Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werthers

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Inhaltsangabe zu „Die Leiden des jungen Werthers“ von Johann Wolfgang von Goethe

Die Reihe "Reclam XL Text und Kontext" bietet Klassikertexte mit Kommentar und ist damit speziell auf die Bedürfnisse des Deutschunterrichts zugeschnitten. Die Bände haben nicht nur ein größeres Format als die Universal-Bibliothek, sie sind vor allem auch inhaltlich gewachsen. Auf die sorgfältig edierten Texte folgt ein Anhang mit Materialien, die das Verständnis des Werkes erleichtern und Impulse für Diskussionen im Unterricht liefern: Text- und Bilddokumente zu Quellen und Stoff, zur Biographie des Autors, zu seiner Epoche sowie zur Rezeptionsgeschichte. Die Herausgeber sind erfahrene Schulpraktiker, die die Materialien nach den gegenwärtigen Erkenntnissen von Germanistik und Schuldidaktik für jeden Band neu erarbeitet haben.§Die Bände von "Reclam XL" sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit denen der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

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    Die Leiden des jungen Werthers
    Saruna

    Saruna

    23. November 2015 um 09:26

    Dieses Buch war eine Schullektüre, da wir uns gerade mit der Sturm und Drang Epoche befassen. Diese Ausgabe von Werther entspricht der ursprünglichen ersten Fassung, ohne die Bauernjunge Geschichte. Im Anhang finden sich dann aber alle Änderungen und wichtigen Informationen zum Roman. Als Schullektüre eignet sich diese Ausgabe daher hervorragend! Zum Inhalt muss ich ja nicht so viel sagen, deshalb komme ich gleich zur persönlichen Meinung: Mir hat dieses Buch grundsätzlich gut gefallen. Es gab einige Briefe die mich wirklich packten und andere die mir einfach zu lang waren. Die kurzen Briefe mochte ich sowieso lieber, bei den ausführlichen Berichten konnte ich irgendwann nicht mehr ganz folgen. Der erste Teil war kurzweiliger, da auch recht viel passiert und alles so positiv war. Das finde ich immer angenehmer. Im zweiten Teil, in dem dann alles bergab geht, hatte ich Mühe. Ich mag dieses herum Gejammer nicht und es zieht sich dann doch recht hin. Ach du meine Güte, dieser Werther! Ich konnte das Buch nicht flüssig lesen und musste daher viele Lesepausen einsetzen. Das Buch entspricht total der Sturm und Drang Szene, von daher allen, die sich mit dieser Epoche beschäftigen wollen, zu empfehlen. Es ist ein gutes Stück Literaturgeschichte und ich bin sehr zufrieden, dass ich es lesen durfte. Bemängeln muss ich die fehlende direkte Rede. Das gefiel mir bei Romeo und Julia besser. Allerdings kann man ein Theaterstück auch nicht mit einem Briefroman vergleichen. 

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  • Ein Liebesdrama des 18. Jahrhunderts

    Die Leiden des jungen Werthers
    Niklas_M_Sebastian

    Niklas_M_Sebastian

    13. April 2013 um 10:29

    Goethes Roman, der seinen Autor europaweit bekannt machte, spielt im 18. Jahrhundert. Der junge Werther zieht aus der turbulenten Stadt ins malerische Dorf Wahlheim, um durch die Natur zu wandern und zu zeichnen. Auf einer Kutschenfahrt zu einer Tanzveranstaltung mit anderen jungen Menschen, mit denen er sich anfreundete, halten sie beim Haus des Amtmanns. Dort will man dessen Tochter Lotte abholen. Werther ist begeistert von der schönen Lotte, die sich auch rührend um ihre jüngeren Geschwister kümmert, nachdem die Mutter verstorben ist. Für Werther ist es die Liebe auf den ersten Blick. Während der Tanzveranstaltung fordert er Lotte zum Tanz auf. Beide fallen dabei in ihrer Freude auf. Als sie sehen, wie glücklich Lotte und Werther miteinander tanzen, erinnern Freundinnen Lotte an Albert, mit dem sie so gut wie verlobt ist. Als schließlich ein Gewitter aufzieht und Werther mit Lotte vom Fenster aus die vom Regen nasse Landschaft betrachtet, fällt beiden spontan dasselbe Gedicht ein. Werther deutet dies dahingehend, dass ihre beiden Seelen miteinander verwandt sein müssen. Immer häufiger versucht er ab jetzt, sich in Lottes Nähe auszuhalten. Als Albert von einer Reise zurückkehrt, freundet er sich Werther mit ihm an und versucht seinen heftigen Empfindungen für Lotte nicht nachzugeben. Um Albert nicht zu kränken verlässt er schließlich sogar Wahlheim, bei einem Gesandten am Hof in den Dienst zu treten. Doch die Steifheit der höfischen Verhältnisse und die Kleinkrämerei seines Chefs machen ihm mit der Zeit bewusst, dass er in jener Gesellschaft immer nur ein Außenseiter bleiben wird. Als Werther eines Tages von einem Grafen aus einer Gesellschaft komplimentiert wird, weil die Adeligen unter sich bleiben wollen, zieht er sich vom Hof zurück. In der Folge geht er wieder nach Wahlheim, wo Lotte inzwischen mit Albert verheiratet ist. Als Werther sie wiederholt besucht, bittet Lotte ihn auch auf Alberts Verlangen, sie erst in vier Tagen zu Weihnachten wieder zu treffen. Doch als Albert abwesend ist, besucht Werther Lotte vorzeitig, um ihr Gedichte vorzulesen. Beide werden dabei von starken Gefühlen überwältigt, worauf Werther Lotte umarmt und küsst. Diese flüchtet ins Nebenzimmer und schließt sich dort ein. Werther nimmt sich vor, Lotte nicht mehr zu belästigen und wählt den Freitod. In der Nacht vor dem Heiligen Abend schießt er sich mit einer Pistole, die Albert ihm leiht, in den Kopf und stirbt bald an seiner schweren Verletzung. Weil er den Suizid wählte, darf er nach den Regeln der Kirche keine christliche Bestattung erhalten.

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