Lost in Strange Eyes

von Johanna Danninger 
4,6 Sterne bei26 Bewertungen
Lost in Strange Eyes
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Bjjordisons avatar

Absolut unterhaltsam...

J

Verrückte Idee, aber denkbar und sehr gut geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "Lost in Strange Eyes"

»Dieses Buch hat mich gefesselt wie schon lange keins mehr. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt.« (Leserstimme auf Amazon) **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...** Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen… Die Erstausgabe dieses Romans erschien 2015 unter dem Titel »Meyruka. Die goldene Kriegerin« bei Carlsen Impress.  

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783646300178
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Dark Diamonds
Erscheinungsdatum:30.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut unterhaltsam...
    Tolles Buch...

    Das Buch ist nicht meine erste Geschichte der Autorin und ich war bisher von allen begeistert, so auch von diesem hier.

    Es ist die Geschichte von Meyruka, die immer auf einen möglichen Krieg vorbereitet wurde. Sie steht auf der Seite der Rebellen, die die Erde befreien wollen. Als sie eines Tages trifft sie auf Syn, der zur Gegenseite gehört, allerdings erfährt man erst im Laufe der Geschichte, was es mit ihm auf sich hat und er nicht so ist, wie es scheint.

    Die Handlung empfand ich als wirklich gelungen. Es war wirklich spannend und ich fand es toll, welche Geheimnisse sich während des Lesens lüften. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn es war so fesselnd und ich fand den Spannungsbogen während der ganzen Geschichte gehalten. Wirklich toll.

    Der Wettlauf gegen die Zeit war stellenweise wirklich nervenaufreibend, denn Meyruka will ja die Menschheit und deren Überleben sichern und man merkt, wie knapp es wird. Auch die Sache mit der Untergrundorganisation konnte mich begeistern.

    Meyruka fand ich eine klasse Hauptprotagonistin. Sie war mir auf auf der Stelle sympathisch und ich fand toll, wie stark und mutig sie ist. Sie wirkte auf mich auch sehr authentisch. Auch ihre Tapferkeit konnte mich begeistern. Ich würde sie als besonders bezeichnen, denn trotz ihrer Jugend ist schon sowas, wie ein Anführer und bekommt auch noch von allen Respekt.

    Syn empfand ich als sehr geheimnisvoll, aber zugleich auch interessant. Er ist ja der Captain der Kytharer, was man auch sehr oft merkt, denn diese wurde dazu erzogen, dass sie Befehle befolgen müssen und so war auch zu Beginn seine Art. Allerdings macht er eine tolle Entwicklung durch, denn im Laufe der Geschichte beginnt er zu überlegen.

    Die Schreibweise war wieder sehr flüssig und locker. Das Buch war sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, was ich dieses Mal wieder richtig klasse fand, denn bekommt als Leser sehr viele Eindrücke von den unterschiedlichen Positionen. Der Handlung kann man auch sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.

    Das Cover ist wieder entzückend und es gefällt mir sehr gut.

    Zur Autorin:

    Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!

    Quelle:  Verlag

     

    Fazit:

    5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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    SandraHoergers avatar
    SandraHoergervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wenn man sich den ganzen Tag darauf freut, ein Buch endlich weiterlesen zu können, dann hat die Autorin definitiv alles richtig gemacht.
    Highlight des Tages

    Ich bin auf der Leipziger Buchmesse auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich muss sagen, allein schon deswegen hat es sich gelohnt hinzugehen.

    Wenn man sich den ganzen Tag darauf freut, endlich Feierabend und damit Zeit zu haben, ein Buch weiterzulesen, dann hat die Autorin definitiv alles richtig gemacht. Bei „Lost in Strange Eyes“ ist das der Fall. Die Protagonisten – und sogar die Nebenpersonen – sind eigenständige, unverwechselbare Charaktere, die man unweigerlich in sein Herz schließt. Man fiebert und leidet mit ihnen mit. Die Geschichte fesselt durchgehend und ist absolut durchdacht. Details, die beschrieben werden, beleben nicht nur die Story, sondern erweisen sich unerwartet als wichtig. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und Weiterentwicklungen, die bei näherer Betrachtung absolut logisch und doch während des Lesens – und das ist die große Kunst! – völlig unvorhersehbar und damit höchst spannend sind. „Lost in Strange Eyes“ hat mir ein paar wunderschöne Abende geschenkt. Danke dafür!

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    Yvi33vor einem Jahr
    Rezension zu „Lost in strange Eyes“ von Johanna Danninger

    Meine Meinung:

    Die Geschichte spielt in der Zukunft und Außerirdische haben angefangen die Erde zu bevölkern und die Menschen zu töten oder zu unterdrücken. Meyruka ist eine junge Frau, die im Untergrund lebt. Sie führt eine Gruppe von Rebellen an, die sich gegen die außerirdischen Kytharer zur Wehr setzen. Mey ist eine starke Persönlichkeit. Sie hat Durchsetzungsvermögen, ist taff und kann sehr gut kämpfen. Sie hat sich ihren Platz als Anführerin erarbeitet und mehr als verdient. Obwohl sie jung ist, wird sie von allen respektiert. Ihr Mut und ihre Tapferkeit sind beeindruckend. Man kann Mey nur mögen. Trotzdem ist sie zu keinem Zeitpunkt überheblich, sondern denkt nur an die Menschen, die sie zu schützen versucht. Das macht sie sehr realistisch.

    Sin Leroi ist ein Captain der Kytharer. Doch während die Kytharer so erzogen sind ausschließlich und kommentarlos Befehle auszuführen, ist Sin anders. Er hinterfragt Dinge und macht sich seine eigenen Gedanken. Das macht ihn anders und seine Vorgesetzten sind nicht erfreut darüber. Bei einem Kampf gegen die Menschen begegnet er Mey und er muss seine Ansichten über die menschliche Rasse komplett überdenken. Was ich an Sin sofort mochte ist seine Skepsis und auch seine Neugier. Er bildet sich seine eigene Meinung und das macht er auch nicht überstürzt. Er nutzt seine gute Beobachtungsgabe und reimt sich so die Wahrheit über die Geschehnisse zusammen. Das macht ihn für mich echt und lebendig.

    Generell hat die Autorin hier sehr überzeugende Haupt- und Nebencharaktere geschaffen, mit viel Persönlichkeit und Tiefe. Die Geschichte ist sehr spannend und kraftvoll geschrieben. Trotz der 540 Seiten fliegt man regelrecht durch das Buch und kann es beim Lesen nicht mehr aus der Hand legen. Mey und die Rebellen kämpfen um nichts weniger als das Überleben der Menschheit und die Zeit wird knapp. Das kann man regelrecht spüren und der Wettlauf gegen die Zeit sorgt für einen regelrechten Nervenkitzel.

    Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben, sodass wir die Geschehnisse bei beiden Parteien problemlos miterleben können. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr bildhaft. Trotz der verschiedenen Begriffe rund um die Außerirdischen, waren diese jederzeit verständlich in die Handlung eingebaut. Als kleinen Tipp gibt es am Ende noch ein Glossar, in dem alle Namen und Begriffe noch einmal erklärt werden.
    Die Autorin hat hier eine sehr spannende und actionreiche Geschichte mit einer Mischung aus Dystopie und Science Fiction geschaffen mit unglaublich starken Protagonisten. Ich kann das Buch jedem empfehlen.

    Cover:

    Das Cover ist unglaublich ausdrucksstark und sticht sofort ins Auge. Der funkelnde Hintergrund erinnert an den Sternenhimmel der die Science Fiction Einflüsse vermuten lässt.


    Fazit:

    Eine absolut spannende und fesselnde Geschichte mit starken Protagonisten. 

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    SylviaRietschels avatar
    SylviaRietschelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes und rasantes Abenteuer
    ღRezension zu >Lost in Strange Eyes< von Johanna Danningerღ

    Hui, ich bin immer noch ganz hin und weg. Dieses Buch ist einfach überwältigend. Aber fangen wir von vorn an. Klappentext und Cover haben mich sofort in ihren Bann gezogen, weswegen ich mich gleich auf dieses tolle, neue Werk von Johanna Danninger gestürzt habe. Es war nicht das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, und doch hat sie mich dadurch komplett vom Hocher gehauen. Mal eben reingelesen und ein paar Stunden später festgestellt, dass ich meinen Tee vergessen hatte, der mittlerweile natürlich kalt war. Die ersten Kapitel flogen dahin, auch wenn es nach dem grandiosen Anfang für mich ein wenig schleppend weiterging. Doch als dann der Moment kam, in dem sich alles veränderte, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
    Die Thematik traf genau meinen Geschmack und auch die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Aber das war ich von Johanna schon gewohnt. Es gibt eigentlich keine Figur in dieser Geschichte, die mir nicht ans Herz gewachsen ist. Gerade die Protagonisten sind so vielfältig, liebevoll und detailliert gestaltet, dass sie mir wie reale Personen vorkamen und ich so tief in die Handlung gezogen wurde.
    Hinzu kommt der fantastische Schreibstil, durch den ich mir die Schauplätze so vorstellen konnte, als wäre ich direkt dabei. Aber nicht nur das. Auch die Emotionen hat Johanna wieder so genial verpackt, dass sie auf mich übergegangen sind. Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Der Ideenreichtum in diesem Buch ist wirklich fantastisch. Es geht um so viel mehr als nur um Liebe oder das blanke Überleben, sodass man als Leser dazu angeregt wird, über das Gelesene nachzudenken. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch!
    Fazit:

    „Lost in Strange Eyes“ ist ein überwältigendes Buch, das mit Spannung, Emotionen und vielen Ideen überzeugen kann. Die facettenreichen und liebevoll gestalteten Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen, runden das Gesamtbild ab. Ich vergebe 5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die spannende und gefühlvolle Sci-Fi Geschichten mögen.

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    lilias avatar
    liliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: WOW! Eine tolle Geschichte
    Eine mutige und tapfere Kriegerin

    In dieser Welt haben Aliens - die Kytharer, die Welt übernommen. Die Menschen sind ihre Sklaven und diese wollen sie auslöschen. Aber es gibt eine Rebellengruppe, die sich gegen die Aliens und ihre Machenschaften auflehnt. Die Rebellen leben versteckt in Rebell City. Eine von ihnen ist Meyruka, auch Mey genannt. Sie ist eine furchtlose Kriegerin und kann es locker mit den Kytharern aufnehmen. Die Truppe und Mey planen die Aliens zu stürzen, doch dann wird Mey gefangen genommen und begegnet Captain Syn Leroi, er ist ein Offizier. 
    Captain Syn Leroi hat wunderschöne bestinsteinfarbene Augen, die Mey nicht mehr aus dem Kopf gehen und irgendwie scheint er anders zu sein. Und auch er sieht die Menschen vielleicht anders als alle anderen Aliens. Syn Leroi, fragt auch nach und möchte mehr über die Menschen wissen, obwohl seine Art nicht neugierig ist und keine Fragen stellt.
    Dieses Buch ist einfach nur toll. Es ist so abwechslungsreich, es gibt keine Langeweile, ständige Action. Eine tolle Welt hat die Autorin erschaffen.  Die Stimmung ist oft düster und manchmal auch hoffnungslos aber die Autorin schafft es immer wieder die Stellen aufzulockern und auch mal lustig zu gestalten.
    Das Buch ist die meiste Zeit aus der Sicht von Mey geschrieben aber auch Syn bekommt ein paar Kapitel, in denen man ihn besser kennenlernt. Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte in diesem Buch. Aber diese übernimmt nicht das Hauptthema. Als Leser merkt man das zarte Knistern zwischen den zwei Hauptprotagonisten - aber hat die Liebe zwischen einem Alien und einem Menschen überhaupt eine Chance?

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    saras_bookwonderlands avatar
    saras_bookwonderlandvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Keine neue Thematik, dafür aber wirklich gut und fesselnd umgesetzt!
    Spannendes Sci-Fi-Abenteuer

    Inhalt:



    **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**

    Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…

    Quelle: Carlsen


    Cover:

    Ich persönlich finde dieses eBook-Cover wunderschön. Meiner Meinung nach spiegelt es perfekt die Erscheinung der Protagonistin Mey wieder.


    Meine Meinung:

    Die Erstausgabe dieses Buches ist 2015 bei Impress unter dem Titel "Meyruka. Die goldenen Kriegerin" erschienen.
    Nachdem ich dieses Buch nun beendet habe muss ich sagen, dass ich diesen Titel viel passender für den Inhalt des eBooks finde.

    Inhaltlich geht es nämlich um Meyruka, kurz Mey gennant, die eine Rebellenanführerin ist und unter den Sklaven und Rebellenanhängern immer nur voller Ehrfurcht "Die goldenen Kriegerin" gennant wird.
    Sie kämpft für ihre Rasse, die Menschen, und möchte mit ihren Anhängern die Erde für sich zurückgewinnen.
    Nach einer Invasion von Kytharern sind nämlich die Menschen die sich nicht retten konnten zu deren Sklaven geworden. Von da an besiedeln die Kytharer unter Leitung des obersten Senators die Erde ohne Hinterfragen und wollen sie ohne Rücksicht auf menschliche Verluste als neuen Heimatplaneten nutzen.
    Doch nicht alle Kytharer sind gleich. So fängt Captain Syn Leroi an den Sinn der Invasion zu hinterfragen und kommt dabei immer wieder mit seiner vermeintlichen Feindin Mey in Kontakt.


    Der Einstieg in die Gesichte ist mir wirklich leicht gefallen, obwohl die Autorin hier mit einem wirklich komplexen und verstrickten Szenario daher kommt. Auch mit den außerirdischen Begriffe bin ich erstaunlich schnell zurecht gekommen. Ganz zum Schluss habe ich dann erst das Glossar am Ende des eBooks bemerkt, muss aber sagen, dass der Handlungsverlauf und die einzelnen Begriffe auch so durchaus verständlich sind.
    Der Verlauf der Gesichte war durchweg spannend und glücklicherweise nicht immer vorhersehbar.
    Abwechselnd wird die Story aus Sicht von Mey und Syn erzählt, wobei auch einige wenige Szenen aus Sicht des Senators berichtet werden.
    Als Leser stolpert man also quasi mitten in die Tätigkeiten der Rebellen hinein, die alles daran setzen, ihre Heimat nach der Invasion von Außerirdischen wieder zurückzugewinnen.
    Ich bin ziemlich begeistert von dem Erzähltempo, das die Autorin an den Tag gelegt hat und auch die Darstellung der Mission der Rebellen empfinde ich äußerst gelungen. Vor allem wenn man davon ausgeht, dass es jede Menge Bücher mit der gleichen Thematik gibt, bin ich doch hier von der Umsetzung sehr angetan.
    Alles ist sehr durchdacht, sodass man nicht mit überaus gewalttätigen Kampfszenen abgespeist wird, sondern wirklich mit Hintergrundwissen zu den Kytharern und den Menschen versorgt wird. Dieser Punkt hat mir im Nachhinein sehr zugesagt, auch wenn sich das Buch dadurch manchmal ein kleines bisschen in die Länge gezogen hat. Dafür bleibe ich aber hier, im Gegensatz zu anderen Büchern, nicht mit tausenden, offenen Fragen zurück und fühle mich wirklich einmal richtig über die Hintergründe für verschiedenste Handlungen aufgeklärt.
    Meys Mission ist dann doch etwas komplexer und wird auf jeden Fall umso spannender als Syn auf der Bildfläche erscheint und immer weiter in die Gesichte verstrickt wird.

    Mey als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Der Anführerstatus ist wirklich anzumerken und besonders überzeugen konnte sie mich mit ihrem taktischen Denken und ihrer Kampferfahrung. Mey wirkt keineswegs eitel oder überaus weiblich. Dafür ist im Krieg auch gar kein Platz, wodurch ihre charakterliche Darstellung umso authentischer wirkt.

    Syn ist mein absoluter Lieblingscharakter aus diesem Buch. Schon in den ersten Kapiteln konnte ich ihm anmerken, dass er anders und dadurch irgendwie besonders ist. Gepackt hat die Autorin mich mit der Darstellung von Syns Entwicklung. Immer schon hat er sich viele Gedanken gemacht. Ihn aber dabei zu begleiten, wie er sich für etwas einsetzt, Freunde findet und lernt Gefühle zu empfinden, war einfach fesselnd und total emotional.

    Die Beziehung zwischen Mey und Syn entwickelt sich langsam, aber intensiv. Aufgrund des Kriegshintergrundes ist diese Verbundenheit weniger kitschig und verliebt dargestellt als in anderen Bücher, kommt aber doch zu jeder Zeit echt und vollkommen real rüber.
    Ich selber habe mit beiden gelitten und vor allem auf ein tolles Ende hingefiebert.

    Die Palette an Nebencharakteren erscheint zumindest am Anfang schier endlos und ein wenig unübersichtlich, bis sich eine feste Gruppe herauskristallisiert.
    Die Verbündeten um Mey haben mir alle gut gefallen, da es ingesamt eine bunte Mischung und somit jede erdenkliche Charaktereigenschaft vertreten war. Besonders angetan hat es mir allerdings Brian, der meiner Meinung nach als einziger in die verkrampfte Kriegssituation ein wenig Entspannung und auch Freude gebracht hat. Von seiner unbefangenen, begeisterungsfähigen und fröhlichen Art habe ich mich direkt anstecken lassen.

    Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, denn grundlegend ist ein Kampf zweier Gesellschaften ums Überleben gar nicht so abwegig. Stellenweise wirkte alles sogar wirklich realistisch, was doch ein klein wenig erschreckend war.
    Vielleicht liegt das aber auch am Setting. Denn die Geschichte spielt in einer zukünftigen Version unserer Erde.
    Die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen, auch wenn mir manche Abläufe doch zu reibungslos und ohne Verluste geklappt haben.
    Dafür kann ich mich besonders mit dem Ende anfreunden, das keinen fiesen Cliffhanger beinhaltet und daher die Story rund und gänzlich abschließt.


    Bewertung:

    Eine interessante Thematik, die wirklich gut umgesetzt wurde und mich von der ersten bis zur letzten Seiten fesseln konnte.

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    hauntedcupcakes avatar
    hauntedcupcakevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolut lesenswertes Sci-Fi-Abenteuer, das mich richtig packen und überzeugen konnte
    Lost in strange Eyes

    Inhalt
    Seit die Kytharer, eine ausserirdische Rasse, die Welt überrannt und versklavt haben, ist nichts mehr, wie es war. Doch nicht alle lassen sich unterdrücken. Mitten im Amazonasbecken hat sich eine kleine Stadt des Widerstandes gebildet. Eine der Rebellen ist Meyruka, die ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde und die gelernt hat, zu kämpfen und zu führen. Gemeinsam mit ihrer kleinen Armee plant sie, die Kytharer zu stürzen und die Welt zurückzuerobern. Bei ihren Vorbereitungen kreuzt sie immer öfters den Weg von Captain Syn Leroi, einem sehr effektiven kytharischen Kämpfer. Doch er scheint anders zu sein, als die restlichen Kytharer... und plötzlich weiss Meyruka nicht mehr, ob wirklich alle Kytharer Gegner sind...

    Meine Meinung
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich leicht gefallen. Dennoch war ich zuerst alles andere als begeistert. Zwar war das Intro gut und auch die ersten Informationen waren interessant, aber dann hat sich alles eingependelt und ich hatte das Gefühl, dass sich die Geschichte verläuft. Dass ich zu dem Zeitpunkt den Schreibstil als durchschnittlich empfunden habe, war auch nicht gerade hilfreich. Dennoch hat mich das Buch schnell eines Besseren belehrt. Denn es wird richtig spannend, nimmt an Fahrt auf und hat mich packen können. Auch den Schreibstil habe ich dann plötzlich als viel angenehmer empfunden, ja, sogar als wirklich gelungen. Spannung, Humor, Knistern, die Gefühle der Protagonisten - all das hat die Autorin sehr gekonnt umgesetzt.

    Die Geschichte wird teilweise aus der Sicht von Meyruka, aber auch aus der von Captain Syn Leroi (dessen Name ich bis heute nicht aussprechen kann - heisst er jetzt Liroi (engl.) oder Löroa (franz.) oder spricht man das doch einfach nur Leroi aus?) und zwischendurch sogar aus der Sicht des kytharischen Anführers wiedergegeben. Das hat dazugeführt, dass man sich als Leser in der doch recht komplexen Welt gut zurecht gefunden hat. Allgemein möchte ich hier anmerken, dass die Autorin sehr logisch vorgegangen ist und ihre Welt wirklich detailgetreu und perfekt umschrieben hat.

    Trotz der doch sehr düsteren Thematik, die sehr authentisch herüberkam, war auch eine gute Portion Humor dabei. Insbesondere das Aufeinandertreffen zwischen Meyruka und Syn Leroi war immer wieder erfrischend, da die beiden - entgegen anderer Vertreter ihrer eigenen Rasse - dem anderen gegenüber aufgeschlossen und neugierig auftraten. Dieses Fehlen von Vorurteilen fand ich sehr toll. Es waren auch Themen präsent, die man heute etwas ernster nehmen sollte. Zum Beispiel haben die Kytharer die Menschen unterworfen, weil die Menschen ihren Planeten eh nur zertört haben, anstatt zu ihm zu schauen. Diese Tiefgründigkeit hat der Geschichte das gewisse Etwas verliehen.

    Das Szenario, dass die Welt von einer Alienrasse überrannt wird, die sich hier einen zweiten Heimatplanet aufbauen will, hat mir gut gefallen. Tatsächlich fand ich das alles sogar recht glaubhaft und ich habe mich immer mitten im Geschehen gefühlt. Trotz seiner doch beachtlichen Länge hat mich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, sondern ich durfte immer wieder etwas Neues lernen und entdecken, konnte mitfiebern, mitleiden, ein bisschen mitlieben und wurde definitiv gut unterhalten.

    Setting
    "Lost in strange Eyes" spielt in einer zukünftigen Version unserer Welt, genauer gesagt in Brasilien, im Amazonas-Regenwald. Unsere Welt, wie sie war, existiert nicht mehr, seit die Kytharer gelandet sind. Die Menschheit ist grösstenteils vernichtet worden, das restliche Volk wurde versklavt. So gibt es praktisch nur noch verlassene Dörfer, ausgestorbene Städte und der einzige Ort, wo noch Leben herrscht, sind die neu erbauten Orte der Kytharer. Doch wo Krieg und Versklavung herrschen, gibt es auch immer Aufständische. Diese haben sich im sogenannten "Rebell City", einer kleinen Stadt in einer Höhlenanlage, neu orientiert und planen nun, sich zur Wehr zu setzen.

    Die Kytharer hingegen sind sich sehr siegesbewusst, denn sie halten die Menschen für - direkt gesagt - ziemlich dumm und leicht beherrschbar. Selbst sehen sie zwar sogar ähnlich aus, wie die Menschen, sehen sich aber trotzdem als überlegene Rasse. Sie versuchen, die Welt ihren Bedürfnissen anzupassen, was der einheimischen Flora und Fauna aber alles andere als gut tut. Dass sie dabei nicht nur die Menschen, sondern auch ihr eigenes Volk unterdrücken, ist den Anführern dabei ziemlich egal. Die Kytharer sind ein stolzes, manchmal arrogantes Volk, bei denen alles perfekt sein muss und symmetrisch, Individualität ist ihnen ein Dorn im Auge. Ihr System sehen sie als perfekt entwickelt und deshalb hinterfragt es auch niemand.

    Das Setting, das Worldbuilding, die Kytharer, die Charaktere - all das konnte mich komplett überzeugen.

    Charaktere
    Meyruka - Mey genannt - ist eine junge Frau, die ihr Leben lang auf einen Übergriff der Aliens vorbereitet worden ist. Sie kann kämpfen, hat Führungsqualitäten und weiss, worauf es in brenzligen Situationen ankommt. Dennoch hat sie nie ihren Humor und ihre Integrität verloren und so ist sie eine ziemlich sympathische, starke Protagonistin.

    Syn Leroi ist Offizier bei den Kytharern und ein Taroak - ein künstlich gezüchteter Krieger. Er ist stark, perfekt ausgebildet und trotzdem anders, als die anderen Taroak. Denn er macht sich Gedanken über die Macht der Kytharer, über ihr System, und ob das alles richtig ist, oder doch eher falsch. Ihn fand ich von Beginn an interessant und sympathisch und spätestens als er zum ersten Mal auf Menschen trifft, hat er mein Herz vollkommen gewonnen.

    Die Charaktere waren, wie praktisch alles andere auch, sehr glaubhaft und toll ausgearbeitet. Besonders die beiden Protagonisten hatten eine tollte Tiefe, die ich immer sehr schätze. Jeder hat seine Ängste und Schwächen, seine Träume und Hoffnungen. Aber auch die anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Insbesondere die beiden menschlichen Krieger Chan und Hank fand ich zum brüllen.

    Fazit
    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte mich die Geschichte um Meyruka und Syn vollständig in seinen Bann ziehen. Das Szenario, so düster und erschreckend es auch sein mag, war wirklich gut umschrieben und das ganze Setting hat mich total überzeugt. "Lost in strange Eyes" ist ein toll gemachtes Sci-Fi-Abenteuer, dass sich definitiv zu lesen lohnt!


    4.5 Sterne

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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungenes Sci-Fi Abenteuer mit ein bisschen Romance. Überzeugende Argumente wie Action, sympathische Protagonisten, Spannung, Humor!
    Spannend und gut geschrieben

    Die außerirdischen Kytharer würden sich liebend gerne unsere gute alte Erde unter den Nagel reißen. Und da die Menschen nunmal schon da sind, wäre es doch total praktisch, sie zu versklaven und als billige Arbeitskräfte zu nutzen! Sie hatten bloß keine genaue Vorstellung davon, wie lästig der Widerstand der Menschen werden könnte. Arrogantes außerirdisches Pack! =)

    Die Autorin hat sich hier ein sehr komplexes Szenario ausgedacht und liefert zu meiner Freude außerdem jede Menge Informationen, was die Hintergründe und Absichten von Kytharern und Menschen angeht. Die versuchte Besetzung der Erde durch eine außerirdische Spezies ist sicherlich ein Klassiker in der Science Fiction Literatur und sich da ran zu trauen, halte ich für sehr mutig. Johanna Danninger baut ihre anfängliche Idee Stück für Stück weiter aus. Großartig! Endlich mal wieder ein Buch mit Substanz, das mich in vielerlei Hinsicht überzeugen kann.

    Ich liebe diese Art von Enemy Mine - geliebter Feind Geschichten, weil man sich dabei so klein erscheint und Gelegenheit bekommt, über seine eigenen Vorurteile nachzudenken.
    Meyruka (Mey) ist eine sehr starke und clevere Kriegerin, die auf Seiten der Menschen kämpft. Ich mag an ihr besonders, ihre herzliche und aufgeschlossene Art. Sie ist nicht so knallhart und rücksichtslos wie ich am Anfang befürchtet hatte. Sie hütet ein Geheimnis, das sie wie ein Schatten begleitet. Als Leser bekommt man immer mehr eine Ahnung, was es sein könnte, da es öfter Andeutungen und Anzeichen gibt.

    Captain Syn Leroi ist ein Kytharer und Vorzeige-Soldat (Taorak). Naja bis auf die Tatsache, dass er dazu neigt, Dinge zu hinterfragen und die Strategie seiner Anführer anzuzweifeln. Er wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Ganz besonders dann, wenn er so hilflos zwischen all den Menschen wirkte und dieser große Kerl sich nach Anerkennung und Akzeptanz sehnte. Zum Glück konnte ihm Meys Unterstützung sicher sein.

    Ich fand den Verlauf der Geschichte sehr spannend und überzeugend. Der Schreibstil der Autorin kann sich wirklich sehen lassen. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und dennoch habe ich die zarte Annäherung zwischen den Protagonisten sehr genossen. Im Buch kommen noch einige weitere interessante Charaktere vor, von denen ich durchaus gerne mehr erfahren würde. Besonders der Marine John kam ein bisschen zu kurz für meinen Geschmack. Ich hätte mir für ihn etwas mehr Präsenz gewünscht. Der Geschichte an sich hat das aber nicht geschadet. Obwohl die Story absolut interessant ist und gut erzählt wird, hatte ich bei den 540 Seiten zwischendurch mal das Gefühl, dass es sich etwas zieht.
    Mit dem Ende bin ich sehr zufrieden und auch wenn es keinen Cliffhanger gibt, könnte ich mir eine Fortsetzung durchaus vorstellen.

    Fazit:
    Die Autorin macht aus der klassischen Idee von der Besetzung der Erde, durch eine außerirdische Spezies, ihr ganz eigenes Szenario, das mit jeder Menge Action, sympathischen Protagonisten, Spannung, Verschwörung, Charme und auch Humor punkten kann. Für Fans von Science Fiction Geschichten dieser Art durchaus zu empfehlen.

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 2 Jahren
    Lost in Strange Eyes

    Inhalt:

    **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**

    Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, locker und flüssig, sehr bildreich und fesselnd. Eigentlich bin ich nicht der große Fan von Alien-Invasionen und Science-Fiction, doch dieses Buch konnte mich aufgrund seiner spannenden Handlung und dieser tollen Mischung begeistern. Hinzu kam der leicht verständliche Erzählstil, der ohne viel Tamtam und futuristische Ausdrücke auskam.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Mey und Syn erzählt, zwischendrin erhalten wir aber auch einen Einblick in die Sicht von Hysmalth, dem obersten Senator der Kytharer. Dadurch hatte man einen guten Einblick in alle Seiten, konnte die Gedanken und Handlungennachvollziehen. Dennoch ist es der Autorin gelungen, nicht zu viel preiszugeben.

    Die Handlung ist von Beginn an spannend, düster, sehr rasant und actiongeladen. Außerdem sehr glaubhaft, sie entwickelt sich  natürlich und nachvollziehbar. Nach und nach tauchen wir tiefer ein in die Welt, die nicht mehr die ist, wie wir sie kennen. Wir erfahren mehr über die Kytharer, Die Technik, den Fortschritt, die Invasion und die Menschen. Eine fantastische Geschichte voller Hoffnung und Glaube, voller Machtgier und Unterdrückung. Der Autorin ist eine tolle Mischung gelungen, die mich einfach gepackt und gefesselt hat. Im späteren Verlauf kommen auch leichte romantische Szenen hinzu. Von diesen hatte ich mir als Liebesroman-Fan allerdings etwas mehr versprochen. Die Romanze ist nur leicht angedeutet, spielt sich sehr im Hintergrund ab, entwickelt sich sehr langsam und gemächlich und wirkt dadurch sehr authentisch. Doch dies hat mich überraschenderweise nicht wirklich gestört. Die Geschichte ist einfach faszinierend und begeisternd.

    Die Charaktere sind sehr lebendig und facettenreich gezeichnet.
    Mey ist eine starke Protagonistin, eine Rebellin, die sich gegen die Vorherrschaft der Aliens auflehnt, alles riskiert. Ich mochte sie sehr gerne.

    Syn ist einfach nur faszinierend. Erschaffen um Befehle zu befolgen, ohne zu Fragen zu stellen. Doch er ist der einzige, der die Gefahr in den Rebellen sieht, der Ungereimtheiten entdeckt und plötzlich seine ganze bisherige Ordnung in Frage stellt.

    Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, mich gepackt und mitgerissen. Es hat mir eine sehr angenehme und spannende Lesezeit beschert. Ich bin begeistert.

    Fazit:

    Eine spannende und rasante Dystopie, eine faszinierende Geschichte, die mich begeistern konnte. Absolute Leseempfehlung!

     

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    BookW0nderlands avatar
    BookW0nderlandvor 2 Jahren
    Eine fantastische Geschichte voller Spannung

    Vor drei Jahren trafen die Kytharer auf die Erde und übernahmen sie. Sie wollen dort ein zweites Kythar errichten, da ihr Heimatplanet kurz davor stand zu verenden. Die meisten Menschen, die diese Übernahme überlebt haben, wurden versklavt. Es gibt aber noch eine Gruppe von Rebellen, die von Meyruka und ihrem Vater Edward angeführt werden. Diese Gruppe ist bereit zurückzuschlagen und zu kämpfen und die Erde zurückzuerobern. Ihr Vorteil liegt darin, dass die Kytharer die Menschen unterschätzen und sie für schwach halten. Doch bei einer Mission, in dem sie die Kytharer schwöchen wollen, wird Meyruka gefangen genommen und trifft auf Syn Leroi, einen kytharischen Captain, der anders zu sein scheint.
    Ich lese sehr gerne Bücher mit starken weiblichen Charakteren und da war ich bei diesem Buch genau richtig. Mey ist nicht nur eine Anführertochter, sondern sie ist selbst Anführerin und plant die Kampfmissionen. Sie ist intelligent, selbstsicher und einfallsreich. Sie ist absolut nicht bereit die Erde und auch die Menschen aufzugeben.
    Syn fand ich absolut faszinierend, da er eigentlich dazu erschaffen wurde Befehle zu befolgen und das ohne zu Fragen zu stellen. Er ist der einzige, der die Rebellen für eine ernste Bedrohung hält und sich langsam fragt, ob das was er tut, wirklich richtig ist. Vorallem als er auf Meyruka trifft, weiß er, dass er die Menschen allgemein falsch eingeschätzt hat.
    Die Gefühle zwischen Mey und Syn entwickeln sich sehr langsam und daher wirkte das ganze sehr authentisch und echt.
    Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen Mey und Syn und auch zu Hysmalth, dem obersten Senator der Kytharer. Dadurch bekam man einen tollen Einblick in beide Seiten, aber es wirde auch nicht zu viel verraten. Daher blieb die Geschichte sehr spannend und der Schreibstil der Autorin war insgesamt fesselnd. Ich fand es auch alles sehr bildlich und detaillreich beschrieben und ich konnte es direkt vor mir sehen. Diese Liebe zum Detail lässt einen komplett in die Geschichte einzauchen.
    Den Titel fand ich unglaublich passend, da beide die Augen des anderen faszinierend finden. Auch das Cover passt perfekt, da ich mir Meyruka genau so vorgstellt habe. Ich liebe es, wenn die Personen auf den Covers, den Menschen in den Büchern ähneln und das war hier der Fall.

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