Johanna Holmström Asphaltengel

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Inhaltsangabe zu „Asphaltengel“ von Johanna Holmström

Die neue große literarische Stimme
Leilas finnische Mutter ist zum Islam
konvertiert. Seitdem interessiert sie sich
nur noch für die korrekte Auslegung des
Korans. Sogar Familienfotos sind verboten.
Leilas Vater kommt aus dem Maghreb und
ist selbst Muslim — aber dieser Fanatismus
ist ihm viel zu anstrengend. Und ihre große
Schwester Samira ist längst vor dieser ver-
rückten Familie geflohen. Alleine ist es
schwer für Leila, zu Hause den Verstand
nicht zu verlieren. Dann wird Samira eines
Tages schwer verletzt am Fuß einer Treppe
gefunden. Ist sie gefallen? Oder wurde sie
gestoßen? Leila versucht herauszufinden,
was mit ihrer Schwester passiert ist. Das
Leben zwischen den Kulturen ist gefährlich,
besonders für Mädchen. Aber Leila weigert
sich, Opfer zu sein.

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  • Asphaltengel

    Asphaltengel

    Kallisto92

    07. May 2017 um 10:47

    Asphaltengel von Johanna Holmström Das Buch handelt von Leila. Ihre Mutter ist zum Islam konvertiert. Leila ihre Schwester ist darauf hin ausgezogen und somit steht Leila alleine da. Ihre Mutti verbietet ihr Fotos, TV, Computer und vieles mehr.Sogar die Familien Fotos sind verboten. Die Gebote nimmt die Mutter sehr ernst.Obwohl Leila ihr Vater Muslim ist ,ist ihn der Fanatismus von ihr zu anstrengend. Samira wird eines Tages schwer verletzt am Treppenende gefunden ,was ist nur mit ihr passiert? Es stellen sich viele Fragen und Geheimnisse werden aufgedekct. Ich finde das Cover des Buches sehr toll gestaltet. Sowie der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Es gibt viele kurze Kapitel, so dass es nie zu langwierig wird. Desweiteren sind trotz des schweren Themas auch lustige Passagen dabei.

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  • Asphaltengel

    Asphaltengel

    Fornika

    17. August 2016 um 13:57

    Wie lebt es sich als Teenager, wenn die eigene Schwester im Koma liegt? Wenn die Mutter eine buchstabentreue Muslimin ist und der Vater sich von der Familie zurückgezogen hat? Leila muss mit vielen Problemen kämpfen, ist zudem an der Schule eine gemobbte Außenseiterin. Viel Last für junge Schultern.  Johanna Holmström hat sich für ihr Buch viele schwierige Themen vorgenommen. Meiner Meinung nach hat sie sich da etwas übernommen, denn sie kann eigentlich keinem wirklich gerecht werden. Vieles wird angerissen, wirklich in die Tiefe geht die Autorin dabei leider kaum. Mir fiel es die ganze Zeit schwer Leila als Person und nicht als theoretisches Fallbeispiel zu betrachten. Auch die anderen Charaktere bleiben leider sehr blass. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, nicht immer finden die Stränge gut zueinander. Zudem sagte mir die sprachliche Gestaltung nicht wirklich zu, immer wieder holperte es gewaltig, die Story schleppte sich z.T. durch die Seiten. Insgesamt waren gute Ansätze vorhanden, die Umsetzung hat mir nun leider nicht wirklich gefallen.

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  • Sich durchkämpfen

    Asphaltengel

    michael_lehmann-pape

    19. February 2015 um 12:16

    Sich durchkämpfen Es ist an sich schon nicht die beste Gegend, in der Leila in der finnischen Stadt sich durchkämpfen muss. Und es hat schon seinen Grund, dass sie aktuell versucht, immer zu sehen, wer da als Busfahrer eingesetzt ist, wenn sie sich auf den Weg zur Schule macht. Denn ihr Vater, schwarz, Maghrebiner, ist Busfahrer. Dem Leila nicht unbedingt begegnen möchte. „Pape ist fast genauso oft bei uns eingezogen, wie er ausgezogen ist…diesmal ist er länger weg als sonst“. Weg von dem häufigen Streit mit seiner Frau, Leilas Mutter. Die eines Tages eine intensive religiöse Bekehrung erlebt hat und den Islam nun wörtlich und ernst nimmt. Bis dahin, dass alle Bilder (samt Fernseher) aus den Zimmern verschwunden sind, „weil Mohammed es so will“. Der Ehemann und Vater möchte das nun nicht so, steht relativ hilflos vor seiner Frau und findet keinen rechten Weg, dagegen anzukommen. So bleiben die verstohlenen, kurzen Blick mit seiner Tochter im Bus. Wobei Leila ganz eigene Sorgen hat. In diesem Haus mit vielfachen Nationalitäten, gegenüber der Reihenhaussiedlung mit den „ordentlichen“ Finnen. Mit der falschen Hautfarbe versehen und täglich im Viertel und an der Schule sich behaupten müssen. Ihre verehrte Schwester, Samira, hat all dieses bereits verlassen, diese Enge. Hat in einem Club gearbeitet, versucht, sich dem „freien Leben“ hinzugeben und doch ihre islamischen Wurzeln als stark verankert feststellen müssen. Bis etwas passiert ist. Eine Art Unfall, der lange Zeit nur ominös im Buch mitschwingt. Und doch wird diese „stille“ Samira jene Peron sein, an der sich und durch die sich vieles auch an familiärem Leben entscheiden wird. Nicht nur in der engeren Familie, auch was ihren Freund angeht, der eine plötzliche Wandlung durchlebt, um Samira wirklich nahe sein zu können. „Samira drehte sich wieder zur Bar. Es war das erste Mal, dass ein Mann sie begrabscht hatte. Es war das erste Mal, dass sie gegen ihren Willen angefasst wurde, aber es blieb nicht das letzte“. Rohe Sexualität, gierige Blicke, abfällige Bemerkungen zu Hautfarbe und Religion, die Reibung des frommen Islam mit der finnischen Alltagswelt, die Tradition, für die Tochter und Töchter als Eltern einen Mann zu suchen, die Kontrolle, die hier von allen Seiten versucht wird, Johann Holmström geht dieser Gemengelage intensiv nach und schafft so ein „inneres Portrait“ nicht nur eines Leben als Migranten, sondern einer ganzen „Randgesellschaft“ mit all ihren Reibungen und ihrer Rohheit, die den Alltag zu einem ab und an gar gefährlichen Spießrutenlaufen gestaltet. Was fast ein wenig gar zu kurz kommt in diesem Buch neben der eigentlichen Geschichte um das Ergehen von Samira und ihrem Unfall. Eine Geschichte, die holmström auf zwei Zeitebenen erzählt, bei denen der Leser ab und an in Gefahr steht, den roten Faden aus den Augen zu verlieren und sich in so manchen Nebenpersonen und Nebenhandlungen verlieren könnte. Dennoch, in klarer Sprache legt Holmström das Leben als junge Muslimin zwischen vielen Fronten offen und bietet einen ebenso klaren Blick auf die Zerrissenheit der Gesellschaft. Nicht nur am Sozialen Rand, sondern auch „mittendrin“. Die Starken gegen die Schwachen, allein schon die Szene, als Leilas Vater in einem Stau nur verzögert den Bus anfahren kann, die verklemmte Tür und die harten Beschimpfungen der (finnischen) Fahrgäste, dieses vielfache stille „Schlucken müssen“, das den Alltag viel mehr ausmacht aus bunte, folkloristische „Verbrüderung“, es ist eine harte Welt, die Holmström klar und ungeschminkt dem Leser vor Augen führt. „Soll das ein Witz sein? Ich muss an Samira und dich und Mama und Papa und Linda und Anna und Piter und Rassisten und die Zukunft von ganz Finnland denken. Glaubst du wirklich, ich hätte Zeit für Jungs“? Eine empfehlenswerte Lektüre trotz mancher Verwirrungen im Ablauf.

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  • Asphaltengel

    Asphaltengel

    jaylinn

    30. January 2015 um 17:54

    Asphaltengel ist ein Buch, bei dem ich wirklich lange überlegen muss, was ich genau in die Rezension schreiben möchte. Mir hat dieses Buch insgesamt sehr gut gefallen. Möglicherweise rührt das aber daher, dass ich noch nicht viele Bücher, die die Thematik junger Mädchen, die mit muslimischem (oder eben doch nicht muslimischen) Glauben aufwachsen, gelesen habe. Wenn ich viel gelesen hätte, würde ich das Buch möglicherweise für sehr klischeehaft halten, da doch recht viele Vorurteile aufgegriffen werden. Samira und Leila, Schwestern, spielen die Hauptfiguren in diesem Roman. Samira liegt im Koma, nach und nach erfährt der Leser , warum das so ist. Die Mutter der beiden ist sehr fanatisch in ihrem Glauben, obwohl oder gerade weil sie eine Konvertitin ist. Der Vater bekommt augenscheinlich gar nichts auf die Reihe und die Ehe der beiden ist zum Scheitern verurteilt. Das Leben zu Hause und in Leilas Schule schildert die Autorin sehr direkt und unverblümt. Das hat mich begeistert. Meiner Meinung nach passt das Design des Covers, die pinken Farben, überhaupt nicht zum Inhalt des Buches. Würde ich nur das Cover anschauen, von dem ich eigentlich sehr begeistert war, würde ich inhaltlich daran denken, dass sich bestimmt viele Mädchen in diesem Buch umbringen werden, indem sie auf Asphalt springen (, was der Titel und die schwarzen Rillen im Pink mir andeuten).

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  • Interessantes Thema; Umsetzung etwas enttäuschend

    Asphaltengel

    bieberbruda

    05. January 2015 um 22:00

    Asphaltengel porträtiert das Leben eines muslimischen Mädchens in Finnland. Ich bin von diesem Buch etwas zwiegespalten. Die Geschichte hätte eigentlich Potential, aber die Umsetzung hat mich leider etwas enttäuscht. Zur Story: Leila und ihre Schwester Samira sind muslimische Schwestern und leben in Finnland. Ihre Mutter ist nach der Heirat mit einem Moslem zum Islam konvertiert und engt die Familie aufgrund der strengen Befolgung des Korans ein. Als Samira nach einem Unfall im Koma landet und der Vater die Familie verlässt ist Leila auf sich alleine gestellt. Im pubertären Alter muss sie sowohl mit Beschimpfungen in der Schule als auch mit der religiösen "Unterdrückung" ihrer Mutter zurecht kommen. Meine Meinung: In dem Buch geht es auf zu wenig Seiten um zu viel Stoff: Der Konflikt muslimischer Lebensweisen in einer christlichen Umgebung, Gruppenzwang/Mobbing in der Schule, Pubertät und deren Problemchen und Sexualität. Leider schafft es Johanna Holmström nicht, diesen Themen gerecht zu werden. An manchen Stellen liest sich das Buch recht emotionslos, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, einen Einblick in die (Gefühls-)Welt eines muslimischen Teenagers zu bekommen. Die teilweise sehr derbe Sprache und der schwarze Humor haben das Buch etwas aufgelockert. Fazit: Netter Roman über das Erwachsenwerden einer jungen Muslimin. Ich hätte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, war aber nicht vollkommen enttäuscht. Der schwarze Humor hat das Buch etwas aufgelockert. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu Asphaltengel - Humorvoll und tiefgründig

    Asphaltengel

    Tausendstern

    03. January 2015 um 21:12

    Zuallererst: Der Griff zu diesem Buch war kein Fehler. Bevor ich dazu kam, mir es tatsächlich zu kaufen, hatte ich es schon einige Male in den Händen gehalten und die Seiten durch meine Finger wandern lassen. Es hat mich angesprochen: Islam und Finnland, das waren so etwa die gegensätzlichsten Dinge die ich mir vorstellen konnte. Nichtsdestotz, dieser Roman hielt gerade wegen seiner Eigentümlichkeit einiges an Funny-Moments bereit. Er ist wunderbar sprachlich aufgebaut, und das Cover fällt durch seine knalligen Farben auf. Der Einstieg fiel mir nicht schwer, durch seine nicht umherschweifende, direkte Art gelang ich schnell in die Herzenangelegenheit der Sache. Nach einer Weile gefiel mir der Hauptcharakter "Leila" vorerst nicht, da sie mir zu unselbstständig und an anderen orientiert wirkte, um etwas als Figur herzugeben. Tatsächlich aber machte sie eine tolle Entwicklung im Verlauf der Geschichte, dass ich am Ende sagen musste, dass ich sie mag. Mir gefiel wirklich gut, wie mir der Roman die (mögliche?) Denkweise eines muslimischen Mädchens näherbrachte, mit welchen Alltagssituationen sie zu kämpfen haben und welchen Problemen zu stellen. Auch die Freundschaft zwischen Leila und Linda, die sich erst im Verlauf hinauskristalisierte, fand ich durchaus gelungen. Nicht so gut gefiel mir wie gesagt anfangs, dass Leila so sehr in eine Art Teilnahmslosigkeit verfiel, so dass ich der Geschichte phasenweise nicht folgen konnte, und außerdem für meinen Geschmack ein wenig die Informationen rund um den Unfall von Leilas Schwester zu Kurz kommen, als das ich damit emotional anknüpfen könnte. Humorvoll und tiefgründig ist es ein gelungener Roman, der von einem Mädchen zwischen den Kulturen handelt. Hat mich stark zum nachdenken angeregt, dadurch täglich von muslimischen Mädchen gleichen Altrers umgeben zu sein und wissen zu wollen wie sie denken und fühlen! Fazit: Man muss sich für den Islam, Finnland, respektive Finnisch interessieren und dem Roman ganz viel Offenheit entgegenbringen, dann wird man in ihm ein Lesevergnügen finden!        

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  • Aspahltengel

    Asphaltengel

    karin66

    23. December 2014 um 07:35

    Das Buch " Asphaltengel " behandelt hauptsächlich die Thematik der Unfreiheit von Frauen innerhalb des Glaubens. Die Hauptfiguren Samira und Leila wachsen in einer mehr oder weniger zerrütteten Ehe auf. Ihre Mutter zelebriert den " Koran" in einer fanatischen, schon fast an Bessesen- heit grenzenden Art und Weise. Für die beiden Schwestern ist dies schwer zuertragen und jede versucht der Einengung und Begrenzung auf ihre eigene Art zu entgehen. Samira zieht schon bald aus, nimmt sich eine eigene Wohnung und lebt ihr Leben. Sie verliebt sich und liegt durch einen tragischen Unfall lange Zeit im Koma im Krankenhaus. Ihre Schwester Leila versucht indes alles, um nicht aufzufallen und in gewisser Weise einfach zur Gruppe dazuzugehören. Außerdem sind da noch Anna, Linda und Jasmin. die ebenfalls versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Insgesamt ein sehr interessantes, kritisches Buch, das zum Nachdenken anregt. Das Frauenbild im Koran wird hinterfragt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Zu Beginn sind die Sprünge etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch findet man sich dann relativ schnell zu recht. Ein schönes Buch mit Hintergrund.

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  • Eine brisante Jugendstory über Sex, Gewalt und Glauben

    Asphaltengel

    kassandra1010

    19. December 2014 um 21:14

    Ein Leben zwischen Glauben, Liebe und Erwachsenwerden. Eine Tüte ist alles, was von Samira übrigblieb. Die junge Leila in einer Welt aus Glauben, Sex und Gewalt! Wo wird das hinführen?   Finnland ist ja Gastland der Frankfurter Buchmesse und hierzu hat die junge Holström einen Roman veröffentlicht, der das Leben von Einwandererkindern beleuchtet. Diese Jugendlichen sind rastlos zwischen verschiedenen Kulturen, verschiedenen Lebensweisen und mit dem Erwachsenwerden beschäftigt.   Ein Roman über eine durcheinandergeratene Welt aus Glaube, Sex und Gewalt. Das alles begreift die junge Samira erst, als Leila in ein Koma fällt und scheinbar nicht mehr aufwacht….  

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  • Asphaltengel

    Asphaltengel

    echidna

    29. November 2014 um 18:19

    Eine Familie in Finnland: der Vater ein Moslem aus dem Maghreb, die Mutter eine Finnin, die zum Islam konvertiert ist und zwei Kinder, Leila und Samira. Das Buch erzählt die Geschichte von Leila und Samira, die zwischen den Fronten ihrer Eltern stehen. Die Mutter, strenge Muslimin und ihr Vater, der die Religion nicht ganz so ernst nimmt. Als Mädchen hat man es nicht so leicht, wenn man alle Regeln des Islams streng einhalten möchte. Samira bricht aus, beginnt ein neues Leben getrennt von ihren Eltern und Leila bleibt zurück mit all den Problemen einer Heranwachsenden, die aufgrund ihrer Hautfarbe und Religion von der Gesellschaft oft ausgegrenzt wird und sogar Anfeindungen erfährt. Und dann ist da noch Samiras "Unfall", den es aufzuklären gilt. Das Buch greift ein wichtiges und interessantes Thema auf. Es übermittelt gut die Konflikte, in denen Leila und Samira, aber auch ihre Mutter stecken. Man lernt einiges über den Islam und kann am Ende des Buches die Handlungsweise der einzelnen Protagonisten nachvollziehen, auch wenn man am Anfang dem vielleicht noch skeptisch gegenüber stand. Ich fand das Buch authentisch geschrieben. Man konnte sich gut in die Charaktere hinein versetzen, was unter anderem auch durch den Gebrauch der Sprache erreicht wird. Die Dialoge sind gespickt mit arabischen und finnischen Wörtern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar mit Übersetzungen. Es ist aber nicht nötig, ständig nachzuschauen, da sich die Wörter meistens selbst erklären. Aber mir hat's Spaß gemacht, nebenbei noch ein paar finnische und arabische Wörter zu lernen.

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  • Von Glaube, Heimat und Sexyness

    Asphaltengel

    alasca

    20. November 2014 um 12:24

    Von Glaube, Heimat und Sexyness Leila und ihre große Schwester Samira sind in Finnland geboren, müssen sich aber ständig fragen lassen, wie es ihnen "hier" denn so gefällt, denn vor allem Samira sieht man den maghrebinischen Vater an. Die Mutter ist Finnin, zum Islam konvertiert und seitdem muslimischer als ihr Mann Farid, dem das längst zuviel ist. Sie trägt den Hijab, das traditionelle Kopftuch, um sich vom westlichen Diktat der Sexyness zu befreien. Von ihren Töchtern verlangt sie das gleiche - die aber haben ihre eigenen Probleme. Zur richtigen Clique gehören. Die richtigen Jungs interessieren. Die richtigen Brands tragen. Nicht leicht zu haben, aber auch nicht prüde sein. Die Nöte der Mädchen machen klar, dass auch finnische (westliche) Frauen einem Kleiderkodex unterliegen. Im Grunde befinden sich beide Auffassungen (Sexyness versus Verhüllung) an entgegengesetzten Enden ein und derselben Linie; es geht weder um Freiheit noch um Ehre: Es geht um Kontrolle. Das immerhin hat die Mutter erkannt: "Niemals ... sind mir die Männer mit solchem Hass begegnet, als von dem Moment, an dem ich entschieden habe, was sie von mir nicht zu sehen bekommen sollen." Samira "... will von dem ganzen Blödsinn echt nichts hören!" Als Farid anfängt, ihre Hochzeit zu planen, zieht sie zu Hause aus. Unerhört für eine muslimische Familie - und gefährlich für Samira. Sie legt sich einen (rechtsextremen!) Freund samt Sexleben zu, aber dann beginnt sie, im kalten Wind der Freiheit zu frieren, und driftet langsam zurück in die Wärme des Glaubens. Leila, die jüngere Tochter, hat ihre eigene Taktik der Verweigerung: Hoodie statt Hijab, Hindernislauf statt Laufsteg - mit ihrer Clique läuft sie "Parkour"; wilde Rennen durch die Stadt, über Autos, Mauern, Tore und Hecken, durch Hinterhöfe, Gassen und Gärten. Das wird so mitreißend geschildert, dass frau mitlaufen würde, wenn sie könnte ... Überhaupt sind Holmströms Figuren so lebendig, sie scheinen aus den Seiten herausspringen zu wollen. Holmström trifft Diktion und Sound der Jugend perfekt. Spannend ist die Story auch, denn ... ... nun liegt Samira, der "Asphaltengel", im Koma, und Leila will wissen, was geschehen ist. Stück für Stück und mithilfe Samiras bester Freundin Jasmina dröselt Leila die Geschichte von Samiras Revolution auf, bis zum überraschenden Finale. Jasmina hat auch die Lösung für das Problem des muslimischen Extremismus, der dem Westen so viel Angst macht: "Die einzige Art, den Islamismus zu bekämpfen, besteht darin, dass man selbst ein liberaler Muslim wird. Ihr Spiel spielt, es aber gewinnt", sagt sie zu Piter, Samiras Freund. "Du kannst dich als Guerillasoldat betrachten, wenn das besser in dein Weltbild passt. (...) Komm zu uns. Heirate Samira. Mach ein dutzend liberale Muslime." Holmström nimmt die gängigen Vorurteile und konterkariert sie: Die Christen sind fundamentaler als die Muslime; Jasmina findet eine paradoxe Freiheit in der Untergrundszene von Teheran; ein Körper wird verheiratet, was Gefangennahme meint oder Erfüllung, je nach Standpunkt. Das kann man plakativ finden oder naiv, aber mich überzeugte Holmström fast gegen meinen Willen. Sie provoziert mit Bedacht, und vor allem: Sie weiß, wovon sie redet, denn sie kennt die Welt ihrer Heldinnen aus eigener Erfahrung, vor allem das Dilemma der Jugendlichen, die nicht gegen den Glauben rebellieren, sondern gegen die Tradition, und sich damit zwischen alle Stühle setzen. Ein mutiges Buch, das dazu beitragen könnte, die Mauer wechselseitiger Vorurteile zwischen den Kulturen niederzureißen.

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  • Asphaltengel - Johanna Holmström

    Asphaltengel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2014 um 12:16

    ASPHALTENGEL von Johanna Holmström – Ein Roman der das Leben eines Mädchen zwischen dem islamischen Glauben und dem Drang auszubrechen auf tiefgründige Art und Weise veranschaulicht. Die Hauptakteurin Leila, hat nicht nur mit den Problemen eines normalen Teenagers zu kämpfen, sie muss sich zusätzlich in einer zerrütteten Familie und einem vom Glauben bestimmten Alltag auseinandersetzen, der scheinbar alles um sie herum zu zerstören scheint. Nichts läuft wie es soll. Wie soll man seinen Weg da bloß finden? Und wie soll man glauben, wenn der Glauben alles kaputt zu machen scheint? Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte selbst verraten, aber eines steht fest, die Hoffnung lässt sie nicht im Stich und nicht zuletzt ist es der kleine Funke, der Leila und ihre Familie wieder zum Glauben finden lässt. Doch sind es hier verschiedene Arten und Wege, die jeder für sich gehen muss… Mein Fazit: Ich freue mich riesig, dass Buch schon vorab lesen zu dürfen und konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist absolut lesenswert und anspruchsvoll zugleich. Denn hier wird man, wenn auch manchmal mit etwas schwarzem Humor, dazu aufgefordert über Vorurteile nachzudenken, sich in die jeweiligen Situationen und Geschehnisse hineinzuversetzen. Link zur Rezension: http://lisakatharinabechter.jimdo.com/rezensionen/asphaltengel/

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  • Beeindruckend

    Asphaltengel

    meggie3

    20. October 2014 um 16:54

    „Asphaltengel“ beschreibt das Leben von zwei muslimischen Mädchen in Finnland auf eine beeindruckende Weise. Das Buch hat bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen und mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Aber erstmal zum Inhalt: Leila lebt mit ihrer finnischen, aber zum Islam konvertierten, Mutter zusammen. Ihr Vater ist von klein auf Muslim und lebt bei einem Freund ein bisschen entfernt, da es immer wieder Streit zwischen Mutter und Vater gibt, weil sie sehr unterschiedliche Auffassungen bezüglich ihres Glaubens haben. Leilas Mutter ist sehr streng, erlaubt zum Beispiel keine Fotos und Fernseher in der Wohnung. Außerdem ist ihr das Tragen eines Kopftuches sehr wichtig und sie möchte auch, dass Leila eines trägt. Der Vater ist meistens eher lockerer, hat aber auch seine Vorstellungen... In der Schule gehört Leila zu den Außenseitern, die regelmäßig von Mitschülern in die Mangel genommen werden. Sie hat eine Freundin, Linda, die in der Schule eigentlich zu den "Coolen" gehört und sie mobbt, nach der Schule sind die Beiden aber gut befreundet. Und dann ist da noch Samira, die große Schwester von Leila, die auf Grund der Ansichten ihrer Mutter abgehauen ist und sich eine Wohnung organisiert hat. Doch dann ist sie die Treppe heruntergestürzt und liegt im Koma... Leila glaubt allerdings an keinen Unfall. Vor dem Sturz hat Leila ihre Schwester immer wieder besucht und die Beiden hatten recht engen Kontakt, ganz im Gegensatz zur Mutter und Samira. Stück für Stück stellt sich heraus, dass Samira sich zunächst weit von ihrem Glauben entfernt hatte und sich in einen Mann verliebt hat, der klar rassistisch denkt. Doch dann entdeckte Samira ihren Glauben an Gott offenbar in stärkerer Form wieder und heiratete den Rassisten, der nun aber zum Islam konvertiert ist. Mit Hilfe von Samiras Freundin erfährt Leila immer mehr über das, ihr verborgene, Leben ihrer Schwester. Zu guter Letzt wird natürlich auch das Geheimnis um den Sturz gelüftet und das Leben aller Charaktere verändert sich auf ganz unterschiedliche Weise...   Johanna Holmström ist ein beeindruckender Roman gelungen, der für mich einiges Neues bereithielt. Als besonders intensiv und spannend habe ich die Momente wahrgenommen, in denen Samira und ihre Freundin über den Islam und die Rolle der Frau in ihrer Religion diskutieren. Das Buch erzählt mal aus der Sicht von Samira und dann wieder aus der von Leila. Dies sorgt zum einen für eine besondere Spannung, allerdings auch für Verwirrung, da auch die Zeit wechselt. Mein zweiter, eher negativer, Kritikpunkt ist das Glossar. Es werden oft arabische oder finnische Ausdrücke verwendet, die dann hinten im Glossar erklärt werden. Dass es dieses Glossar gibt habe ich leider erst auf den letzten 50 Seiten festgestellt. Es ist ein bisschen nervig, ständig nach hinten zum Glossar blättern zu müssen, vielleicht wäre eine direkte Erklärung durch Fußnoten o.ä. sinnvoller gewesen. Ansonsten hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen und ich habe Einblicke in eine mir doch recht fremde Religion bekommen, auch wenn ich weiß, dass es sich bei dieser Familie und deren Art den Islam zu leben nicht um die Regel sondern eher um eine Ausnahme handelt. Solange man dies berücksichtigt, ist „Asphaltengel“ auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Der wahre Glaube

    Asphaltengel

    Marapaya

    25. September 2014 um 20:36

    Aggressiv kommt es daher, das Buch von Johanna Holmström. Ein kräftiges Pink auf dem Cover, in Stücke geteilt von nachlässig hingeworfenen schwarzen Streifen. Asphaltengel sind nicht romantisch, scheint das Buchcover unmissverständlich mitteilen zu wollen. Und Romantik gibt es wirklich wenig im Leben von Leila und Samira. Die Schwestern leben in schwierigen Familienverhältnissen und es ist schlimmer, als dieser nach Behörde klingende Klischeesatz es meinen kann. Nicht einmal die gleiche Erzählzeit wird ihnen gegönnt. Leilas Geschichte beginnt, als Samiras fast endet. Gut zwei Jahre umspannt die Handlung. Samira ist fast zwanzig und zieht von zu Hause aus. Sie sucht für den Absprung sogar die Hilfe eines Frauenhauses, gibt an, Angst zu haben, zwangsverheiratet zu werden. Die kleine Schwester Leila bleibt allein in der elterlichen Wohnung leben und sieht sich dem religiösen Terror ihrer Mutter immer öfter ganz allein ausgesetzt, auch der Vater ist kaum noch daheim. Farid ist in Finnalnd Busfahrer mit Migrationshintergrund, er ist Moslem und mit der Finnin Sarah verheiratet. Sarah ist für ihn zum Islam konvertiert und versucht mit der richtigen Ausübung aller Regeln des Korans und denen der islamischen Gesellschaft ihres Viertels die Familie zusammenzuhalten. Doch dies baut eine ungesunde Spannung für alle auf. Farid als geborener Moslem braucht sich und seiner Religion nichts beweisen, Bier und Fernsehen stehen für ihn in keiner Diskrepanz zu seinem Glauben. Sarah wünscht sich einen rücksichtsvollen Mann, der nicht in Kneipen versumpft und dann mit leeren Taschen nach Hause kommt. Doch je verbissener sie die Regeln des Korans umsetzt, desto energischer entzieht sich Farid ihr. Die Töchter sehen sich mit jedem Jahr immer dogmatischeren Ansichten ihrer Mutter ausgesetzt und suchen sich eigene Wege, um Dampf abzulassen. Während Samira und ihre beste Freundin Jasmina die neue Freiheit einer eigenen Wohnung auskosten, über den Islam, die Rolle der Frau darin, die Liebe und die Familie philosophieren, lebt Leila in ihrer Schule ein Außenseiterdasein. Die ehemals beste Freundin Linda Lindquist feindet sie in den Pausen Öffentlichkeitswirksam an, gern mit körperlichen Nachdruck und bestraft Leila, wenn sie nach der Schule nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Die Mädchen rennen, springen und klettern im neuen Sport Parcour durch die Stadt, lungern herum, testen sich aus. Dann stürzt Samira die Treppe herunter und will einfach nicht wieder aufwachen. Keiner kann sagen, ob sie tatsächlich stürzte, gestoßen wurde oder vielleicht absichtlich gefallen ist. Viele Geschichten handeln von muslimischen Mädchen, die sich den Zorn der Eltern, Brüder oder Verwandten zuzogen und den Ausweg in einem einzigen, letzten Sprung sahen. Asphaltengel nennt man sie und Leila mag sich nicht vorstellen, dass ihre große Schwester freiwillig fliegen wollte. Nicht Samira. Das Figurenensemble ist überschaubar, dennoch ist die Geschichte unheimlich dicht und verwoben. Zeitlich verschiedene Handlungsstränge, Perspektiven, die eng an Leila und Samira fokussieren und wenig Überblick über den Wahrheitsgehalt anderer Figuren vermitteln. Die Charaktere der Schwestern sind überzeugend gestaltet und dienen als spiegelnde Projektionsflächen verschiedener Themen, die unsere europäische Gesellschaft umtreibt. Rechtsradikalität, Migrantentum, Patriarchat, Glaubenskrieg – Johanna Holmström kommt ohne diese Schlüsselwörter aus und dennoch sind sie auf fast jeder Seite präsent. Doch vor allem spricht der Roman von Ausgrenzung. Die Figuren des Buches werden entweder selbst ausgegrenzt oder grenzen andere aus. Sie sind zugleich Opfer und Täter, teilen aus und stecken ein, biegen sich die Welt so hin, wie es ihnen sinnvoll erscheint oder wie es sich halbwegs aushalten lässt. Ein erschütternder literarischer Blick auf unsere Zeit.

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  • Das Buch wurde meinen Erwartungen nicht gerecht

    Asphaltengel

    cachingguys

    24. September 2014 um 07:03

    Das Buch spielt zwar in Finnland, könnte aber überall in der westlichen Welt spielen. Die 14-jährige Leila wächst in einer Mietskaserne auf, ihre Oma, eine moderne Lebedame, die Mutter eine konvertierte Muslima, die den Koran sehr streng auslegt und förmlich in ihn flüchtet, ein Vater, der die Familie verlassen hat, weil der die Mutter nicht mehr ertrug und eine Schwester, die die Familie an ihrem 18. Geburtstag verlassen hat und über die nicht mehr gesprochen werden darf. In dieser Welt zwischen den Kulturen und Religionen versucht Leila ihre eigene Identität zu finden. Und dann wird Samira schwer verletzt am Fuß einer Treppe gefunden. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Trotz durchaus spannenden und einfühlsam, sowie durchaus nachvollziehbaren Momenten, konnte mich das Buch nicht packen und war stellenweise langatmig und farblos. Ein hoch aktuelles Thema, dessen Aufarbeitung meinen Erwartungen aber nicht gerecht wurde.

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  • Klug, rebellisch und durchdrungen von zartem Humor

    Asphaltengel

    RubyKairo

    13. September 2014 um 22:10

    Ein tolles Buch mit einem speziellen, passenden Humor. Lassen Sie sich von diesem ungewöhnlichen Buch überraschen und verzaubern. Dieser Roman ist ein Gesamtkunstwerk, bei dem ich große Schwierigkeiten habe, es Ihnen näher zubringen. Sie müssen es einfach selber in die Hand nehmen und hineinschauen! Trotzdem werde ich es versuchen: Es ist die Geschichte von Leila die mit ihren seltsam unterschiedlichen Eltern und ihrer Schwester Samira im Turm zu Babel, dem einzigen Hochhaus in einer Reihenhausgegend wohnt.. Hier zeigt uns die Autorin mal einen etwas anderen Blickwinkel, der zum Nachdenken anregt und vermittelt gute Gedankengänge. Die Hintergrundanalysen und dass der Autor auch mal in andere Richtungen denkt, finde ich an diesem Buch besonders bemerkenswert. Das Zusammentragen von Fakten, deren Analyse und Betrachtung dieser Tatsachen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln ergeben in vielen Fällen ein viel logischeres Bild, als man es aus den Mainstream-Medien kennt. "Asphaltengel" ist ein wirklich ungewöhnlicher Roman. Leila und ihre Geschichte haben mich mitgenommen und gefesselt. Die Autorin versteht es unglaublich gut, den Leser mit auf die Reise zu nehmen und das Leben und die Zwänge von Leila anschaulich darzustellen. Beim Lesen litt ich förmlich mit der Hauptperson mit, wenn nicht alles nach Plan funktionierte oder jemand sie aus ihrem Trott brachte. Genau wie Leila versucht herauszufinden, was mit ihrer Schwester passiert ist, die eines Tages schwer verletzt am Fuß einer Treppe gefunden wird. Die Geschichte an sich ist auch durchaus spannend und interessant. Sie spielt in der Gegenwart springt in manchen Kapiteln zurück und manche Ausführungen sind jedoch teilweise zu "langatmig" geschrieben! Man hätte das Buch daher auch problemlos um die Hälfte kürzen können ohne was von der eigentlichen Geschichte zu verlieren… für mich daher leider nur ein vier Sterne Buch. Insgesamt war der Roman sehr verständlich und spannend geschrieben. Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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