Johanna Alba , Jan Chorin Hosianna!

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Inhaltsangabe zu „Hosianna!“ von Johanna Alba

Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!

Ein schöner Papst-Krimi mit einigen Schwachstellen.

— Chiaramaus
Chiaramaus

Petrus ermittelt mal wieder in höherem Auftrag und stolpert über zu viel Espressi und die Mordlust der Borgias!

— kassandra1010
kassandra1010

Witziger und spannender Einstieg. Doch leider konnte das Buch meiner Meinung nach dieses Niveau nicht halten.

— Gelinde
Gelinde

Wieder ein schöner Papstroman, bei dem der Krimiteil eher die Nebenrolle spielt. ;) Leichte & schöne Unterhaltung für die Weihnachtszeit.

— kalligraphin
kalligraphin

Wo bekommt man einen solchen Papst her?

— Igelmanu66
Igelmanu66

Buch beendet

— Mary62
Mary62

Ein wirklich lustiger und spannender Roman, bei dem besonders die Charaktere die Geschichte bestimmen.

— Erdbeer_Torte
Erdbeer_Torte

Ein Papst, der mein Herz erobert hat. Er ermittelt mit seiner Pressesprecherin und seinem Privatsekretär und beweist jede Menge Spürsinn.

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Leider enttäuschend und überhaupt nicht, was ich erwartet hatte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich liebe Papst Petrus ♥ - genialer 3. Teil - eine absolute Leseempfehlung!

— Wildpony
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  • Hosianna!

    Hosianna!
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    29. January 2017 um 22:14

    Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!Eigentlich hat mir das Buch gefallen, es ist sehr gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil und packende Geschichte. Sehr interessant, Rom mal aus einer etwas anderen Sicht zu erleben! Die Charaktere fand ich allerdings etwas unrealistisch, irgendwie kann ich mir einfach nicht so einen Papst vorstellen. Es fehlte den Menschen das gewisse Etwas, das sie lebensfähig und glaubwürdig als Charakter eines Buches macht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte, nett für zwischendurch!

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  • Leserunde zu "O sole mio!" von Johanna Alba

    O sole mio!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    So blau das Meer - so rot das Blut ... Was gehört in jede Badetasche? Sonnenöl, Sonnenbrille, Handtuch – und ein Krimi. Idealerweise ein Krimi, in dem Sonnenöl, Sonnenbrillen und Handtücher vorkommen. Damit alles zusammenpasst: Die Atmosphäre im Freibad / am Baggersee / am Mittelmeer - und der Krimi-Plot. Warum sollte man am Strand auch Krimis lesen, die in herbstlich verregneten Großstädten spielen? Wir – Johanna Alba und ich - hätten da einen Tipp für Euch: „O Sole Mio!“! Unser neuer Papst-Krimi spielt an der Amalfi-Küste, in einem kleinen Fischerort mit Strand, Bootshafen und allem, was die Ferien schön macht. Vielleicht habt Ihr Lust, Euch mit uns durch „O Sole Mio!“ hindurch zu schmökern? Rowohlt stellt für die Leserunde 15 Bücher zur Verfügung (vielen Dank, lieber Rowohlt-Verlag). Die Bewerbung beginnt jetzt. Worum geht es? Italien im August: Sonnenbaden, das beste Eis der Welt und Dolce Vita. Doch stattdessen heißt es für Papst Petrus: Intrigenspiele im Vatikan. Als ihm Studienfreund Giuseppe von seinem einfachen, aber erfüllten Leben als Dorfpfarrer an der Amalfiküste erzählt, kommt Petrus ins Grübeln: Wäre das nicht auch etwas für ihn gewesen? Kurzentschlossen übernimmt er Giuseppes Urlaubsvertretung, inkognito natürlich. Petrus genießt die Auszeit in dem kleinen Fischerort in vollen Zügen. Doch dann wird sein Boccia-Partner Raffaele ermordet, und Petrus‘ Ermittlungen führen ihn tief in die glamouröse Vergangenheit der Amalfiküste. Zehn gute Gründe für „O Sole Mio!“ 1. Du magst dieses Strand-Ding: Sand zwischen den Zehen, den Sonnenmilch-Geruch und das Wasserrauschen, wenn man die Augen schließt.2. Du hast das ganze Jahr über ein klein wenig Sehnsucht nach Italien. Weil diese ganzen billigen Klischees ja einfach wahr sind: Bestes Eis der Welt / bester Espresso der Welt / bestes usw. der Welt.3. Du willst endlich wissen, wie es mit der attraktiven päpstlichen Pressesprecherin Giulia und dem smarten päpstlichen Privatsekretär Francesco  weitergeht. 4. Du liest auch mal (oder sogar nur?) Krimis ohne Serienmörder und Brechreiz-Morde. Spannend, aber eher mit klassischen Mordmethoden. 5. Du lachst gerne. 6. Du sehnst Dich schon länger nach einem Ermittler ohne Eheprobleme und schlechter Laune? Der alles liebt, was das Leben schön macht: gutes Essen, Fußball, interessante Mordfälle?7. Du hast bisher noch keinen Papst-Krimi gelesen – weder "Halleluja!", "Gloria!" noch "Hosianna!".8. Du hast alle Papst-Krimis gelesen und hoffst verzweifelt, dass Immaculata, der zickige päpstliche Hausdrachen, endlich einmal in die Schranken gewiesen wird.9. Du wolltest schon immer einmal an die Amalfi-Küste fahren – aber es war Dir bislang zu weit / zu teuer / zu versnobt.10. Du möchtest auch mal aus Deinem Leben aussteigen und suchst nach erfolgreichen Vorbildern. Wie bekommst Du ein Freiexemplar? Papst Petrus II. erträumt sich ein anderes Leben: Raus aus Rom, raus aus dem Vatikan – stattdessen ein Job als einfacher Landpfarrer, in einem kleinen Fischerort. Sei ehrlich: Ging es Dir nicht auch mal so? Nenne Deinen Traum – und Du nimmst teil an der Verlosung. Ein Stichwort genügt (Senner auf einer Alm / Strickladenbesitzerin in Notting Hill / Papst in Rom, was auch immer). Von den Gewinnern wünschen wir uns eine aktive Mitwirkung an der Leserunde und eine Rezension. Wie läuft die Leserunde ab? Am 21. Juni 2016 endet die Bewerbungsfrist. Dann versendet unser Verlag die Freiexemplare. Ab dem 24. Juni 2016 liegt „O Sole Mio!“ im Buchhandel – ein tolle Chance für alle, die nichts gewonnen haben. Sobald die Freiexemplare eingetroffen sind und alle ihren Lesestrand gefunden haben, geht es los.

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  • Der Papst steht auf Weihnachten....

    Hosianna!
    kassandra1010

    kassandra1010

    28. December 2015 um 16:52

    Während Petrus sich mal wieder mit seiner Haushälterin Immaculata herumärgert, geraten seine beiden älteren Schwestern in einem heruntergekommenen Palazzo in Gefahr. Dort ist ein Mord geschehen und die Leiche spurlos verschwunden. Das kommt Petrus und seiner Ermittlertruppe gerade recht, da sich alle gerade zu sehr mit sich selbst beschäftigt haben. Ein rund um gelungener Fortsetzungsteil mit viel Witz und Skurrilitäten, die einem schon Vorfreude auf den nächsten Band machen.

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  • Hosianna

    Hosianna!
    Gelinde

    Gelinde

    22. December 2015 um 18:36

    Hosianna!, ein Papst Krimi von Johanna Alba und  Jan Chorin Cover: Genau passend zur Geschichte. Inhalt: Rom, die heilige Stadt. Noch 16 Tage bis Weihnachten. Papst Petrus II, hat alle Hände voll zu tun. Da tauchen seine beiden Schwestern, Maria und Marta samt Kater, im Vatikan auf und quartieren sich bei ihm ein, sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die beiden Schwestern sind aus ihrem Palazzo geflüchtet weil ein Mitbewohner, der junge spanische Priester Juan, unter mysteriösen Umständen verschwunden ist und ein Verbrechen nicht ausgeschlossen werden kann. Hier ist nicht die Polizei, sondern die päpstliche Spürnase gefragt. Meine Meinung: Der Einstieg mit einer bigotten und ewig nörgelnden Haushälterin und einem Papst der den Genüssen des Lebens sehr offen gegenübersteht (und sich die „Wahrheit“ auch mal zurechtbiegt) war witzig, und Papst Petrus hatte meine Sympathie sofort gewonnen. Dann wurde es spannend, als ein junger Priester auf spektakuläre Weise verschwand. Um seine Schwestern zu schützen übernimmt der Papst die Ermittlungen. Und irgendwann verliert die Geschichte dann ihren Charme für mich. Es wird teilweise zu sehr übertrieben (ein Papst der so gar nichts von Wahrheit hält), vieles ist unlogisch, die Verhörmethoden sind mehr als fraglich, es hagelt nur so von Klischees (u.a. Zölibat, Pressesprecherin verliebt sich in Sekretär= Priester), und das ganze dreht sich dauernd im Kreis. Immer wieder werden dieselben Räume durchsucht und dieselben Thesen aufgestellt. Im Mittelteil ist mir das ganze viel zu zäh. Die witzigen Sequenzen werden sparsamer oder ich finde sie überdreht. Es ist klar zu erkennen, dass das Autoren-Ehepaar Rom sehr gut kennt, denn die Beschreibungen sind sehr liebevoll und detailliert. Gut gefallen haben mir auch die kritischen Bemerkungen zum „Reichtum“ des Vatikans und seinen „Geschäften“. Das Happy End und die Weihnachtspredigt ist dann ein arg überzogenes Weihnachtswunschdenken. Wenn es denn doch so einen Papst geben sollte, würde ich mich auch in die Schlange der Menschen einreihen die Halleluja und Hosianna rufen würden. Mein Fazit: Witziger und spannender Einstieg. Doch leider konnte das Buch meiner Meinung nach dieses Niveau nicht halten. Nette Geschichte zum Abschalten um die Weihnachtstage. Von mir 3 Sterne.

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  • Wo bekommt man einen solchen Papst her?

    Hosianna!
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Verwüstet. Ein anderes Wort fiel Petrus nicht ein. Ein Luftzug wirbelte die Papiere auf, die überall verstreut lagen. Die Vorhänge bauschten sich in Fetzen ins Zimmer. Die Türen des Kleiderschranks standen offen, Wäsche, Hemden, Soutanen lagen zusammengeknüllt auf dem Boden. Der Teppich war mit Scherben übersät. Flecken bedeckten den braunen Teppich. Petrus bückte sich instinktiv und berührte die dunklen Schatten. Sie fühlten sich feucht an.« Papst Petrus II ist wieder gefordert! Zwar ist es kurz vor Weihnachten und eigentlich müsste er sich auf seine Weihnachtspredigt vorbereiten und das Urbi et orbi in diversen Sprachen üben, aber wenn seine Schwestern ihm berichten, dass ein junger spanischer Priester, der in ihrem Palazzo wohnt, unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, dann muss er schließlich nach dem Rechten sehen! Erst recht, als sich der Verdacht erhärtet, dass der Priester Opfer eines Verbrechens geworden ist, denn noch einen Skandal kann seine Kirche nicht gebrauchen. Nein, Polizei und Öffentlichkeit sollten davon nichts erfahren, darum kümmert man sich besser selbst. Als es zu weiteren ungewöhnlichen Vorkommnissen im Palazzo kommt, spitzt sich die Lage zu... Einen solchen Papst müsste man haben! Ich finde ihn absolut wunderbar, denn er ist herrlich menschlich! Sehr zum Leidwesen übrigens seiner strengen Haushälterin Immaculata, die sich berufen fühlt, an vorderster Front gegen alle nur erdenklichen Laster zu kämpfen. Und Petrus hat davon (ihrer Meinung nach) reichlich, verwandelt den Vatikan in einen regelrechten Sündenpfuhl! Man stelle sich nur vor: Ein Heiliger Vater, der allmorgendlich in der Gazzetta dello sport die Fußballtabellen studiert, mit einem alten Priestermantel getarnt durch Rom streift, gerne auch mal als Sozius auf der Vespa seines Privatsekretärs und der der teuflischen Genusssucht frönt... »Und jetzt gehen wir schlafen«, sagte Petrus, trank aus und sammelte die leeren Bierflaschen ein. »Ich verstecke sie in meiner Privatkapelle. In der Sakristei. Einer von uns muss sie morgen aus dem Vatikan schmuggeln.« »Aber Immaculata wird merken, dass im Kühlschrank Bier fehlt.« »Wir sagen, dass Kardinal Rizzoli geklingelt und Bier geschnorrt hat. Das ist völlig glaubhaft. Seine Haushälterin ist noch strenger als Immaculata und duldet keine Flasche im Haus. Normalerweise kauft er nachts an der Tankstelle, aber die hat heute früher zu, weil Feiertag ist.« »Aber ... das wäre ... nicht ganz die Wahrheit.« »Kardinal Rizzoli hätte demnächst geklingelt - ich bin mir ganz sicher.« Petrus tatkräftige Mitstreiter sind seine Pressesprecherin Giulia und sein Privatsekretär, ein junger Franziskanermönch namens Francesco. Die beiden haben ihn schon bei "Halleluja!" und "Gloria!" unterstützt, bilden in Sachen Detektivarbeit ein tolles Team. Allerdings stellt die gute und enge Zusammenarbeit vor allem Francesco vor ein gewaltiges Problem - nun ja, man kann keinen Papst-Krimi schreiben, ohne irgendwo das Thema "Zölibat" mit einzubringen. Auf jeden Fall sind die beiden mir sehr sympathisch, wie übrigens auch die leicht schrägen Schwestern von Petrus, die sich samt Kater Monsignore im Vatikan einquartieren und Immaculata an den Rand der Verzweiflung bringen. Abgesehen von diesen sehr unterhaltsamen Aspekten gibt es natürlich auch noch eine Krimihandlung. Eins muss man diesem Papst lassen: Er ist ein toller Ermittler, hat Ideen und setzt diese kreativ um. Daraus ergibt sich eine intelligente Krimihandlung, bei der man ruhig miträtseln kann. Am Ende schafft Petrus es, die Auflösung mit einer weihnachtlichen Note zu verbinden - das muss ihm erst mal einer nachmachen ;-) Fazit: Wo bekommt man einen solchen Papst her? Ich hatte viel Spaß an diesem Buch und hoffe, dass es noch weitere Fälle für Petrus geben wird. »Es ist immer verdächtig, wenn sich alle gern mögen«, sagte Petrus. »Meine Kardinäle mögen sich auch alle gern. Trotzdem haben wir in diesem Kreis immer wieder unerklärliche Todesfälle zu beklagen.«

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    • 11
  • Leserunde zu "Pikkolo und Panettone - Famiglia Maiotti tischt auf" von Astrida Wallat

    Pikkolo und Panettone - Famiglia Maiotti tischt auf
    AtlantikVerlag

    AtlantikVerlag

    Astrida Wallat: Pikkolo und Panettone.  Famiglia Maiotti tischt auf Eine deutsch-italienische Familienkomödie mit allerlei Turbulenzen. Wenn Weihnachten naht, ist das Chaos nicht fern. So auch bei der deutsch-italienischen Familie Maiotti, die das Fest mit der ganzen Verwandtschaft unterm deutschen Weihnachtsbaum verbringen will. In diesem Jahr steht der Heilige Abend offenbar unter einem besonders schlechten Stern: Großmama vergisst die Weihnachtsgans im Zug, Maura hat Liebeskummer, und kurz vor der Bescherung verschwindet der kleine Ugolino spurlos. Mit einem Mal gerät die planvoll chaotische Welt der Maiottos ins Wanken. Und während alle fieberhaft nach Ugolino suchen, kommen überraschende Wahrheiten zutage... Seid ihr im Herzen Italiener? Endet auch euer Weihnachten gerne mal im Chaos? Lest ihr gern turbulente Familiengeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! Wir freuen uns, euch diese rasante Familienkomödie vorstellen zu dürfen und laden euch herzlich ein, mit uns und der Autorin Astrida Wallat ihren Roman »Pikkolo und Panettone« zu lesen und zu diskutieren. Dafür stellen wir 25 Leseexemplare zur Verfügung! Bewerbt euch bis einschließlich 9. Oktober und erzählt uns was eure Familie so liebenswert macht! Zur Autorin: Astrida Wallat, geboren 1975, studierte Germanistik, Theologie und Romanistik in Würzburg und Urbino, Italien, wo sie neben der Sprache auch die Feinheiten des mediterranen Alltags kennenlernte. Sie ist im Projektmanagement tätig und lebt in Stuttgart.

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    • 478
  • eBook Kommentar zu Hosianna! von Jan Chorin

    Hosianna!
    Santa Lametta

    Santa Lametta

    07. March 2015 um 14:38 via eBook 'Hosianna!'

    Eine wahrlich himmlische Weihnachtsgeschichte aus der ewigen Stadt- Danke!

  • Leserunde zu "Hosianna!" von Johanna Alba & Jan Chorin

    Hosianna!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    Weihnachten in Rom - Weihnachten mit Katze - Weihnachten im Krimi Langsam kommt Weihnachtsstimmung auf - geht es euch auch so? Zeit für eine adventlich-gemütliche Leserunde mit unserem neuen Krimi "Hosianna!", zu der wir - die Autoren Johanna Alba und ich - sehr herzlich einladen. Start ist am 1. Advent. Der Rowohlt-Verlag stellt 15 Bücher für Testleser zur Verfügung - schönen Dank dafür! Die Bewerbung beginnt jetzt.  Worum geht es? Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater Monsignore ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: Im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist! Mit dabei sind wieder die attraktive Pressesprecherin Contessa Giulia und der junge Franziskanerpater Francesco, Privatsekretär seiner Heiligkeit. Zwischen den beiden knistert es schon lange – nun aber hat sich Giulia mit dem smarten Investor Nicolas de Montvert verlobt. Ob das gut geht? Ein Weihnachtskrimi für die stillen Tage: Große Geheimnisse, große Gefühle, große Tannenbäume ... Bist Du jemand, der "Hosianna!" mag? Hier ein kleiner Test: Du magst Weihnachten - mit all seinem Lichterglanz, seinen Düften und Geschmäckern, seinen Legenden und Geschichten? Du magst Rom mit seinen Geheimnissen, seiner Schönheit – und natürlich seiner guten Küche? Du magst Krimis mit Humor, schrägen Ermittlern und kuriosen Verdächtigen? Du magst gemütliche Krimis, in denen die Täter noch ganz altmodisch und nicht gleich in Serie morden? Falls Du mindestens einmal "Ja" gesagt hast, könnte Dir "Hosianna!" gefallen. Falls Du noch nicht ganz sicher bist, findest Du im Netz eine Leseprobe. Und unsere Homepage, auf der wir unsere Reihe vorstellen. Apropos Reihe: Nein, man muss die ersten Bände nicht gelesen haben. „Hosianna!“ ist, genau wie „Halleluja!“ und „Gloria!“, in sich abgeschlossen. Einstieg jederzeit möglich! Wie bekommst Du ein Freiexemplar? Einfach bewerben! Ohne Quiz, ohne Aufgabe. Nur einige Sätze, was euch an dem Buch lockt, was ihr Euch von "Hosianna!" erwartet. Von den Gewinnern wünschen wir uns eine aktive Mitwirkung in der Leserunde und eine Rezension. Wie läuft die Leserunde ab? Am 23. November 2014 endet die Bewerbungsfrist. Dann versendet unser Verlag die Freiexemplare. Wir beginnen am 1. Advent (30. November 2014) lesen uns entspannt in die Adventswochen hinein. Klar, in der angeblich so stillen Zeit ist immer besonders viel los. Doch abends einige Seiten schmökern, Punsch in Reichweite und Katze auf dem Schoß – das hilft bei zuviel Weihnachtstrubel. 

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    • 394
  • Ein schönes vorweihnachtliches Buch

    Hosianna!
    Erdbeer_Torte

    Erdbeer_Torte

    20. February 2015 um 14:11

    Ein wirklich lustiger und spannender Roman, bei dem besonders die Charaktere die Geschichte bestimmen. Beim Lesen habe ich selbst versucht den Täter zu ermitteln, doch so einfach ist das nicht. Denn die Erzählung hat Wendungen, die sehr unerwartet kommen und wieder neuen Schwung in die ganze Sache bringen. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde es jedem weiter empfehlen, der Lust auf ein gleichzeitig anspruchsvolles und lustiges Buch hat.

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  • Ermittlungen mit Gottes Beistand

    Hosianna!
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    04. February 2015 um 20:19

    Ja, ich gestehe: Ich bin nicht katholisch, kein Freund des Zölibats und einen Stellvertreter Jesu Christi auf Erden bräuchte ich nicht. Aber ich liebe den Papst! Allerdings spreche ich hier von Papst Petrus II., leider ist er nur ein fiktiver Protagonist – schade eigentlich... Das Cover: Ja, sie vielen mir schon mehrfach ins Auge, diese orangefarbenen Cover – auf einem fährt der Papst eine Vespa, auf dem anderen vergnügt er sich beim Himmel- und Hölle-Hüpfspiel. Doch beim dritten Band der Papst-Krimis unterscheidet sich das Cover von dem der beiden vorherigen Krimis. Normalerweise mag ich es, wenn Cover einer Buchserie einen Wiedererkennungswert besitzen, doch dieses Cover gefällt mir sogar besser als die orangefarbenen Cover der beiden Vorgängerbücher – es wirkt einfach viel lebendiger, und heiterer. Lediglich der geschwungene Schriftzug des Buchtitels blieb erhalten. Der Hintergrund des glänzenden Covers ist in einem hübschen rosa Farbton. Auf dem Cover sieht man den beleibten Papst, wie er über der Schulter einen Weihnachtsbaum trägt. Ihm folgt ein roter getigerter Kater der, ganz nach Katzenmanier, mit seiner Vorderpfote nach den Fransen des umgebundenen, schalähnlichen Gürtels angelt. Der Papst wirkt sehr beschwingt, freudig, er strahlt über das ganze Gesicht, was ihn auch sofort sehr sympathisch erscheinen lässt. Witzig fand ich das rot-gelbe Rentiergeweih auf dem Kopf des Katers – dies entsprang zwar der Phantasie des Illustrators, passt aber hervorragend zu einem Buch mit ungewöhnlicher Handlung. Die Handlung: Weihnachten naht mit großen Schritten. Auch in Rom herrscht Hektik, aber vor allem auch Vorfreude auf die besinnlichen Tage. Papst Petrus II. Würde sich gerne mit den Vorbereitungen auf das Fest befassen, jedoch warten einige wichtige Pflichttermine auf ihn. Doch dann stehen plötzlich die beiden Schwestern des Papstes samt Kater und Gepäck vor der Tür, um im Vatikan einzuziehen. Schwester Immaculata ist alles andere als begeistert. Doch Maria und Marta weigern sich hartnäckig, in den heimischen Palazzo zurückzukehren, denn ein junger spanischer Priester, der ebenfalls im Palazzo wohnte, verschwand unter mysteriösen Umständen – ist er etwa einem Verbrechen zum Opfer gefallen, oder handelt es sich sogar um einen übersinnlichen Spuk? So beginnt Petrus erneut, seine Spürnase einzusetzen, um nun auch diesen Fall zu lösen. Die hübsche Giulia und sein Sekretär, der Franziskanermönch Francesco stehen ihm hierbei hilfreich zur Seite, denn wozu sollte man auch die Polizei einschalten, wenn man in der Lage ist, den Fall auf eigene Faust zu lösen?... Meine Meinung: Es war meine erste persönliche Begegnung mit dem Papst – und das, obwohl ich, wie bereits erwähnt, nicht katholisch bin! Nein, natürlich bin ich dem Papst „nur“ im Buch begegnet. Und obwohl ich die beiden vorherigen Papst-Krimis nicht gelesen hatte, gelang mir der Einstieg ins Geschehen auch ohne Vorkenntnisse hervorragend. Die Personen aus dem Umfeld des Papstes werden in ihrer „Funktion“ vorgestellt, so dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. Dennoch gehen die Beschreibungen nicht zu sehr ins Detail, denn das würde vermutlich diejenigen unter den Lesern langweilen, die die beiden vorherigen Bände bereits kennen. Papst Petrus II. ist ein Mann mit sehr menschlichen Zügen: Er liebt gutes Essen (was sich an seiner Figur auch bemerkbar macht – die Kalorien haben unübersehbar ihre Spuren hinterlassen), schaut sich für sein Leben gerne Fußballspiele an (dazu gehört dann natürlich auch das ein oder andere Bier), er fährt gerne Vespa, mischt sich inkognito unter das Volk und er ermittelt für sein Leben gerne. Mit viel Spürsinn nimmt er so auch diesmal die Ermittlungen auf – stets an seiner Seite hat er Giulia, seine hübsche Pressesprecherin, sowie seinen Privatsekretär Francesco, einen äußerst attraktiven Mönch. Dieses Jahr hat sich Papst Petrus II. vorgenommen, endlich mal die alte Weihnachtskrippe aufzubauen, ein altes Familienerbstück, an dem viele Erinnerungen hängen. Wie habe ich mich amüsiert, als Petrus der Krippe ein würdiges Umfeld verlieh und die Krippe sich über einen großen Teil seines riesigen Arbeitszimmers erstreckte – da wurden Brücken gemauert, Flüsse angelegt, „Bäume gepflanzt“ - eine große Herausforderung für den Papst, auf den viele Pflichten warteten, und zudem noch ein Kriminalfall, den es zu klären galt. Und dann fehlt auch noch das Wichtigste an der Krippe: Das Jesuskind ist spurlos verschwunden (genauso wie der spanische Priester). Aber bereits als der Papst die staubigen Schachteln vom Dachboden holte und den Inhalt auf dem Fußboden des Arbeitszimmers ausbreitete, kippte Immaculata angesichts des herrschenden Chaos beinahe schon aus den (Gesundheits-)Latschen. Schwester Immaculata („Die Unbefleckte“) ist die Haushälterin des Papstes. Doch so richtig steht die gestrenge Frau nicht hinter ihrem Dienstherrn – Immaculata ist in der Tat päpstlicher als der Papst! Und so gefällt es ihr gar nicht, wie er sein Leben führt. Statt Genügsamkeit isst der Papst für sein Leben gerne - und mitunter gerne auch reichlich – sehr zum Leidwesen der gestrengen Haushälterin, die ihn lieber auf Diät setzen würde. Entbehrung, so lautet Immaculatas Forderung – statt des heißgeliebten Kaffees könnte sich Petrus doch auch mit einer Tasse Tee begnügen! Und überhaupt fehlt es diesem Papst gehörig an Ernsthaftigkeit – am aller-aller-schlimmsten aber findet Immaculata eines: Petrus hat Humor – und der ist im Vatikan völlig fehl am Platze. Ich habe mich köstlich amüsiert über die strenge Haushälterin, die ja so genügsam lebt, weil ihr das „alte Zeug“ (gemeint sind damit die Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände von Petrus' Vorgängern) vollkommen reicht. Die Spuren der Haushälterin sind in der ganzen Wohnung des Papstes hinterlassen – beispielsweise stramm gestopfte Kissen mit (religiösen) Stickereien, ob nun die Dornenkrone oder ein Tannenzweig (der wiederum an die Dornenkrone erinnert). Eindeutig hat Immaculata im Haushalt die Hosen an, sonst müsste Petrus wohl kaum die leeren Bierflaschen vor ihr verstecken. Maria und Marta, die beiden Schwestern des Papstes sind ebenfalls an christlichen Dingen interessiert. In ihrer Wohnung hängen daher auch Bilder von Heiligen – stets attraktive Männer mit sehr spärlicher Kleidung. Immaculata ist empört! Doch dann gibt es da ja noch die „heiligen Kräuter“ konserviert in Alkohol, die Immaculata dann doch etwas lockerer werden lassen – mit verheerenden Folgen. Doch dann ziehen kurz vor Weihnachten die beiden Schwestern des Papstes auch noch im Vatikan ein und verwöhnen ihren Angelo (so heißt ihr Bruder mit bürgerlichem Namen) sehr gerne mit ihren Koch- und Backkünsten. Dass sich die beiden älteren Damen in ihrer (!) Küche austoben, gefällt Immaculata überhaupt nicht. Und auf keinen Fall will sich die treue Seele den Kochlöffel von den beiden Papstschwestern aus der Hand nehmen lassen! Eine meiner Lieblings“personen“ war Monsignore. Nein, es handelt sich um keinen Bewohner des Vatikans, sondern vielmehr um einen vollkommen „weltlichen“ Protagonisten. Monsignore ist der Kater von Petrus' Schwestern, der den kulinarischen Gelüsten ebensowenig abgeneigt ist wie der Papst selbst. Doch wer (abgesehen von Immaculata) kann einem bettelnden Katzenblick schon widerstehen? Leider ist die Anwesenheit eines Katers bei Ermittlungen am Tatort etwas unpraktisch, denn im Spurenverwischen ist er ebenso ein Meister, wie es auch Maria und Marta sind, die am Tatort Reinigungsarbeiten durchführen. Aber Monsignore wartet letztendlich nur auf seinen großen Auftritt als Retter in der Not. Giulia – bei ihrem Anblick werden Männerträume wahr. Die junge Comtessa ist eine der schönsten Frauen in der „ewigen Stadt“. Sie hat lange schwarze, gelockte Haare und eine atemberaubende Figur, verfügt zudem noch über Intelligenz und ist alles andere als oberflächlich. Da gerät selbst Francesco, der sich dem Zölibat verschrieben hat, in Versuchung. Francesco und Giulia - es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. Sie konnten zusammen nicht finden (der Tiber war viel zu tief)... - ja, so ist es bei Francesco und Giulia auch. Francesco, der sein Leben der Kirche widmet – samt allen Nachteilen, wie der Ehelosigkeit, der er sich als tiefgläubiger Franziskanermönch verschrieben hat. Wäre da nicht sein Mönchshabit – mit dem braunen Wuschelhaar, der Sonnenbrille, mit der durchtrainierten Figur und dem Dreitagebart hätte man den großen und schlanken Francesco für einen „ragazzo“ aus dem Latin-Lover-Bilderbuch halten können (so die Beschreibung aus dem Buch). Kein Wunder, dass sein Anblick und seine sympathische Ausstrahlung Giulias Herz höher schlagen lässt. Wie sehr würde man den beiden eine gemeinsame Zukunft wünschen. Andererseits würde das wohl das Aus für das hervorragende Ermittler-Team bedeuten, was natürlich sehr schade wäre. Nicolas ist der französische Verlobte von Giulia – sehr zum Leidwesen von Francesco, der sehr viel für die junge Frau empfindet. Doch ich fand Nicolas weder sympathisch, noch fand ich, dass er zu Giulia passt, da er so ganz anders als sie ist, was ihre Vorstellungen betrifft. Giulia lebt eher bescheiden auf 80 qm, für ihren Verlobten ist das schlicht und einfach unvorstellbar. Und dann ist da noch die Hausgemeinschaft des Palazzos, in dem Maria und Marta leben. Man vertraut sich, pflegt eine gute Nachbarschaft – und doch scheint jeder der Bewohner etwas zu verbergen. Die bunte Hausgemeinschaft besteht aus den folgenden Personen: Eve ist eine Schriftstellerin mit Hang zu seichten Texten. So befasst sie sich auch mit den Borgia, einem aus Spanien stammenden Adelsgeschlecht. Doch wozu braucht eine Autorin überhaupt ein Schwert? Lucia ist eine junge Studentin, die in einem Buchladen jobbt, der ein etwas eigenwilliges Sortiment führt. Auf mich wirkte die junge Frau unnahbar und etwas unfreundlich. Hatte sie etwa ein Verhältnis mit dem jungen Priester – irgendetwas verschweigt Lucia auf jeden Fall. Batholomeo ist ein Barista, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. In seiner Wohnung hat er sich aus seiner Sammlung von Kaffeemaschinen ein regelrechtes Museum errichtet. Petrus, der Kaffeeliebhaber verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und genießt gerne ein oder mehrere Tassen des Heißgetränks bei Bartholomeo – natürlich stets mit gespitzten Ohren und mit, durch viel Koffein, hellwachem Verstand. Und dann ist da noch letztendlich Jean, der junge Priester aus Spanien, der ebenfalls im Palazzo lebte, aber nun spurlos verschwunden ist. Petrus hatte den jungen Mann nie persönlich kennengelernt, doch seine Schwestern loben die Art des jungen Priesters, den sie stets gerne mit ihren Backkünsten verwöhnt hatten. Die Handlung beginnt 16 Tage vor Weihnachten. Unterteilt ist das Buch in Kapitel, deren Überschrift meist als eine Art Countdown gestaltet ist: „Noch .. Tage bis Weihnachten“. Das Buch endet mit dem Kapitel „6. Januar – Tag der Befana“. (Die Befana ist dem Volksglauben nach eine Hexe, die auf der Suche nach dem Jesuskind in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar von Haus zu Haus fliegt und Geschenke bringt oder straft.) Die einzelnen Kapitel sind nochmals unterteilt, denn es wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Sehr gut gefiel mir das Lokalkolorit. So wurden italienische Begriffe, Redensarten und Sätze verwendet, die kursiv hervorgehoben wurden – eventuell hätte man hierzu im Anhang des Buches ein Glossar einfügen können. Die beschriebenen Sehenswürdigkeiten fand ich sehr interessant, ich habe den ein oder anderen Handlungsort dank Internet genauer unter die Lupe genommen. Hervorragend fand ich als Fan von Stadtplänen in Büchern mit Lokalkolorit, dass sich auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels ein wundervoll gestalteter Ausschnitt des Stadtplans befand, samt einiger zunächst rätselhaft wirkenden Abbildungen, die man aber während des Lesens der Handlung zuordnen konnte. Von diesem Autoren-Ehepaar hatte ich bislang noch kein Buch gelesen. Die beiden Autoren sind Historiker, was sich an der ein oder anderen Stelle des Buches auch bemerkbar macht, z.B. wenn es um die Borgia geht. Doch der Schreibstil ist alles andere als trocken: Locker, beschwingt und mit einem tollen Wortwitz verleihen sie ihren Charakteren einen ganz eigenen Charme – angefangen vom lebensfrohen Papst, über die spröde Haushälterin Immaculata bis hin zu den mütterlichen Schwestern, der liebreizenden Giulia, den Seelenqualen leidenden Francesco und nicht zuletzt den Kater Monsignore, der vom Wesen her doch tatsächlich etwas dem Papst ähnelt – ein echter Genießer, der den kulinarischen Genüssen nicht widerstehen kann. Die Autoren führen den Leser durch die Straßen und Gassen von Rom, präsentieren den Schildkrötenbrunnen, den Campo de' Fiori, besuchen mit Francesco den Bambino Gesù. Das Wissen der Autoren kommt nicht von ungefähr – Johanna Alba, die unter anderem auch eine zeitlang in Rom studiert hat, lebte damals in einer Künstler-WG gleich hinter dem Vatikan. Jan Chorin ist ein auf europäische Religions-und Geistesgeschichte spezialisierter Historiker. In ihren Papstkrimis haben sie wohl eines der ungewöhnlichsten Ermittler-Teams ins Leben gerufen – noch dazu ein äußerst sympathisches Trio. Mein Herz hat dieser Papst auf jeden Fall erobert. Und ich denke, das war nicht mein letzter Papstkrimi, den ich gelesen habe. Fazit: Auf ein HALLELUJA! und ein GLORIA! Folgt nun ein weihnachtliches HOSIANNA! Endlich darf auch ich einmal einen Papst kennenlernen, wie man ihn sich wünscht – trotz seines Glaubens ist er dennoch weltoffen und tolerant, führt mitunter auch ein Leben außerhalb des Vatikans. Herrlich, wie er sich (meist) unerkannt unter das Volk mischt, sich seinen Spürsinn zunutzen macht und Kriminalfälle löst. Immaculata, eine äußerst strenge Haushälterin, die nicht so begeistert von der Lebensart des Papstes ist, sowie die hübsche und zudem äußerst kluge Pressesprecherin Guilia und der attraktive Privatsekretär Francesco - jeder von ihnen bereichert die Handlung ungemein auf seine ganz eigene Art und Weise - nicht zu vergessen die Schwestern des Papstes und Kater Monsignore. Es ist kein „blutiger“ und „actiongeladener“ Krimi, den die Autoren geschrieben haben, aber das würde auch gar nicht so recht in die besinnliche Weihnachtszeit passen. Vielmehr konnte mich hier die humorvolle Handlung fesseln, aber auch das mitermitteln, denn leicht war der Fall nicht zu lösen. Mir hat dieses Buch die stressige Weihnachtszeit sehr versüßt und ich möchte es daher auch gerne weiterempfehlen, denn bekanntlich ist nach Weihnachten zugleich vor Weihnachten – das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt, passend dazu möchte ich diesem himmlischen Buch 5 (Weihnachts-)Sterne verleihen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:13
  • Ein Papst zum Liebhaben

    Hosianna!
    katze267

    katze267

    06. January 2015 um 16:55

    Zuerst einmal : diesr Roman verbreitet wunderbare Weihnachtsstimmung und eignet sich besonders dazu, in der Vorwehnachtszeit gelesen zu werden. Aber auch zu anderen Zeiten ist er Lesevergnügen pur, ein perfekter Mix aus Spannung und Humor mit einem Schuss Romantik. Der Roman beginnt 16 Tage vor Weihnachten und spielt in Rom, genauer gesagt im Vatikan. Papst Petrus hat gerade die Krippenlanmdschaft seiner Kindheit ausgepackt und möchte sie reparieren und aufbauen. Dies missfällt ausserordentlixch seiner Haushälterin, der sauertöpfischen Scvhwester Immaculata, die nichts von Weihnachtsbräuchen hält und überhaupt nichts von Schlemmerei und weltlichen Hobbies hält, während Petrus ein Geniesser und auch ein leidenschaftlicher Fussballfan ist. Da tauchen die beiden ebenfalls in Rom lebenden Schwestern des Papstes  mit ihrem Kater Monsignore im Papstpalast auf, zur Freude des Papstes begnadete Bäckerinnen.Sie berichten vom mysteriösen Verschwinden des jungen, gutaussehenden spanischen Priesters Juan, ihres Wohnungsnachbarn.Petrus (aus den Vorgängerromanen bekannt) ermittelt gern und wird dabei von seinem Sekretär, dem Mönch Francesco, und seiner gutaussehenden Pressesprecherin Giulia unterstützt.Giulia ist  nach der aussichtslosen Liebe zu Francesco nun mit dem reichen, gutaussehenden Nicolas verlobt .Gemeinsam versuchen die 3 dem Verschwinden auf die Spur zu kommen, ihr besonderes Augenmerk gilt dabei den skuriln Mitbewohnern des heruntergekommenen Palazzos. Der Papst ist so unrealistisch, aber gleichzeitig so ungeheuer liebenswert, die Handlung durchaus spannend, aber den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringend, diese Mischung ist einfach unwiderstehlich. Mir hat dies ungewöhnliche und aussergewöhnliche Roman mit seinen sympathischen Charakteren sehr gut gefallen und durch das Lesen in der Vorweihnachtszeit nebenbei noch viel Weihnachtsstimmung vermittelt

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  • Hosianna!

    Hosianna!
    Nik75

    Nik75

    30. December 2014 um 21:27

    Heute stelle ich euch den Krimi „Hosianna“ von Johanna Alba & Jan Chorin vor. Es ist kurz vor Weihnachten in Rom. Alle freuen sich auf Weihnachten. Auch der Papst freut sich schon drauf und hat die Krippe aus seiner Kindheit hervorgeholt um sie zu restaurieren. Als er aber von seinen Schwestern erfährt, dass Juan ein junger Priester verschwunden ist, macht er sich auf um im Palazzo seiner Schwestern zu ermitteln. Unterstützung bekommt er natürlich von Giulia seiner Pressesprecherin und von Francesco seinem Assistenten. Können Sie herausfinden warum Juan verschwunden ist und warum es im Palazzo spukt? Papst Petrus ermittelt und das darf man nicht versäumen. Meine Meinung: Mittlerweile ist dies der dritte Papstkrimi, den Frau Alba und Herr Chorin geschrieben haben. Ihr Hauptprotagonist Papst Petrus II ist einfach einmalig. Er ist ein netter unkonventioneller und sehr sympathischer Papst. Man muss ihn einfach lieben. Auch die Protagonisten Guilia die Pressesprecherin, Francesco der Assistent des Papstes und Immaculata die Haushälterin möchte ich im Buch nicht missen. Sie alle sind einmalig und auf ihre Art und Weise liebenswert. Ich bin gleich nach den ersten Seiten mitten ins spannende Geschehen eingetaucht. Der Krimi hat viel Witz und Charme und ist weit weg von einem herkömmlichen steifen Krimi in dem nur stur ermittelt wird. Es macht einfach Spaß zu sehen, dass dieser Papst ein Mensch wie jeder andere ist und auch mal auf seine Päpstlichkeit pfeift. Man lernt die Protagonisten kennen und mag sie einfach. Alle vier gehören zu diesen Krimis dazu. Jeder von ihnen trägt zur Aufklärung dieses rätselhaften Falles bei und sie sind ein eingespieltes Team. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig, fesselnd und spannend. Man hat das Gefühl live dabei zu sein und durch die Beschreibungen der Autoren ist das Buch in meinem Kopf wie ein Film abgelaufen. Wenn jemand einen Krimi lesen will bei dem man auch schmunzeln kann, dann ist er hier genau richtig. Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und hoffe sehr, dass es noch mehr Papst Krimis geben wird. Es wäre wirklich schön noch mehr Fälle mit Petrus gemeinsam aufzuklären. Dieser Krimi, der passenderweise in der Weihnachtszeit spielt bekommt von mir 5 Sterne.

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  • Genialer dritter Teil der Papst-Krimi-Serie um Papst Petrus!

    Hosianna!
    Wildpony

    Wildpony

    30. December 2014 um 14:48

    Hosianna! Johanna Alba und Jan ChorinKurzbeschreibung Amazon: Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papstes. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata, die nicht unbedingt ein Herz für Katzen hat. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist! Das Autorenpaar Johanna Alba und Jan Chorin hat es wieder getan: einen hochamüsanten Papst-Krimi geschrieben. «Hosianna» ist Pflichtlektüre für alle Italienurlauber, aber auch für alle, die es dieses Weihnachten nicht nach Rom schaffen. Mein Leseeindruck: Oh wie sehr hatte ich mich auf den dritten Teil mit Papst Petrus gefreut!Und nun hatte ich ihn in Händen ♥Was soll ich als erstes sagen?Einfach absolut geniale und wunderbare Fortsetzung von Halleluja und Gloria!Und was mich so gefreut hat war das Schwester Immaculata sofort wieder voll in ihrem Element war und auch gleich zu Beginn des Buches die Gefühle von Francesco zu Giulia wieder aufflammen. Wie schwer muß der Schock gesessen haben als Giulia plötzlich mit einem Verlobten auftaucht ;-)Und natürlich ist Papst Petrus gleich wieder in seinem Ermittler-Element, denn schließlich sind seine Schwestern ja ein wenig mitbetroffen, passierte das Verschwinden des Priesters ja in ihrem Palazzo. Fazit: Hach, wieder einmal ist mir das Buch total ans Herz gegangen.Ich liebe Papst Petrus und seine unpäpstlichen Einsätze.Und die gestrenge Schwester Immaculata sowie Giulia und Francesco ♥ Daher gibt es von mir für diesen tollen dritten Teil natürlich wieder 5 Sterne und eine dicke Lese-Empfehlung!

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  • Ein Papst zum Liebhaben

    Hosianna!
    PMelittaM

    PMelittaM

    21. December 2014 um 17:12

    Rom bereitet sich auf Weihnachten vor und Papst Petrus holt die Weihnachtskrippe seiner Kindheit vom Dachboden, sehr zum Missfallen seiner Haushälterin, Schwester Immaculata. Als dann auch noch seine beiden Schwestern mitsamt Kater Monsignore bei ihm einziehen, ist es mit der Ruhe im päpstlichen Haushalt gänzlich vorbei. Aus dem Palazzo der Schwestern ist ein junger Priester verschwunden – Grund genug für Petrus einmal wieder zu ermitteln. Schon das Drumherum des Romans gefällt mir. Das Cover fällt sofort ins Auge und, auch wenn es durch das fehlende Gelb etwas am Wiedererkennungswert mangelt, verheißt es doch wieder eine schöne und humorvolle Geschichte. Auf die Innenseite des Umschlags wurde eine Karte gedruckt, die einige Szenen des Romans kennzeichnet und die Kapitel bilden einen Countdown bis Weihnachten. Es handelt sich hier um den dritten Roman einer Reihe um Papst Petrus, das größere Leseerlebnis hat man, wenn man die Vorgänger kennt und daher die Charaktere direkt einordnen kann, aber auch ohne Vorkenntnisse gibt es keine Verständnisprobleme und die Geschichte bereitet Vergnügen. Es ist schön, Petrus und seine Mitstreiter wieder zu treffen und mit seinen beiden Schwestern und dem Kater kommen weitere Charaktere hinzu, die man einfach mögen muss. Auch sonst treten wieder eine ganze Reihe mehr oder weniger skurriler Personen auf, mir gefallen sie alle gut … Der Kriminalfall ist gut durchkomponiert und durchweg logisch. Die Auflösung gefällt mir sehr gut. Man darf aber keine typische Kriminal-Ermittlung erwarten und manch einem Krimiliebhaber werden sich die Haare sträuben, wenn er mitverfolgt, wie hier ermittelt wird. Aber der Fokus liegt eben woanders. Trotzdem ist der Fall interessant und spannend und, wie schon gesagt, durchweg logisch. Wie man durch das Cover schon ahnen kann, enthält der Roman viel Humor. Allerdings gibt es dieses Mal auch nicht wenig Tragik – und diese betrifft vor allem Francesco, Petrus' Privatsekretär, denn Giulia, Pressesprecherin des Vatikans, kommt von einer Auslandsreise verlobt zurück. Die Autoren trauen sich da an ein heißes Eisen, das Thema Zölibat, und man darf gespannt sein, ob und wie die beiden das lösen werden … Auch Johanna Albas und Jan Chorins dritter Papstkrimi ist wieder durchweg gelungen, das Lesen macht unglaublich viel Spaß und man trennt sich nur schwer wieder von Petrus, Francesco, Immaculata und all den anderen. Gut, dass man sie alle wiedertreffen wird, denn Petrus wird weiter ermitteln. Wer gerne Krimis mit Humor liest, wer außergewöhnliche Ermittler mag und deren Ermittlungsmethoden tolerieren kann und wer nichts dagegen hat, dass der Kriminalfall nicht immer im Mittelpunkt steht, ist hier richtig. Von mir erhält der Roman eine absolute Leseempfehlung!

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