Johann Wolfgang von Goethe , Friedrich Schiller Der Briefwechsel. Bd.2

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Inhaltsangabe zu „Der Briefwechsel. Bd.2“ von Johann Wolfgang von Goethe

'Geistreiche Anregung' und 'löblichen Wetteifer' - so brachte Goethe in der Widmung seiner Erstausgabe 1828/29 auf den Begriff, was für ihn 'den größten Schatz' darstellte, 'den ich vielleicht besitze': seinen Briefwechsel mit Schiller. 'Wechselseitige Theilnahme an dem was wir lieben und treiben' hatten beide im Sinn, als sie ihre aufs Professionelle konzentrierte Arbeitsbeziehung im Medium des Briefwechsels begannen, aus der Zuneigung und Freundschaft erwuchsen. Mit dem Ende des Briefwechsels, mit Schillers Tod, schließt ein literarisches Werk ab, das wie kein anderes die ästhetischen und menschlichen Qualitäten der beiden Weimarer Klassiker den Nachlebenden erkennbar macht. Die hier zu Schillers 250. Geburtstag veranstaltete Neuedition enthält den gesamten Textbestand. Er wurde noch einmal mit den Handschriften verglichen. Die Ausgabe bietet - im Gegensatz zu allen anderen derzeit im Handel greifbaren orthographisch modernisierten Ausgaben - den Text historisch-kritisch in seiner originalen Gestalt in diplomatisch exakter Wiedergabe. Die Varianten (die der Goethe-Briefe sind hier zum ersten Mal erfasst) werden nicht in Form von 'Apparaten' in den Kommentar abgedrängt, sondern erscheinen unter den Texten, auf die sie sich jeweils beziehen. Der Kommentarteil stellt die nötigen Informationen zu Personen, Werken und Ereignissen in leicht handhabbaren Registern, in einer Chronik der Freundschaft zwischen Schiller und Goethe sowie in verschiedenen Verzeichnissen zur Verfügung.
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