen Insel der Steinmonumente in der Ostsee, die zu dieser Jahreszeit buchstäblich von Feriengästen überrannt wird. Unter ihnen befindet sich auch Aron Fredh, ein alter Bekannter von Gerolf Davidsson, den wir bereits aus den vorherigen Büchern der Reihe kennen. Ihn und Aron verbindet ein schockierendes Erlebnis in jungen Jahren Und dann ist da noch der dreizehnjährige Jonas Kloss, dessen Familie eine Ferienanlage auf Öland betreibt. Bei einer Spritztour mit seinem Schlauchboot geht dieses im Sund unter, und er sucht Rettung auf einem Schiff, das die Fahrrinne gekreuzt hat, nicht wissend, dass dies ein Geisterschiff ist. Und als er dann noch von einem alten Mann mit einer Axt bedroht und verfolgt wird, nimmt er die Beine in die Hand und flüchtet sich zu Gerolf Davidsson. Kunstvoll verbindet Johan Theorin die beiden Handlungsstränge, deren verbindende Elemente zum einen Gerolf Davidsson und zum anderen besagte Familie Kloss sind. Ganz behutsam und ausführlich dröselt der Autor eine Geschichte auf, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und die Akteure von der beschaulichen schwedischen Insel in ein fremdes Land geführt hat. Der Autor benötigt einige Zeit, um die zurückliegenden und gegenwärtigen Ereignisse zu schildern und zu verbinden, wofür er verschiedene Erzählperspektiven anwendet. Dabei beschreibt er diese sehr dicht und atmosphärisch, allerdings auch mit reduziertem Tempo. Und dennoch kann sich der Leser der Faszination dieser Schilderungen kaum entziehen und verfolgt mit Spannung die Entwicklung dieses meisterhaft erzählten Romans. Opfer werden zu Tätern und umgekehrt, eine tragische Familiengeschichte aus der Vergangenheit nimmt Einfluss auf die Gegenwart, in der alte Rechnungen beglichen werden müssen. Und über allem liegt der mystische Schleier dieser schwedischen Insel in der Ostsee. Ganz großes Kino, das Johan Theorin hier abliefert und ein würdiger Abschluss des Öland-Quartetts!

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    • 2
  • Sommer auf Öland

    Inselgrab

    hundertwasser

    Mit „Inselgrab“ bringt Johan Theorin sein Jahreszeitenquartett zum Abschluss. Nach Herbst („Öland“), Winter („Nebelsturm“) und Frühling („Blutstein“) endet die Tetralogie nun im schwedischen Hochsommer. Die Touristen aus Stockholm überschwemmen im Jahr 1999 die Insel, als einige Ereignisse kulminieren, in deren Mittelpunkt die Magnaten-Familie Kloss zu stehen scheint. Ein Geisterschiff taucht im Sund vor der Insel auf, ein alter Bekannter der Familie scheint zurückzukehren und im Feriendorf der Klossens manipuliert jemand gezielt die Touristik-Anlage. Und offenbar hängen diese ganzen Ereignisse mit früheren Geschehnissen zusammen, als der junge Gerlof Davidsson bei einem Begräbnis Klopfgeräusche aus einem Grab vernahm und als ein junger Schwede mit seinem Vater in die Neue Welt aufbrach. Zahlreiche Fäden verspinnt Johan Theorin am Anfang seines Romans, die erst zum Ende des Buches hin in ihrer Gesamtheit Sinn ergeben. Das mag den ein oder anderen Leser am Anfang stören, im Laufe des Buchs wird man aber für die Konzentration belohnt. „Inselgrab“ ist ein typisches Öland-Buch Theorins. Ereignisse aus der Vergangenheit wirken bis in die Gegenwart nach und alles hängt miteinander zusammen. Wie aus den Vorgängerbänden gewohnt ermittelt der jetzige Rentner und ehemalige Seemann Gerlof Davidsson. Mit Bedacht und einem beachtlichen Erinnerungsvermögen dröselt er die einzelnen Ereignisse auf und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Theorin gelingt es ausgezeichnet, Spannung und Suspense zu vermitteln. Er schafft es unnachahmlich Grusel zu erzeugen und den Leser trotz aller Bedächtigkeit bei der Stange zu halten. Man meint förmlich selbst im schwedischen Hochsommer über die Insel zu wandern und sieht die Ereignisse im eigenen Kopfkino vor sich. Der gelungene Abschluss einer außergewöhnlichen Reihe und einer der besten Schwedenkrimis des Jahres 2014 – da lege ich mich bereits fest!

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    • 3
  • Band 4 der Öland-Reihe besticht mit packender Hochspannung und fesselnder Tragik

    Inselgrab

    Floh

    Autor Johan Theorin schließt mit Band 4 "Inselgrab" seine 4 teilige Öland Reihe gebührend ab. Ein Krimi, der mit skandinavischen Einflüssen und absoluter Hochspannung überzeugt. Auch für Neuleser wie mich, gelingt der Einstieg in Band vier problemlos. Zum Inhalt: "Mittsommer auf Öland, Zeit der Festlichkeiten. Doch mit dem Tod des verhassten Patriarchen Edvard Kloss steigen buchstäblich die Gespenster einer dunklen Vergangenheit aus den Gräbern. Jahrzehntealte Schuld und kühle Rache – Johan Theorin liefert den großartigen Abschluss seiner Öland-Kriminalromane. Ein verzweifeltes Klopfen weckt Gerlof Davidsson mitten in der Nacht. Der Junge, der atemlos vom Strand kommt, erzählt von einem Geisterschiff voller sterbender Seeleute und einem verrückten alten Mann mit einer Axt. – Auf Öland hat die Hauptsaison begonnen, und eigentlich sind die Sommergäste gekommen, um gemeinsam Mittsommer zu feiern. Doch einer von ihnen ist zurückgekehrt, um eine sehr alte Schuld zu begleichen. Einzig Gerlof ahnt, wer der Rückkehrer ist und an wem er sich rächen will. Er ist diesem Mann schon einmal in seiner Jugend begegnet, als sie beide auf dem Friedhof standen und plötzlich Klopflaute aus einem frischen Grab drangen … Das grandiose Mittsommer-Finale von Johan Theorins Öland-Quartett – ein Kriminalroman mit Gänsehaut-Qualität." Schreibstil: Der Autor Johan Theorin weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln. Unfreiwillig gerät man hier durch seinem Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Theorin besitzt einen sehr durchdringenden skandinavischen Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser genügend Futter für eigene Mutmaßungen zu geben. Der Einstieg in das Öland-Quartett gelingt auch Neulesern ohne Probleme. So darf, nein, so muss Krimi sein. Er bedient das Genre Krimi perfekt, denn hier erleben wir neben höchster Spannung auch ein Öland, wie man es kennt. Authentische und klare Schauplätze, skurrile Kulissen und wunderbarer Regionalkolorit. Er hat eine verstörende und grausamme Story erschaffen, die er mit gekonnten Worten, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen Leser wiedergibt. Zudem würzt Autor Johan Theorin das Geschehen mit einer Brise Sage und Übernatürliches. Feine Horrorsequenzen geben diesem Krimi richtig Pfeffer und Pep. Sein Schreibstil bringt die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn an die Seiten. Durch die Mischung aus Alltag des Hauptcharakters Gerlof Andersson und seinem Umfeld aus Jugend und Heute, dem privaten Familiengeschichten und dem Umfeld des Täters bringt der Autor viel Abwechslung und Potential in die Handlung. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist der Autor bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir auf einem sympathischen unfreiwilligen Ermittler Gerlof, der durch seine ganz spezielle Art den Leser begeistern wird und für Suchtpotential sorgt. Alle Protagonisten sind sehr authentisch und detailliert dargestellt. Johan Theorin hat eine gelungene Mischung aus Rollen und Nebenrollen geschaffen. Wir erleben Familientragik, alte Schuld, offene Rechnungen, geisterhafte Sagen und aber auch ehrliche Gefühle. In diesem Krimi bringt der Autor eine überaus interessante und intelligente Mischung aus Protagonisten und wichtigen Nebenrollen ins Spiel und wird uns noch häufig überraschen, er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit an der actionreichen Ermittlung teilhaben. Der Opfer-Täter-Status ist nicht klar definiert und wird zum Ende der Story der reinste Alptraum... Meinung: Dieser Schweden-Krimi bietet das, was der Leser und Genreliebhaber sucht. Der Schreibstil des Autors ist packend und nichts für schwache Nerven, die bildhafte Darstellung der Schauplätze, die Tragweite der Morde, die skrupellosen Vorgehen, der Plan der hinter allem Steckt und zu guter Letzt das Auftauchen des eigendlichen Stars des Grauen. Das Treiben rund um die Ermittlungen von Sympathieträger Gerlof Andersson, die vielen Spuren, die falschen Verdächtigungen, die zueinanderlaufenden Handlungsstränge....und so vieles mehr machen dieses Buch zum Must have. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen und die eigene längst vergessene Vergangenheit... Wen kann man trauen? Was kommt als nächstes? Sonderbare Charaktere, eine bizzare Handlung, schlimme Taten und eine Brise Mystik. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart rasanten Ermittlungen und gestörten psychischkranken Seelen. Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Cover: Das Cover zog sofort meine Blicke an, es wirkt voller Angst, Flucht und Hilferufe. Fein abgestimmt auf den hochspannenden Krimi. Eine gekonnte Wahl. Hochwertige Verarbeitung und absolut stimmig. Der Autor: "Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, verbringt seit seiner Kindheit den Sommer auf der Insel Öland, deren mythische Landschaft ihn zur Geschichte seines Kriminalromans »Öland« anregte. In Schweden stand »Öland« viele Wochen auf der Bestsellerliste, wurde von der schwedischen Krimi-Akademie als bestes Debüt ausgezeichnet und in dreizehn Sprachen übersetzt. Johan Theorin lebt in Göteborg und hat in Schweden bereits seinen zweiten Öland-Kriminalroman veröffentlicht, der dort als Bester Krimi des Jahres ausgezeichnet wurde." Fazit: Ein spannender und absolut gelungener Krimi. Der Abschluss einer 4 teiligen Reihe, der aber auch für Neuleser kein Hindernis darstellt. Leseempfehlung!.

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    • 3
  • Sehr bedächtig erzählt

    Inselgrab

    michael_lehmann-pape

    06. June 2014 um 10:04

    Sehr bedächtig erzählt Und wieder geht es nach Öland, der schönen, schwedischen Insel. Zum vierten Mal inzwischen siedelt Theorin eine Geschichte auf diesem Eiland an, wiederum spielt der alte, gebrechliche, aber kluge und geistig voll auf der Höhe sich befindende Gerlof eine wichtige und zentrale Rolle in der Gegenwart des Romans. Dem die Vergangenheit korrespondiert. Als Kind war Gerlof hier und da als Helfer bei Beerdigungen beschäftigt. An eine erinnert er sich bis zum heutigen Tag. Als der Sarg noch einmal heraus geholt werden musste. Als es von innen klopfte. Doch der gewichtige (in jeder Hinsicht) Tote Edvard Kloss ist auch bei der umgehenden Untersuchung des anwesenden Arztes weiterhin einfach nur eine Leiche. Eine Leiche, der zu Lebzeiten eine ganze Scheunenwand auf den Kopf gefallen war und sein Leben beendet hat. Ein Tod, der seine Merkwürdigkeiten in sich trägt, die sich erst am Ende des Buches deutlicher offenbaren werden. Wieder wird der Sarg in die Erde gebracht und wieder klopft es. Was dem jungen Gerlof Schaudern über den Rücken jagt und die Brüder des Toten nervlich zum Äußersten anspannt. Schnell wird Erde über den Sarg geworfen, das Grab gefüllt. 70 Jahre später taucht ein „Geisterschiff“ vor der Küste Ölands auf. Fantasie oder Realität des kleinen Jungen, der dies als einziger gesehen hat, der die toten Matrosen an Deck vor Augen hatte? Und Gäste gelangen auf die Insel, die Sommersaison beginnt. Kein glücklicher Zeitpunkt, wie sich herausstellen soll, für die Gäste, die, einer nach dem anderen, an einer merkwürdigen Krankheit erkranken. Unter diesen findet sich auch Aron. Ein alter Mann nun, den mit Gerolf eine Geschichte verbindet. Denn auch Aron war damals auf dem Friedhof. Für Gerolf ein damals eher unbekannter „Junge am Rande“, der auch bald von der Insel verschwand, mit seinem Vater „in die Fremde“ ging. Aber einer, der mit dem Toten und dem Geschehen eine Verbindung hatte. Die sich erst langsam im Lauf der Erzählung herauskristallisieren wird. So ist alles bereitet für eine Geschichte mit mythischen Elementen (die bei Theorin durchaus immer wieder hier und da eine Rolle gespielt haben), einem Kriminalfall in der Gegenwart der Insel (was steckt hinter dem Geisterschiff und der Epidemie?) und eine breit angelegte Lebensgeschichte (des Aron) über 70 Jahre hinweg, bei der die Jugend bis in die Gegenwart hinein eine prägende Rolle gespielt hat und ein guter Teil der Zeitgeschichte in Verbindung mit dem stalinistischen Russland mit eingearbeitet werden. Theorin allerdings, das muss man bedenken, erzählt sehr breit, auch diese Geschichte. Ein hohes Tempo liegt auch in diesem “Öland-Band“ nicht vor. Vor allem die Darlegung der Personen, die Auslotung vieler Lebensfäden hätte doch deutlich kürzer, dafür aber prägnanter erzählt werden können. Aufgrund der vielen Perspektivwechsel zwischen einerseits Personen der Gegenwart auf der Insel und andererseits der Lebensgeschichte Arons entsteht wenig wirkliche Spannung, erst am Ende des Buches, als die Fäden zusammenlaufen und klar wird, was damals geschehen ist und worauf das Klopfen aus dem Sarg verweisen sollte, erhöht sich das Tempo des Buches merklich. Sprachlich bildkräftig, im Tempo sehr bedächtig und breit benötigt die Lektüre Geduld und verzeiht sicherlich auch das „Überblättern“ von hier und da einigen Seiten. Für Leser, die auf verzwickte Verhältnisse, breit angelegte Erzählungen mit einer gehörigen Portion Zeitgeschichte und ruhigen „Ermittlungen“ mehr Wert legen als auf temporeiche Spannung.

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