Johann August Apel

 3,7 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Gruselkabinett - Folge 15, Gruselkabinett - Folge 23 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Johann August Apel

† 9. August 1816 in Leipzig

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Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 15 (ISBN: 9783785732540)Reneesemees avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 15" von Johann August Apel

Freischütz
Reneesemeevor 5 Jahren

Inhalt:

Eine kürfürstliche Gegend um 1800: Der junge Amtschreiber Wilhelm liebt des Försters Tochter Käthchen. Die einzige Möglichkeit, den Vater dazu zu bewegen, ihm die Hand der Geliebten zu gewähren, besteht für Wilhelm darin, sich als sein würdiger Nachfolger in der Erbförsterei zu erweisen. Leider ist er alles andere als ein geübter Schütze. Wilhelm ist jedoch jedes Mittel recht, das kurfürstliche Probeschießen zu bestehen - sogar ein Pakt mit dem Teufel ...


Um des Försters Tochter zu heiraten tut Wilhelm eigendlich alles und wo landet er dann.
Gute frage?
Natürlich im Gefängnis und es endet tragisch.

Es ist eine spannende aber auch ein bisschen vorhersehbar doch interessant.






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Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 15 (ISBN: 9783785732540)sabistebs avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 15" von Johann August Apel

Rezension zu "Gruselkabinett 15. Der Freischütz" von Johann August Apel
sabistebvor 11 Jahren

1800: Wilhelm liebt die Förstertochter Käthchen, ist selber jedoch nur Amtsschreiber. Der Förster verweigert ihm daher die Hand seiner Tochter, denn die Erbförsterei würde der Familie sonst verloren gehen. Käthchen darf nur einen Förster heiraten.
Zum Glück hat Wilhelm gewisse Grundkenntnisse der Försterei und lässt sich darauf ein Förster zu werden. Dafür jedoch muss er das kurfürstliche Probeschießen bestehen, wofür seine Kenntnisse und Fähigkeiten nicht ausreichen. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf einen Pakt mit dem Teufel in Gestalt von Samiel ein und gießt nachts heimlich so genannte Freikugeln, die immer ihr Ziel treffen. Die Sache hat jedoch einen Haken, von den 64 Kugeln führt 3 der Teufel zu einem von ihm gewählten Ziel.
Die Bösen Ohmen beginnen sich zu häufen: Das Bild des Vorfahren fällt von der Wand und statt eines Brautkranzes bekommt Käthchen einen Totenkranz. Sie ahnt was Wilhelm getan hat, aber das Schicksal lässt sich nicht aufhalten.

"Der Freischütz" ist eigentlich bekannt als romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber. Weniger bekannt ist, dass diese Oper ebenfalls eine literarische Vorlage hatte nämlich, "Das Gespensterbuch" von August Apel (1771 - 1816). August Apel war Jurist und verfasste nebenbei klassizistische Dramen und später Schauer- und Gespenstergeschichten. Das "Gespensterbuch" schrieb er 1810-1812 zusammen mit Friedrich August Schulze.

Die Vertonung des Freischütz im Rahmen des Gruselkabinetts scheint sich weniger an der Oper von Weber als vielmehr an der Buchvorlage von Apel zu orientieren, denn es gibt viele Unterschiede zur Oper. Die Geschichte ist etwas anders aufgebaut und atmospärisch deutlich dichter als die Oper, zumindest soweit ich mich noch daran erinnern kann. Hätte meine Musiklehrerin mit den Freischütz damals als Gruselgeschichte verkauft vielleicht hätte sie mir gefallen und ich hätte verstanden, um was es in der Geschichte ging, so rauschte dieser Teil des Musikunterrichts an mir einfach vorbei, was im nachhinein schade ist, denn die Geschichte an sich ist recht gut. Nicht wirklich gruselig, denn letztendlich ist sie sehr vorhersehbar, aber dennoch gut und mit etwas Moral gewürzt.
Einige der Musikstücke könnten aus der Oper stammen, sicher bin ich mir da nicht, aber da Marc Gruppe seine künstlerischen Wurzeln in der Operninszenierung hat, wäre das durchaus möglich.

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Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 23 (ISBN: 9783785733516)sabistebs avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 23" von Johann August Apel

Rezension zu "Gruselkabinett 23. Die Bilder der Ahnen" von Johann A Apel
sabistebvor 11 Jahren

Dieses Hörspiel erzählt eine klassische Schauergeschichte des frühen 19. Jahrhunderts.
Graf Ferdinand von Panner soll heiraten. Seine Eltern haben ihm bereits eine Braut erwählt, die er nun besuchen soll. Auf seiner Reise macht er halt und gerät in eine lustige Gesellschaft, die sich gegenseitig Schauergeschichten erzählt. Auch er muss eine Geschichte erzählen. So erzählt er die Geschichte eines Jungen Mannes, der einen Freund auf dessen Familiensitz besucht. In diesem Schloss gibt es ein unheimliches Bild, das fest in der Mauer vermauert ist und um welches sich ein düsteres Geheimnis rankt. Eines Nachts entsteigt diesem Bild ein Ritter, und küsst die beiden jüngsten Brüder des Freundes, die kurz darauf sterben.
Noch ahnt Ferdinand von Panner nicht, dass dieses Ereignis seine Zukunft mit bestimmen wird.

August Apel (1771 - 1816) ist wohl am bekanntesten für "Das Gespensterbuch" welches er zusammen mit Friedrich August Schulze veröffentlichte, und in welchem der den Freischütz enthalten ist, der von Carl Maria von Weber vertont wurde.
Die Bilder der Ahnen (1805) erschien 1810 im Band Circaden von August Apel im Kunst und Industrie Comptoir, Berlin. Mit 98 Seiten ist diese Kurzgeschichte eine der längsten der insgesamt 54 Kurzgeschichten dieses Bandes.

Die Geschichte ist in mehreren Erzählebenen und mit Geschichten in Geschichten erzählt, die die volle Aufmerksamkeit des Hörers in Anspruch nehmen, um diesem komplizierten Erzählverlauf folgen zu können. Die Umsetzung dieser Erzählstruktur ist sehr gut gelungen.
Die Sprecher sind wie immer sehr gut besetzt und auch die akustische und musikalische Untermalung sind auf dem gewohnt hohen Niveau.
Es ist erstaunlich was für wunderbare Gruselgeschichten es schon vor 200 Jahren gab, die heute leider vollkommen in Vergessenheit geraten sind.

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Johann August Apel wurde am 17. September 1771 in Leipzig (Deutschland) geboren.

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