Johanna Geiges

 4.5 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Das Geheimnis der Medica, Die Rache der Medica und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Johanna Geiges

Johanna GeigesDas Geheimnis der Medica
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Das Geheimnis der Medica
Das Geheimnis der Medica
 (8)
Erschienen am 10.08.2012
Johanna GeigesDie Rache der Medica
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Die Rache der Medica
Die Rache der Medica
 (6)
Erschienen am 11.10.2013
Johanna GeigesDas Hexenmedaillon
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Das Hexenmedaillon
Das Hexenmedaillon
 (3)
Erschienen am 05.12.2014

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Nanniswelts avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Medica" von Johanna Geiges

Deutschland zur Stauferzeit!
Nannisweltvor 2 Jahren

Inhalt: Deutschland zur Stauferzeit: Die junge Anna hat eine ganz besondere Gabe. Sie kann Menschen heilen. Der jüdische Medicus Aaron erkennt ihr Talent und wird ihr Lehrmeister. Die Heilverfahren sind ihrer Zeit weit voraus und schon bald steht Anna im Ruf, eine Wunderheilerin zu sein. Doch ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten und die Liebe zu einem jungen Grafen, bringen die Medica in höchste Gefahr: Der Erzbischof von Köln brandmarkt sie als Hexe. Anna weigert sich, ihre Kunst aufzugeben und stellt sich dem Kampf mit einem übermächtigen Feind.

Die Geschichte um Anna und ihr Geheimnis fesselt von der ersten Seite an. Als kleines Mädchen wird Anna in den Schutz eines Klosters gebracht. Dort muss sich Anna als Junge verkleiden und leben. Der Apotheker und Pater Urban erkennt ihr Talent um die Heilkunst und führt sie in dieses Wunderwerk an Wissen ein. Doch, warum muss Anna Schutz im Kloster suchen? Vor wem muss sie sich verstecken? Der Erzbischof Konrad von Hochstadten taucht im Kloster auf und schon überschlagen sich die Ereignisse. Pater Urban wird ermordet und Anna als Leprakranke stigmatisiert aus dem Kloster gejagt.

Nun beginnt für die Protagonistin eine lange aber auch aufregende Zeit, als ihr Weg sich mit dem des jüdischen Arztes Aaron kreuzt, der sie aufnimmt und in sein medizinisches Wissen einweiht. So kommt es, dass die schöne Rothaarige mit den verschieden farbigen Augen zu einer angesehenen Medica aufsteigt. Ihr Ruf eilt Anna voraus und so wird sie bald auf die Burg Grafenklau gerufen, um dort unverhofft auf Chassim den Grafen zu treffen, der ihr Herz höher schlagen lässt. Der unterschiedliche gesellschaftliche Stand der damaligen Zeit lässt aber eine derartige Liebe nicht zu. Nicht jedem sind ihre Heilmethoden wohlgesonnen weswegen sich die junge Frau dem Vorwurf der Hexerei stellen muss. Hervorgerufen durch den Erzbischof von Köln – Konrad von Hochstadten.

Welche Ziele verfolgt der hohe Geistliche? Und warum ist Anna ihm ein Dorn im Auge? Wer hat Pater Urban ermordet und warum? Kann sie gemeinsam mit Chassim, Aaron und weiteren Freunden ihr Leben retten? Alles, was sich die junge Medica aufgebaut hat, droht zu zerfallen und die Macht der Kirche ist gewaltig. Können sie sich gemeinsam diesem mächtigen Feind stellen? Und welches Geheimnis umgibt die Medica?

Der angenehme Schreibstil der Autorin, ohne ins Unnötige abzuschweifen und die dauerhaft gehaltene Spannung machen es dem Leser fast unmöglich, dieses Buch aus den Händen zu legen. Man möchte immerzu wissen, wie es weitergeht. Wer historische Romane mit dem Schwerpunkt der damaligen Heilmethoden und Medizin sucht, wird mit diesem Buch eine tolle und spannende Geschichte erleben. Der geschichtliche Hintergrund macht das Gesamtbild perfekt! Eine absolute Leseempfehlung.

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Siko71s avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Medica" von Johanna Geiges

Anna die Medica
Siko71vor 2 Jahren

Anna wird im Kindesalter von ihren Eltern in sein Mönchskloster geschickt und wird dort als Bruder Marian von Pater Urban in die Geheimnisse der Heilkräuter und deren Wirkung eingeweiht.
Als Anna im Alter von 16 Jahren das Kloster verlassen muß, wird sie von dem Juden Aaron aufgenommen, der ihre Fähigkeiten erkennt und sie weiter verfeinert.
Da Anna zwei verschiedene Augenfarben hat wird sie vonn Allen als Hexe benannt. Nur Einer erkennt ihr wahres Ich - der Graf Chassim.
Hat ihre Liebe in der damaligen Zeit eine Chance?

Ein sehr schöner geschriebener mittelalterlicher Roman. Es geht um die Hinterlist des Erzbischofs und die Intrigen der Kirche gegen die eigenen Leute. Und es geht wie in jedem guten Roman aus dieser Zeit um die Hexenbeschwörung und die Liebe.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich.
Ich kann einfach nur 5 Sterne geben.

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Das Hexenmedaillon" von Johanna Geiges

Das Hexenmedaillon - ein historischer Roman von Johanna Geiges
ChattysBuecherblogvor 4 Jahren

"Die Vergangenheit ist niemals tot. Sie ist nicht einmal vergangen.              (William Falkner , Requiem für eine Nonne)

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Zum Inhalt:

Abeline von Melchingen wächst wohlbehütet auf der elterlichen Burg auf. Jedoch hat die Familie ein Geheimnis, denn Abeline hat wohl das Talent ihrer Mutter geerbt und kann in ihren Träumen in die Zukunft sehen. Als Abeline eines Nachts wieder einen solchen Traum hat, fassen ihre Eltern kurzerhand den Entschluss, sie in ein Kloster zu bringen. Zum Abschieds erhält sie ein silbernes Medaillon, dass sie allezeit beschützen soll.

Im Kloster angekommen, muss Abeline schnell erkennen, dass man ihr dort nicht nur wohlgesonnen ist. Jedoch findet sie schnell eine Freundin: Magdalena, die eigentlich außerhalb des Klosters lebt.

Abeline ahnt nicht, dass ihr ihr Vater ein Lüge vorgetäuscht hat. Denn ihre Mutter wird als Hexe denunziert.

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Meine Meinung:

Wer historische Romane kennt, wird an denen mit dem Thema Hexenverfolgung, Inquisition kaum vorbei kommen. So handelt dieses Buch eben auch von dem Thema. Jedoch ist es durch die Klostergeschichte sehr geschickt verpackt. Keineswegs wird dieses Thema langweilig, und auch dieses Buch mit seinen ausgewählten Personen ist in keinsterweise als langweilig oder langatmig anzusehen. Die Protagonisten sind jung, frisch und wirken sehr lebendig. So lebendig, dass sich der Leser nahezu als Zuschauer der Geschichte sieht. Auch die Örtlichkeiten sind sehr gut geschrieben, auch wenn es  hier und da Wiederholungen gab. (Beispielsweise wurde 3 bis 4 mal erwähnt, dass die Kloster wegen des eventuellen Hochwassers so hoch gebaut waren).

Sehr schön fand ich die Personenvorstellung, Dramatis Personae, und die Aufzählung der acht täglichen Andachten im Kloster, zu Beginn des Buches.

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 Fazit:

Ein historischer Roman mit jungen, frischen wirkenden Protagonisten.

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