Faust

von Johann Wolfgang von Goethe 
4,0 Sterne bei3,078 Bewertungen
Faust
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (2170):
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Ein zeitloser Klassiker, der einfach genial ist.

Kritisch (293):
S

Der erste Teil war noch interessant, der zweite leider sehr langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Faust"

Den Faust braucht man nicht eigens vorzustellen. Er gehört zweifellos zum Größten, was die deutsche Literatur, die Literatur überhaupt, hervorgebracht hat. Kein Leser, der auf sich hält, kann guten Gewissens zugeben, dass er ihn nicht aus eigener Anschauung kennt.
Einen neuartigen Zugang zu diesem Drama, das immer und überall spielen könnte, eröffnet Bernhard Greiner in seinem schön zu lesenden Nachwort; Anmerkungen, eine Zeittafel und einige Bilder aus der Zeit runden die wertvolle Ausgabe ab.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783520863010
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Alfred Kröner Verlag
Erscheinungsdatum:16.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.1990 bei Airlift erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zeitloser Klassiker, der einfach genial ist.
    Der Pakt mit dem Teufel

    In der altbekannten Geschichte Faust, die oft in der Schulzeit gelesen wird, geht es um den Doktor Faust, welcher sehr unzufrieden mit seinem Leben ist. Als eines Tages der Teufel in Form eines Pudels auftaucht und ihm ein Angebot macht glücklich zu werden stimmt er der Abmachung mit ihm zu. Doch da weiß er noch nicht, dass dies in einer Tragödie enden wird.

    Ich glaube, jeder der in der Schule gezwungen wurde dieses Buch zu lesen, hat sich über den etwas schwierigen Schreibstil geschwert. Und in der Tat muss man sich erst einmal auf die Geschichte einlassen, um überhaupt zu verstehen worum es geht. Kleine Abschnitte machen es jedoch etwas einfacher sich auf die Geschichte konzentrieren zu können.

    Die Geschichte an sich, trotz des Schreibstil, genial. Mit Humor und Zynismus erzählt der Autor von einem Mann, der so viel erreicht hat und doch unglücklich ist. Man kann sich denken, dass ein Pakt mit dem Teufel nur schlecht enden kann und so kommt es zu einer klassischen Tragödie. Es werden viele Dinge angesprochen, die einen zum Nachdenken bringen und auch jeden im Alltag ansprechen.

    Von tiefgehenden Charakteren kann man zwar nicht reden, da zu dieser Zeit Geschichten anders geschrieben wurden als Heute und doch kann man jeden Einzelnen in eine bestimmte Schublade packen und hat so ein gutes Bild von ihnen.

    Allgemein ist es wohl keine Lektüre für Zwischendurch, sondern eher etwas für echte Literaturbegeisterte. Dennoch ist die Geschichte einfach zeitlos und wenn der Schreibstil nur ein bisschen lockerer wäre, könnte das Buch es auch noch heute mit jedem Buch aufnehmen.

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    Schluffvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: nicht im Theater sondern im Buch ist der ganze Regenbogen an Weisheit zu erkennen
    Faust

    Zu erklären was es mit der Kunst auf sich hat gelingt nur dem der die Musik die das ganze Universum durchdringt hören kann. Die Fähigkeit dazu ist für jeden zu gewinnen der damit beginnt in sich selbst zu lauschen. Danach geht alles weitere wie von selbst. Warum mag ich ein Buch? Was fasziniert mich an einem Bild oder was davon stößt mich ab? Warum bleiben Melodien für immer in uns erhalten wenn sie eine Saite in uns zum Schwingen gebracht haben? Und warum schwingt dann diese Saite? Die Antwort darauf ist: Reflexion. Johann Wolfgang von Goethe ist mit Faust ein Griff in die Seele aller Menschen gelungen. Ob sie es erklären können oder nicht sie finden sich in Goethes Zeilen wieder.

    Kommentare: 1
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    T
    there_are_applesvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Perfekte Schullektüre
    Perfekte Schullektüre für die Oberstufe

    Sehr komisch geschrieben aber wenn man sich da durch gequält hat kann man sich nicht bereuen.
    Besonders wenn man sich wirklich mit dem Inhalt auseinandergesetzt hat dann macht alles wirklich Sinn und man kann viel aus dem Inhalt ziehen.

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    hausknechthildes avatar
    hausknechthildevor 2 Jahren
    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche

    Ein Klassiker der Weltliteratur, dessen Sprache ich immer noch sehr genieße. Schade, dass die Epoche vergangen ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gut...etwas zähflüssig wegen der alten Ausdrucksweise, aber dennoch ein Buch, was man im Laufe seines Lebens gelesen haben sollte.
    Gelesen in der Schulzeit zum Quälen, als Erwachsener ein Hochgenuss

    Wirklich sehr sehr gut...anfangs etwas zähflüssig wegen der alten Ausdrucksweise, aber dennoch ein Buch, was man im Laufe seines Lebens gelesen haben sollte.

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    Lolachen18s avatar
    Lolachen18vor 4 Jahren
    Faust - Der Targödie erster Teil

    Inhalt


    „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ (S.13, V.317)


    Das Drama „Faust – erster Teil“ wurde 1808 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst. Die Tragödie spielt um das Jahr 1500 und handelt von dem Wissenschaftler Heinrich Faust, der nach Wissen strebt und aus diesem Grund schließt er einen Pakt mit Mephisto und verspricht ihm seine Seele.

    Faust findet keine innere Ruhe, da sein „Wissensdurst“ einfach nicht befriedigt werden kann, Mephisto, den man nicht sicher als Teufel bezeichnen kann, er aber einige Züge eines Teufels besitzt, möchte Faust dazu bringen, dass er zufrieden ist, denn dann gehört ihm seine Seele.

    Als er mit einem Trank Faust dazu bringt, jedes Mädchen attraktiv zu finden, verliebt er sich direkt in die viel jüngere Gretchen, die er erobern möchte. Gretchens Schicksal ist vorbestimmt und ihr naives Handeln bringt sie dazu, dass sie in ihr Unglück „rennt“.

    Sowohl die Orte der Handlung, als auch Versmaß oder auch Redeanteile, veranschaulichen pro Szene jeweils nochmals die Stimmung und die Stellung der Personen in dem Drama.



    Meinung


    Ich habe dieses Buch als Schullektüre gehabt. Ich muss sagen, dass ich die Story an und für sich gut finde und auch die Umsetzung, dass es (fast) alles reimend verfasst ist, wahnsinnig talentiert finde. Da es ein Theaterstück ist, wo es nicht schlimm ist, dass es sich alles reimt, weil es beim Zuhören nicht so stört, muss man vielleicht beim Lesen darüber hinwegsehen, da mich am Anfang dieser Punkt wirklich genervt hat.

    Es ist wirklich schwierig zu verstehen und es gibt auch mit Interpretationshilfen einfach unendlich viele Wege, wie man einen Satz interpretieren kann. Gerade das finde ich noch sehr interessant, aber ich würde sagen, dass ist wirklich eine der anspruchsvollsten Lektüren aus meiner Schulzeit.

    Auch die zwei vorangehen Szenen „Vorspiel auf dem Theater“ und „Prolog im Himmel“, denen man anfangs keine wirkliche Bedeutung zuordnen kann, ergeben am Ende der Tragödie einen ausdrucksstarken Sinn.

    Ich finde manche Werke sollte man in seinem Leben gelesen haben und Faust gehört für mich dazu.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Die Messlatte liegt hoch

    In der Schule ist Goethes Faust meist Pflichtlektüre, wobei ich sagen muss, dass dies manchmal fast schade ist, da er eine große Menge an Wahrheiten beinhaltet, die so manch müder Schüler wahrscheinlich gar nicht begreift. Von der Darstellung her,würde ich mich im Falle des Mephisto immer für Gründgens entscheiden, da er die Zwiespältigkeit des gefallenen Engels selbst mimisch genial darstellt. Faust selbst ist ein Lehrstück für das Leben und der Grund, warum ich trotz einiger Werke, die mir nicht gefallen mögen, Goethe zu meinen Lieblingsdichtern zähle.

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    Originaldibblers avatar
    Originaldibblervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, der heute genau so begeistert wie damals.
    "Es irrt der Mensch, solang er strebt!"

    "Die Sonne tönt nach alter Weise in Brudersphären Wettgesang" und ich mache mich daran meine 100. Rezension auf Lovelybooks zu verfassen. Was wäre da passender als mich einem Werk zuzuwenden, dass ich schon mehrfach "mit heißem Bemühen [studiert]" habe. Die Rede ist natürlich vom meinem Lieblingsdrama: Goethes Faust.

    Das kurze "Vorspiel auf dem Theater", in dem es um den Sinn von Theateraufführungen geht, endet mit den Worten:

    "So schreitet in dem engen Bretterhaus
    den ganzen Kreis der Schöpfung aus,
    und wandelt mit bedächt'ger Schnelle
    vom Himmel durch die Welt zur Hölle."

    Diesem Programm folgend findet sich der Leser als nächstes im Himmel wieder, wo die Engel der Herrn preisen und ein Teufel - in Analogie zum biblischen Hiob - die Treue eines gewissen Faust in Frage stellt. In Folge dessen erlaubt der Herr Mephistopheles, so der Name des Teufels, Faust zu verführen solange er auf der Erde wandelt.

    Nun beginnt das "eigentliche" Drama. Der Leser lernt nun den Faust, einen studierten Mann, der nichts sehnlicher möchte als zu erkennen, "was die Welt, im Innersten zusammen hält", kennen. Eben diesen versucht Mephistopheles nun sowohl mit Wissen als auch mit irdischen Freuden zu verführen. Von diesem wilden Ritt und seinem (vorläufigen) Ende handelt das Drama.

    Trotz des religiösen Ansatzes ist das Drama nicht nur für religiöse Menschen Menschen interessant. Viele der aufgeworfenen Fragen bewegen auch heute noch.

    Darüber hinaus ist dieses Drama wirklich ein bedeutendes Stück deutscher Literatur. Das kann man schon an den vielen Idiomen sehen, die noch heute zu unserem Sprachschatz zählen: des Pudels Kern, die graue Theorie und die Gretchen-Frage sind nur drei Beispiele dafür.

    Lange Zeit war dieses Stück Pflichtlektüre an deutschen Gymnasien; mittlerweile steht es - zumindest in NRW - nicht mehr auf dem Lehrplan. Für dieses Problem gibt es nur eine Lösung: Lest es privat! Ihr werdet es nicht bereuen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist ein Buch voll von lyrischer Sprachgewalt.
    Weltliteratur

    Faust - Der Tragödie erster Teil ist eine dramatische Dichtung von Johann Wolfgang von Goethe und wurde 1808 erstmals veröffentlicht. Zu dieser Zeit war die französiche Revolution seit gerade einmal neun Jahren zu Ende und Napoleon war seit 4 Jahren Kaiser der Franzosen. Als Goethe begann, den Urfaust zu schreiben, das war 1770, regierte in Österreich die Habsburgerin Maria Theresia, Friedrich war König von Preußen und Katharina die Große war Kaiserin von Russland. Die Blütezeit der Hexenverfolgung war seit etwa 100 Jahren vorbei, langsam stellte sich die europäische Bevölkerung erstmals die Frage, ob es nicht tatsächlich besser wäre, wenn jeder selbst entscheiden würde, woran er glauben wolle. Glaube wurde etwas Privates. In dieser Zeit schuf Johann Wolfgang Goethe seinen Faust-Der Tragödie erster Teil, er schrieb insgesamt 36 (!) Jahre daran! Goethe, der bereits mit seinem Werk "Die Leiden des jungen Werther" europaweit bekannt geworden war und dessen "Fans" sich bereits eine eigene "Werther-Mode" zugelegt hatten. Man stelle sich vor, was Faust damals ausgelöst haben muss! Beispielsweise als dieses Gretchen, dieses junge Ding, fragt, wie es mit Faust's Glauben bestellt ist. Und seine Antwort, die anklingen lässt, dass er eine eher pantheistische Einstellung lebt. Eine völlig neue Lebens- bzw. Glaubenseinstellung war das! Die ganze Thematik, Teufel, Gott, dunkle Mächte, das war zu dieser Zeit sehr populär, um nicht zu sagen, der Hype schlechthin. Schließlich wurde erst mit der französischen Revolution Kirche und Politik getrennt. Erst seit kurzer Zeit durfte man also aussprechen, was man tatsächlich über Religion denkt, man durfte sich eine eigene Meinung darüber bilden. Die Aktualität des Werkes ist weiterhin ungebrochen. Noch immer sprechen die Bürger genauso über ihren Bürgermeister wie die Bürger aus Goethes Faust. Auch heute muss unsere Jugend zu allererst lernen, der Versuchung zu widerstehen. Noch immer werden die Menschen von ihren Begierden getrieben und müssen sich für einen Weg entscheiden. Dieses Buch hat es wahrlich verdient zur Weltliteratur gezählt zu werden. Es ist ein Buch voll von lyrischer Sprachgewalt. Viele Zitate verwenden wir heutzutage noch immer. Ein wahrlich empfehlenswertes Buch! Denn: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.

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    Eglfingers avatar
    Eglfingervor 6 Jahren
    Rezension zu "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe

    Habe jetzt Faust von Goethe gelesen. Und ich muss sagen, dass ich anscheinend Glück hatte, dass ich mit diesem Buch in meiner Schulzeit nicht gequält wurde. Ich habe jetzt gleich noch bei Wikipedia geschaut, ob ich vielleicht etwas übersehen habe, weshalb ich zu diesem Buch keinen Zugang gefunden habe, aber dem scheint nicht so zu sein.
    Faust schließt einen Pakt mit dem Teufel, nachdem er für sich das Fazit zieht, dass er sowohl als Forscher, als auch als Mensch versagt hat. Denn als Wissenschaftler muss er sich eingestehen, dass er immer noch nicht alles wisse und als Mensch, dass er das Leben nie genossen hat. Faust verspricht dem Teufel seine Seele, wenn es ihm gelingt Faust zu Einsicht und Lebensglück zu verhelfen. Mephisto schafft es, dass zwischen Faust und Gretchen eine Liebschaft entsteht, aus der ein uneheliches Kind hervorgeht, welches Gretchen tötet. Gretchen wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Während Faust sie mit Hilfe von Mephisto befreien will, stellt er fest, dass er sie ihrem Schicksal und der Gnade Gottes überlassen muss.

    Das ganze ist bis auf das Kapitel “Trüber Tag” in Versform geschrieben. Wenn man zu Beginn auch etwas schwer reinkommt, liest es sich aber nach kurzer Zeit sehr flüssig. Die Sprache ist schön und es ist schon bewundernswert, wie Goethe es schafft, die ganze Geschichte in Versform zu schreiben.

    Für mich ist das Ganze aber nicht mehr, als eine Liebesgeschichte ohne Happy End, oder wie Bertold Brecht gesagt hat: “Im Grunde ist es die Liebesgeschichte eines Intellektuellen mit einer Kleinbürgerin. Das muss ja mit dem Teufel zugegangen sein.”

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