Johanna Alba , Jan Chorin Gloria!

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Inhaltsangabe zu „Gloria!“ von Johanna Alba

Wir sind Papst! Eigentlich ist Papst Petrus II. bekannt für seine unermüdlich gute Laune. Doch im Moment gibt es wenig, worüber sich der sonst so lebens-lustige Römer freuen könnte: Es ist Fastenzeit – ein willkommener Anlass für Schwester Immaculata, Haushälterin Seiner Heiligkeit, ihn auf Diät zu setzen. Und ohne Caffè und Cornetti ist Petrus nur ein halber Papst. Erst als beim Frühjahrsputz eine Kiste mit Knochen gefunden wird, bessert sich die päpstliche Laune: Handelt es sich um die Gebeine des heiligen Petrus? Auf der Karfreitagsprozession will der Papst die Reliquien präsentieren. Aber dann fällt ein Schuss, eine Frau stürzt in die Katakomben, und statt des Heiligen-Schädels hält Petrus eine billige Kopie in den Händen. Doch wer immer hinter dem Anschlag steckt – er hat seine Rechnung ohne den Papst und dessen legendäre Spürnase gemacht!

Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!

— Igelmanu66
Igelmanu66

Für alle Fans von Papst Petrus und seiner Haushälterin Immaculata! Es lebe der Fußball und God save the Queen!

— kassandra1010
kassandra1010

Das Buch macht gute Laune

— Kelo24
Kelo24

Ein toller, amüsanter Roman über einen ungewöhnlichen Papst, den man sich so in der Realität wünschen würde.

— Buchraettin
Buchraettin

Ein schönes kurzweiliges Buch, das besonders für Fans von Krimis der unblutigen Art geeignet ist.

— killerprincess
killerprincess

Ein ungewöhnlicher Papst... dieser Petrus II.

— aba
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  • Leserunde zu "O sole mio!" von Johanna Alba

    O sole mio!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    So blau das Meer - so rot das Blut ... Was gehört in jede Badetasche? Sonnenöl, Sonnenbrille, Handtuch – und ein Krimi. Idealerweise ein Krimi, in dem Sonnenöl, Sonnenbrillen und Handtücher vorkommen. Damit alles zusammenpasst: Die Atmosphäre im Freibad / am Baggersee / am Mittelmeer - und der Krimi-Plot. Warum sollte man am Strand auch Krimis lesen, die in herbstlich verregneten Großstädten spielen? Wir – Johanna Alba und ich - hätten da einen Tipp für Euch: „O Sole Mio!“! Unser neuer Papst-Krimi spielt an der Amalfi-Küste, in einem kleinen Fischerort mit Strand, Bootshafen und allem, was die Ferien schön macht. Vielleicht habt Ihr Lust, Euch mit uns durch „O Sole Mio!“ hindurch zu schmökern? Rowohlt stellt für die Leserunde 15 Bücher zur Verfügung (vielen Dank, lieber Rowohlt-Verlag). Die Bewerbung beginnt jetzt. Worum geht es? Italien im August: Sonnenbaden, das beste Eis der Welt und Dolce Vita. Doch stattdessen heißt es für Papst Petrus: Intrigenspiele im Vatikan. Als ihm Studienfreund Giuseppe von seinem einfachen, aber erfüllten Leben als Dorfpfarrer an der Amalfiküste erzählt, kommt Petrus ins Grübeln: Wäre das nicht auch etwas für ihn gewesen? Kurzentschlossen übernimmt er Giuseppes Urlaubsvertretung, inkognito natürlich. Petrus genießt die Auszeit in dem kleinen Fischerort in vollen Zügen. Doch dann wird sein Boccia-Partner Raffaele ermordet, und Petrus‘ Ermittlungen führen ihn tief in die glamouröse Vergangenheit der Amalfiküste. Zehn gute Gründe für „O Sole Mio!“ 1. Du magst dieses Strand-Ding: Sand zwischen den Zehen, den Sonnenmilch-Geruch und das Wasserrauschen, wenn man die Augen schließt.2. Du hast das ganze Jahr über ein klein wenig Sehnsucht nach Italien. Weil diese ganzen billigen Klischees ja einfach wahr sind: Bestes Eis der Welt / bester Espresso der Welt / bestes usw. der Welt.3. Du willst endlich wissen, wie es mit der attraktiven päpstlichen Pressesprecherin Giulia und dem smarten päpstlichen Privatsekretär Francesco  weitergeht. 4. Du liest auch mal (oder sogar nur?) Krimis ohne Serienmörder und Brechreiz-Morde. Spannend, aber eher mit klassischen Mordmethoden. 5. Du lachst gerne. 6. Du sehnst Dich schon länger nach einem Ermittler ohne Eheprobleme und schlechter Laune? Der alles liebt, was das Leben schön macht: gutes Essen, Fußball, interessante Mordfälle?7. Du hast bisher noch keinen Papst-Krimi gelesen – weder "Halleluja!", "Gloria!" noch "Hosianna!".8. Du hast alle Papst-Krimis gelesen und hoffst verzweifelt, dass Immaculata, der zickige päpstliche Hausdrachen, endlich einmal in die Schranken gewiesen wird.9. Du wolltest schon immer einmal an die Amalfi-Küste fahren – aber es war Dir bislang zu weit / zu teuer / zu versnobt.10. Du möchtest auch mal aus Deinem Leben aussteigen und suchst nach erfolgreichen Vorbildern. Wie bekommst Du ein Freiexemplar? Papst Petrus II. erträumt sich ein anderes Leben: Raus aus Rom, raus aus dem Vatikan – stattdessen ein Job als einfacher Landpfarrer, in einem kleinen Fischerort. Sei ehrlich: Ging es Dir nicht auch mal so? Nenne Deinen Traum – und Du nimmst teil an der Verlosung. Ein Stichwort genügt (Senner auf einer Alm / Strickladenbesitzerin in Notting Hill / Papst in Rom, was auch immer). Von den Gewinnern wünschen wir uns eine aktive Mitwirkung an der Leserunde und eine Rezension. Wie läuft die Leserunde ab? Am 21. Juni 2016 endet die Bewerbungsfrist. Dann versendet unser Verlag die Freiexemplare. Ab dem 24. Juni 2016 liegt „O Sole Mio!“ im Buchhandel – ein tolle Chance für alle, die nichts gewonnen haben. Sobald die Freiexemplare eingetroffen sind und alle ihren Lesestrand gefunden haben, geht es los.

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    • 402
  • Ich liebe diesen Papst!

    Gloria!
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung: »Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.« Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam… Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen. Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss... »Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.« Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen. Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!

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    • 12
    parden

    parden

    23. March 2016 um 16:30
    buchjunkie schreibt Die Papst-Krimis kannte ich noch nicht! Aber die könnten mir auch gefallen!

    Ich fürchte, mir auch! ;)

  • Fußball, Pasta und Cornetti!

    Gloria!
    kassandra1010

    kassandra1010

    27. June 2015 um 20:13

    Papst Petrus hat seinem Erzfeind Kardinal Oskoru verziehen, aber der kann mit der Art des Papstes nicht umgehen und plant erneut ein Attentat. Doch es trifft nicht den Papst sondern den englischen Erzbischoff, der schon auf der Abschlussliste der Queen steht. Die Queen hat Verlustängste und schleußt dank MI6 einen Spion ein. Doch Papst Petrus gelingt es dank seiner treuen Mitstreiter Gloria und Fancesco sowie natürlich Immaculata, dem Rachefeldzug ein Ende zu bereiten und dabei noch den britischen Fußball wieder auf Vordermann zu bringen! Witzig, abenteuerlich und so gar nicht angestaubt!

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  • Leserunde zu "Hosianna!" von Johanna Alba & Jan Chorin

    Hosianna!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    Weihnachten in Rom - Weihnachten mit Katze - Weihnachten im Krimi Langsam kommt Weihnachtsstimmung auf - geht es euch auch so? Zeit für eine adventlich-gemütliche Leserunde mit unserem neuen Krimi "Hosianna!", zu der wir - die Autoren Johanna Alba und ich - sehr herzlich einladen. Start ist am 1. Advent. Der Rowohlt-Verlag stellt 15 Bücher für Testleser zur Verfügung - schönen Dank dafür! Die Bewerbung beginnt jetzt.  Worum geht es? Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater Monsignore ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: Im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist! Mit dabei sind wieder die attraktive Pressesprecherin Contessa Giulia und der junge Franziskanerpater Francesco, Privatsekretär seiner Heiligkeit. Zwischen den beiden knistert es schon lange – nun aber hat sich Giulia mit dem smarten Investor Nicolas de Montvert verlobt. Ob das gut geht? Ein Weihnachtskrimi für die stillen Tage: Große Geheimnisse, große Gefühle, große Tannenbäume ... Bist Du jemand, der "Hosianna!" mag? Hier ein kleiner Test: Du magst Weihnachten - mit all seinem Lichterglanz, seinen Düften und Geschmäckern, seinen Legenden und Geschichten? Du magst Rom mit seinen Geheimnissen, seiner Schönheit – und natürlich seiner guten Küche? Du magst Krimis mit Humor, schrägen Ermittlern und kuriosen Verdächtigen? Du magst gemütliche Krimis, in denen die Täter noch ganz altmodisch und nicht gleich in Serie morden? Falls Du mindestens einmal "Ja" gesagt hast, könnte Dir "Hosianna!" gefallen. Falls Du noch nicht ganz sicher bist, findest Du im Netz eine Leseprobe. Und unsere Homepage, auf der wir unsere Reihe vorstellen. Apropos Reihe: Nein, man muss die ersten Bände nicht gelesen haben. „Hosianna!“ ist, genau wie „Halleluja!“ und „Gloria!“, in sich abgeschlossen. Einstieg jederzeit möglich! Wie bekommst Du ein Freiexemplar? Einfach bewerben! Ohne Quiz, ohne Aufgabe. Nur einige Sätze, was euch an dem Buch lockt, was ihr Euch von "Hosianna!" erwartet. Von den Gewinnern wünschen wir uns eine aktive Mitwirkung in der Leserunde und eine Rezension. Wie läuft die Leserunde ab? Am 23. November 2014 endet die Bewerbungsfrist. Dann versendet unser Verlag die Freiexemplare. Wir beginnen am 1. Advent (30. November 2014) lesen uns entspannt in die Adventswochen hinein. Klar, in der angeblich so stillen Zeit ist immer besonders viel los. Doch abends einige Seiten schmökern, Punsch in Reichweite und Katze auf dem Schoß – das hilft bei zuviel Weihnachtstrubel. 

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    • 394
  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    tigerbea

    tigerbea

    24. October 2014 um 19:56

    Papst Petrus II. steckt mitten in der schlimmsten Zeit des Jahres. Fastenzeit. Und dies gilt auch für ihn. Seine Haushälterin Immaculata achtet sehr auf die Einhaltung. Und als ob Petrus II. nicht schon genug mit der Fastenzeit gestraft wäre, findet Immaculata während des Hausputzes im "Flur der toten Päpste" geheimnisvolle Knochen. Petrus glaubt, daß diese von seinem päpstlichen Namensvetter stammen. Somit wären es heilige Reliquien. Diese möchte er während der Karfreitagsprozession im Colosseum der Öffentlichkeit vorführen. Doch die Reliquien entpuppen sich als Fälschung und während der Prozession kommt es zu einer Katastrophe. Papst Petrus und seine Freunde beginnen zu ermitteln. Die Geschichte ist nicht ganz so spannend, wie es sich vom Klappentext her anhört. Der Fall an sich ist eher unspektakulär und zieht den Leser nicht wirklich in seinen Bann. Am interessantesten ist noch der Papst und seine Lebensweise. Dies ist zwar eher unrealistisch, aber dadurch umso witziger. Der Schreibstil ist zwar fließend und leicht verständlich, jedoch wirkt auch der durch die fast nicht vorhandene Spannung etwas langatmig. Einzig der Humor ist in diesem Buch wirklich gut. Die Tricks des Papstes, doch noch an seine Leckereien zu kommen und Immaculata eine heile Fastenzeit vorzugaukeln, während er in Wirklichkeit doch gut lebt, sind wirklich toll. Dies Buch ist definitiv reine Geschmackssache.    

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  • Rezension zu "Gloria!: Ein Papst-Krimi" von Johanna Alba

    Gloria!
    rumble-bee

    rumble-bee

    21. January 2013 um 19:27

    Noch besser als der erste Teil! Ich stelle mir das ja wirklich schwierig vor. Da hat man als Autorenpaar einen ersten Erfolg gelandet - und wird von allen Seiten bedrängt, doch eine Fortsetzung zu verfassen. Doch wie vermeidet man es, einen blassen Abklatsch abzuliefern, oder sich endlos zu wiederholen - und dennoch die Leser fröhliches Wiedersehen mit ihren Lieblingsfiguren feiern zu lassen? Den beiden Autoren Johanna Alba und Jan Chorin ist dies beeindruckend gelungen. Das bewährte Rezept aus dem ersten Band ("Halleluja!") haben sie zwar im Groben beibehalten. Dennoch, sie haben sich etliche "Schmankerl" für diese Fortsetzung einfallen lassen. Ich fand dieses Buch daher definitiv noch besser als den ersten Teil! Alle beliebten Figuren sind wieder dabei - der sinnenfreudige Papst Petrus, der so menschlich und gleichzeitig engagiert rüberkommt. Die rassige Pressesprecherin Giulia, der schüchterne Privatsekretär Francesco. Der Erzfeind, Kardinal Oscuro (was für ein sinniger Name!). Und - selbstverständlich! - der "Hausdrache", Schwester Immaculata. Doch das Buch platzt beinahe vor liebenswerten Einfällen! Zunächst einmal fand ich den Spannungsbogen ausgefuchst gemacht. Denn obwohl es ein humorvolles Buch ist, gibt es richtige Verbrechen, die im ersten Drittel wie in einem waschechten Thriller aufgebaut werden. Ich habe förmlich an den Seiten geklebt! Zweitens fand ich den Einfall sehr genial, diesmal die internationale Politik, sprich: die Queen, und den englischen Fußball, mit einzubeziehen! So hatten die Autoren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Anlässe für eine spannungsreiche und gleichzeitig schreiend komische Handlung. Und - wie könnte es auch anders sein - die Fußballbegeisterung von Papst Petrus durfte in diesem Band mal so richtig verquere Blüten treiben. Einfach nur köstlich! Diesmal wurden auch die satirischen Anteile noch weiter zugespitzt. Wie im ersten Band, gab es viele überdeutliche Anspielungen auf Dan Brown - was habe ich gelacht! Aber auch (so denke ich zumindest) James Bond und Thomas Harris wurden dezent überzeichnet und veralbert. Eigentlich müsste man das Buch gleich ein zweites Mal lesen, um alle diese Feinheiten würdigen zu können. Die Figuren haben sich außerdem weiterentwickelt. Giulia und Francesco knabbern weiter an der Frage, ob sie sich nun mögen oder nicht. Oscuro ist dabei, sich vom Erzfeind zum... ja zum was eigentlich... zu wandeln. Und Immaculata hat in diesem Band ihren großen Auftritt. Sie nimmt aktiv an den Ermittlungen teil! Und auch der italienische Staat bekommt sein Fett weg. Es geht um Themen wie Staatspleite und kulturellen Ausverkauf. Da ist mit so manchen Zaunpfählen gewunken worden! Innerlich mag ich gar nicht so recht von diesem Buch lassen. Was für ein Heidenspaß! Allerdings würde ich hartgesottene Krimifans nach wie vor warnen wollen. Wer nicht auf eine deftige Prise Albernheit und Lebensfreude gefasst ist, sollte es lieber mit anderen Büchern versuchen. Hoffentlich wird es einen dritten Band geben! Das hat ungemeines Suchtpotential...!

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  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    Pfluftl

    Pfluftl

    19. October 2012 um 19:57

    Der Kampf um die Vormacht im päpstlichen Haushalt geht in die zweite Runde: Papst Petrus II. versus Haushälterin und Nonne Immaculata. Lediglich, diesmal hat der Heilige Vater eindeutig den kürzeren gezogen. Es ist Fastenzeit und Beißzange Immaculata wacht höchstpersönlich über die spärlich belegten Teller des Kirchenoberhaupts. Da kann ihm nicht einmal Lebensmittelschmuggler Francesco, sein Privatsekretär, aus der Patsche helfen. Doch dann die glückliche Wende: beim Frühjahrsputz stößt das Putztrio auf Skelettteile, die – so die göttliche Eingebung – mit ziemlicher Sicherheit vom heiligen Petrus stammen. Als Petrus II. die Reliquien bei der Karfreitagsprozession erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, passiert ein rätselhafter Vorfall nach dem anderen: die Pressefotografin des Vatikan und der echte Petrusschädel verschwinden, ein Klatschspaltenjournalist gibt sich als Adeliger aus und der englische Erzbischof wird angeschossen. Der Papst, der schüchterne Franziskanerpater Francesco und die forsche Pressesprecherin des Vatikans, Giulia, beginnen nachzuforschen was es mit diesen seltsamen Vorfällen auf sich hat. Beim Ermitteln kann sich der Papst praktischerweise auch gleich durch halb Rom schlemmen, denn Immaculata wird als Spionin in ein Hotel eingeschleust - selbstverständlich im Namen des Herren. Der zweite Band der Papstkrimi Reihe ist eine gelunge Fortsetzung des ersten Bandes. Die Figuren sind äußerst sympathisch und bleiben sich selber treu. Das Buch ist spannend und gewährt Einblick in das Dolce Vita der Römer und natürlich in die päpstlichen Gemächer. Wieviel davon erfunden ist, sei dahin gestellt, aber man darf davon ausgehen dass die Autoren als Kunsthistoriker und Religionswissenschaftler mit Sicherheit auch viel Erlebtes, Gelerntes und Gesehenes in die Geschichte einfließen haben lassen. Giulia, Petrus und Francesco dürfen sich für den Fortlauf der Handlung verantwortlich zeichnen, aber ohne die spießige Erzkatholikin Immaculata, die dem armen Papst das Leben schwermacht, wäre das Buch nur halb so lustig. Die Machtkämpfe um das letzte Wort zwischen Papst und Nonne sind letztendlich – für mich – das Um und Auf des Buches. Ich kann den Roman allen Fans von witzigen Krimis (z.B. Martha Grimes) empfehlen und natürlich allen die Rom, seine Kultur, italienisches Essen und das süße Leben lieben. Ich jedenfalls habe beide Romane in zwei Tagen verschlungen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Papstkrimireihe!

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  • Leserkommentare zu Gloria! von Jan Chorin

    Gloria!
    Huber Andreas

    Huber Andreas

    via eBook 'Gloria!'

    Völlig unrealistischer aber sehr heiterer, symphatischer, kurzweilliger "Quatsch". Wirklich empfehlenswert und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

    • 2
  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2012 um 12:31

    Grässlicher kann eine Putzaktion nicht beginnen: Statt Staub und Spinnweben findet der Mönch Francesco alte Knochen. Es gibt Hinweise darauf, dass diese ursprünglich aus den Katakomben des Vatikans stammen ... und vom heiligen Petrus selbst stammen. Der amtierende Papst Petrus ist völlig aus dem Häuschen und plant eine Präsentation zur Osterprozession. Aus dem Häuschen ist allerdings auch die äußerst gestrenge Schwester Immaculata: Sie will die Gebeine lieber unter Verschluss halten und registriert jedes kleine Unglück als göttliches Zeichen, die Präsentation wieder abzublasen. Die Pläne des Papstes bringen in der Tat viele Menschen dazu, ganz eigene und völlig unchristliche Aktionen zu planen. Das Geschäft mit Reliquien erlebt einen ungeahnten Boom: Jeder meint, irgendein Knöchelchen besitzen zu müssen und jeder, der irgendwo her Knöchelchen bekommen kann, verkauft diese mit kreativen Herkunftsangaben. Und ein bekannter Römer, der besonders viel Geld bieten kann, versucht mit allen Mitteln, den kompletten Schädel aus den Petrus-Reliquien des Vatikans zu schmuggeln. Beim zweiten Besuch im Vatikan sind die liebgewonnenen Personen alle wieder dabei: Pressesprecherin Giulia und Sekretär Francesco mögen sich nach wie vor, ein bisschen mehr, als es gemäß ihren eigenen Maßstäben guttut; Immaculata ereifert sich, wo sie kann, über die vermeintlichen Verfehlungen ihres Chefs und sie bringt sogar einen von Berufs wegen ohnehin kritischen Hotelchef ins Schwitzen. Das Personal vermag nicht ganz, den strengen Regeln bezüglich Enthaltsamkeit zu folgen und gerät zudem mit den Grenzen von Glauben und Wissenschaft in Konflikt. Alba und Chorin erzählen damit von den alltäglichen Folgen, die der außergewöhnliche Arbeitsplatz im Vatikan mit sich bringt. Das machen sie auf humorvolle Art, obwohl das eine oder andere sicher Stoff zum Nachdenken gibt. Dafür gießen die beiden Autoren über den aktuellen Gegenspielern des Papstes bissige Satire aus. Der Jugendwahn erhält ein ganz besonderes Denkmal, das so absonderlich geraten ist, dass man direkt im knackigen Lesealter schon keine Lust mehr verspürt, später einmal auch nur ansatzweise nachzuhelfen. Das Finanzministerium bekommt einen Preis für außergewöhnliche Kreativität (auch, wenn manche sicher meinen, die hätten Ministerien dieser Art schon längst bewiesen). Was der dort führende Signore Fallimento und seine Mitarbeiter auf die Beine stellen, ist so herrlich abstrus, dass die Szenen im Ministerium geradewegs zum Lieblingsschauplatz werden. Auch der zweite Vatikan-Krimi ist wieder sehr gute, muntere Unterhaltung geworden. Trotz des liebevollen Humors, mit dem Alba und Chorin erzählen können, kommen immer wieder kritischen Aspekte zutage und nicht zuletzt auch eine gut verpackte politische Stellungnahme. Ganz nebenbei intrigiert noch die englische Queen mit, die ganz besondere Wünsche an ihre Fußball-Nationalmannschaft hat. Also: Cornetto und Caffè auf das Tischchen neben dem Lesesofa stellen, die Gazzetta dello Sport zur Seite legen und zum gelben Buch mit dem Papst greifen.

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  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    NiliBine70

    NiliBine70

    27. July 2012 um 19:24

    Inhalt: Fastenzeit, auch im Vatikan. Papst Petrus II. leidet, muss er doch auf seine geliebten Cornetti und andere Leckereien verzichten. Schwester Immaculata, seine resolute Haushälterin und „gute“ Seele in seinen Räumlichkeiten, hat da ein mehr als gestrenges Auge drauf. Und dann kommt sie auf die glorreiche Idee, eine Arte Hausputz durchzuführen, auch auf dem geheimen „Flur der toten Päpste“, wo private Dinge und Dinge, die noch geheimer als die privaten bleiben sollen, der vorangegangenen Päpste aufbewahrt werden. Bei dieser Aktion finden sich geheimnisvolle Knochen, von denen Petrus glaubt, dass sie von seinem Namensgeber stammen. In freudiger Aufruhr beschließt er, diese heiligen Reliquien bei der Karfreitagsprozession durch im Colosseum zu präsentieren. Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch bei der Prozession fällt ein Schuss, die vatikan-eigene Fotografin fällt in die Tiefen des Colesseums und in den Wirren des Aufruhrs, der entsteht, entpuppen sich die Reliquien des heiligen Petrus als Fälschung. Doch wer glaubt, dass ein Papst Petrus sich nun greinend mit seiner Schmach und Angst vor einem Anschlag auf sein eigenes Leben in die Tiefen seiner Gemächer zurückzieht, der liegt völlig falsch. Nein, er und seine Getreuen, sprich Immaculata, der getreue und scheue Francesco und die rassige, feurige Giulia, setzen alles daran, diesen vertrackten Fall zu lösen. Teilweise auch unter größter, eigener Lebensgefahr und mit äußerst pfiffigen Ideen. Meine Meinung: Habemus einen wunderbaren Papst! Naja, zumindest in „Gloria!“. Wie auch schon in Halleluja! hat das Autorenduo Alba-Chorin es auch bei Gloria! wieder verstanden, einfach wunderbare Figuren zu schaffen. Einen so unpäpstlichen Papst, wie es nur geht, so menschlich und liebenswürdig, dass man sich wünscht, ihn schnellstens auf den Balkon des Vatikans zu setzen, wenn man seiner habhaft würde. Eine Haushälterin mit einer verdammt rauen Schale, aber einem überraschend cleveren Kern und eigentlich einer Seele von Mensch. Einer überirdisch attraktiven Pressesprecherin, die aber niemanden an sich ran lässt. Und einen Privatsekretär, den man am liebsten an die Hand nehmen und durchs Leben führen möchte. Nicht vergessen möchte ich aber auch die oder den „Gegenspieler“ zu den Getreuen des Papstes. Einen Bösewicht, dem man nicht von 12 bis Mittag traut, dunkel, gefährlich. Doch bei aller Fantasie, diese Figuren erscheinen einem so lebensnah, als würden sie einem beim nächsten Urlaub in Rom (ein Traum!) über den Weg laufen. Oder auch über die Füße fahren, mit einer Vespa vielleicht, man weiß es nicht… Ich gehöre zu den Fans dieses Papstes, ohne eine gläubige Christin zu sein, ohne mit Religion allzu viel zu tun zu haben. Aber das muss man bei diesen Geschichten auch gar nicht. Man muss nur Mensch sein, mit einer gehörigen Portion Humor, dann versteht man sich prima mit Petrus, der selber in meiner Vorstellung ganz ganz viele Lachfalten hat, weil er selbst viel Humor besitzt. Die Geschichte ist teilweise atemberaubend, mit Wendungen und Verbindungen, die man zunächst nicht vermutet und das Ende ist versöhnlich (so viel sei verraten). Und ich hoffe, beten tu ich ja nicht, dass es ganz ganz bald einen weiteren Petrus-Roman gibt, es ist einfach so herzerfrischend, die Figuren wiederzusehen, im schönen Rom! Fazit: Ein Krimi, ja das ist „Gloria!“ auf alle Fälle, aber kein Allerweltskrimi und nichts für Leute, die nach sturer Ernsthaftigkeit suchen. Wer auch gern bei Krimis mal lacht oder schmunzelt und liebenswerte Figuren gern in sein Herz lässt, der ist hier gut beraten und wird mit Sicherheit wiederkommen…bzw. auch weiterhin Petrus seine Treue schenken!

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  • Rezension zu "Gloria!" von Johanna Alba

    Gloria!
    aba

    aba

    Endzeitstimmung einmal anders Eine "Parallelwelt" präsentiert uns das sympathische Autorenduo Johanna Alba und Jan Chorin in ihrem zweiten Werk rund um Papst Petrus II "Gloria!". In dieser Parallelwelt scheint der Papst viel weltlicher zu sein als die anderen Päpste, die wir sonst kennen. Er hat anscheinend nicht so ein großes Interesse an die Erledigung seiner offiziellen Pflichten (auf seinen Schreibtisch türmt sich die unerledigte Post und seine Pressesprecherin hat nichts anderes zu tun als zu zittern, weil er sonst ohne deren Hilfe alle Termine verpassen würde) und flüchtet regelmäßig von den Fängen seiner resoluten Haushälterin mit dem sehr passenden Namen Immaculata, um inkognito ein Weinchen (oft noch mehr) in seiner Lieblingstrattoria zu trinken. In dieser Parallelwelt ist der italienische Staat komplett pleite (und wer ein bisschen Nachrichten guckt, wird schon wissen, dass diese Tatsache nicht ganz weit weg von der Realität ist), was zu einem unglaublich schicken und gleichzeitig gruseligen Trend geführt hat: Reliquienhandel. Dass der Vatikan viele und vor allem wichtige Reliquien besitzt, das kann man sich gut vorstellen. Und dass auch Kriminelle Interesse an solche haben könnten, das liegt auch auf der Hand. "Gloria!" ist ohne Zweifel eine unterhaltsame Geschichte rund um einen fiktiven Papst mit einem (für einen Papst) ungewöhnlichen Lebensstil. Mit seinem lockeren Plot und der unkomplizierten Sprache ist dieses buch eine geeignete leichte Lektüre für zwischendurch. Wenn man es auch noch an einem schönen Sommerabend auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein liest, wird man dann sehr gut verstehen, dass Papst Petrus seine Arbeit gerne vernachlässigt, denn im schönen Rom hat man mehr Gelegenheit dazu, als im kalten Deutschland. Ich muss zugeben, dass meine Begeisterung für diesen Roman sich in Grenzen hielt. Das lag keinesfalls an den skurrilen Figuren (einen Papst, der seine Freizeit ganz anders verbringt als die "normalen Päpste" war für mich ganz neu und die Idee fand ich sehr lustig), auch nicht daran, dass ich an manchen Stellen ein "Endzeitgefühl" durch die Schilderung der von mir schon bereits erwähnten Parallelwelten hatte, sondern es lag eher an den in meinen Augen teilweise unlogischen Umständen, in denen sich die Geschichte entwickelte und auch an manchen Handlungen, die ich leider nicht nachvollziehen konnte. Sehr schön dagegen fand ich die britische Königin als Gegenfigur zum Papst... in der selben Tradition des 16. Jahrhunderts! Ein Lob für die Gestaltung des Covers muss ich aussprechen. Ein knallgelbes Buch wird immer meine Aufmerksamkeit erreichen.

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    • 2
    SaraAlcantara

    SaraAlcantara

    23. July 2012 um 23:07
  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    Plueschfussel

    Plueschfussel

    06. July 2012 um 12:36

    Dieses Buch ist genau das Richtige für Krimifans, die nicht so auf Mord und Totschlag in detaillierter Beschreibung stehen und für jene, die sich mal vom Thrilleralltag entspannen möchten. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Figuren haben alle Charakter und sind mehr oder weniger sympathisch und wohl gerade deswegen nicht wegzudenken. Sie harmonieren und sorgen so für Spannung und eine gute Portion Humor. Obwohl einige Themen sehr überspitzt dargestellt werden, wie zum Beispiel der Reliquienhandel, sind es trotzdem Themen, über die man nachdenken sollte. Von mir gibt es vier Sternchen.

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  • Leserunde zu "Gloria!" von Johanna Alba

    Gloria!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    Lust auf Italien? Wir (Johanna Alba und ich) laden herzlich ein nach Rom: Dort spielt unser neuer Papst-Krimi "Gloria!". Wir freuen uns, wenn ihr mit uns düstere Ruinen, romantische Gassen und prachtvolle Palazzi erkunden wollt - auf der Suche nach dem mysteriösen Schädeldieb, vor allem aber auf der Suche nach kulinarischen Geheimtipps. Rowohlt spendiert 20 Freiexemplare - vielen Dank nach Reinbek! In der Rubrik "Bitte ein Buch!" könnt Ihr euch bis zum 8. Mai bewerben. Eine Woche später, am 16. Mai, starten wir dann mit der Lektüre. Bis dahin dürft Ihr natürlich gerne in allen anderen Rubriken posten - ich schaue regelmäßig rein und beantworte Fragen! Wem könnten unsere Papst-Krimis gefallen? Ganz sicher allen, die Italien lieben. Freunde des "gemütlichen Krimis" kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Und alle, die humorvolle Krimis mit schrägen Ermittlern mögen. Wer vor allem blutrünstige skandinavische Serienkiller-Romane liest, darf sich natürlich ebenfalls bewerben - aber bitte nicht enttäuscht sein! Hier ein Link zu unserer Homepage: http://www.papstkrimi.de/ Hier ein Link zur Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Chorin_Gloria.pdf Und hier ein Link zur letzten Papst-Krimi-Leserunde: http://www.lovelybooks.de/gruppe/363264131/diskussionsgruppe_zu__halleluja___von_johanna_alba___jan_chorin/ Wir freuen uns sehr auf die Diskussionen mit Euch! Falls Ihr Band I ("Halleluja!) nicht gelesen habt, macht das gar nichts - man kommt auch so gut in die Handlung hinein. Natürlich freuen wir uns, wenn "Halleluja!"-Leser nun auch bei "Gloria!" dabei sind, aber ganz besonders herzlich begrüßen wir auch die "Neuleser". Einstweilen liebe Grüße Jan

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  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    Nik75

    Nik75

    28. June 2012 um 05:30

    Ich möchte euch das Buch Gloria von Johanna Alba und Jan Chorin vorstellen. In dem Buch geht es um Papst Petrus II, der immer gerne mal Detektiv spielt. Bei der Karfreitagsprozession in Rom passieren eigenartige Dinge. Die Leibfotografin des Papstes verschwindet, jemand wird angeschossen und eine Reliquie wird vertauscht. Natürlich macht sich Papst Petrus II auf, der Sache auf den Grund zu gehen. Unterstützung bekommt er von seiner Haushälterin, seiner Pressesprecherin und von seinem persönlichen Sekretär. Meine Meinung: Für mich war der Krimi eine schöne Abwechslung zu „normalen“ Krimis. Hier ermittelt mal kein Kommissar oder Detektiv, sondern der Papst persönlich. Es ist mal lustig zu sehen wie unkonventionell und normal der Papst sein kann. Erfrischende Fiction würde ich mal sagen. Ich mochte einfach den Papst sehr gerne. Er schleicht sich aus dem Haus um Essen zu gehen und um mal der Fastenkost seines Hausdrachen Immaculata zu entgehen. Er ist immer gut aufgelegt und nimmt alles mit Humor. Der Hausdrache Immaculata hört alles, sieht alles und ist immer zur Stelle, wenn sie auch mal nicht gebraucht wird. Sie ist eigentlich die Chefin in der Papstwohnung und hält alles picobello sauber. Sie kann zwar sehr giftig sein, unterstützt aber doch den Papst bei seinen Ermittlungen. Guila die Pressesprecherin ist jung, schön und sucht noch einen Mann bzw. ihre Mutter sucht einen Mann für sie. Sie ist bei den Ermittlungen immer mit von der Partie. Dann gibt es noch den Franziskanermönch Francesco. Er ist der Privatsekretär des Papstes. Ein sehr gut aussehender Mönch, der sich irgendwie danach sehnt eine Familie zu haben. Meiner Meinung nach hätte er kein Mönch werden sollen. Das sind also die 4 Hauptprotagonisten um die sich alles dreht. Schön fand ich, dass sie alle Hand in Hand ermittelt haben und jeder seinen Teil zur Lösung des Falles beigetragen hat. Ich fand den Krimi einfach nur erfrischend, spannend und eine schöne Feierabendlektüre. Wer in einem Krimi auch mal schmunzeln möchte ist hier genau richtig. Er bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Gloria!" von Jan Chorin

    Gloria!
    Buchfan276

    Buchfan276

    Gloria ist das zweite Buch des Autorenduos Jan Chorin und Johanna Alba und erzählt die Geschichte des immerzu gut gelaunten Papstes Petrus II. Als eines Tages die Gebeine des Heiligen Petrus im Vatikan gefunden wird, kommt Unruhe auf. Am Karfreitag soll im Rahmen einer Kreuzwegandacht die Reliquie präsentiert werden. Doch alles läuft nicht so einfach, wie geplant: Ein Schuss fällt und eine Fotografin landet in den Katakomben des Kolloseums. Eine herrliche Geschichte über den Vatikan, eine Verschwörung, den Reliquienhandel und eine unfähige Fußballnationalmannschaft. Die sympathischen Charaktere Giulia (Pressesprecherin des Vatikan), Francesco (Mönch und Privatsekretär des Papstes), Immaculata (Haushälterin des Papstes) und natürlich den Papst selbst schließt der Leser sofort ins Herz. Ein Papst-Krimi, in der der Papst zum Ermittler wird, wurde hier von den Autoren wunderbar ausgestaltet. Mit etwas eigenen Methoden kommt er immer wieder einen Schritt vorwärts und gibt der sonst eher als schrullig angesehenen Rolle des Papstes ein gänzlich neues Gesicht, ohne dabei zu spotten. Der fröhliche Charakter des Buches lässt während der Lektüre keine Langeweile aufkommen und man wünscht den Protagonisten immerzu ein Happy End. Ob es zu diesem auch kommt, muss man aber selber nachlesen. Das Buch ist nur zu empfehlen, und das nicht nur gläubigen Katholiken, sondern jedem, der sich für einen netten, humorvollen und freundlichen Krimi interessiert.

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