Johanna Adorján Geteiltes Vergnügen

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Inhaltsangabe zu „Geteiltes Vergnügen“ von Johanna Adorján

Kann man mit einem Menschen glücklich werden, der nichts von seiner Freiheit aufgeben will?

Jessica trifft Tom. Er ist schön und interessant und ein bisschen geheimnisvoll. Sie kommen zusammen, er reißt sie mit, ist aufmerksam und zugleich immer ein wenig abwesend. Und gerade, als sie die Nähe zulässt, stößt er sie wieder ein Stück von sich. Spielt er ein Spiel? Oder bietet Tom ihr eine Liebe, die freier ist und ehrlicher? Es ist eine Geschichte darüber, wie sich Liebe und Freiheit zueinander verhalten. Und wann sich Liebe in etwas Dunkles verwandelt.

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  • Ein literarischen Werk, dass Liebe in den Mittelpunkt rückt

    Geteiltes Vergnügen

    Nil

    01. December 2016 um 12:21

    Würde ich nur den Buchumschlag in der Buchhandlung sehen und die Autorin nicht kennen, ich hätte den Roman nicht zur Hand genommen. Hätte ich trotz des Covers, den Klappentext gelesen und die Autorin nicht gekannt, ich hätte das Buch nicht gekauft. Mein Glück ist, dass ich Johanna Adorján kenne und ihr Debüt ‚Eine exklusive Liebe‘ als Bereicherung empfand und aktiv ‚Geteiltes Vergnügen‘ auswählte. Und wieder bin ich um eine literarischen Schatz reicher! ‚Geteiltes Vergnügen‘ ist ein Roman in dem es in der Tat kondensiert und ausschließlich um eine zwischenmenschliche Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann geht. Auch passiert im engeren Sinne nicht viel. Aber Johanna Adorján beschreibt es so intensiv, real und mitfühlend ohne dramatisch oder melancholisch zu sein, dass es Spaß macht diesen Roman zu lesen. Beispielsweise auf Seite 16: "Allein und unglücklich in Paris, das sich nirgends so sehr vermissen lässt wie in Paris." Wobei ich hier auch sagen muss, dass nicht einzelne herausragende Sätze den Roman so stilistisch hervorheben sondern der Roman als Gesamtkonstrukt. Fazit: Für Literaturliebhaber, die gerne die Nuancen zwischen den Zeilen wahrnehmen und sich mit den großen Fragen des Lebens geschäftigen.

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  • Ich halte Johanna Adorjans zweiten Roman für ein gelungenes Buch

    Geteiltes Vergnügen

    WinfriedStanzick

    09. May 2016 um 12:04

    "Dieses Buch erzählt die Geschichte von Vera und Istvan, die als ungarische Juden den Holocaust überlebten, 1956 während des Aufstandes von Budapest nach Dänemark flohen und sich 1991 in Kopenhagen das Leben nahmen. Man fand sie Hand in Hand in ihrem Bett. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Geschichte meiner Großeltern."Mit diesen Worten begann die Journalistin Johanna Adorjan, die unter anderem für das Feuilleton der FAS schreibt, 2011 ihren Debütroman, der von zahlreichen Kritiker sehr gelobt wurde. Ich selbst nannte es in einer Rezension „das Porträt eines exzentrischen Liebespaares und eine Liebesgeschichte, die aufwühlt und betroffen macht - ein Buch voller Poesie und Kraft“.Ich gab damals der Hoffnung Ausdruck, „dass Johanna Adorjan nach diesem wirklich bemerkenswerten Buchdebüt ihre erzählerische Kraft noch zu weiteren belletristischen Büchern nutzt.“Nun, fünf Jahre später, ist diese Hoffnung in Erfüllung gegangen. Mit „Geteiltes Vergnügen“ präsentiert sie einen Roman über eine Journalistin namens Jessica mit jüdischen Wurzeln, die in der Ich-Form von einer amour fou erzählt, die sie über etwa ein Jahr mit einem Mann namens Tom hat, einem Musiker, der sie gleich beim ersten Zusammentreffen durch seine Manieren beeindruckt: „Er war überhaupt wahnsinnig höflich. Zuvorkommend. Gut erzogen, könnte man auch sagen. Nie zuvor hatte mir ein Mann nicht nur in  den Mantel geholfen, sondern mir anschließend auch noch den Schal umgelegt (…) Er behandelte mich, als wäre allein die Tatsache, dass ich eine Frau war, etwas unerhört Besonderes und Kostbares.“Sie fühlt sich nicht nur wieder richtig als Frau, sondern sie kleidet sich auch so. Und sie hat noch nie so guten und leidenschaftlichen Sex gehabt, wie mit diesem Mann. Doch so nah er ihr dabei kommt, so zärtlich und kräftig zugleich er sie begehrt, so schnell ist er danach wieder verschwunden, zieht sich manchmal für Tage zurück und antwortet nicht auf ihre Nachrichten. Dann  ist er wieder da, als wäre er nie weg gewesen. Jessica beginnt sich daran zu gewöhnen. Sie akzeptiert auch Toms rätselhafte Beziehung zu einem älteren Freund, in dessen Haus er wohnt und mit dem er sich nicht nur kulinarische Genüsse teilt, sondern auch Frauen. Als sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Kinderwunsch verspürt, setzt sie die Pille ab, lässt es darauf ankommen, wird aber nicht schwanger von Tom. Der wiederum schläft nicht nur mit wechselnden Frauen bei Partys, die sein Freund ausrichtet, sondern auch mit seiner ehemaligen Partnerin. Verständlicherweise ist Jessica durcheinander. Hin- und hergerissen zwischen Anziehung und Empörung.Sie macht erneut eine Therapie bei einer offenbar mit medialen Fähigkeiten ausgestatteten etwas skurrilen Psychologin, die unter anderem einen Satz von sich gibt, der mich begeistert hat: „Man muss wollen, was man hat, bevor man bekommt, was man will.“Man ist als Leser über eine lange Zeit irritiert, warum Jessica an der Beziehung zu Tom so lange festhält, warum sie sich im Namen der Liebe sozusagen selbst aufgibt.  Aber Johanna Adorjan erzählt die Geschichte als Befreiungsgeschichte, als eine Entwicklung hin zu sich selbst. Als Tom zu seiner sterbenden Mutter, einer berühmten Musikerin, nach New York eilt, bekommt Jessica den nötigen Abstand, all das, was sie erlebt und gefühlt hat, zu sortieren. Johanna erzählt diese amour fou von Jessica und Tom auf eine Weise, als hätte sie es in einer ähnlichen Form so erlebt. Vielleicht hat sie das ja auch.Der Roman spielt mit dem Thema, warum Frauen (aber auch Männer) so lange an Beziehungen festhalten, die offensichtlich nicht gut für sie sind. Und obwohl Jessica am Ende feststellt: „ ‚Verlass mich nicht‘, sagte ich nicht“, ist anzunehmen, dass sie noch lange daran zu knabbern hat. An der Erfahrung, dass aus der zunächst genossenen Spannung zwischen Freiheit und Liebe etwas ganz Dunkles wird.Ich halte Johanna Adorjans zweiten Roman für ein gelungenes Buch und freue mich auf ihr nächstes Buch.

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  • Ganz ok!

    Geteiltes Vergnügen

    Igela

    19. February 2016 um 15:44

    Jessica lernt nach einigen enttäuschenden Liebesgeschichten den jungen Geiger Tom kennen. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die eine Gratwanderung ist...zwischen Hörigkeit, Lust, Liebe und Betrug versuchen die beiden ihren Weg zu finden.Als die Mutter von Tom an Krebs erkrankt, reist er zurück nach New York und Jessica weiss nicht ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Laut Klappentext geht die Geschichte um die junge Liebe zwischen Tom und Jessica. So weit so gut...enttäuscht habe ich bemerkt, dass es praktisch nur um die Gefühle, die aufkeimende Liebe und das Verlangen zwischen ihnen geht.Und das ist mir ein ganzes Buch lang zu wenig Handlung und wird schnell etwas öde. In Ich Perspektive wird aus der Sicht von Jessica erzählt.So fühlt man sich als Leser automatisch dieser Figur näher. Nachvollziehbar,dass man da Partei ergreift und urteilt.Hinzu kommt, dass mir Tom sehr unsympathisch war. Egoist bis zum geht nicht mehr und sehr selbstsicher in Bezug auf Jessicas Gefühle. Der Schreibstil ist einfach gehalten ,oberflächlich und hat etwas von einer Erzählung. Nicht berauschend , doch ganz in Ordnung.Gestört haben mich die immer wieder eingeworfenen Sätze in englischer Sprache. Ich mag dieses kunterbunte Durcheinander nicht. Entweder lässt man den englisch sprechenden Protagonisten alles in seiner Sprache sprechen oder man übersetzt alles .

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    27. December 2015 um 19:56

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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