Leserpreis 2018
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Piper_Verlag

vor 9 Monaten

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 »Es waren zwei Geldübergaben gescheitert und mein Vater vermutlich tot. Das Faxgerät hatte kein Papier mehr, wir keine Reserven, und irgendwo lag ein Brief mit Neuigkeiten.« 

Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mutter weckt und berichtet, dass der eigene Vater entführt wurde? Wie erträgt man die Sorge, Ungewissheit, Angst und die quälende Langeweile? Wie füllt man die Tage, wenn jederzeit alles passieren kann, man aber nicht mal in die Schule gehen, Sport machen, oder Freunde treffen darf? Einer der spektakulärsten Entführungsfälle der jüngeren deutschen Geschichte wird erstmals aus der überraschenden und notwendigen Perspektive des dreizehnjährigen Sohnes nachvollziehbar.

Mehr zum Buch:
Am 26. März 1996 änderte sich das Leben von Johann Scheerer schlagartig. Seine Mutter weckte ihn und versucht dem dreizehnjährigen Gymnasiasten schonend beizubringen, dass sein Vater Jan Philipp Reemtsma am Vorabend entführt worden war und die Entführer ein Lösegeld von 20 Millionen D-Mark forderten. Als entgegen der Anordnung der Entführer die Polizei eingeschaltet wurde, verwandelte sich das Zuhause in Hamburg-Blankenese in ein polizeiliches Krisenzentrum, in dem alle Drähte zusammenliefen. Mehrere Geldübergaben wurden vereinbart und scheiterten.
Joahnn Scheerer erzählt auf berührende Weise davon, wie er diese Zeit erlebte. Von dem Vorsatz, sich keine Hoffnungen zu machen, um nicht enttäuscht werden zu können, und von dem Trost, die Die Ärzte, Green Day und das Fernsehprogramm hin wieder und zu spenden vermochten.

Hier könnt ihr einen ersten Eindruck in der Leseprobe gewinnen!

Wenn ihr mehr zu diesen unglaublichen Ereignissen wissen wollt, dann nehmt an unserer Leserunde teil!  Wir vergeben 20 Exemplare dieses wirklich einzigartigen und berührenden Buches. Bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 12.03. und antwortet auf die folgende Frage:

Welche Dinge können euch ablenken, wenn wirklich schreckliche Dinge in eurem Leben passieren?

Wir sind gespannt auf Ihre Antworten und wünschen euch viel Glück!
*Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden. 

Autor: Johann Scheerer
Buch: Wir sind dann wohl die Angehörigen

milkysilvermoon

vor 9 Monaten

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Das Buch klingt sehr interessant. Es hört sich nach einer spannenden Biografie an. Die tatsächlichen Ereignisse sind mir natürlich geläufig, aber ich würde gerne mehr darüber lesen. Deshalb wäre ich gerne bei der Leserunde dabei.

Die beste Ablenkung sind für mich Bücher und Filme. Wenn ich auf andere Gedanken kommen will, tauche ich gerne in fremde Welten ab. Dadurch lassen sich die eigenen Probleme für eine kurze Weile vergessen.

bromer65

vor 9 Monaten

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Diesem Buch bin ich schon ein paar mal begegnet, und ja, ich würde es gern lesen, Es erscheint mir sehr interessant, das ganze Geschehen aus der Perspektive eines Kindes zu lesen. Wenn ich dran denke dass mein Sohn nur wenig älter ist als Johann, da will ich gar nicht dran denken...
Auf jeden Fall würde ich gern mitlesen und -diskutieren bei diesem Buch!

Zur Frage: Wenn schlimme Dinge in meinem Leben passieren, gibt es wenig was mich davon ablenken kann. Am Besten hilft mir ein Gespräch mit meinem Mann oder mit meiner besten Freundin, dann fühle ich mich nicht mehr so allein.

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Isabell47

vor 7 Monaten

1. Leseabschnitt: Anfang bis Seite 60
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Ich bin absolut gefangen von der Geschichte und kann mich gut in johann hineinversetzen. Neben dem Titel des Buches, der aufgrund der Erwähnung im Buches, nun einen beinahe zynischen Beiklang bekommt, bekomme ich einen sehr persönlich und privaten Blick auf den Vater durch den Sohn. Sehr bewegend.....

Isabell47

vor 7 Monaten

1. Leseabschnitt: Anfang bis Seite 60
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Larischen schreibt:
. Was mich an solchen Erzählungen oft stört ist, wenn ich den Eindruck habe dass zu viele kleine Details wiedergegeben werden wo ich mir unsicher bin, was der Realität entspricht und das der Fantasie des jeweiligen Autors entsprungen ist. Hier empfinde ich alles als der glaubhaft. Gerade der Moment als die Mutter die Nachricht überbracht hat, brennt sich bestimmt unglaublich in das Gedächtnis ein. Es sind immer wieder Schlüsselmomente, die so genau geschildert werden. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass der Autor doch sehr bei sich ist und nicht auch noch anderen Personen etwas "andichtet".

Ich finde genau das, macht die Geschichte aus und so bewegend. Schreiben Kinder einen Schulaufsatz über ein gemeinsames Erlebnis, so entstehen sehr unterschiedliche Geschichte, da jeder etwas anderes für sich in Erinnerung behalten hat.

Isabell47

vor 7 Monaten

2. Leseabschnitt: Seite 61 bis 123
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camilla1303 schreibt:
Wirkliches Glück im Unglück. Ich war beim Lesen richtig froh, dass ich bereits weiß, dass alles "gut" ausgeht. Bei den Pannen und der schlechten Polizeiarbeit hätte die Entführung ein ganz anderes Ende nehmen können.

Ja, das ging mir ebenso....

Isabell47

vor 7 Monaten

3. Leseabschnitt: Seite 124 bis 181
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Dieser Leseabschnitt hat mich noch mehr bewegt, als die verhergegangenen, denn die Verzweiflung ist greifbar und Johann, der weiss, dass das Leben draußen weitergeht und er nicht bei seinen Freunden ist. Wie froh ist er, als er wieder Kontakt zur weiteren Umwelt bekommt. Die Briefe des Vater sind zutiefst berührend und wie schrecklich bzw. schwer muss es sein, als eher zugeknöpfter Mensch sich so zu öffnen, denn viele Menschen lesen mit. Mein Glauben daran, dass die Polizei in solchen Fällen Profis einsetzt, wird völlig zerstört.

Isabell47

vor 7 Monaten

4. Leseabschnitt: Seite 182 bis Ende
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Gulan schreibt:
Was der Autor bis zum Ende gut transportiert hat, sind diese zwiegespaltenen Gefühle und die Welten (Galaxien), die ihn und seine Familie vom Rest der Welt trennen. Das war schon beeindruckend.

Die Entführung und die Ungewissheit haben das Leben komplett verändert und alle leiden immer noch unter den Spätfolgen. Obwohl alle so sprachgewandt sind, haben sie lange geschwiegen und haben auch alle unterschiedliche Traumata zu verarbeiten. Johann Scheerer erwähnt seine eigenen Kinder und mir stellte sich in dem Moment die Frage, gibt es bei ihm offene Gartentore etc. Gerade das machte seinen Vater in meinen Augen so sympathisch, der Wunsch nach Normalität.

abetterway

vor 7 Monaten

Euer Fazit / Rezensionen

Es tut mir leid das es so lange gedauert hat. Hier ist meine Rezi:
https://www.lovelybooks.de/autor/Johann-Scheerer/Wir-sind-dann-wohl-die-Angeh%C3%B6rigen-1500760512-w/rezension/1563875268/

Vielen Dank für das wirklich tolle Buch.

Isabell47

vor 7 Monaten

Euer Fazit / Rezensionen

Ganz herzlichen Dank für dieses Buch, was mich tief bewegt hat.....Hier ist auch endlich meine Rezension,,,
https://www.lovelybooks.de/autor/Johann-Scheerer/Wir-sind-dann-wohl-die-Angeh%C3%B6rigen-1500760512-w/rezension/1565321764/

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