Johann Ch Pickert Die Lebensgeschichte des Johann Christoph Pickert

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Inhaltsangabe zu „Die Lebensgeschichte des Johann Christoph Pickert“ von Johann Ch Pickert

Johann Christoph Pickert wurde 1787 in Haldensleben bei Magdeburg geboren und lernte erst den Beruf des Handschuhmachers, bevor er 20 Jahre als Soldat im preußischen Heer diente. Nach seiner Versetzung 'zur siebenten Invaliden Compagnie' schrieb dieser einfache Mann seine Lebensgeschichte auf. Darin erzählt er von seiner Jugend- und Lehrzeit, von seiner Rekrutierung und vom harten Leben in der preußischen Armee: Er nahm an der Schlacht von Jena und Auerstedt teil und wurde als Gefangener zur Zwangsarbeit nach Frankreich geschickt.
Seine Erinnerungen sind zugleich eine 'Körpergeschichte', eine Geschichte der Freuden und Leiden seines Leibes – vom Kind über den Knaben bis zur martialischen Behandlung des Soldaten im Krieg.
Die Erzählperspektive und die stilistische Authentizität, die ausführlichen Detailschilderungen sowie das gänzlich unprätentiöse Schreiben stellen Pickerts Lebensbericht neben Ulrich Bräkers 'Armen Mann im Toggenburg' aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Alles, was Pickert für erinnerungswürdig hält, betrifft im Detail nur ihn, zeigt den heutigen Lesern aber einen Ausschnitt aus der Lebenswelt einer sozialen Schicht, die selten zu Wort kommt.
Dieses einzigartige autobiographische Dokument wurde zufällig in einem Antiquariat entdeckt und wird hier erstmals veröffentlicht. Der Text wird durch einen Stellenkommentar und ein Nachwort ergänzt.

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  • Rezension zu "Die Lebensgeschichte des Johann Christoph Pickert" von Johann Chr. Pickert

    Die Lebensgeschichte des Johann Christoph Pickert

    glowinggloom

    28. September 2008 um 17:21

    In dieser Autobiographie schildert Pickert (1787-1845) sein Leben als Handschuhmacher, wie er zur preußischen Kavallerie eingezogen wurde, gegen die Streitkräfte Napoleons kämpfte, seine Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Nach 20 Jahren quittiert er den Dienst. Pickert erzählt auf befremdlich lakonische Art von den grausamen Vorgängen des Krieges und des Sterbens, während er sich genau erinnert, wann er wo, welches Kartoffelgericht zu beißen bekam (Brecht läßt grüßen). Wie hilflos die Menschen damals vielen Krankheiten zum Opfer fielen ist schockierend. Pickert war ein einfacher Mann, dem es verwehrt blieb, seinen Horizont nennenswert zu erweitern oder seine sprachlichen Mittel zu schulen; somit ist es ihm nicht möglich, das Leid anschaulich und adäquat zu schildern. Auch Witziges findet sich hier sehr wenig.

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