Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werthers; Die Wahlverwandtschaften

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Inhaltsangabe zu „Die Leiden des jungen Werthers; Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe

Dieser Band versammelt Goethes literarische ›Erfolgstexte‹: die 1774 veröffentlichten Leiden des jungen Werthers, die ihren Autor über Nacht berühmt machten; die 1809 aus einem Novellenplan hervorgegangenen Wahlverwandtschaften; das Revolutionsepos Herrmann und Dorothea, das noch zu Goethes Lebzeiten in mehr als dreißig Einzelausgaben erschienen ist. Hinzu kommen als hochkarätige Zeugnisse von Goethes formvielfältiger Erzählkunst die symbolgesättigte Prosa der Novelle, die Gesänge des Reineke Fuchs sowie Erzählskizzen und fragmentarische Epen. Alle Texte werden nach den Erstausgaben ediert und mit reichen Kommentaren erschlossen. Die Leiden des jungen Werthers werden in den beiden Fassungen von 1774 und 1787 parallel abgedruckt.

Sehr gegensätzliche Werke von Goethe versammeln sich in dem Band: Aufbruch, Liebeskummer und Tragik bei Werther; Familiengeschichte, Ironie

— Elydrasil

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  • Rezension zu "Die Leiden des jungen Werthers; Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Leiden des jungen Werthers; Die Wahlverwandtschaften

    Tillabacke

    07. October 2010 um 11:47

    Verwundert muss ich berichten, dass alles, was ich mir ersponn, zum Ende des Dramas anders, wie ich es mir dachte! Wahrlich, es ist nicht gelogen – jedes einzige Mal, wenn ich dachte, zu wissen wie es endet, mich in trügerischer Sicherheit wog, wendete und drehte sich das Blatt in so unahnbare Richtungen… Generell muss ich sagen, ist es eine Geschichte, die aus der Nachbarschaft stammen könnte oder fast von einem selbst! Denn all der verbotenen Gefühle, die man doch früher oder später einmal hegt, sich bewusst zu sein – nenn ich weise. Ihnen zu widerstehen – ist wahre Stärke! Denn Eduarden, jenes schwache Glied der ehelichen Verbindung, verfiel der Leidenschaft schnell! Nun ist es auch einfacher sich in ein Neues hinauszubegeben, als um ein altes, abgedroschenes Verlangen zu kämpfen. Das kostet Mut, Geduld und Stärke …! Aber ist es nicht genau das, was uns am Menschen so wert schätzt??? Und doch, ich muss es zugeben, ich kann Eduarden für das Getane nichts anlasten. „Säen ist nicht so beschwerlich als ernten.“ – und da fragt sich noch einer, was es bringt Goethe zu lesen? „Wenn dein Entschluss“ entgegnete ihr Charlotte, „Eduarden zu entsagen, so fest und unveränderlich ist, so hüte Dich nur vor der Gefahr des Wiedersehens. In der Entfernung von dem geliebten Gegenstande scheinen wir, je lebhafter unsere Neigung ist, desto mehr Herr von uns selbst zu werden, indem wir die ganze Gewalt der Leidenschaft, wie sie sich nach außen erstreckte, nach innen wenden; aber wie bald, wie geschwind sind wir aus diesem Irrtum gerissen, wenn dasjenige, was wir entbehren zu glaubten, auf einmal wieder als unentbehrlich vor uns steht.“. WOW Wer braucht da noch Sigmund Freud? Ich denke, man kann meinen Worten entnehmen, welch einen gewaltigen Eindruck dieses Werk mir auferlegt?! Doch was nun lehrt es? Es zeigt auf was passieren kann. Man sieht zweierlei Wege die eingeschlagen werden. Zum einen Eduarden, der sich seiner Gefühle zu Ottilie völlig hingibt, in Allem ein Zeichen zur Bestätigung und Rechthaftigkeit seiner Gefühle sucht und zum anderen Charlotte, welche auch tiefe Gefühle für den Hauptmann hat, aber sich trotzdem bemüht, die Beziehung, die Ehe zu Eduard, aufrecht zu erhalten bzw. wieder aufzubauen. Erkennbar ist dies, da sie versucht die alten Verhältnisse wieder herzustellen (Hauptmann und Ottilie aus dem Gut entlassen). Das Beste wäre wahrscheinlich eine Trennung der Eheleute und eine Vereinigung mit den neuen Liebhabern gewesen. Aber dann wäre die Geschichte ja nicht so fesselnd gewesen! Ich kann es nur weiterempfehlen, es hat mich tief beeindruckt!

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