Johanna Adorján Meine 500 besten Freunde

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Inhaltsangabe zu „Meine 500 besten Freunde“ von Johanna Adorján

Erzählungen aus dem neuen Berlin.
Eine angetrunkene Jungschauspielerin. Eine schillernde Theaterdiva. Eine aggressive Yogalehrerin. Eine vergessene Filmlegende. Eine durchtriebene Feuilleton-Praktikantin. Zwei Freundinnen, die sich wahrscheinlich zum letzten Mal treffen. Ein eitler Journalist, der fest damit rechnet, die Goldene Edelfeder verliehen zu bekommen. Ein verunsicherter Bestsellerautor, der seinen Lektor von den Qualitäten seines miserablen zweiten Romans zu überzeugen versucht.

Einfach herrlich - scharf beobachtet und mit Witz erzählt! Ich lese immer wieder in diesem Buch und entdecke jedes Mal etwas Neues.

— chauchat22

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  • Eine nette Sammlung von Geschichten

    Meine 500 besten Freunde

    Ritja

    20. November 2016 um 14:24

    Eine nette Sammlung von Geschichten, die einen (mal mehr, mal weniger) gut unterhalten. Es gab Geschichten über die konnte ich herrlich lachen. Sie waren voller Klischees und Macken, Zickereien und Eigenheiten der Charaktere. Man konnte wie bei einem Theaterstück gemütlich von außen zuschauen und sich amüsieren. Hier passte alles gut zusammen, die Figuren, der Humor und die ganze Handlung. Bei den anderen Geschichten war mir die Handlung zu gestellt und konstruiert. Die Charaktere waren zu blaß und die Handlung leider etwas zu belanglos, um mich zu fesseln. Da fehlte der Funke zum Überspringen. Diese Geschichte kann man jedoch gut überblättern und sich der nächsten Geschichte widmen.  Es werden aber immer wieder Menschen aus der Kunst-, Literatur- und Theaterwelt dargestellt. Wer sich nicht in den Kreisen bewegt, wird sich wohl so manches Mal wundern oder seine Klischees bestätigt bekommen. Es ist auch ein Abtauchen hinter die Kulissen, die natürlich etwas üebrspitzt dargestellt werden (oder doch nicht?).  Die Geschichten lassen sich gut lesen, denn die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Nur leider waren nicht alle Geschichten gut und amüsant.

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  • Rezension zu "Meine 500 besten Freunde" von Johanna Adorján

    Meine 500 besten Freunde

    Clari

    25. February 2013 um 18:16

    „Meine 500 besten Freunde“,--das sind mehr oder weniger wichtige oder anerkannte Größen im Berliner Polit- und Showgeschäft. "Dazu zu gehören" ist alles, dafür würde man womöglich sogar die eigene Seele verkaufen. So jedenfalls lesen sich die Geschichten von Damen, Herren, Journalisten und solchen, die es sein möchten. Wer im Restaurant "Borchardt" verkehrt, hat es zu etwas gebracht. Aber natürlich nicht alle! Zuweilen möchte man nur gesehen werden, sich in der Gunst der Stunde sonnen und schlicht gesagt "mehr scheinen als sein". Die Eitelsten der Eitlen, die Angeber, Gernegroße und wer sie nun alle sein mögen: Filmsternchen, Journalisten, Politiker und Theaterleute kommen dort zusammen. Auch der Dirigent Daniel Barenboim ist hier schon gesehen worden. Er gehört zu den hoch geachteten Honoratioren der Stadt. Johanna Adorján benutzt zum Einstieg in ihr Buch mit Porträts ihrer besten Freunde das Treffen zweier Freundinnen. Klatsch und Tratsch bieten den Hintergrund, mit dem sich auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten "tout Berlin" trifft, um sich zu zeigen, gelegentlich anzugeben, sich im Ruhm des Gegenübers zu sonnen, hintergründige Affären zu offenbaren oder mit dem eitlen Gehabe einer wichtigtuerischen Gemeinde das Treffen dort zur Show hoch zu stilisieren. Dennoch: Klatsch regiert die Welt, und so ist das Buch eine unterhaltsame Studie über die eingebildeten oder vorhandenen Fähigkeiten und das Gebaren einiger, die das Gesellschaftsbild der Hauptstadt Berlin mit prägen. Freundinnen sind oft geheime Rivalinnen um die Ehemänner oder Liebsten ihrer getäuschten Partnerinnen. Mit einem ebenfalls enttäuschten Journalisten, der sich vergeblich einen Preis gewünscht hat, empfindet man Mitleid. Seine Ehe ist ein Desaster, nur er hat das bisher nicht erkannt. Doch gibt es in Berlin auch die Drogenabhängigen und die Lebeleute, die sich einfach das Leben schön machen wollen. Ob sie alle glücklich sind? Man darf daran zweifeln. Die Autorin kann Witz mit trockenem Humor verbinden und auf eine ernste und komische Weise dieses Panoptikum unserer Berliner Gesellschaft karikieren. Sie schreibt mit der nötigen Distanz, die einem die Gesellschaft am Ende nahe bringt. Eine unterhaltsame Lektüre ist ihr mit ihrem zweiten Buch gelungen, die allerdings nicht ganz an die erste mit dem Titel "Eine exklusive Liebe" heranreicht, in der sie sich mit dem Schicksal ihrer Großeltern auseinander gesetzt hat. Johanna Adorján ist eine hervorragende Feuilletonistin, deren Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung fast immer mit besonderer Freude zu lesen sind.

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  • Rezension zu "Meine 500 besten Freunde" von Johanna Adorján

    Meine 500 besten Freunde

    WinfriedStanzick

    22. February 2013 um 11:53

    "Dieses Buch erzählt die Geschichte von Vera und Istvan, die als ungarische Juden den Holocaust überlebten, 1956 während des Aufstandes von Budapest nach Dänemark flohen und sich 1991 in Kopenhagen das Leben nahmen. Man fand sie Hand in Hand in ihrem Bett. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Geschichte meiner Großeltern." So begann die Feuilletonjournalistin der FAZ im Jahr 2009 ihren ersten Roman „Eine exklusive Liebe“, einem Buch voller Poesie und Kraft, das sie auch außerhalb der Welt des Feuilletons bekannt machte. Ich schrieb damals am Ende meiner von dem Buch sehr überzeugten Rezension: „Es ist zu hoffen, dass Johanna Adorjan nach diesem wirklich bemerkenswerten Buchdebüt ihre erzählerische Kraft noch zu weiteren belletristischen Büchern nutzt.“ Nun legt sie in ihrem zweiten Buch, das sehr viel weniger persönlich daherkommt, eine Sammlung von lose miteinander verbundenen Stories vor, 13 an der Zahl. Es sind Geschichten aus der Hauptstadt und die in ihr vorkommenden Personen haben alles eines gemeinsam. Sie sind ohne Ausnahme nicht nur beruflich abhängig voneinander, sondern sie sind geradezu süchtig nach Anerkennung. Nichts scheint ihnen von Dauer, immer lockt das Neue, Unbekannte, der besondere Kick. Sie hetzen von einer Ausstellungseröffnung zu anderen, müssen sich immer wieder sehen lassen in den angesagten Kneipen und Restaurants, sind um ihren Ruf besorgt und permanent unter Strom. Ein Leben mit Beziehungen voller Abgründe. Die Stories lesen sich unterhaltsam, und obwohl sie, das zeigen ihre feinen und sensiblen Beobachtungen der Hauptstadtszene, diese sehr gut von innen kennt, stellt sie dennoch mit einer subtilen, stellenweise regelrecht scharfen Ironie Abstand dazu her. Ein Lesegenuss für entspannte Stunden, auch wenn die eine oder andere Story doch ziemlich „zusammengebaut“ erscheint, wie nicht selbst erlebt, sondern am Schreibtisch konstruiert. Da das aber nur an wenigen Stellen durchscheint: absolute Leseempfehlung!

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