Johann König Gestammelte Werke

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Inhaltsangabe zu „Gestammelte Werke“ von Johann König

„Einmal am Tag Lachen ersetzt ein Ei“ – Mit solchen Weisheiten und einer ganz speziellen Mischung aus Comedy und Entertainment erobert Johann König auf seinen Tourneen die Herzen seiner Fans und ist dazu häufiger und gern gesehener Gast in diversen TV-Shows. Sein Markenzeichen sind seine Gedichte, Fabeln und Erzählungen, in denen er sich einen Reim auf die Welt macht und sein Publikum so an seiner ganz eigenen Wahrnehmung und Betrachtung der kleinen Danebenheiten des Lebens teilhaben lässt. In markanter, unverwechselbarer Art und mit brüchiger Stimme erzählt Johann schüchtern-charmant immer wieder Geschichten aus seinem Leben. So ist Johann bekannt als: „Der Meister des ausschweifenden Minimalismus“, „Der Poet unter den Komikern“, „Die Dampfwalze des deutschen Humors“. Wie bekommt man solche Versprechungen in ein Buch hinein? Hier ist es gelungen! Johann Königs schönste Gedichte und Geschichten sind erstmals nachzulesen. Ein Bildteil mit Fotos aus dem (lang verschollenen) Privatarchiv ist dazu noch ein besonderer Leckerbissen.

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  • Rezension zu "Gestammelte Werke" von Johann König

    Gestammelte Werke

    metalmel

    05. November 2007 um 21:32

    Johann König ist super! Finde ich zumindest. Ich weiß, da scheiden sich die Geister. Manche können mit ihm gar nichts anfangen und finden seine brüchige Stimme unheimlich nervig. Und seinen Humor eher bedenklich. Die fahren dann dafür auf Alf Poier oder Rüdiger Hoffmann ab, mit denen wiederum ich nichts anfangen kann. Aber für mich gibt es jetzt das Buch „Gestammelte Werke“ von Johann König. Da hab ich mich gleich sehr gefreut und es sofort gelesen. Das ist nicht schwer, denn es ist nicht besonders dick. Am besten gefallen mir all die Gedichte, die beinahe auf jeder Seite zu finden sind. Angeblich sollen ja beinahe alle Verse in dem Buch sein, die Johann König in den letzten neun Jahren geschrieben hat, das zumindest behauptet er im Vorwort, aber mir fehlen dann doch einige. Mein Lieblingsgedicht jedenfalls ist folgendes: Miezekatze Die Katze erbricht die Reste der Maus, ich seh es und schimpfe und motze, ich öffne die Fenster, im ganzen haus riechts jetzt nach Miezekotze. Ist das nicht wunderbar? Dann gibt es auch noch so nette kurze Texte, also wenn Johann im Restaurant eine Frau trifft zum Beispiel. Da hilft es dann ungemein, wenn ihr wisst, wie er klingt, wie seine Stimme immer wieder bricht und wie er beinahe lachen muss. Dann ist der Text richtig lustig, aber nur dann. Er quetscht sich also im Lokal genau neben eine Frau, die grad ihre Nudeln ist und redet sie einfach mal dumm voll. Natürlich reagiert sie erst mal nicht, nicht einmal, als er anfängt in ihren Nudeln herumzustochern. Dann probiert er’s anders und sagt charmant zu ihr: „Wissen Sie was, junge Frau, wissen Sie was, in meinen Augen, ja, in meinen Augen sind Sie von einer attraktiven Frau, also, kaum zu unterscheiden.“ Das gefällt ihr nicht besonders gut und auch als er noch flugs zwei Kaffee bestellt ist sie nicht erpicht darauf und will sofort gehen und weil Johann dann beleidigt ist, ruft er ihr noch schnell hinterher: „Also, das will ich Ihnen aber auch geraten haben! Sie gruselige Kuh!“ Jetzt wisst ihr alle, wie man Frauen im Restaurant aufreißt. Der schönste Text ist allerdings der über die „Zeit“. Denn da bleibt Johann im Aufzug stecken und wird erst mal panisch. Als er sich wieder beruhigt hat, beginnt er, die Zahlen von 1-50 wild durcheinander an die Lift-Tür zu malen, um sie anschließend in der richtigen Reihenfolge zu verbinden. Das ist ein Spiel aus seiner Kindheit: Malen nach Zahlen für das fantasievolle Kind aus dem Waldorf. Alles ergibt keinen Sinn, doch dann erkennt er, dass er den Teufel an die Wand gemalt hat und das sollte man tunlichst vermeiden. Wird er jemals aus dem Aufzug gerettet werden? Wer nicht so viel lesen will, der kann sich auch die vielen lustigen Bilder im Mittelteil des Buches ansehen und sich freuen, dass er nicht den Knochenjob eines „Humorfachmanns“ angenommen hat...

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