Johann W. von Goethe Werther, der Werwolf

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Inhaltsangabe zu „Werther, der Werwolf“ von Johann W. von Goethe

Wolfgang, lass den Wolf raus Deutschland, Frühling 1771. Als der junge Werther in seiner Wahlheimat von einem schwarzen Hund gebissen wird, denkt er sich nichts dabei, denn die Begegnung mit der schönen Charlotte nimmt ihn ganz gefangen. Er ist verzaubert von der jungen Frau, mit der er sich auf dem Dorffest im Tanze dreht. Doch dann passiert es, ein Unwetter bricht los, und anstelle seiner Menschenhände entdeckt Werther an sich behaarte Klauen. Hat die Liebe ihn um den Verstand gebracht? Dabei scheinen ihm seine Sinne so geschärft, wie nur ein Tier sie haben kann. Was soll aus ihm werden, wie soll er so seine Liebste für sich gewinnen? Die Leiden des jungen Werwolfs nehmen ihren dramatischen Lauf ...

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  • Werther, der Werwolf

    Werther, der Werwolf
    GothicQueen

    GothicQueen

    20. June 2014 um 16:24

    Also die Sprache ist wirklich so, wie im Leiden des jungen Werther von Goethe. Das muss man ja schon sagen. Dafür gibt es einen Stern. Den zweiten Stern gibt es für die geile Idee: Werther als Werwolf darzustellen! Grandios! Passt perfekt in die heutige Fantasy-Zeit. Das wars dann auch schon leider mit der Euphorie. Die Umsetzung ist meiner Meinung nach leider nicht so gut gelungen. Ich habe mir mehr erwartet. Es passiert so wirklich gar nichts im Buch. Gut, Werther stirbt auch hier am Ende aufgrund einer unerfüllten Liebe. Ansonsten ist das Einzige, was passiert, dass Werther eben relativ zu Beginn ein Werwolf wird. Dann verwandelt er sich einmal vor Lotte zum Werwolf, um einen Bären zu bezwingen. Und die beiden kommen sich näher, als im Original. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich das Buch nicht noch einmal lesen.

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  • Rezension zu "Werther, der Werwolf" von Johann W. von Goethe

    Werther, der Werwolf
    walli007

    walli007

    15. July 2011 um 14:10

    Werther als Werwolf? In Briefen berichtet der junge Werther seinem Freund Wilhelm von seinen Erlebnissen. Dass er von Nero gebissen wurde, dem eigentlich freundlichen Hund des verstorbenen Grafen. Dass die schöne Charlotte es ihm doch sehr angetan hat, dass er sich schon fast vor dem Altar mit ihr wähnt, dass er erfahren muss, sie ist bereits mit Albert verlobt. Und dass er Werther sich während der ganzen Geschichte immer eigenartiger fühlt. Wachsen da nicht ein paar komische schwarze Borsten aus der Wunde? Als ich von diesem Buch las, dachte ich sofort, witzige Idee, mal sehen wie es umgesetzt ist. Den Werther habe ich vor Jahren mal gelesen und für mittelgut befunden. Da gab es Werke Goethes, die mir besser gefielen. Ich wollte einfach mal lesen, was man aus der Geschichte machen kann. Zwar glaube ich schon, dass man sich etwas von dem Original frei machen muss. Wenn man zu sehr an Klassikern und deren Originalität hängt, sollte man solche Bücher vielleicht nicht lesen. Doch ich fand die Idee amüsant. Und die Umsetzung der Idee hat mir sogar ausnehmend gut gefallen. Werthers Kampf mit dem Wolf in sich wird sehr mitreißend beschrieben. Wie er das Gute in sich retten will und doch dem Bösen anheim zu fallen droht. Die innere Zerrissenheit, das Wollen gegen das Wissen, das eher Selbstbescheidung angesagt ist. Die Wildheit des Tiers gegen die Zivilisiertheit des Menschen. Und siegt das Tier im Menschen oder der Mensch im Tier? Jedenfalls hat mich das Buch in seinem Verlauf immer mehr für sich eingenommen. Je weiter ich las, desto mehr überkam mich ein Gefühl der Atemlosigkeit ob des geschilderten Kampfes, den Werther zu bestehen hat. Und nun bin ich am Überlegen, ob ich nicht doch mal wieder in meinen Werther schauen soll, um festzustellen wieviel Goehte in dem Werwolf steckt und welchen Anteil der G. Heimrath hatte.

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