Johann Wolfgang von Goethe Die Wahlverwandtschaften

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Inhaltsangabe zu „Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe

Eduard und Charlotte leben in zweiter Ehe zusammen auf ihrem Landgut und erfüllen sich damit ihre Jugendliebe. Die Zweisamkeit wird gestört, als Eduard seinen alten Freund Otto, einen in Not geratenen Hauptmann, als Berater und Gartenvermesser auf sein Gut einlädt und Charlotte ihrerseits ihre auf dem Internat unglückliche Pflegetochter Ottilie als häusliche Gehilfin zu sich nimmt. Die Harmonie zwischen Eduard und Charlotte ist durch das Eindringen der Freunde gestört: Charlotte fühlt sich zu dem praktisch denkenden Hauptmann hingezogen, der sensible Eduard empfindet eine innige Neigung zur empfindsamen Ottilie. Während Charlotte und der Hauptmann ihren gegenseitigen Neigungen entschlossen entgegenzutreten versuchen, lassen Eduard und Ottilie die langsam entstehende Liebe zu. Aus dieser 'Wahlverwandtschaft', die sich mit der unabwendbaren Kraft eines Naturvorgangs entwickelt, gibt es kein Zurück, aber auch keinen anderen glücklichen Ausgang.

Wirklich empfehlenswert.

— cn8sc

Ein unfassbar guter Roman: Erotisch, emotional, bewegend.

— nikeneu

Pflichtlektüre im besten Sinne.

— Kay_Noa

Ich liebe diese Buch. Was soll ich noch mehr sagen?

— Inkasbuecher

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  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften" von Johann W. von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    Verenita

    16. August 2012 um 19:59

    Ich habe „Die Wahlverwandtschaften“ vor Kurzem gelesen und muss mich erst einmal davon erholen. Möchte inzwischen ein paar Gedanken dazu loswerden. So geärgert wie dieses Buch, hat mich schon lange nichts mehr. Meiner Meinung nach kann man aus dieser Geschichte kaum etwas lernen – unterhaltsam kann sie unter Umständen sein, die eine oder andere Lebensweisheit ist drinnen, aber das ist dann auch schon alles. Die Protagonisten des Romans haben zu viel Freizeit und steigern sich in irgendwelche Genusssüchte, die nichts mehr mit einem gesunden Leben oder mit einem Alltag zu tun haben, wie wir normale Menschen ihn kennen. Die Geschichte beginnt mit dem Paar Eduard und Charlotte, das sich ein Paradies geschaffen hat; die beiden leben in Abgeschiedenheit und Wohlstand: Es wird lustgewandelt und genossen; es ist alles dermaßen perfekt, dass sie sich von den Langzeitgästen Ottilie und diesem Hauptmann dermaßen aus der Fassung bringen lassen, dass ihr gesamtes Lebenswerk ins Wanken gerät, alles, was sie zusammen geschaffen haben wird durch ihre Gefühlswandlungen leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Das bedeutet auch, dass Eduards und Charlottes gemeinsame Projekte nicht recht anstrengend waren, sonst hätten sie es sich wahrscheinlich zwei Mal überlegt, alles einfach so in den Wind zu schießen. Die arme Ottilie, die eigentlich immer nur sowohl von Eduard, der seinen zweiten Frühling mit ihr erleben möchte, als auch von Charlotte, die sie ab einem bestimmten Zeitpunkt nur mehr unter Kontrolle hält, bedrängt. Ottilie ist eigentlich nur Opfer der übersteigerten Genusssucht dieses emotional instabilen Paares. Am Ende muss sie dann alles bezahlen. Der Autor führt zwar die Figur der Luciane, Tochter von Charlotte, als Genuss-Charakter ein und möchte dadurch wahrscheinlich von der eigentlichen Prunk- und Genusssucht von Charlotte und Eduard ablenken – es funktioniert aber nicht. Goethe zu kritisieren ist ja echt ein starkes Stück, aber ich muss einfach sagen, dass mich dieses Werk echt nicht vom Hocker gerissen hat. Dieser Mensch schwebte irgendwo in einer anderen Welt, es wird nicht gearbeitet, nichts ist anstrengend, man gibt sich den Genüssen hin und steigert sich dermaßen hinein, dass es echt gefährlich wird. Goethe sei ja ein Genie gewesen, heißt es. Na kein Wunder bei dem Lebensstandard.

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  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften." von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    sumsidie

    03. February 2011 um 10:53

    Experiment: Man nehme ein Ehepaar, das ein beschauliches und zufriedenes Leben führt und füge einen weiteren Mann und eine Frau hinzu. Wie werden sich die vier Personen verhalten? Wie weit können Sie Ihre Beziehungen zueinander kontrollieren und frei lenken? Schritt für Schritt sehen wir zu wie sich Glück und Unglück die Klinke in die Hand geben und stellen uns die Frage ob das Ende vermeidbar gewesen wäre.

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  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    Zebrafink

    07. January 2011 um 06:29

    Goethe ist Goethe. Gesellschaftskritisch und sehr Naturverbunden. Natürlich etwas schwieriger zu lesen als die Gegenwartsliteratur aber trotzdem zu verstehen.

  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    Heike110566

    02. January 2010 um 11:53

    Wenn zwei Menschen besonders gut zueinander passen, so hört man öfters auch Aussagen wie: "Da stimmt die Chemie" oder etwas in der Art. Kann man chemische Gesetzmäßigkeiten tatsächlich auf die Beziehungen zwischen Menschen übertragen? - Eduard und der Hauptmann Otto aus dem Roman "Die Wahlverwandtschaften", erschienen 1809, geschrieben von Goethe (1749- 1832), sind dieser Ansicht. "'Denken Sie sich ein A, das mit einem B innig verbunden ist [...] denken Sie sich ein C, das sich zu einem D ebenso verhält; bringen Sie nun die beiden Paare in Berührung: A wird sich zu D, C zu B werfen, ohne dass man sagen kann, wer das andere zuerst verlassen, wer sich mit dem andern zuerst wieder verbunden habe.'", erläutert der Hauptmann Charlotte, der Ehefrau von Eduard, im Kapi tel Vier des ersten Teils des Romans, das chemische Prinzip der Wahlverwandtschaften im übertragenden Sinne auf das menschliche Zusammenleben. Als vierte Person wird Ottilie, ein Ziehkind von Charlotte, in die Runde geholt und siehe da: Eduard findet Ottilie anziehend und verliebt sich in sie und der Hauptmann seinerseits unterliegt den Anziehungskräften von Charlotte, die auf ihn wirken. - Q.e.d. also? Leider ist das Leben eben dann doch nicht so leicht vorhersagbar wie die Chemie. So reibungslos wie alles angefangen hat, geht es in dieser Liebesgeschichte dann nicht weiter. A, B, C und D sind, außer in ihr privates Umfeld, auch in gesellschaftliche Formationen eingebunden und haben moralische Werte, die sie nicht frank und frei wirken lassen, wie sie wollen. Ein sehr schön geschriebener Liebes- und Eheroman in dem Goethe viel Wissen aus Chemie, Physik und Technik sowie Betrachtungen zum Gesellschaftssystem in Deutschland seiner Zeit einwebte..

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  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    katermurr

    28. April 2008 um 18:15

    Ich weiß nicht mehr, ob ichs zwei oder drei Mal gelesen habe - es war mehr als eine Zeit lang mein Leib und Magen Buch (wahrscheinlich, weil ich es als innerliche Bestärkung brauchte, um Liebes- und Freundesbande höher zu schätzen als die Familienbande). Es ist sehr dicht und spannend geschrieben - wirklich klassisch!

  • Rezension zu "Die Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe

    Die Wahlverwandtschaften

    chiara

    17. April 2008 um 12:34

    Mir hat der Roman nicht so gut gefallen. Vor allem mit der hochgestochenen Sprache hatte ich so meine Probleme. Diese hinderte mich daran, mich so richtig in die Geschichte einzufinden. Bis zum Ende konnte ich mir die handelnden Personen und die Landschaften nicht wirklich vorstellen. Zwar erfuhr ich durch die Beschreibung Goethes etwas über den Charakter der Menschen, aber trotzdem konnte ich keinen Zugang zu den Personen und somit letztlich auch zum Roman finden.

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