Johann Grolle Darwins Finken

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Inhaltsangabe zu „Darwins Finken“ von Johann Grolle

Warum richtete sich der Affe auf seine Hinterbeine auf? Wieso wuchs sein Gehirn? Waren die Urmenschen Vegetarier? Wie reagierten sie auf den Klimaschock vor 2,5 Millionen Jahren? Wie erhielt Lucy ihren Namen und warum ist der Junge vom Turkana-See berühmt? Wann entstanden Sprache, Religion und Kunst? Wieso starb der Nussknackermensch aus? Und woher wissen die Forscher all das?§In diesem Buch wird die Evolution des Menschen und die Geschichte ihrer Erforschung lebendig. (Quelle:'Flexibler Einband')

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    Darwins Finken
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    31. December 2013 um 17:38

    (LovelyBooks zeigt bei mir ein falsches Cover an- ganz anderes Buch!) Johann Grolle, Leiter des Wissenschaftsjournalismus beim Spiegel, gibt in "Darwins Finken" einen kleinen Überblick über die Evolutionsforschung. Er beschreibt, wie Darwin beim Anblick der Einheimischen Südamerikas auf den Gedanken kam, sie würden eigentlich wilden Tieren gleichen und so begann, die Theorie zu erforschen, der Mensch stamme vom Affen ab. Dann erzählt er die Geschichte der bekanntesten Fossilienforscher: Was man anfangs für 29 Urmenschen gehalten hatte, wird heute auf 2 geschätzt. Warum es zum Kampf zwischen dem Homo sapiens und dem Homo erectus kam, ist nicht geklärt. Auch weitere Zusammenbrüche von Hochkulturen nicht. Wir erfahren aber, dass der Mensch entstand, weil die Affenweibchen bevorzugt den Männchen Sex anboten, die sich auf die Hinterbeine aufrichteten. Dieser Mensch ist seit etwa 200 000 Jahren unverändert geblieben. Und so sieht Grolle den letzten Schritt der Evolution darin, dass der Mensch diese Evolution durch die Wissenschaft der Genetik selber steuern wird. Die Züchtung schöner, gesunder und intelligenter Menschen steht kurz bevor. Das Buch ist unterhaltend geschrieben und liefert einen leicht verständlichen ersten Eindruck der Evolutionsforschung. Irritiert hat mich, dass Grolle mit keinem Wort erwähnt, dass es schon einen Versuch gab, den Menschen auf die nächste Stufe zu bringen. Das Dritte Reich, der genetische Wissenschaftsstaat, und seine Geschichte wird mit keinem Wort erwähnt. Dieses Kapitel der Evolutionsgeschichte hat er vollkommen ausgespart. Am interessantesten fand ich die Beschreibungen zur Verhaltensforschung der Affen und die traurigen Erkenntnisse von Krieg und Kannibalismus bei Affen. Tatsächlich kommt man an dieser Stelle des Buches zu der Schlussfolgerung, der Mensch sei das blutrünstigste und brutalste Tier auf Erden, da es alle Tiere und seine Mitmenschen tötet. Die weitere Erkenntnis, nämlich dass das Verhalten des Menschen nicht festgelegt ist ( dass er also frei entscheiden kann, was er tut), geht auf nur einer Seite fast unter. Dem Zukunftsversprechen, einen besseren Menschen zu schaffen, steh ich skeptisch gegenüber.

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