📖 „Sei still, mein Kind“ von Johanna Holmström
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Hinter der Idylle wartet das Grauen
Kinderpsychologin Robin Löf kehrt nach zwölf Jahren zurück an den Ort, an dem sie aufgewachsen ist: Vråkören, eine abgelegene Villenkolonie vor den Toren Helsinkis. Seit Robins Bruder Lukas unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen ist, hat sie ihre Mutter hier nicht mehr besucht. Robin bemerkt rasch, dass die Anwohner ihrer Mutter feindselig gegenüberstehen. Auch im Wald, der die Siedlung umgibt, scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Robin fühlt sich verfolgt. Als ein Unbekannter versucht, sie zu ermorden, überschreitet sie alle Grenzen, um die Wahrheit herauszufinden.
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💭 Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort gepackt – wunderschön, aber gleichzeitig geheimnisvoll. Genau diese Atmosphäre zieht sich auch durch die gesamte Geschichte. Denn sie lebt von Mysterien und einer konstant spürbaren Lebensgefahr, die sich mit jedem Kapitel weiter zuspitzt. Der Spannungsbogen wird dabei geschickt aufgebaut und hält lange an.
Leider konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen. Die Haupthandlung verzweigt sich dort in zu viele Nebenstränge, wodurch für mich etwas Chaos entstand und der rote Faden verloren ging. Der Schreibstil selbst hat mir jedoch gefallen, besonders die detaillierten Beschreibungen, auch wenn diese stellenweise für kleine Längen gesorgt haben. Etwas schade fand ich die teils unlogischen Entscheidungen der Protagonisten, die für mich nicht immer nachvollziehbar waren.
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🌟Bewertung:
⭐️⭐️⭐
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📖 Für wen ist das Buch geeignet?
Leser:innen, die mysteriöse Geschichten mit düsterer Atmosphäre mögen und sich nicht an komplexen Handlungsverzweigungen stören.









