Johan von Riepenbreuch , Ebeneeza K. Die Guten, die Bösen und die Toten

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Inhaltsangabe zu „Die Guten, die Bösen und die Toten“ von Johan von Riepenbreuch

Johan von Riepenbreuch galt lange Jahre als verschollen - ebenso sein in bösen Stilblüten gehaltene Chronik der Schrecken der Viktorianischen Zeit. Wiederaufgelegt und illustriert sind nun seine Verse, die sowohl tödlich verlaufende Duelle, Lobotomie, Kindstode und mehr mit schwarzem Humor unter die Lupe nehmen.

Ein morbides Meisterwerk

— ekoepping

Ein wunderbar makabres und düsteres Werk – Augenweide und Lesefutter für das schwarze Herz.

— Tialda

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  • Wunderbar düster und makaber

    Die Guten, die Bösen und die Toten

    Tialda

    Rezension: Meine Sammlung an ungewöhnlichen und morbiden Büchern wird immer größer und so durfte nun nach langem Ausharren auf meiner Wunschliste endlich auch “Die Guten, die Bösen und die Toten” mit Texten von Johan von Riepenbreuch und Illustrationen von Ebeneeza K. bei mir einziehen. Um die 23 kurzen, altertümlichen Gedichte zu lesen, die im Schnitt aus etwa sechs Zeilen bestehen, braucht man keine Stunde – allerdings kann man sich mit dem Buch durchaus länger beschäftigen, wenn man das möchte – denn die makabren Texte befassen sich mit viktorianischen Alltagsphänomenen wie Lobotomie, Totenfotografie oder auch Aderlass und laden zum mehrfach Lesen ein. Zu jedem Gedicht gibt es eine wunderbar düstere Illustration, die in schwarz/weiß gehalten ist, wobei Details wie Blut, Lippenstift oder auch mal Augen in stechendem rot betont wurden. Im Anhang gibt’s dann noch einen Auszug des Glossars, das man auf der Homepage des Verlags finden kann. Fazit: Ein wunderbar makabres und düsteres Werk – Augenweide und Lesefutter für das schwarze Herz.

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  • Rezension zu "Die Guten, die Bösen und die Toten" von Johan von Riepenbreuch

    Die Guten, die Bösen und die Toten

    Marie1990

    10. August 2011 um 12:14

    Johan von Riepenbreuch galt lange Jahre als verschollen - ebenso sein in bösen Stilblüten gehaltene Chronik der Schrecken der Viktorianischen Zeit. Wiederaufgelegt und illustriert sind nun seine Verse, die sowohl tödlich verlaufende Duelle, Lobotomie, Kindstode und mehr mit schwarzem Humor unter die Lupe nehmen. Mit einigen Gedichten, die nur so vor makarberen schwarzem Humor strotzen und ziemlich morbiden Illustrationen kommt die Schreckens-Chronik von Johan von Riepenbreuch daher. Das Reimschema ist gut durchdacht und sprachlich auch sehr ausgereift, durch die heftigen Themen, entsteht zusätzlich ein unterschwelliger Grusel, der nichts für schwache Nerven ist. Die ab und an auftretenden roten Buchstaben verstärken das ganze zusätzlich Die Illustrationen haben es ebenfalls in sich, da sie doch sehr markaber und morbide sind; zarten Gemütern ist dieses Buch nicht anzuraten, denn es neben viel Blut sind auch Tote und herausgefallene Augäpfel anzutreffen. Da auch hier neben den schwarz-weiß Illustrationen einiges in rot gemalt wurde, entsteht eine blutige, gruselige Chronik, die vor nichts halt macht, schon gar nicht vor dem Tod. Das Cover erscheint auf den ersten Blick harmlos, das ändert sich aber sobald man das Buch umdreht; mehr will ich dazu nicht sagen. Fazit: Gruselig, morbide, markaber, schwarzer Humor; mit diesen Worten lässt sich die Schreckens-Chronik beschreiben, denn sie ist schrecklich anders und nichts für zart besaitete Gemüter.

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