Johanna Klöpper Leben ist das neue Sterben

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Inhaltsangabe zu „Leben ist das neue Sterben“ von Johanna Klöpper

"Der Tod ist wie ein Monster unter meinem Bett, das sich bemerkbar macht, wenn es außen leise wird. Ich habe beschlossen, endlich mit der Taschenlampe unters Bett zu leuchten." Wie lebt man, wenn man weiß, dass man sterben muss? Was bleibt am Ende? Und wie passen Gott und Glaube dazu? Auf der Suche nach Antworten begibt sich die Autorin - jung, lebenslustig und äußerst lebendig - auf eine sehr persönliche Reise. Sie begegnet Sterbenden, Trauernden und Hoffenden, geht auf Beerdigungen, in Friedwälder und ins Hospiz. Sie weint mit, lacht mit, lebt mit, denkt über Wut-Gottesdienste nach und den Satz "Das Leben ist schön". Mit viel Humor und Tiefgang bringt sie ihre Erlebnisse und Entdeckungen zu Papier, dabei gelingt ihr ein echtes Kunststück: ein Buch übers Sterben zu schreiben, das bis zum Rand mit Lebensfreude gefüllt ist.

Mit Leichtigkeit über den Tod und das Sterben zu schreiben ist eine Kunst, die der Autorin bestens gelingt!

— Anna_Koppri
Anna_Koppri

Ein Buch voller Lebensfreude, trotz des schwierigen Themas!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

ein mutiges Buch zu einem Tabuthema der Gesellschaft

— MiniBonsai
MiniBonsai

ein berührendes Buch mit sehr persönlichen Erfahrungen und GEdankengängen zum Thema Tod und Sterben

— gusaca
gusaca

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  • Das Buch ist wie ein guter Freund

    Leben ist das neue Sterben
    Anna_Koppri

    Anna_Koppri

    10. September 2016 um 12:35

    Heiter über den Tod und das Sterben zu schreiben ist wahrscheinlich auch noch nicht so vielen gelungen. Wenn das überhaupt eine Disziplin ist, der bisher Aufmerksamkeit gezollt wurde. Johanna Klöpper praktiziert das in ihrem Buch Leben ist das neue Sterben jedenfalls, mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und niemals ohne dem Thema und den Menschen den nötigen Respekt zu zollen. Sie stellt viele Fragen und gibt wenige, zögernde, fragende Antworten, die zeigen, dass sie selbst auf der Suche ist…sich dem Thema annähert, sich damit anfreundet und andere dabei begleitet. Das ist sehr angenehm, tröstlich und ehrlich und mal nicht so fromm daher geschwafelt. Ihrer Angst vor dem Sterben stellt sich die junge (das schreibe ich, weil sie nur ein Jahr älter ist als ich und das gefälligst als jung zu gelten hat – wahrscheinlich wegen meiner eigenen Angst vor dem Sterben) wortgewandte und sprachliebende Autorin, indem sie als Ehrenamtliche in einem Hospiz anfängt. An ihrem ersten Tag zögernd in schwarzer Kleidung die Tür öffnend, stellt sie bald fest, dass es wenige Orte auf der Welt gibt, die genauso vor Leben, Humor und Genuss, Freude Traurigkeit und Tiefe strotzen, wie ein Hospiz. Sie gewinnt die „Gäste“ lieb, erzählt uns ihre Geschichten und betätigt sich leidenschaftlich im Erfüllen exquisiter Wünsche (wie Kaviar und Champagner zum Frühstück). Sie widmet sich auch einfühlsam (Tabu)Themen (wie Abtreibung und Sternenkinder) ohne sich zu einer Meinung darüber verpflichtet zu fühlen. Als Schülerin von Sterbenden lernt sie intensiver und liebevoller zu leben. Es kann nicht schaden, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen – dachte ich mir, und wenn es dann auch noch Spaß macht… Das Buch ist wie ein guter Freund, der mich an die Hand nimmt und mit mir ein fremdes Land anschaut. Und dann stelle ich fest, dass es mir gar nicht so fremd ist und dieser Freund sich darüber ganz ähnliche Gedanken macht wie ich, nur mit dem Unterschied, dass ich sie noch nicht ausgesprochen habe.

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  • Leserunde zu "Leben ist das neue Sterben" von Johanna Klöpper

    Leben ist das neue Sterben
    Arwen10

    Arwen10

    Gerade ist im SCM Verlag ein ganzer Schwung neuer Bücher erschienen. Heute stelle ich euch schon mal dieses Buch vor, dass alleine durch Cover und Titel auf sich aufmerksam macht. Ich danke an dieser Stelle dem SCM Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Leben ist das neue Sterben von Johanna Klöpper Zum Inhalt: "Der Tod ist wie ein Monster unter meinem Bett, das sich bemerkbar macht, wenn es außen leise wird. Ich habe beschlossen, endlich mit der Taschenlampe unters Bett zu leuchten." Wie lebt man, wenn man weiß, dass man sterben muss? Was bleibt am Ende? Und wie passen Gott und Glaube dazu? Auf der Suche nach Antworten begibt sich die Autorin - jung, lebenslustig und äußerst lebendig - auf eine sehr persönliche Reise. Sie begegnet Sterbenden, Trauernden und Hoffenden, geht auf Beerdigungen, in Friedwälder und ins Hospiz. Sie weint mit, lacht mit, lebt mit, denkt über Wut-Gottesdienste nach und den Satz "Das Leben ist schön". Mit viel Humor und Tiefgang bringt sie ihre Erlebnisse und Entdeckungen zu Papier, dabei gelingt ihr ein echtes Kunststück: ein Buch übers Sterben zu schreiben, das bis zum Rand mit Lebensfreude gefüllt ist. Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.scm-brockhaus.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/395667000_Leseprobe.pdf Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 22. September 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Was interessiert euch bei diesem Buch besonders ? Alternativ euer Eindruck der Leseprobe. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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  • Ich mache mich auf die Reise in die Angst

    Leben ist das neue Sterben
    LEXI

    LEXI

    21. February 2016 um 12:05

    Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich. Ich mache mich auf die Reise in die Angst. „Live life. Live life like you’re gonna die. Because you’re gonna. I hate to be the bearer of bad news – but you’re gonna die.“ (William Shatner) „No matter how you struggle and strive – you’ll lnever get out of this world alive.“ (Hank Williams) Johanna Klöpper begibt sich durch dieses Buch in die Konfrontation mit einer ihrer größten Befürchtungen und Ängste, nämlich dem Blick auf die eigene Sterblichkeit. Die vielseitige junge Autorin, die nicht nur schreibt, sondern zudem auch komponiert und singt, möchte ergründen, wie Trauer und der Umgang mit dem Sterben funktionieren und engagiert sich dazu im Hospiz „Haus Emmaus“, wo Ärzte und Pflegepersonal nach der Devise „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“ arbeiten. Sie schreibt zunächst als ehrenamtliche, kurze Zeit später jedoch bereits als festangestellte Mitarbeiterin über ihre Erfahrungen im Hospiz und erzählt unter anderem, wie wichtig das Thema „Zeit“ für die Menschen dort ist, die im Haus Emmaus nicht als Patienten, sondern liebevoll als „Gäste“ bezeichnet werden. Auf vielen Seiten darf man einen kleinen Einblick in das Tätigkeitsfeld der Angestellten dieses Hospizes nehmen, wobei Johanna Klöpper es vortrefflich schafft, auch eine Prise Lebensfreude in dieses ernste Thema einzubringen. In ihrem Buch „Leben ist das neue Sterben“ „begegnet man dem Leid, Krankheiten, Verlusten und Tränen“, wie bereits zu Beginn angekündigt wird. Auf insgesamt 185 Buchseiten und in 22 Kapitel erzählt sie beispielsweise von ihrer Teilnahme an einem Begräbnis eines Atheisten und berichtet, welche Gedanken ihr hierbei durch den Kopf gehen. Sie schreibt über das große Problem des Loslassens, wenn wir geliebte Menschen irgendwann gehen lassen müssen, aber auch über Glücksmomente in einem Hospiz, die es dort tatsächlich zu finden gibt. In einem Kapitel widmet sich die Autorin der Theodizee-Frage: „Wie kann man angesichts des Leidens in der Welt noch an Gott glauben?“, und bringt unter vielen weiteren Themenbereichen des Buches auch die Thematik der Trauertraditionen zur Sprache. Johanna Klöppers Ziel ist es, mit diesem Buch Menschen zu erreichen und etwas zu bewegen, und sei es nur eine Kleinigkeit. So schreibt sie: „Wenn meine Reise in die Angst dazu beitragen konnte, dass das irgendwann oder irgendwie geschieht, dass sich das Herz irgendwie weicher anfühlt als gestern noch, dann hat sie sich gelohnt. Und wenn sich einer in Bälde traut, einen Traurigen zu fragen, wie es ihm wirklich geht oder ihm kommentarlos sein Steak klein schneidet oder einfach fragt, oder Lust auf einen Kaffee hat, dann hat es sich ebenfalls gelohnt.“ Der saloppe Schreibstil mit den vielen umgangssprachlichen Ausdrücken lässt eine lockere Atmosphäre beim Lesen aufkommen, die lesefreundliche Schriftgröße trägt viel dazu bei, die Lektüre angenehm zu gestalten. Einzig die Tatsache, dass Frau Klöpper sich an wenigen Stellen des Fäkaljargons bediente, hat mich etwas befremdet. Ausdrücke wie „Dreckhaufen“ oder „Scheiße“ hätte ich mir in einem Buch aus einem christlichen Verlag nun doch nicht erwartet, zumal die Autorin im vorliegenden Buch durchaus auch bewies, dass man dies umschreiben oder vermeiden kann. Die optische Gestaltung des Buchcovers ist vortrefflich gelungen – schlicht und unaufdringlich, dennoch sehr aussagekräftig durch die Symbolik (schwarzer Trauerrand rund um den weißen Hintergrund, dazu die schwarzen Lettern und den Totenschädel sowie das Kreuzzeichen). Fazit: eine tiefsinnige Lektüre über ein sehr ernstes Thema, das die Autorin sehr gut umgesetzt hat und das jeden von uns unweigerlich betreffen wird.

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  • Ein Buch voller Lebensfreude!

    Leben ist das neue Sterben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2015 um 22:46

    Die Rezension für das Buch „Leben ist das neue Sterben“ von Johanna Klöpper zu schreiben, fällt mir auch jetzt noch schwer, weil es mich unglaublich berührt hat.  Dieses Buch hat mich mitgenommen auf eine spannende Reise rund um das Thema „Sterben“. „Sterben“ ist kein Thema mit dem sich irgendjemand und grade ich mich gerne beschäftigt. Für mich ist der Tod und alles was dazu gehört sehr weit weg und doch ganz nah, weil wir alle mal sterben müssen. Johanna Klöpper beschreibt es auf der Rückseite des Buchcovers ganz passend: „Der Tod ist wie ein Monster unter meinem Bett, das sich bemerkbar macht, wenn es außen leise wird. Ich habe beschlossen, endlich mit der Taschenlampe unters Bett zu leuchten.“. Ich habe beschlossen mich Johanna Klöpper anzuschließen und bin ihren Wegen gefolgt. Und bin immer noch tief bewegt.  Mal laut, mal leise, mal traurig, mal still, mal voll Wut, mal ohne Antrieb, aber immer voll Lebensfreude begegnet sie Gott, Sterbenden und dem Thema Tod. Johanna Klöpper begegnet den Menschen und dem Thema ehrlich und offen. Bei vielen Sachen saß ich nickend vor dem Buch und habe mich immer wieder gefreut wie offen sie schreibt.  Viele wunde Punkte hat die Autorin mit ihrem Buch berührt und am Ende kann ich nur sagen, ich traue mich nun auch mit meiner Taschenlampe unters Bett zu schauen! Vielen Dank für diese tolle und sehr persönliche Reise! 

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  • Eine Auseinandersetzung mit der Angst vor dem Tod

    Leben ist das neue Sterben
    frenx1

    frenx1

    14. October 2015 um 13:54

    “Der Tod ist mein Feind und ich will meine Waffen kennen” – das ist der Grund, weshalb sich Johanna Klöpper mit dem Thema Tod beschäftigt. Um die Angst vor dem Tod in den Griff zu bekommen, nimmt Johanna Klöpper eine Stelle in einem Hospiz an. Aus ihren Erfahrungen und Überlegungen ist das Buch “Leben ist das neue Sterben” entstanden. Woher ihre “große Traurigkeit”, ihr Wunsch, dem Tod ins Auge schauen zu können, kommt, erfährt man erst am Schluss des Buches – es sei daher nicht verraten. Aber von Anfang an ist “Leben ist das neue Sterben” ein sehr persönliches Buch. Johanna Klöpper teilt uns nicht  nur ihre Erfahrungen, sondern auch ihre Gedanken mit – all das, was sie beschäftigt. Wohl deshalb wirkt das Buch an vielen Stellen sehr fragmentarisch, bruchstückhaft. Hier ein Gedanke, der kurz dargelegt wird, dort eine Überlegungen zur Art des Trauerns; hier die Beschreibung wie es war, von der ersten Toten Abschied zu nehmen, dort die Erkenntnis, dass es auch Wut-Gottesdienste bräuchte. An vielen Stellen empfand ich die Gedanken nur als angerissen, an vielen Stellen fehlte mir der Zusammenhang zu den anderen Kapiteln. Gestört hat mich zudem, dass ständig der Prozess des Schreibens reflektiert wird. Ehrlich gesagt: die Schaffenskrisen interessieren mich nicht sonderlich, und auch die Danksagungen mitten im Buch habe ich als fehl am Platz empfunden. Wer sich daran nicht stört, dass eine klare Linie im Buch fehlt, der kann viele kleine Geschichten entdecken und über viele kleine Gedanken lesen, frisch und frei formuliert, ohne auf Floskeln und  christliche Phrasen zu verweisen. “Leben ist das neue Sterben” ist ein ehrliches Buch über die Beschäftigung mit der eigenen Angst vor Tod und Leiden.

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  • Leben ist das neue Sterben - ein Tabuthema der Gesellschaft wird ins Leben geholt

    Leben ist das neue Sterben
    MiniBonsai

    MiniBonsai

    11. October 2015 um 12:30

    Die Autorin nimmt in diesem Buch die Leser mit auf eine "Reise in die Angst" und damit auf eine Reise mit der Konfrontation von Sterben und Tod. Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Mitarbeiterin in einem Hospiz in Südhessen. Ihr eigener Umgang mit den Sterbenden und ihre Angst vor dem Tod wird reflektiert und in Beziehung gesetzt zu den Geschichten der Gäste im Hospiz. Dabei nimmt sie Aspekte der Bibel und des Glaubens auf. Trauerrituale werden ebenso reflektiert wie die Wünsche der Gäste im Hospiz, die immer erfüllt werden - und sei es eine Zigarette oder ein Champagner am Sterbebett. Die Schwierigkeiten im Umgang mit jüngeren Gästen werden thematisiert, da sie den eigenen Tod, das eigene Sterben näher rücken lassen. Insgesamt ist das Buch sehr persönlich gehalten und doch allgemein gültig und (für mich) wegweisend für die eigene Reise in die Angst. Besonders persönlich ist der Schluß gehalten, der die Motivation der Autorin birgt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen - eine Motivation aus ihrer persönlichen Erfahrung und nicht aus dem Hospiz. Insgesamt hat mich das Buch weiter auf meinem eigenen Weg gebracht, der ebenso von persönlichen Erfahrungen mit Leid, Sterben und Tod geprägt ist. Insofern für mich persönlich sehr hilfreich und ein Segen, das Buch lesen zu dürfen. Ich bin sicher, dass die Überlegungen der Auorin was ihr Buch bewirken kann in Erfüllung gehen - bei mir ist es angekommen! Danke!

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  • Trotz ernsten Themas erfrischend und teilweise sehr humorvoll geschrieben

    Leben ist das neue Sterben
    Smilla507

    Smilla507

    Die Autorin möchte mit dem großen Thema Tod und Sterben besser klarkommen. Aus diesem Grund begibt sie sich auf eine Reise in die Angst und schreibt das Buch. Wir Leser, bzw. „Mitreisende“, dürfen sie auf dieser Reise begleiten. Johanna Klöpper arbeitet in der Verwaltung eines Hospizes – da begegnet sie dem Tod ziemlich oft. In ihrem Buch lässt sie den Leser an ihrer Arbeit im Hospiz teilhaben. Auf diese Weise erfährt man, wie es in einem Hospiz so zugeht. Denn wenn ich ehrlich bin: Davon hatte ich wenig bis gar keine Ahnung. Das war für mich immer so ein „schwarzer Begriff“, den ich immer ganz schnell wieder verdrängt habe. Aber Johanna Klöpper spürt sich auch durch viele weitere Fragen durch, besucht einen Friedwald, kämpft mit ihren eigenen Zweifeln und gerät an emotionale Grenzen. Diese Reise ist eine sehr persönliche und ehrliche. Der Schreibstil ist sehr kolumnenartig; man merkt, dass die Autorin für die Zeitschrift JOYCE Kurztexte schreibt. Mir persönlich hat ihre Art zu schreiben wirklich gut gefallen: authentisch, offen, lebenslustig und humorvoll, herzerweichend, nachdenklich, teilweise poetisch, aber auch frech und manchmal etwas umgangssprachlich. Diesen Stil muss man mögen und ich denke, dass er nicht jedermanns Sache ist. Unglaublich aber wahr: An manchen Stellen musste ich sogar lachen. Auf ihrer Reise begegnet die gläubige Autorin natürlich immer wieder Gott, auch wenn sie sich selbst als „Problemschaf“ in Gottes Herde bezeichnet. Aber sind wir nicht alle Problemschafe? Nachdem ich dieses Buch in Rekordzeit gelesen habe, kann ich mich nun Johanna Klöpper anschließen: „Ich weiß manches, das ich vorher nicht wusste“. Danke, dass ich Sie auf ihrer Reise begleiten durfte. Danke, dass ich wieder einen Teil meiner Angst vor dem Tod verlieren durfte. „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“. (S. 24, Leitspruch des Hospizes in Wetzlar)

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  • Dem Sterben und dem Tod die Angst nehmen

    Leben ist das neue Sterben
    gusaca

    gusaca

    Die Autorin hat durch ihre Arbeit in der VErwaltung eines Hospitzes einen guten Einblick in die Hospitzarbeit bekommen und versucht jetzt durch dieses Buch dem Sterben und dem Tod irgendwie GEstalt zu geben, die nicht nur durch Angst, Trauer und Hilflosigkeit begleitet wird. Wenn das Sterben und der zu erwartende Tod zur Tatsache geworden ist, keine Hilfe mehr möglich scheint, wird die Akzeptanz, die BEgleitung und das Da sein wichtig, aber auch das loslassen. Die Autorin beschreibt sehr eindringlich ihre Angst im Umgang mit dem Tod und ihre Arbeit im Hospitz. Sie verwendet eindringliche Worte und GEdanken, die mich , den LEser, auch nachdenklich machen. Erst am Ende erfährt man den eigentlichen sehr persönlichen Grund warum die Autorin dieses Buch schreibt. Und jetzt kann man das ganze auch besser einordnen und verstehen. Ein berührendes Buch mit eindrucksvollen Gedanken, die sehr persönliche Erfahrungen und Gedankengänge offenlegen. Dabei spielt auch der aus ihrer Sicht unvollkommen ausgelebte  Glaube an Gott mit allen  ZWeifeln und offenen Fragen eine große Rolle. Ein Gott, der uns annimmt wie wir eben sind und uns als Licht der Welt bezeichnet.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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