Johann A Apel Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen“ von Johann A Apel

Graf Ferdinand von Panner weilt zu Besuch auf dem Schloss der Familie seines Schulfreundes. Eine düstere Legende verdunkelt das Gemüt der dort Wohnenden. Was hat es auf sich mit der gefürchteten Geistererscheinung eines unheimlichen Ritters, die nachts an das Lager der männlichen Nachkommen tritt? Ferdinands Neugier ist geweckt. Ein tragisches Geheimnis harrt seiner Enthüllung ?

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen" von Johann A Apel

    Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 10:08

    Dieses Hörspiel erzählt eine klassische Schauergeschichte des frühen 19. Jahrhunderts. Graf Ferdinand von Panner soll heiraten. Seine Eltern haben ihm bereits eine Braut erwählt, die er nun besuchen soll. Auf seiner Reise macht er halt und gerät in eine lustige Gesellschaft, die sich gegenseitig Schauergeschichten erzählt. Auch er muss eine Geschichte erzählen. So erzählt er die Geschichte eines Jungen Mannes, der einen Freund auf dessen Familiensitz besucht. In diesem Schloss gibt es ein unheimliches Bild, das fest in der Mauer vermauert ist und um welches sich ein düsteres Geheimnis rankt. Eines Nachts entsteigt diesem Bild ein Ritter, und küsst die beiden jüngsten Brüder des Freundes, die kurz darauf sterben. Noch ahnt Ferdinand von Panner nicht, dass dieses Ereignis seine Zukunft mit bestimmen wird. August Apel (1771 - 1816) ist wohl am bekanntesten für "Das Gespensterbuch" welches er zusammen mit Friedrich August Schulze veröffentlichte, und in welchem der den Freischütz enthalten ist, der von Carl Maria von Weber vertont wurde. Die Bilder der Ahnen (1805) erschien 1810 im Band Circaden von August Apel im Kunst und Industrie Comptoir, Berlin. Mit 98 Seiten ist diese Kurzgeschichte eine der längsten der insgesamt 54 Kurzgeschichten dieses Bandes. Die Geschichte ist in mehreren Erzählebenen und mit Geschichten in Geschichten erzählt, die die volle Aufmerksamkeit des Hörers in Anspruch nehmen, um diesem komplizierten Erzählverlauf folgen zu können. Die Umsetzung dieser Erzählstruktur ist sehr gut gelungen. Die Sprecher sind wie immer sehr gut besetzt und auch die akustische und musikalische Untermalung sind auf dem gewohnt hohen Niveau. Es ist erstaunlich was für wunderbare Gruselgeschichten es schon vor 200 Jahren gab, die heute leider vollkommen in Vergessenheit geraten sind.

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen" von Johann A Apel

    Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen
    Bastelfee

    Bastelfee

    17. April 2010 um 23:26

    Schön schaurig, sehr spannend und einfach Klasse.