Johann Wolfgang von Goethe Das Märchen

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Inhaltsangabe zu „Das Märchen“ von Johann Wolfgang von Goethe

Goethes MÄRCHEN, erstmals 1795 in Schillers Zeitschrift 'Die Horen' erschienen, steht wohl für den Prozess des organischen Werdens schlechthin und symbolisiert gar das Werden der poetischen Form selbst. Letztlich indes ist es in seinem Gesamt ein großes Reich von Symbolen und Beziehungen, ein einziges Rätsel, zu dessen Lösung beizutragen sich Goethe zeitlebens nie bewegen ließ. Erinnern soll das MÄRCHEN 'an nichts und an alles' – wie es selbst einleitend bekundet: 'an nichts', indem es sich nachhaltig jedweder spekulativen Ausdeutung widersetzt; 'an alles', wenn es zugleich das Gesamt alles Lebens im sinnlich erlebbaren kunstvollen Gefüge seiner großartigen allegorischen Bilder- und Symbolwelt verzeichnet.

Ein Märchen, das auch Erwachsene begeistert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Das Märchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2014 um 17:36

    ...dass sich dahinter mehr verbergen muss, als man auf den ersten Blick sehen kann. Das Kunstmärchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie von Johann Wolfgang von Goethe wurde erstmals 1795 in Schillers Zeitschrift "Horen" veröffentlicht , erst danach wurde es als eigenständiges Kapitel dem Novellenzyklus "Unterhaltungen deutscher Eingewanderten" angeschlossen. Die wichtigsten Figuren im Märchen sind die Irrlichter, die schöne grüne Schlange, der schöne Jüngling, der alte Mann mit der Lampe und seine alte Frau, die alle ein Ziel zu haben scheinen: sie wollen zur schönen Lilie, die am anderen Ufer des Flusses wohnt. Die schöne Lilie wartet auf die Erfüllung einer Weissagung von der Brücke und vom Tempel, der erbaut werden soll. Die Figuren müssen einige HIndernisse überwinden, bis sie endlich bei der schönen Lilie ankommen. Im Verlauf des Märchens wird von einem Tempel erzählt, in dem vier Abbilder von Königen verborgen sind: dem goldenen, dem silbernen, dem ehernen und dem zusammengesetzten. Einer von ihnen, so sagt die Weissagung, wird sich setzen. Unzählige Menschen haben sich bereits an der Deutung des Märchens versucht, man vermutet unter anderem einen politischen Hintergrund. Keine der Interpretationen wurde bisher vollständig anerkannt. Sehr interessant dazu auch die Synopse der wichtigsten Interpretationen, die man im Netz findet.

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