Johann Hari Drogen

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Inhaltsangabe zu „Drogen“ von Johann Hari

Johann Hari begibt sich in seinem Buch ›Drogen: Die Geschichte eines langen Krieges‹ auf eine Reise – von Brooklyn über Mexiko bis nach Deutschland – und erzählt dabei die Geschichten derjenigen, deren Leben vom Kampf mit Drogen geprägt ist: Dealern, Süchtigen, Kartellmitgliedern – den Verlierern und Profiteuren. Der Kampf gegen Drogen gilt inzwischen als gescheitert, der Handel ist immer noch ein blühendes Geschäft, alle Maßnahmen gegen den Konsum sind erfolglos. Hari versucht mit dem Wissen um die scheinbare Aussichtslosigkeit die folgenden Fragen zu beantworten: Woran liegt das? Was macht Drogen in all ihren Aspekten so erfolgreich? Seine einzigartige literarische Reportage ist eine Geschichte des Krieges gegen Drogen sowie ein mitreißendes und streitbares Plädoyer zum Umdenken.

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       LovelyBooks Challenge 2017 Sachbücher und Ratgeber Liebe Leserinnen und Leser, LovelyBooks lädt im neuen Jahr zu einer neuen, spannenden Challenge ein: „Sachbücher und Ratgeber“. Liest du gerne Sachbücher und Ratgeber? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf Lovelybooks darüber auszutauschen! 12    Bücher (6 Sachbücher und 6 Ratgeber) möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen und rezensieren. Es gelten alle Bücher in deutscher oder englischer Sprache, die als Sachbücher oder Ratgeber bezeichnet werden können. Ausschlaggebend sind hier die Angaben der Verlage. Auch andere Formate wie E-books, Hörbücher sind willkommen. Die Regeln: Melde dich mit einem Beitrag hier im Thread an. Hier kannst du aus den aufgeführten Bereichen deine Leseliste festlegen. Diese kannst du jederzeit verändern. Die vordefinierten Bereiche sind lediglich als Gedankenstütze da. Wenn ein Bereich, aus dem du gerne lesen willst, nicht aufgeführt ist, wird er eingepflegt. Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Mitmachen, sich austauschen und Spaß dabei haben sind primären Ziele unserer Challenge. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks und verlinke diese in deinem einzigen Sammeleitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag wird unter deinem User-Namen zu der Teilnehmerliste verlinkt und gilt als dein Teilnahmeschein, eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Gewinner. Die Preise, die du gewinnen kannst. Ein Buchpaket von Lovelybooks wird unter allen Teilnehmern, die die Challenge geschafft haben, verlost. Ein weiteres Buchpaket wird an den fleißigsten Leser/ die fleißigste Leserin vergeben, der/die mengenmäßig am meisten an Sachbüchern und Ratgebern in 2017 gelesen hat. Ein tolles Buch, Neuerscheinung 2017, wartet auf den Teilnehmer/die Teilnehmerin, der/die die Challenge geschafft hat und dabei die schönste, i.e. aussagekräftigste Rezension in gutem Stil und nötiger Portion Begeisterung geschrieben hat. Entdeckerpreis (unter Neuerscheinungen 2017) gibt es ebenfalls. Im Anhang findest du die Liste der Neuerscheinungen 2017. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der Inspiration. Die Bereiche bei Sachbüchern und Ratgebern dienen ebenfalls der Inspiration und können ergänzt werden, wenn Bücher aus noch nicht aufgeführten Bereichen rezensiert werden. Anzahl der Bücher in den Buchpaketen kann erst zum Schluss ermittelt werden. Die oben genannte Zahl der zu verlosenden Bücher ist lediglich ein Richtwert und wird 5 Bücher übersteigen! Nimmst du die Herausforderung an? Ich freue mich auf Eure Anmeldungen!  Teilnehmerliste: aliinaa1309Ambermoon ban-aislingeach Bellis-Perennis Bücherwurm CelinaS Cornelia_Ruoff c_awards_ya_sin ech fasersprosse Filzblume Ginevra gst Igelmanu66 kellerbandewordpresscom Kleine8310 Kopf-Kino leucoryx Mabuerele Mattder peedee PhilippWehrli Schluesselblume Seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Tallianna wandablue Wedma widder1987

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    • 01. January 2018 um 23:59
  • Denkanstöße

    Drogen
    Havers

    Havers

    27. April 2016 um 18:36

    Diverse Autoren, allen voran Don Winslow, beschäftigen sich seit langer Zeit mit dem „war on drugs“. Ihre intensive Recherche sowie die literarische Aufbereitung der Fakten lassen aber nur die Spitze des Eisbergs erahnen, die diesem Thema immanent ist. Anders in Johann Haris Sachbuch „Drogen. Die Geschichte eines langen Krieges“. Der britische Journalist, mehrfach für seine Reportagen ausgezeichnet, hat sich auf Spurensuche begeben und ein Sachbuch geschrieben, das sowohl informative als auch spannende Einblicke in diese brisante Thematik gewährt. Zum besseren Verständnis hat der Autor seine Reportage in zwei Teile gegliedert. Er stattet mit einem Ausflug in die Historie, und wie so oft muss man, um die Gegenwart verstehen zu können, in die Vergangenheit schauen, denn die Grundlagen für den „war on drugs“ wurden bereits vor vielen Jahrzehnten gelegt. Das ist der Ausgangspunkt von Haris Betrachtungsweise, der mit einem Rückblick, beginnend Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach dem Ende der Prohibition, das Thema unter die Lupe nimmt. Stellvertretend für die verschiedenen Schwerpunkte Fahndung/DEA, Profiteure/Kartelle und Opfer/Süchtige greift er drei Repräsentanten heraus: Harry Anslinger, Arnold Rothstein und Billie Holiday. Anslinger, der Hardliner und Chef des Federal Bureau of Narcotics, bringt den Stein ins Rollen. Unter seiner Leitung wird massiv gegen Dealer und Konsumenten, aber auch gegen die Staaten vorgegangen, die seinen gnadenlosen Kurs nicht unterstützen. Seine Kompromisslosigkeit in Bezug auf Drogen diente offenbar zahlreichen US-Präsidenten als Maßstab in der Drogenpolitik. Rothstein steht stellvertretend für die Drahtzieher des organisierten Verbrechens, die Kartelle, die mit roher Gewalt und schmutzigem Geld auch politisch Einfluss nehmen. Und schließlich Billie Holiday, die afroamerikanische Jazzsängerin, die stellvertretend für die Konsumenten und Opfer einer verfehlten Drogenpolitik steht, die diskriminiert, kriminalisiert und ins gesellschaftliche Abseits drängt. Der zweite Teil widmet sich der Betrachtung der gegenwärtigen Situation. Fast vier Jahre lang hat Johann Hari weltweit recherchiert (USA, Europa und Lateinamerika) und die verschiedensten Gesprächspartner aus allen gesellschaftlichen Schichten zu diesem Thema befragt und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Länder mit einer liberalen Drogenpolitik – heißt beispielsweise Legalisierung von Marihuana und kontrollierte Abgabe entsprechender Substitutionsmedikamente – haben weit weniger Probleme mit Beschaffungskriminalität als solche, die einen gnadenlos harten Kurs fahren. Des Weiteren funktioniert dort auch das Zusammenleben problemloser, da die Rauschmittelkonsumenten nicht ausgegrenzt und kriminalisiert werden. Langer Rede kurzer Sinn: die Drogenpolitik muss umdenken und nach praktikablen Alternativen suchen, um dem Problem Herr zu werden. Aber das ist nicht von heute auf morgen zu realisieren, sondern benötigt einen zeitlich weiter gesteckten Rahmen.  Johann Haris Reportage „Drogen. Die Geschichte eines langen Krieges“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für einen anderen Umgang mit der Drogenproblematik und gibt wichtige Denkanstöße. Bleibt zu hoffen, dass es auch von den Verantwortlichen gelesen wird.

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